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Wii U Transformers: The Dark Spark
 
 
Transformers: The Dark Spark - Wii U
Matthias Engert (01.12.2014)

SYSTEM: Wii U-PAL
ENTWICKLER: Edge of Reality
GENRE: Action
SPIELER: 1 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SPEICHER: 4 MB
DOWNLOADS: Nein
SCHWIERIGKEIT: 1-9
CONTROL: Pad,Pro
SPRACHHÜRDE: Keine
ALTERSFREIGABE: USK12
5.1/DD/HD: Ja/Nein/720p
TERMIN: Erhältlich
PREIS: ca.40 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE GAMEPLAY: Nein
MII/MIIVERSE: Nein/Nein

   
Einleitung....

Es gibt in der Spieleszene genug Beispiel für Games, die eigentlich vom Gameplay her nichts Neues bieten und dennoch erfolgreich sind. Oft ist der Grund eine Mischung aus verschiedenen Genres, die der Abwechslung gut tun und das Spielerlebnis erweitern. Das kann man theoretisch auch auf die Transformers übertragen. Waren bisherige Vertreter der Serie simple Action Titel mit einem geringen Spannungsbogen und wenig spielerischer Abwechslung, so haben die Entwickler im aktuellen Transformers Titel versucht über die Einbindung verschiedener Genres etwas Pep in die Action zu bringen. Denn neben Haudrauf Action, RPG-Einflüssen und Anleihen aus First Person Shootern hat mich das Spielsystem in Transformers: The Dark Spark oft an zwei fast vergessene Spiele erinnert. Kennt ihr noch Forsaken auf dem N64 oder Mechwarrior auf der PSX? Beide waren einzigartige Spiele auf ihre Art und haben hier gewollt oder ungewollt in das Spielsystem Einzug gehalten. Ob diese Mischung nun aber auch rein faktisch punkten kann und dem Spiel zu ungeahnten spielerischem Vergnügen verhelfen, wollen wir euch in den folgenden Zeilen verraten.

Menus und die Story....

Unter dem Dach der Firma Activision erschienen, war für die Entwicklung Edge of Reality verantwortlich. Nicht allzu gut ist deren Ruf, haben sie uns doch bisher eher mit mäßigen Spielen auf den Nintendo Systemen versorgt. Diese mäßige Vorahnung bestätigt sich durchaus bei den reinen Rahmenbedingungen des Spiels. Zunächst bekommt man ein Spiel, das mit deutschen Texten und einer englischen Sprachausgabe daher kommt. Grafisch bietet man euch ein Spiel der 720p Fraktion, während im Soundbereich auch hier wieder der gewohnte 5.1 Wii U Sound genutzt wird. Lob gibt es für den Speicherhunger, der mit knapp 4MB verschwindend gering ist. Auch ein Update wird beim ersten Spielstart nicht geladen, so dass man sich hier über den internen Wii U Speicher keine Sorgen machen muss. Negativ fällt das völlige Fehlen eines Mehrspielers auf, was vor allem aufgrund des spielerischen Inhalts sehr schade ist. Denn die Einbindung von Upgrades und den RPG-Einflüssen hätten hier durchaus etwas möglich und auch sinnvoll gemacht. Aber so weit geht die Planung bei einem typischen Lizenztitel leider nicht. So bleibt ein typischer Einzelspieler Titel, der sich klar an den Transformers Fan richtet, der alle 4 Filme mittlerweile gesehen hat. Denn auch die Story orientiert sich durchaus an den filmischen Vorbildern und bringt nicht umsonst auch Lockdown als Charakter aus dem 4.Teil der Filmreihe hier ins Spiel. Dennoch ist die Geschichte keine Weiterführung oder ähnliches, was den letzten Kinofilm angeht, sondern bietet eher eine eigene Story für sich. Allerdings mit dem durchaus interessanten Ansatz auf beiden Seiten agieren zu dürfen. Sprich ihr erlebt hier Charaktere der Decepticons, aber auch Recken der Autobots inklusive Optimus. Weiterer durchaus positiver Ansatz sind die Orte der Handlung, die euch im Verlauf des Spiels auf Cybertron agieren lassen, um danach auch auf der Erde für Action zu sorgen. Kern der Geschichte ist der Dark Spark, das mächtige Artefakt der Transformers Geschichte. Allein um diesen dreht es sich hier.

Einfach gesagt will ihn die eine Seite, während die andere wie immer versucht sie vom Besitz abzuhalten. Das reicht aus um eine Geschichte darum zu stricken, die zumindest passend ist. Episch oder gar als Vorlage für ein Drehbuch würde ich sie aber nicht bezeichnen. Es ist eine typische Game Story, wie man sie in den Lizenztiteln oft vorfindet. Zunächst ist der Spielstart ohne große Überraschungen. Ihr startet das Spiel und dürft zunächst die Helligkeit anpassen und das Bild an euren TV anpassen. Danach wartet das Hauptmenu auf euch, das euch neben der Kampagne und damit Hauptstory eine Fortsetzen Option bietet. Hier kann man sein Spiel auch an einem Speicherpunkt mitten in einem Kapitel fortsetzen. Dazu kommt der Punkt Ausrüstungskisten, die man aber im Normalfall innerhalb eines Kapitels öffnet und nutzen sollte. Aber dazu später mehr. Spielerisch wartet auf dem Hauptmenu noch der sogenannte Primus-Modus. Dafür müsst ihr als Spieler dass Level 25 erreichen, ehe man diesen Punkt anwählen kann. Dann kann man sich die Kapitel mit allen Transformers und vor allem allen Waffen noch einmal vornehmen. Dauert eine Weile und ist nicht einmal zwingend mit einem ersten Beenden der Story zu schaffen. Auch so kann man den Widerspielwert künstlich nach oben treiben. Zu guter Letzt warten die Extras und die Einstellungen. Letztgenannte bieten Möglichkeiten die Anzeige und Soundausgabe anzupassen, sowie das Steuerungssetup einzusehen und vor allem nach seinen eigenen Vorstellungen umzustellen. Sei es die Achsen, sowie Kamera Varianten und Empfindlichkeit. Bietet durchaus mehr als man hier normalerweise erwarten kann. Die Extras bieten neben den Credits auch die Möglichkeit im Spiel versteckte Audiologs zur Geschichte anzuhören, sowie diverse Auszeichnungen einzusehen. Davon gibt es genug im Spiel, die in Sachen Spielzielen auch etwas bringen. Ansonsten war es das erst einmal und wir können uns in die spielerische Action stürzen.

Das Gameplay....

Beginnt ihr die Kampagne, startet das Spiel mit einem kleinen Vorspann und der Ankunft Lockdowns auf Cybertron. Ihr bekommt erste Facetten der Geschichte zu hören, um am Ende auf der Seite der Autobots mit dem ersten Charakter loslegen zu dürfen. Ein große Stärke des Spiels und vor allem für Cracks der Transformers ist das ständige Wechseln der Seiten. Sprich ihr agiert mal ein Kapitel auf der Seite der Autobots und dürft danach auch Charaktere der Decepticons steuern. Einfach gesagt teilt man so auch die spielerische Action in das Verteidigen von Gebieten und das Angreifen auf Areale des Gegners. Geballer und Action gibt es auf beiden Seiten. ;-) Langweilig wird es in der Hinsicht auf keinen Fall. Das Spiel bietet euch insgesamt 14 für sich abgeschlossene Kapitel, die man jeweils in 3 Schwierigkeitsgraden spielen kann. Nicht mal abwegig das man wechselt, da es doch viele teils unfaire Momente im Spiel gibt, die einem schnell die Finger vom Grad Schwer nehmen lassen. Dazu sollte man in der Tat ein bisschen was erspielt haben und die Steuerung beherrschen. Insgesamt gehört der Titel aber auf jeden Fall zu den härteren Games, auch wenn die Technik hier und da auch unrühmlichen Einfluss ausübt. Aber dazu später noch ein paar Anmerkungen. Satte 25 Charaktere geben beide Seiten her, so dass man hier reichlich Abwechslung erlebt. Natürlich fühlt man sich als Spieler mit den Möglichkeiten eines Optimus Prime mit am wohlsten. Seine Power hat man auch im Spiel entsprechend rüber gebracht. Dran gewöhnen sollte man sich aber nicht, da euch das Spiel im ersten Kampagnen Durchgang immer den spielbaren Charakter stellt und man in diesem Bereich nicht frei wählen darf. Dabei führen euch die ersten 9 Kapitel nach Cybertron und dortige Areale, während es danach auf der Erde weitergeht. Wer möchte kann natürlich über den Kampagnen Punkt auf dem Hauptmenu auch jedes einzelne gelöste Kapitel immer wieder neu spielen. Vor allem um Erfahrungspunkte zu sammeln fast schon ein Muss, um den angesprochenen Primus-Modus auch mal zu schaffen.

Dabei ist das gesamte Spielsystem in ein RPG und Upgrade Korsett eingebettet. Sprich jeder umgelegte Gegner erzielt beim Spieler Erfahrungspunkte, die zu bestimmten Grenzen ein Level Up erzeugen. Mehr Bumms in den eigenen Aktionen, schaltet man damit auch spezielle Ausrüstungskisten frei, die auch den großen Bereich der eigenen Ausrüstung erweitern. Wie sich zeigen sollte macht man hier gar nicht so viel falsch. Aber eins nach dem anderen. Sobald man in das Spiel entlassen wird, wird man mit einem kleinen Tutorial in die Gegebenheiten des Systems eingeweiht. Alle Kapitel spielen sich in der typischen von A nach B Machart. Ihr startet an einem bestimmten Punkt und müsst euch nun den Weg zum Ziel erkämpfen. Dabei seht ihr das Geschehen aus der Third Person Perspektive, sprich hinter dem Transformer. Ergibt durchaus interessante Momente, wo man sich einfach mal der Gestaltung seines Charakters widmet. Dazu kommt ein sehr gelungenes Feature. Je nach Transformer könnt ihr euch eigentlich jederzeit vom Roboter in den Fahrzeug-Modus transformieren. Unter den typischen Klängen drückt man den linken Stick und wechselt so den Modus. Mal geht es danach als Auto weiter, mal als Flugzeug. Erweitert später auch die spielerischen Möglichkeiten und macht besonders mit den Flugvarianten durchaus Spaß und erinnert sehr an Forsaken auf dem N64. Lauft ihr im Roboter-Modus durch die Gegend dürft ihr euch in Shooter und Mechwarrior Manier den Weg bahnen. Gelaufen wird mit dem linken Stick, während der rechte für die Kamera dient, die sich eigentlich recht manierlich bedienen und nutzen lässt. Per A-Taste kann man vom Links zum Rechtshänder wechseln, was auch nicht jedes Spiel dieser Art bietet. Dazu kommen nun natürlich über die Action Tasten die Möglichkeiten die Waffen zu benutzen, oder per Druck auf den rechten Stick den Nahkampf anzugehen. Hat alles seinen Sinn und wird auch je nach Situation genutzt.

2 Fernwaffen pro Modus gibt es zudem, so dass man sich hier klar an aktuellem Shooter Gameplay orientiert. Fadenkreuz, MG Feuer oder Energiewaffen kommen genauso zum Einsatz wie Minen, diverse Bomben und natürlich Raketen aller Arten. Von daher ist das Arsenal an Waffen sehr breit gefächert. Und wie der Charakter auch, sind alle Waffen entwickelbar und erzielen je nach Arten der Upgrades eine bessere Wirkung. Man probiert alle mal aus, legt sich aber erfahrungsgemäß schon auf ein paar Favoriten fest. Macht auch deshalb Sinn, dass man als Spieler in regelmäßigen Abständen spezielle Terminals findet, wo man seine Primär- und Sekundärwaffen frei wählen darf und zusätzlich die Energien aufgeladen werden. Denn nicht ganz unwichtig ist die Lebensanzeige links im Screen, die neben der Schildanzeige auch die eigentliche Lebensenergie anzeigt. Ist die leer, was bei den teils harten und unfairen Momenten im Spiel nicht selten ist, muss man am letzten Rücksetzpunkt neu beginnen. Glücklicherweise gibt es mehr als nur einen davon pro Kapitel. Der erste Kontakt mit dem Spiel ist zunächst ganz auf die Shooter Action ausgelegt, oder besser gesagt nutzt man diese extrem. Man bewegt seinen Recken durch die Gegend, trifft auf die ersten Gegner und versucht sie mittels Fadenkreuz zu eliminieren. Es verfärbt sich, bietet aber keinen Aim. Erst beim Einsatz der Zielsuchraketen kommt das Thema zum Einsatz. Per ZR wird geschossen, während man mit der linken Variante auch Zoomen kann. Später mit zunehmendem Fortschritt kann man auch richtig Snipern, da dann auch die entsprechenden Waffen freigeschaltet sind. Was Fernwaffen angeht spielt sich auch The Dark Spark ähnlich wie ein Call of Duty. Deckung nehmen, lauern oder auf Krawall auf die Gegner zulaufen, um seine Waffen einzusetzen.

Wo Platz ist kann man sich dann auch in den Fahrzeug-Modus transformieren und am Boden die Raketen einsetzen, die hier vornehmlich Einsatz finden. In der Luft wird das noch extremer und auch spielerisch besser. Forsaken lässt grüßen und man kann auch in der Luft an einer Stelle bleiben und ist relativ frei in der Bewegung und Beschleunigung nach allen Seiten. Speziell Kapitel 8 und 9 mit Optimus machen dahingehend wirklich Laune. Wobei das im Allgemeinen der Eindruck im Spiel ist. Die ersten 5 Kapitel sind eher mäßig spielbar und bieten noch über schaubaren Spielspaß. Danach wird es besser, auch weil technisch das Spiel zumindest besser wird. Ideal ist die hier gebotene Technik aber insgesamt nicht und das Spiel ruckelt zu gerne mal und bietet keine saubere Framerate. Ist es in Sachen Umgebung auch mal etwas verwinkelt und eng, bleibt man auch mal an Ecken und Kanten hängen, was nicht für die Kollisionsabfrage spricht. Sehr schade, denn man macht sich dadurch vieles durchaus kaputt. Denn es gibt noch weitere positive Ansätze im Spiel. An den Terminals kann man seinen Racker auch mit ganz speziellen Hacks ausstatten, die man im Spiel per Steuerkreuz zuschalten kann. Zeitweise Unverwundbar, das Fünffache an EP für eine gewisse Zeit, oder auch mit Geschossen den Gegner zwingen auf eigene Leute zu schießen haben was und man nutzt das auch reichlich. Erzielt man dann auch noch Erfolge in den internen Herausforderungen oder eben ein Level Up, schaltet man immer wieder neue Ausrüstungskisten frei. Über das Pausenmenü hat man Ruhe sich darum zu kümmern und diese Kisten zu begutachten. Man findet darin neue Waffen, neue Hacks und Upgrades verschiedener Form, so dass man dieses System durchaus recht motivierend gemacht hat. Echt schade dass man vieles mit der Technik zumindest nach unten zieht. Unspielbar wird das Spiel nicht oder ähnliche Frustmomente in Sachen Technik erlebt man nun auch nicht, aber es schmälert den Gesamteindruck doch signifikant.

Dazu lockert man das Geschehen immer wieder durch die Sequenzen auf und natürlich auch gewollte Fahrzeug und Flugeinlagen, die den Spieler eben nicht nur dasselbe machen lässt. Zwar könnten die Umgebungen manchmal etwas weitläufiger sein, reichen aber aus um nicht nur auf engem Raum stupide in eine Richtung laufen zu müssen. So ist die Spielzeit mit 13-15 Stunden zumindest im annehmbaren Bereich und bietet mit dem Primus Modus durchaus noch etwas, für das sich das erneute Spielen mancher Kapitel lohnt. So bleibt insgesamt der Eindruck, dass man schon viele Ideen hat einfließen lassen und diese auch gut umgesetzt hat. Wäre da nicht die schlechte Technik, die immer wieder störend dazwischen funkt.

Grafik & Sound....

Auch die Grafik ist ein Bereich, der das spielerische Geschehen eher etwas nach unten zieht. Da rede ich mal gar nicht von der mäßigen Technik und Framerate, sondern wirklich nur von den Umgebungen. Die reine Grafikqualität sollte auf der Wii U schon um einiges besser rüberkommen. Vor allem die doch sehr steril wirkenden Umgebungen muss man hier ansprechen. Außer den Transformers bewegt sich hier eigentlich nichts, was die Lebendigkeit vermissen lässt. Dazu gibt es oft Bereiche die einfach sehr eintönig gehalten sind und recht blasse und grobe Texturen bieten. Glücklicherweise gibt es aber auch Ausnahmen, die man aber erst in der zweiten Hälfte des Spiels erlebt. Auch hier kann man die Kapitel 8 und 9 nennen, die auch mal gelungene Lichteffekte bieten und vor allem beim Einsatz bestimmter Waffen auch eine ansprechende Effektfülle auf den Spieler loslassen. Auch Kleinigkeiten wie das Hitzeflimmern oder Explosionsrauch wissen dann zu gefallen. Was mir gut gefallen hat, sind die Proportionen und Gestaltungen der Transformers. Hier hat man doch die gewisse Liebe zum Detail walten lassen, so dass man viele Racker aus den Filmen gut wiedererkennt. Abwechslung gibt es zudem in den reinen Locations durchaus, wobei alles auf Cybertron natürlich sehr Apokalyptisch wirkt, während die Orte auf der Erde das typischen Wiesen und Stadtambiente bieten. Aber auch hier kommt eben neben der reinen Grafikkritik auch die technische Seite negativ dazu. Die Geschichte dieses Spiels…

Der Sound ist eigentlich relativ frei von Kritik und bietet das was man in einem Transformers Spiel erwarten darf. Satte Waffenklänge, die typischen Geräusche wenn man sich transformiert und entsprechende Bewegungsgeräusche. Was mir ein bisschen fehlt sind Umgebungsgeräusche, die in meinen Augen zu wenig enthalten sind. Auch die reine Lautstärke der Sprachausgabe ist ein bisschen arg leise. Vor allem wenn man bedenkt dass man hier die englischen Synchros erleben darf, die vor allem durch tiefe imposante Stimmen glänzt. Hier hätte man einfach mehr Pep reinbringen müssen. Die Musik ist in Ordnung, ohne jetzt Bäume auszureißen. Aber sie passt zum Geschehen und unterstützt den Spieler in der pausenlosen Action.

Fazit....

Wollte man es auf einen Nenner bringen, so könnte man The Dark Spark auch als Spiel der verpassten Möglichkeiten beschreiben. Was wäre wenn…, ist hier ein oft genutzter Satzanfang. Ich für meinen Teil empfand vor allem viele spielerische Elemente als durchaus stimmig, passend und heben den Titel eigentlich klar aus dem Transformers Einerlei der letzten Jahre heraus. Abwechslungsreiches Gameplay, sinnvolle Upgrades und RPG-Einflüsse, bis hin zur recht großen Charakter und Waffenauswahl hätten dem Spiel klar zu einer Empfehlung verholfen. Wären da nicht ein paar Dinge, die nun mal recht elementar zu einem Spiel dazugehören. Vor allem die technische Seite verhagelt dem Spiel eine bessere Wertung. Es ruckelt zu gerne mal, bietet grafisch nicht immer das was man erwartet und krankt auch mal an der Kollisionsabfrage. Dazu eigentlich zu viele unfaire Momente, über die man aber noch hinwegsehen könnte. Mit einer auf der Wii U möglichen Grafikpower und sauberen Framerate hätte der Titel durchaus eine Empfehlung für den Transformers Fan bekommen. Zwar ist der Titel weit weg von der Unspielbarkeit, verschenkt aber sehr viele Punkte durch die angesprochenen Kritikpunkte. Wirklich schade in meinen Augen. Transformers Cracks finden hier zwar einen wirklich besseren Titel der Serie, aber eben doch mit technischen Einschränkungen, die leider das Gesamtergebnis trüben.

 

+ 25 spielbare Transformer
+ Gute Gameplay Mischung
+ Vielfältige Upgrades
+ Große Waffenauswahl
+ Roboter und Fahrzeug-Modus
+ Levelsystem/RPG-Einflüsse
- Technisch oft mit Schwächen
- Mäßige erste 5 Kapitel
- Mit unfairen Momenten
- Grafisch eher Durchschnitt
- Kein Mehrspieler/Online

GRAFIK: 61%

SOUND/EFFEKTE: 66%

MULTIPLAYER: --

GESAMTWERTUNG: 62%

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