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Wii U Hyrule Warriors
 
 
Hyrule Warriors - Wii U
Matthias Engert (13.10.2014)

SYSTEM: Wii U-PAL
ENTWICKLER: Omega Force/TN
GENRE: Action
SPIELER: 1-2 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SPEICHER: 106 MB
DOWNLOADS: Ja
SCHWIERIGKEIT: 3-10++
CONTROL: Pad,Pro,Remote+CC
SPRACHHÜRDE: Keine
ALTERSFREIGABE: USK12
5.1/DD/HD: Ja/Nein/720p
TERMIN: Erhältlich
PREIS: ca.50 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE GAMEPLAY: Nein
MIIVERSE: Ja

   
Test Update 3 vom 03.04.2015....

So langsam entwickelt sich ja vor alle Hyrule Warriors zum echten Dauerläufer auf der Wii U. Schaut man in der Lobby auf die momentan meistgespielten Games, ist Hyrule Warriors Stammgast bei den Logos. Das kommt auch nicht von ungefähr. Seit langem hat Nintendo das Update Feature entdeckt und im Falle des Action Titels auch schon reichlich an den Mann und die Frau gebracht. Nicht umsonst widmen wir uns schon dem dritten Test Update zum Spiel. War in den letzten Updates zum Spiel nicht immer alles überzeugend, muss man hier den Entwicklern mal wieder ein Lob aussprechen. Natürlich immer unter dem Mantel des kostenpflichtigen DLC. Denn auch der Inhalt unseres aktuellen Update Artikels ist nicht kostenlos. Aber und das kann man ohne Zweifel sagen, die Ausgaben für die aktuellen Download Inhalte sind ihr Geld wert und bieten in meinen Augen mehr, als die letzten. Aber der Reihe nach. Seit kurzem erhältlich können sich Interessierte Spieler 2 weitere Pakete herunterladen. Neben dem Majora's Mask-Paket, kommt mit dem Boss-Paket ein weiterer neuer Modus, der es in sich haben sollte. Für knapp 7 und 3 Euro einzeln erhältlich, oder automatisch für alle die das Gesamtpaket mit allen Updates gekauft haben. Wer auf den aktuellsten Stand will, bekommt so auf dem Hauptmenu mittlerweile die Version 1.6.1 zu Gesicht. Dieses Mal gibt es auch mehr über die Inhalte zu berichten, als in den Paketen vorher. Zudem darf weiterhin auch das amiibo Feature genutzt werden, dass natürlich auch die neuen Figuren der Super Mario Collection unterstützt. Übrigens werden wir mit dem Test zu Mario Party 10 auch unser amiibo Special mal wieder etwas erweitern.

Kümmern wir uns zunächst mal um die Fakten. Wie immer gibt es zu Beginn die übliche Welle an Einblendungen, was nun alles mit den beiden Update Paketen neues hinzugekommen ist. Und das sollte reichlich sein. Neben den üblichen Verdächtigen mit neuen Orden und Tränken, hat man mittlerweile die Höchststufe in Sachen Charakter Level auf satte 255 geschraubt. Allein das sorgt schon für eine weitere immense Spielzeit. Aber auch sinnvoll, wie der Anspruch mancher neuer Inhalte zeigt. Unter anderem kommt nun in den Herausforderungen die Möglichkeit dazu, alle neuen Inhalte auch einzeln zu Speichern und somit die Bewertungen dauerhaft verbessern zu können. Für die Motivation immer eine feine Sache. Es gibt neue Waffen und vor allem wieder neue Charaktere. Neben dem jungen Link hat es mir der zweite neue Charakter angetan - Tingle. Der Kartendödel darf also nun auch hier gespielt werden und bringt einige markante Bewegungen, Laute und spezielle Waffe mit. Aber dazu gleich noch ein paar Worte. Wer gerne mit Shiek, Lana oder Impa spielt, erhält neue Kostüme. Unter anderem aktuell sehr passend für Lana das Horror Kid Kostüm. Bei allem Lob, eine Sache wurde auch mit diesem Update nicht erweitert. Wer darauf hofft endlich wieder neue Karten und Locations für den Legenden-Modus zu bekommen, wird wieder enttäuscht sein. Hier wurde nichts Neues eingebaut. Die neuen Schlachten tummeln sich in anderen Modi.

Erste handfeste Neuerung findet man im Abenteuer-Modus. Hier gibt es mit der neuen "Termina-Karte" erneut Nachschub für alle Freunde dieses Modus. Neben einem erneut hohen Anspruch der Kartenschlachten, ist die Besonderheit hier an Majoras Mask angelehnt. Denn spielt man die Karte, zählt ein Counter nach unten, der beim Erreichen des Wertes 0 das Zurücksetzen der Karte zur Folge hat. Dann wird alles wieder auf Anfang gesetzt, wobei alle erspielten Items, Waffen und Scores aber erhalten bleiben. Viele Fehltritte darf man sich hier nicht leisten und sollte einen hoch gelevelten Charakter in die Schlachten schicken. Wie immer gibt es neue Skulltulas und Items zu erspielen. Das Ziel muss es hier also sein den dunklen Herrscher zu finden, der sich irgendwo versteckt. Nur dann verhindert man das Herabfallen des Mondes. Hat was. ;-) Genial finde ich die Gegnerschaft auf den Karten. Denn der Anspruch wird nicht nur durch spezielle Vorgaben erreicht, sondern weil man in den Schlachten auch gegen einen CPU Gegner antritt, der das gleiche Ziel wie ihr habt. Also Beispiel geht es darum wer zuerst 400 Feinde besiegt. Gegenspieler ist niemand geringeres als Dunkel-Impa. Dabei muss man versuchen Verbündete zu finden, möglichst mehr Feinde zu erledigen und dabei auch noch den starken Gegnern aus dem Weg zu gehen. Dazu findet man hier schnell eine Besonderheit aller neuen Modi. Die großen Boss-Gegner sind immer und überall vertreten und machen euch das Leben extrem schwer. König Dodongo ist dabei Stammgast in allen neuen Modi.

Ist die Termina-Karte schon mehr als lohnenswert, bringt vor allem ein Blick in die Herausforderungen den Spieler in Verzückung. Nicht nur das in den Standard Herausforderungen neue Inhalte dazugekommen sind, mit dem Boss Modus und Ganons Rache sind gleich noch 2 ganz neue Varianten dazugekommen. Bei der Standard Variante wurde ebenfalls an der Schwierigkeit geschraubt und mit Level 1 Charakteren sollte man sich bei ernsten Absichten eher nicht hinein wagen. Besiege nach Zeit 800 Feinde oder in 6 Minuten so viele wie möglich, haben so ihren ganz eigenen Anspruch. Machen aber einfach Laune. Der Boss Modus bietet nun die Möglichkeit gleich mehrere die großen Kaliber wie Dodongo zu erleben. Gleichzeitig und auf einer Karte. Ziel ist es hier 1000 Feinde in 20 Minuten zu erledigen. Klingt leicht, wird dadurch aber knifflig, weil man zwischendurch zwingend auch die dicken Brocken erledigen muss, damit überhaupt erst Nachschub an normalen Dödeln auftaucht. Und wenn euch 3 Dodongos mit einmal bearbeiten, ist das so eine Sache. ;-) Richtig genial empfinde ich Ganons Rache, die ein völlig neues Spielgefühl beinhaltet. Hier spielt ihr natürlich auch als Ganon, aber im übertragenen Sinne als Riese. Die Sichtweise ist weit oben, so dass ihr einfache Gegner am Boden kaum seht und man sich mehr an den sichtbaren Energiebalken orientiert. Das Schöne an diesen Modi. Es gibt mehrere davon und auch hier wird alles fest gespeichert. Die erste Herausforderung im Ganon Modus verlangt dann gleich mal das Erledigen von 5000 Feinden. Also normale Schlacht angelegt, habt ihr hier 60 Minuten Zeit dafür. Klingt auch nicht so schwer im ersten Moment, zieht hier seinen Reiz aus der neuen Spielweise. Danach wartet mit der Riesen-Schlacht eine ganz besondere Herausforderung. Denn neben den normalen Gegnern, geht es hier nach und nach gegen alle Boss Gegner aus dem Hauptspiel, die zwar jetzt durch die Sichtweise sehr klein aussehen, aber in der Masse selbst Ganon stark zusetzen können.

Und für alles erspielt man Rubine, Materialien und Waffen, so dass kein spielerischer Moment umsonst ist. Für alle Spieler, die unter ständigen Geldmangel leiden gibt es unter anderem jetzt die Möglichkeit erbeutete Waffen auch endlich zu verkaufen. Gerade um die mittlerweile immens vielen Charaktere zu entwickeln und auszustatten ein tolles Feature. Abschließend noch ein Wort zu den beiden neuen Charakteren. Spielt sich der junge Link, wie man das vielleicht erwartet mit Schwert und dem üblichen Attacken Einerlei, hat Tingle so seinen speziellen Status. Er ist zunächst sehr stimmig animiert, rennt immer unter ständigen Schreien diverser Laute durch die Gegend und kämpft mit Tasche und Ballons, die in speziellen Varianten aber sehr mächtige Angriffe auf die Gegner loslassen. Wer es hier nicht auf feste Waffen und Charaktertypen festgelegt ist, sollte sich Tingle genauer anschauen. Der hat einfach was. Was auch für die gesamten neuen Inhalte gilt. Die Spielzeit und den Anspruch treibt man einmal mehr in extreme Höhen. Gerade diese beiden letzten Pakete sollte man sich unbedingt gönnen, um sein Hyrule Warriors Erlebnis extrem zu intensivieren. Klare Empfehlung für das Majoras Mask und Boss Paket, samt Ganons Rache.

Test Update 2 vom 23.01.2015....

Im Zeitalter der Wii U haben wir wieder viel mehr Möglichkeiten, euch mit Test Updates zu erfreuen. Das liegt natürlich an der Tatsache, dass die Entwickler ihren Spielen mehr oder weniger umfangreiche Updates spendieren können. Im negativen Sinne sind dies Online Updates um Fehler auszumerzen, im positiven Sinne aber, um die Spiele einfach inhaltlich zu erweitern. Wie haben beides schon erlebt und im Falle von Hyrule Warriors können wir das nun schon zum zweiten Mal machen. Das man diese Updates durchaus genau unter die Lupen nehmen sollte, liegt einfach daran, dass sich die Firmen dafür mittlerweile auch gut bezahlen lassen. Auch diese Entwicklung spielt dabei eine große Rolle. Speziell die Updates die auch den Inhalt erweitern sind nur noch selten kostenlos. Und Hyrule Warriors ist da ein ganz spezielles Beispiel. Denn für knapp 15 Euro konnte man mittlerweile 2 größere Updates bekommen. Und wie man mittlerweile weiß, ist damit noch lange nicht Schluss. Aber das sind dann Dinge für spätere Updates. Wir schauen heute genauer auf das letzte große Update, das seit Ende November verfügbar ist. Spieler die seinerzeit Update 1 und 2 als Paket gekauft haben, müssen sich mit dem Download nicht befassen, da dieses ab Erscheinungsdatum automatisch auf das eigene System geladen wurde. Also hieß es dann nur noch Einschalten, das Spiel aktualisieren und los geht die Jagd nach den neuen Inhalten.

Mit dem aktuellen Update erreichen wir mittlerweile die Version 1.4.0 in Hyrule Warriors. Einmal gestartet erwartet euch wie beim ersten Update eine simple Auflistung der Update Inhalte, gefolgt von einer Serie von Einblendungen über spezielle Neuheiten. Übergeordnet bringt das aktuelle Update neues mit, dass man eher auf den zweiten Blick zu sehen bekommt. So unter anderem neue Orden, neue Tränke im Shop und die Erhöhung der Höchstzahl von Materialien auf 999. Dinge die nicht für jeden auf den ersten Blick interessant sind. Viel mehr schieben sich andere Dinge in den Vordergrund. Zum einen natürlich nun auch die Unterstützung der neuen Nintendo amiibo Figuren, die ähnlich dem Skylander und Disney Infinity Prinzip funktionieren und Inhalte freischalten, sowie Daten in sich speichern können. Dazu findet ihr mittlerweile in unserem Magazin auch ein entsprechendes Special, dass euch die Figuren und Möglichkeiten etwas genauer vorstellt. Schon eher sichtbar sind andere Dinge im Spiel. Zum einen wird nun das maximal mögliche Level der Charaktere auf 150 geschraubt, so dass selbst auf dem 4. Schwierigkeitsgrad keine Karte mehr unmöglich ist. Die wohl wichtigsten Inhalte betreffen einmal mehr Karten und Charaktere. In Sachen Charaktere erweitert man das Angebot um Midna, die man nun im freien Spiel übernehmen kann, inklusive entsprechender neuer Waffen. Dazu kommen neue Kostüme, wie z.B. dass Briefträger Kostüm für Link. Ein durchaus ungewohnter Anblick. ;-)

Rein Inhaltlich gibt es weniger als im ersten Update Paket. Denn für den Legenden Modus gibt es dieses Mal keine neuen Karten spendiert. Sprich hier bleibt alles bei den gewohnten Karten. Dafür und das ist sicherlich auch das größte inhaltliche Update, wartet im Abenteuer Modus mit der Schatten-Karte eine komplett neue Umgebung mit etwas mehr als 90 neuen Schlachten, die man angehen kann. Wie immer gibt es hier neue Items und 20 weitere Gold-Skulltulas zum Erspielen. Wer hier die letzte neue Karte Master Quest als zu schwer empfand, wird hier etwas entschädigt. Denn die Schatten-Karte ist etwas leichter und damit auch wieder mit niedrigen Leveln in Sachen Charaktere zu schaffen. Über die Spielzeit müssen wir dennoch nicht reden und locker können hier 15-20 Stunden ins Land gehen. Zwar sind wieder nicht alle Karten als 60 Minuten Schlachten ausgelegt, ein lauschiger Abendfüller ist auch diese Karte beileibe nicht. Von daher werden Fans dieses Modus klar bevorzugt. Wer hier auf neue Karten für den Legenden Modus wartet, sollte auch hier die Finger vom Update lassen. Neues in diesem Bereich scheint es dann wirklich erst wieder mit den nächsten Updates zu geben. Denn wie schon erwähnt ist damit noch lange nicht Schluss im Hause Nintendo und Koei. Dazu kommt das die neuen Schlachten auf der Schatten-Karte wieder viele spezielle Charaktere erfordern. Rubine und Materialien kann man also nach wie vor nicht genug haben. Ebenso ist das Leveln mehrerer Charaktere erste Bürgerpflicht, so dass wir über den berühmten Wiederspielwert nicht reden müssen.

Damit es auch bei den altbekannten Charakteren nicht langweilig wird, kommen nun neben neuen Kostümen auch spezielle Waffen zum Einsatz. Freigeschaltet werden diese über die neuen amiibo Figuren. Dabei ist das Prozedere äußerst simpel und wenig aufregend. Über den Start Bildschirm wählt man den neuen amiibo Menüpunkt an, stellt seine Figur auf das NFC Feld und schwupps wird eine neue Waffe freigeschaltet. Dabei kann man verschiedene Figuren nutzen und auch mehrmals am Tag. Am Beispiel von Link kann man sich die weiteren Schritte gut anschauen. Stellt ihr seine amiibo Figur auf das Pad, erscheint die Meldung über die neue Waffe "Gleiter". Sieht ein wenig aus wie ein Kreisel und wird von Link auch so genutzt. Sprich im Spiel selber steigt Link auf und ihr könnt schwebend neue Aktionen begutachten. Vom reinen Nutzwert oder Schaden ist er aber anderen Waffen nicht überlegen, sondern erweitert nur das Angebot. Abschließend kann man die Zielgruppe für das zweite und eigentlich auch das erste Update klar einteilen. In meinen Augen wirklich erfreuen, werden sich nur die Spieler, die auf die Abenteuer Karten stehen. Für Fans der Story bietet Teil ja gleich mal gar nichts. Diese Spieler sollten noch warten. Wer aber eben die Karten liebt und jedes Secret in diesem Modus ergattern will, sollte die 15 Euro investieren. Denn hier ist die Gegenleistung in Sachen Spaß und Spielzeit das Geld auch wert.

Test Update 1 vom 17.11.2014....

Heute ist bei uns Tag der Test Updates. Während wir euch in einem weiteren Artikel das aktuelle Download Paket zu Mario Kart 8 vorstellen, kümmern wir uns hier um das ebenfalls erste Paket zu Hyrule Warriors. Auch hier hat Nintendo die Möglichkeit entdeckt, euch noch ein paar Euro aus der Tasche zu ziehen. ;-) Etwas das sie ja mittlerweile gerne tun, egal ob wir uns auf der Wii U oder dem 3DS befinden. Auch hier ist der Hintergrund, dass man seine Lieblingsspiele erweitern kann und somit neue Herausforderungen erhält. Wie bei Mario Kart 8 wird es auch zu Hyrule Warriors zwei dieser kostenpflichtigen Pakete geben. Nur mit dem Unterschied das man euch hier innerhalb kurzer Zeit alle beide beschert. Ist das erste Paket seit Ende Oktober erhältlich, steht das finale zweite Paket schon in den Startlöchern und soll Ende November erscheinen. Von daher bietet sich hier der Paketpreis von 15 Euro für beide Pakete durchaus an. Zumindest dann wenn die Inhalte der Pakete auch überzeugen können. Von daher wollen wir euch darüber etwas genauer informieren, ob es sich lohnt auch hier zu investieren. Über den eShop und aus dem Spiel direkt erhältlich, kann man sich das Komplettpaket schon kaufen, darf aber die Inhalte des zweiten Paketes erst Ende November auch nutzen. Aktuell stehen die Inhalte des ersten Paketes zur Verfügung.

Einmal heruntergeladen, erwartet euch hier mittlerweile Version 1.3.0. Wie schon beim letzten normalen Spielupdate, werden euch auch hier die neuen Dinge kurz anhand einer Auflistung gezeigt, ehe es unter der typischen Zelda Musik nochmal ins Detail geht. Denn zumindest was neue Charaktere und Waffen angeht, werden euch diese Dinge auch einzeln noch einmal vorgestellt. Die Neuheiten splitten sich nun in ganz verschiedene Dinge auf. Das beginnt bei 4 neuen Schlachten für den Legenden Modus, reicht über eine komplett neue Karte für den Abenteuer Modus und endet bei neuen spielbaren Charakteren, Kostümen und Waffen. Für die Fans des Haupthelden gibt es ebenfalls spezielle Dinge und ihr könnt nun zum einen als Dunkel-Link spielen und bekommt mit Epona eine neue Waffe. Ja genau, kein Zusatz zur Fortbewegung, sondern als Waffe eingestuft. Um sich mit den Neuheiten vertraut zu machen, bietet sich erneut der Legenden Modus als erstes an. Etwas anders als gedacht, zeigen sich die neuen Schlachten im Spiel. 4 davon gibt es, die relativ weit auseinander liegen. Während 2 davon gleich zu Beginn einen neuen Weg offerieren, sind die anderen beiden an verschiedenen Orten des Schlachten-Baums eingebettet. Was mir persönlich nicht so gefallen hat, sind die reinen Schauplätze. Hätte schon gedacht, dass es hier was komplett Neues gibt. Stattdessen spielen alle neuen Schlachten in bekannten Umgebungen und Schauplätzen des Hauptspiels. Was sich natürlich geändert hat, sind die Geschichten hinter den Schlachten und die spielbaren Charaktere.

Denn 3 neue Helden darf man steuern, die sich nun auch in der Charakterwahl zeigen. Mit Cia, Volga und Pyroma warten Gegenspieler des Hauptspiels nun darauf, von euch gesteuert zu werden. Inklusiver aller Möglichkeiten sie zu entwickeln und auszustatten. Volga kommt sicherlich am imposantesten daher, während Cia unter anderem die grafisch opulenteren Attacken mitbringt. Pyroma fällt da in meinen Augen fast schon etwas ab. Vom Spielablauf her ändert sich nichts und ihr kämpft auf beiden Seiten der Geschichte. Die Länge der Schlachten ist genau wie bei denen des Hauptspiels, so dass man sein Spielvergnügen hier um gut 2 Stunden erhöht. Richtig rund in Sachen Story wird es dann wohl erst mit dem zweiten Download Paket. Für Zwischendurch bietet sich natürlich mal die Nutzung des Dunkel-Link Kostüms an. Sieht cool aus, verändert aber ansonsten nichts. Etwas gewöhnungsbedürftig spielt sich in meinen Augen das Szenario mit Epona. Da beide als Ganzes agieren, empfand ich die Action als etwas umständlich und auch unübersichtlich. Etwas sehr schnelle Bewegungen und wilde Richtungswechsel machen das Gameplay gerade innerhalb von Festungen oder Gebäuden etwas verkrampft. Kurioserweise sind es also nicht diese Inhalte die überzeugen, sondern eine komplett neue Karte für den Abenteuer Modus. Nennt sich Master Quest Karte und spielt sich auch so. Wer die Bezeichnung Master Quest mit einem geharnischten Schwierigkeitsgrad verbindet, liegt auch hier richtig. ;-)

Denn die Schlachten auf der Master Quest Karte sind beinhart schwer, da sie mit etwas anderen Rahmenbedingungen aufwarten, als die normale Abenteuer Karte. Kein Heilitems, kein Block und Treffer wie im Held Schwierigkeitsgrad des Legenden Modus fordern hier den ganzen Krieger. Da sitzt man dementsprechend auch ewig dran. Von daher empfinde ich das erste Download Paket noch nicht als Must Have Produkt. Denn alle Dinge abseits der neuen Abenteuer Karte gehören eher in die Rubrik "Freispielbares" im Hauptspiel. Dafür nochmal bezahlen würde ich nicht. Sein Geld wert ist die neue Abenteuer Karte, die sich allerdings an die Hartgesottenen unter euch richtet. Von daher mein Rat, wartet noch das zweite Download Paket ab, das Ende des Monats erscheint. Dann wird sich zeigen, ob die 15 Euro für das Gesamtpaket gut angelegt sind, oder man sich dafür lieber eine amiibo Figur kaufen sollte.

Haupttest vom 13.10.2014....

Genres Mischungen und sogenannten Spin Off Spiele erfreuen sich seit jeher großer Beliebtheit. Vor allem dann wenn 2 eigentlich völlig verschiedene Serien miteinander verflochten werden. Sind es dann noch 2 äußerst starke und bekannte Serien, ist die Aufmerksam bei den Spielern schnell geweckt. Im Falle von Hyrule Warriors treffen da eigentlich alle positiven Punkte zu. Zum Zelda Universum muss man einem Nintendo Spieler nun beileibe nichts mehr erzählen. Und auch der zweite Part mit Koei's Warrior Serie dürfte den meisten sehr geläufig sein. Die dortigen Massenansammlungen an Gegnern und das äußerst actiongeladene Spielprinzip wissen seit einigen Plattform Generationen nun schon zu überzeugen. Mittlerweile auch für Nintendo Spieler nichts neues mehr, wobei man dort natürlich immer diverse Samurai Charaktere gesteuert hat. In Hyrule Warriors vereint man nun beides und erlebt das Spielprinzip der Warriors Serie eingebettet in die Welt von Hyrule und den Charakteren rund um Zelda, Link & Co. Zutaten bei denen eigentlich überhaupt nichts schiefgehen kann und schon erste Vorversionen machten schnell Lust auf mehr. Mittlerweile kann man sich das finale Produkt genauer anschauen, was auch wir mit diesem Test ausgiebig tun wollen.

Menus und die Story....

Hyrule Warriors ist einmal mehr ein Produkt, dass Nintendo wieder in einer sehr gelungenen Limited Edition anbietet. Mittlerweile gibt es ja kaum noch Spiele aus Kyoto, die nicht eine spezielle Alternativ Version bekommen. Verantwortlich für die Entwicklung war aber nicht Nintendo, sondern die Mannen von Omega Force und Team Ninja. Hier hat man also die Entwickler der Warriors Serie rangelassen, was sich nicht als Nachteil herausstellen sollte. Denn präsentiert wird das Spiel komplett in Deutsch was die Texte angeht. Beim Thema Sprachausgabe ist es äußerst schade, dass es nur eine Sprecherin für die Mission Briefings gibt. Die vielen gelungenen Story-Sequenzen sind leider nicht vertont. Ärgerlich weil sie sich auch atmosphärisch hier sehr angeboten hätten. Grafisch ist das Spiel eines der 720p Titel und kommt im Soundbereich mit dem gewohnten Wii U 5.1 Sound daher. Speichertechnisch werden euch 106MB abgeknöpft, wobei 98MB davon aber schon für Update Daten draufgehen. Mehrspieler Action gibt es auch, allerdings nur in einer Offline Variante. Dafür aber in der unterhaltsamen TV/Pad Version, so dass 2 Spieler jeweils ihren eigenen Bildschirm haben. Online Inhalte gibt es aber auch, die sich aber auf 2 DLC Updates verteilen, die neue Levels, Charaktere und Ausrüstungen an den Mann bringen. Was Nintendo im Moment oft macht, erlebt der interessierte Spieler auch hier. Nämlich kostenpflichtigen DLC. Immerhin 15 Euro kosten beide Updates, die allerdings recht reichhaltig sein werden. Diesen Monat soll es noch losgehen mit dem ersten DLC Update, über das wir euch natürlich wieder extra in einem Testupdate informieren werden. Aber bis dahin kümmern wir uns erst einmal um das Hauptspiel. Wie immer wichtig in einem Spiel wie diesem ist die Story. Auch wenn es kein Adventure der herkömmlichen Art ist, in einem Spiel mit Zelda Hintergrund muss es eine Geschichte geben. Und wie sollte es anders sein, hält man sich hier schon halbwegs an die festen Gegebenheiten der Serie. Was später aber im positiven Sinne auch dazu führt, dass man vor allem in Sachen Charakterfülle viele alte Bekannte wiedersehen und vor allem steuern wird.

Eingestiegen wird hier an einem Punkt, an dem Link nicht der grüngewandete Held ist. Als Prinzessin Zelda und Impa, die Anführerin der hylianischen Elitetruppen, ihren Kämpfern beim Training zusehen, das auch ein junger Recke namens Link absolviert, wird Hyrule von einer finsteren Armee angegriffen. Zelda muss schnell handeln und mobilisiert ihre Truppen. Doch die Eindringlinge aus dem Jenseits gewinnen schon bald die Oberhand über die hylianischen Streitkräfte. Link hält nichts mehr im Schloss Hyrule, als der Krieg ausbricht, und er zieht in die Schlacht. Während eines Aufeinandertreffens mit einem mächtigen Gegner, erwacht das Triforce des Mutes in Link. Das rettet nicht nur ihm das Leben, sondern auch Impa, die ihn als auserwählter Held von Hyrule erkennt. Nach einem langen Gefecht gelingt es Link und den hylianischen Truppen, die Bedrohung abzuwehren. Allerdings müssen sie erfahren, dass es einige ihrer Feinde bis ins Schloss Hyrule geschafft haben und Prinzessin Zelda verschwunden ist. Impa und Link bereiten sich auf den Kampf vor und machen sich auf die Suche nach Zelda. Sie begegnen neuen Verbündeten wie dem geheimnisvollen Shiek und einer jungen Zauberin namens Lana. Ihr Abenteuer führt sie durch drei verschiedene Versionen von Hyrule aus der Vergangenheit. Sie schließen sich mit begnadeten Kämpfern aus den einzelnen Welten zusammen, denn sie brauchen jede Hilfe, die sie bekommen können. Die Stärke der größten Krieger aus Hyrules Vergangenheit und Gegenwart ist erforderlich, um dem Chaos auf den Grund zu gehen und den Frieden in Hyrule wiederherzustellen. Dabei erlebt der Spieler nicht nur ungewöhnliche Gegner, sondern vor allem darf er im Verlauf auch Charaktere steuern, die bisher eher auf der Dark Side zuhause waren, oder Link bisher eher begleitend zur Seite standen. ;-)

Nach dem Einschalten lässt man es sich nicht nehmen, neben der Wahl des Kampfstils, den Spieler in Sachen DLC schon einmal den Mund wässrig zu machen. Wird dem Spieler zunächst näher gebracht, was er mit dem ersten kostenlosen Update so alle bekommt, wird spätestens auf dem Hauptmenu mit einem speziell anwählbaren Punkt auf die bald erscheinenden DLC Inhalte hingewiesen. Spätestens wenn man einmal das Spiel durch hat, will man das Zeug auch. Ging und geht zumindest mir so. Nintendo weiß schon wie sie es dem Spieler schmackhaft machen. Relativ schnell landet man auf dem eigentlichen Hauptmenu, das den Spieler mit vielen noch abgedunkelten Punkten erfreut. Es reichen aber ein paar Levels im Hauptteil des Spiels, dem Legenden Modus, um alle anderen Inhalte freizuspielen. Danach warten dann der Freie Modus, in dem man jedes Level Just for Fun und mit jedem erspielten Charakter angehen kann, reicht über den Abenteuer Modus und den Herausforderungen. Dazu gesellen sich die Galerie, in der man sich unter anderem Boni und Infos zu den enthaltenen Charakteren ansehen kann, sowie abschließend die Optionen. Diese bieten euch relativ viele Einstellmöglichkeiten zur Steuerung, dem Schwierigkeitsgrad und ob man als Beispiel die Energieleisten einblenden lassen will oder nicht. Dazu kann man in Sachen Online Verbindung Miiverse aktivieren und Gäste zulassen, was später im Abenteuer Modus eine Rolle spielen wird. Aber dazu später noch ein paar Zeilen. Abschließend kann man die Achsen invertieren und natürlich den Sound anpassen. Hat man alles seinen ersten Wünschen angepasst, kann man sich erst einmal im Legenden Modus in das eigentliche Spiel stürzen.

Das Gameplay....

Will man sich in die Schlachten stürzen, gilt es sich zunächst dem Legenden Modus zu widmen. Er beinhaltet die eigentlichen Story Levels, die man als Spieler im Verlauf mit unterschiedlichen Charakteren angehen kann. Zu Beginn ist das Spiel nun so angelegt, dass man euch einen längeren einführenden Vorspann zeigt, wie die Geschichte beginnt und unser Held das erste Mal auf dem Schlachtfeld loslegen darf. Für den Spieler schon eher als Tutorial angelegt, gibt es so eine Einführung in die Grundlagen des Gameplays, der Steuerung und der vielen kleinen Eigenheiten im Spielablauf. Das eigentliche Zentrum des Legenden Modus bekommt man nach der ersten einführenden Schlacht zu Gesicht. Dann nämlich wartet ab jetzt immer ein Schlachtenbaum auf euch, über den ihr die jeweils nächste Schlacht anwählen könnt. Allerdings ist das noch lange nicht alles und das Menü des Legenden Modus bietet noch einige weitere Aspekte. Neben der Bezeichnung der Schlacht werden euch hier reichlich weitere Möglichkeiten und Informationen gegeben. So kann man beim erstmaligen Durchspielen des Legenden Modus 3 Schwierigkeitsgrade nutzen, während am Ende ein Bonusgrad freigeschaltet wird, der es dann auch in sich haben sollte. Des Weiteren gibt es pro Schlachtfeld bestimmte Belohnungen wie Herzteile, oder Skulltulas zu holen, zu denen man euch anzeigt, ob es eines speziellen Charakters bedarf, mit dem man die Schlacht spielen muss. Im Verlauf spielt man 13 Charaktere frei, die mal vorgegeben sind, oder von euch frei gewählt werden können. Im Verlauf einer der wichtigsten Punkte ist der Basar, der sich immer weiter vergrößert und es euch erlaubt jeden Charakter für sich zu entwickeln, zu leveln und dementsprechend auszurüsten. Hier kommt das altbekannte Warriors Prinzip zum Tragen, das seinen motivierenden Aspekt einmal mehr auch hier ausspielen kann.

Der Level Baum schaltet im Verlauf 18 verschiedene Schlachten frei, die euch an verschiedene Orte aus dem Zelda Universum führen. Ein atmosphärisch große Stärke des Spiels, das man euch nur auf Schauplätzen loslegen lässt, die es in verschiedenen Zelda Spielen auch schon gab. Dabei dürfen sich Ocarina of Time Spieler genauso drauf freuen, wie solche die eher mit Skyward Sword ihre Erfahrungen gemacht haben. Das Spielprinzip ist auch hier nun so angelegt, dass ihr euch in eine Schlacht stürzt, dort tausende von Gegnern niedermetzelt, Belohnungen en Masse sammelt und durch Erfahrungspunkte den Charakter immer besser macht. Hier geht es also nicht um Rätsel Gameplay, sondern einfach nur um Action ohne Ende. Bevor wir uns in die Feinheiten der Charakter Entwicklung stürzen, wollen wir uns mal eine Schlacht an sich etwas genauer anschauen, die schnell zeigt welche Möglichkeiten das Spielprinzip bietet. Bevor man die Schlacht beginnt, gibt es nun noch einen ausladenden Vorbereitungsbildschirm. Zunächst zeigt euch die Karte wie groß die vor euch liegende Schlacht sein wird und eigene Truppen, wie die der Gegner werden euch angezeigt. Wobei es viele Schlachten gibt, in denen sich mitten drin die Rahmen- und Siegbedingungen auch mal ändern. Wichtig ist dabei immer der Punkt Armee Info, wo man euch auch die Bedingungen für Sieg oder Niederlage preisgibt. Und in so gut wie allen Schlachten müssen einer oder mehrere Zwischen und Bossgegner besiegt werden. Wesentlich seltener sind die Schlachten, in denen auch mal die Zeit eine Rolle spielt. So unter anderem dann, wenn man einen bestimmten Gegner daran hindern muss einen Fluchtpunkt auf der Karte zu erreichen. Genauso gibt es die Gegenstücke, wo man einen eigenen Charakter zu einem solchen Punkt geleiten muss. Neben zig Kriegern auf der Gegnerseite, die man hier als Kommandanten bezeichnet, samt deren tausender Fußtruppen, streiten auch auf eurer Seite Charaktere aus dem Zelda Universum mit ihren Truppen mit. Nicht steuerbar und auf den Karten oft weit verstreut. Hier zeigt sich auch eine weitere Verzahnung im Spiel. Denn alle mitkämpfenden eigenen Charaktere gehören ja meist auch zur eigenen Armee und sind ja vielleicht in einer späteren Schlacht auch selber steuerbar. Da man im Basar aber auch per Hand diese Charaktere leveln kann, die man mal nicht steuert, beeinflusst man ebenfalls die Kämpfe. Das geht nämlich und wirkt sich ebenfalls auf den Ausgang mancher Kämpfe aus. Ist man nun mit diesen Vorbereitungen fertig, kann man sich auch endlich in die eigene Schlacht werfen.

Nach relativ kurzen Ladezeiten beginnt alles mit einem kleinen Rundflug über einige Bereiche des Schlachtfelds und man landet schlussendlich hinter dem eigenen gesteuerten Charakter. In der typischen Third Person Sichtweise wird gespielt, egal wen und mit welcher Waffe man agiert. Ansonsten spielt Zeit in dem Sinne kaum eine Rolle. 60 Minuten sind Pflicht für eine Schlacht und eigentlich auch kein Problem, auch wenn manche Schlachten durchaus mal 30-45 Minuten dauern können. Beeinflusst werden diese Zeiten durch viele Dinge, meistens aber durch Gegner, die man über die gesamte Größe der Schlachtfelder finden und eliminieren muss. Sehr oft ist das dann so angelegt, dass ihr an einer Ecke des Schlachtfelds beginnt und das eigentliche Ziel genau am anderen Ende lauert. Um zu ihm zu kommen schickt man euch tausende an Gegnern entgegen, um euch daran zu hindern. Und das darf man auch durchaus wörtlich nehmen. Oft agieren wie schon erwähnt mehrere eigene kleine Streitkräfte an eurer Seite. Werden von der CPU gesteuert, fangen aber oft an einer anderen Ecke des Schlachtfelds an. Kämpfen diese gut, sprich ihr habt sie zufällig auch ein wenig gelevelt, so kann man sie meist allein agieren lassen. Dumm wird es wenn man ihnen zu Hilfe eilen muss und man selber völlig woanders auf der Karte agiert. Denn oftmals ist nicht nur der eigene Tod eine der Niederlagen Bedingungen, sondern eben auch einer der CPU-gesteuerten Charaktere auf eurer Seite. Hier greift das Infosystem des Spiels, über das man streiten kann. Was sich wo und gerade überall abspielt wird durch die englische Sprachausgabe wiedergegeben und Texteinblendungen, für die man aber nicht immer ein Auge hat. Mit der Zeit arrangiert man sich aber damit. Zudem leuchten spezielle Punkte auf der Karte, sobald etwas akutes dort passiert. Auch werden euch auf der Karte Ziele und Truppenbewegungen mittels farbiger Symbole und Einblendungen angezeigt.

Kaum eingebunden ist dabei das Pad und der Touch Screen, so dass man diesen Titel auch locker mit dem Pro Controller oder dem Remote / Nunchuk Doppel spielen kann. Vorwärts kommen ist aber erst einmal oberste Bürgerpflicht. Per Stick bewegt man sich und kann die Kamera jederzeit hinter den Charakter holen. Was wichtig ist, da man immer von mehreren Seiten angegriffen wird. Alle Gegner, egal ob tausende Fußtruppen oder die gegnerischen Kommandanten, besitzen dabei sichtbare Lebensleisten über dem Kopf, die je nach Schwierigkeitsgrad unterschiedlich lang sind. Die Kommandanten, sowie die Story Gegner und damit wirklich wichtigen Gegner in den Schlachten haben zudem noch ihren Namen gut lesbar darüber. Dabei kommen beim Thema metzeln die X und Y Tasten am meisten zum Einsatz. Mit ihnen wird die Waffe benutzt und erzeugen je nach Level und Entwicklung des Charakters viele Kombo Aktionen, die teilweise fast schon Finisher Niveau haben. Zusätzlich kann man über die A-Taste die Specials des jeweiligen Helden auslösen, die ebenfalls mit der Zeit immer mächtiger werden und spezielle Energie aus einer sichtbaren Leiste ziehen. Im späteren Verlauf erlaubt der Basar auch eine zusätzliche Special Leiste, was sich ebenfalls auf manche Kämpfe auswirkt. Wobei die wichtigste Anzeige immer die Lebensenergie zum Inhalt hat, die man tunlichst im Auge haben sollte. Hier sehr passend über Herzcontainer umgesetzt. ;-) Für alle Gegner die man im Spiel eliminiert gibt es Erfahrungspunkte, die jederzeit im Spiel ein Level Up bedeuteten. Einhergehend mit stärkeren Eigenschaften des Helden. Erledigt man spezielle Gegner wie z.B. die Kommandanten oder kleinen Zwischengegner, hinterlassen diese oft Materialien, die man später im Basar für neue Waffen oder die Entwicklung ausgeben kann. Höchste Weihe sind die typischen Zelda Truhen, die hier unter dem gleichen Sound und grafischen Darstellung wie in einem Zelda Spiel geöffnet werden.

Dort findet man dann eben mal seltene Waffen und natürlich die angesprochenen Herzteile, die erneut bei 4 Stück einen neuen Herzcontainer ergeben. Dazu findet man kleine Items, mit denen man die verschiedenen Leisten auch gewollt wieder füllen kann. Man kann so Lebensenergie auffrischen, die Special Leiste schneller füllen und vor allem die ebenfalls enthaltenen externen Waffen und Gegenstände verbessern. Denn wie es sich für ein Spiel wie dieses gehört, spielen hier z.B. der Bogen, die Bomben oder der Bumerang eine Rolle. Cool gemacht, da man vor allem die vielen bekannten Boss Gegner wie in den jeweiligen Zelda Spielen besiegen muss. Der Rest ist dann wirklich im Spiel metzeln bis der Arzt kommt. Rätsel oder ähnliches sind nicht vorhanden oder sollten nicht als solche bezeichnet werden. Hier zählt einfach nur das Gesetz des Stärkeren. Über die Karte sieht man immer wo die Massen an Gegnern lauern und ist wirklich selten mal allein. Wenn dann kommen auch reichlich auf euch zu, wobei die reinen Fußtruppen wieder nur Kanonenfutter sind. Sie sind in der Masse zwar mal gefährlich, aber auch durchaus sehr passiv. Egal ob das Nahkampftruppen sind, oder solche die auch Fernwaffen benutzen. Selten das euch mal härtere Burschen bearbeiten. Das bleibt wirklich den Kommandanten oder speziellen Story Gegnern in den Schlachten vorbehalten. Positiv dass man die per L-Taste fest arretieren kann und die an sich schon etwas hektische Kamera hier etwas entschärft wird. Man macht so ein Gebiet auf der Karte nach dem anderen Feindfrei und kämpft sich nach und nach gen Endgegner oder Zielpunkt. Zwischendurch werden euch gerne mal Tore vor der Nase geschlossen, so dass man auch mal einen alternativen Weg finden muss. Aber Spaß macht es halt seine Waffen sprechen zu lassen und die oft pausenlose Action zu erleben. Genau das ist ja der Reiz dieser Spiele und richtet sich schon an eine spezielle Zielgruppe mit den enthaltenen Massenschlachten.

Positiv das man innerhalb einer Schlacht eben gerne mal die Siegbedingungen ändert und man als Spieler eben nicht einen vorgegeben Weg durch die Locations nimmt. Mal muss man wieder irgendwohin zurück, muss plötzlich einem Verbündeten helfen, oder verloren gegangene Festungen wieder zurückerobern. Da sich trotz Hektik der Zeitdruck in Grenzen hält, wird man auch nicht so gehetzt wie man das eigentlich immer wieder denkt. Trödeln sollte man aber dennoch nicht. Denn verlieren kann man schon, oder auch ein Teilziel vergeigen. Man überschätzt manche Situationen doch gerne mal und bearbeitet zwar fast schon den Endgegner, übersieht aber das die eigene Heimatbasis angegriffen und eingenommen wird. Dann muss man aber nicht immer gleich komplett von vorn anfangen, sondern kann einen der Rücksetzpunkte pro Schlacht nutzen. Allein dadurch hält sich die Spielzeit des Legenden Modus für das erste Durchspielen mit gut 8-9 Stunden durchaus in Grenzen. Aber und das kann man schon hier erwähnen. Man macht hier nichts umsonst und kann alle Schlachten mehrmals angehen und nutzt seine entwickelten Charaktere ja auch in den anderen Modi. Das langwierige daran ist auch die Tatsache, dass man wirklich nur den Charakter entwickelt, den man gerade steuert. Will man einen anderen entwickeln, muss man dort auf verschiedene Weise wieder selber Hand anlegen. Nach einer Schlacht geht es dann auch genau in diesem Teil an das Eingemachte. Zunächst wird man Bewertet und bekommt dementsprechend Rubine. Dazu gibt es die angesprochenen Materialien und erbeutete Waffen werden euch für alle möglichen der eigenen Charaktere freigeschaltet. Danach landet man auf dem Schlachten Bildschirm und könnte theoretisch die jeweils nächste angehen. Macht man aber nicht, sondern begibt sich erst einmal in den Basar, in dem man mit der Zeit ebenfalls viel Zeit verbringen kann. Grundlage hier sind vor allem die Rubine, die man wie eine Währung benutzt. Der Basar selber bietet mehrere Bereiche und reicht über direkte Einflussnahme und begleitende Dinge, bis zum Verbessern der angelegten Waffen.

Beim zweitgenannten beeinflusst man bei jedem Charakter einzeln die Fähigkeiten und Möglichkeiten des Charakters. Hier spielen die Rubine nur eine untergeordnete Möglichkeit. Viel wichtiger sind in diesem Bereich die Materialien. Diese dienen dazu, um z.B. die reine Defense zu verbessern, geben euch die Möglichkeit z.B. die Special Leisten zu erweitern, oder erlauben euch den Einsatz von mehr als einer Flasche in einer Schlacht. Diese kann man ebenfalls im Basar mit verschiedenen Tränken füllen, welche die Gesundheit oder auch die Specialleisten füllen. Beim Thema Waffen hat jeder Charakter auch seine eigenen Varianten. Sprich einem Ganon das Master Schwert zu geben, geht hier natürlich nicht. ;-) Und auch diese kann man verbessern. Jede Waffe hat einen bestimmten Angriffswert und eventuell verfügbare Slots. Im Basar hat man nun die Möglichkeit 2 Waffen der gleichen Art miteinander zu verschmelzen. Dabei behält man die speziellen Fähigkeiten beider Waffen, die man über die Slots auf die jeweils neue verschmolzene Waffe übertragen kann. Link nimmt hier aber wieder eine kleine Sonderstellung ein. Denn mit dem Master Schwert und dem 8-Bit Gegenstück bekommt er 2 mächtige Varianten, die man im Verlauf auch nicht pushen kann, aber eben auch nicht muss. Die beste Möglichkeit alle Kampffähigkeiten zu entwickeln bleibt aber dem Aufleveln vorbehalten. Alle Charaktere beginnen bei Level 1 und werden wie in jedem RPG mit jedem Level-Aufstieg stärker. Am Ende hatte Link bei mir Level 40, so dass bis zur 99 schon noch Luft ist. ;-) Aber dafür hat der liebe Zelda Gott den Schwierigkeitsgrad Held eingebaut, bei dem man genau wissen muss was man tut. Fast schon unfair schwer, ist das genau das Richtige für den Möchtegern Helden. Klar dass auf diesem Grad die Belohnungen noch um einiges besser sind.

Mittlerweile kein Spoiler mehr, dass man Ganon im Spiel über mehrere Schlachten steuern darf. Und ich muss sagen es macht sehr viel Spaß mit dem dunklen Dödel zu spielen. Ist mal eine neue Erfahrung und hat durchaus was. Ansonsten erlebt man die vielen bekannten Charaktere in vielen Schlachten und erlebt so eine recht große Aktionsfülle. Und wie schon erwähnt gelten die erspielten Level und Ausrüstungen für alle anderen Modi. Im Freien Modus schon sinnvoll, bieten aber auch die beiden anderen großen Modi genug Möglichkeiten die Zeit totzuschlagen und sorgen dafür das die Spielzeit locker über 30 und mehr Stunden gehen wird. Die Herausforderungen sind dabei sicherlich die schwerste Variante. Über das Hauptmenu erreichbar, gibt man euch hier bestimmte Szenarien und mehrere Aufgaben innerhalb einer Location vor, die man mit der Zeit echt nur mit gut entwickelten Helden angehen sollte. Der vielleicht unterschätzte Modus ist die Abenteuer Variante. Wählt man diese über das Hauptmenu an, so begrüßt man euch mit einer Übersichtskarte aus grauen Vortagen und man nimmt den Modus zunächst gar nicht so ernst. Erst wenn man die erste Karte spielt, ändert man seine Meinung ganz schnell. Denn hinter jedem Kästchen auf der Karte steckt eine Schlacht und zu Beginn sind nur ganz wenige spielbar. Die nun völlig neuen Schlachten gehen ebenfalls über maximal 60 Minuten und unterscheiden sich eigentlich nicht von den großen im Legenden Modus. Einzig die Mischung ist mal anders und es gibt auch mal recht kurze Varianten, in denen man spezielle Aufgaben bekommt. Hier wird einem oft ein Charakter fest vorgegeben, so dass die Entwicklung jedes einzelnen spätestens jetzt immens wichtig wird. Und so greift dann wieder ein Rädchen ins andere und man überschaut erst jetzt den vollen Umfang des Spiels. Spreche da durchaus für mich selber, dem noch reichlich Inhalte, Waffen und Charaktere fehlen. Aber irgendwann muss man zunächst mal ein Ende finden. Wer sich die Zeit nimmt, bekommt hier auch vom Umfang her ein tolles Spiel. Vom reinen Gameplay her ist Hyrule Warriors eh ein sehr gelungener Titel. In diesem Sinne, schnappt euch diesen ungewöhnlichen Titel. ;-)

Grafik & Sound....

Grafisch gibt es zu Hyrule Warriors schon einiges zu schreiben. Auf der Haben Seite muss man zunächst die Wahl der Locations nennen, die allesamt aus dem Zelda Universum stammen und eigentlich aus allen bekannten Zelda Spielen Orte und Umgebungen bieten. Egal ob das Backgrounds aus Ocarina of Time angeht, über Twilihgt Princess Locations bis hin zum Wolkenhort aus dem aktuell letzten Teil. Da geht dem geneigten Zelda Fan schon das Herz auf. Ist aber beileibe nicht der einzige heimische Moment. Weiteres Highlight sind einfach die Charaktere, ihre Gestaltung und die Bewegungen. Egal ob das die bekannten Helden sind, die man selber steuert, über den Bösewicht Ganon, bis hin zu einigen bekannten Boss Gegnern, die hier immer wieder auftauchen. Speziell diese Ansammlung hat man auch grafisch sehr schön in Szene gesetzt. Ebenfalls etwas fürs Auge sind die Effekte der Action. Da jeder steuerbare Charakter diverse Specials mitbringt, gibt es hier eine immense Fülle an grafischen Aha Effekten und wie man die verschiedenen Attacken grafisch umgesetzt hat. Hier muss man dem Spiel auch technisch im Einzelspieler schon ein Kompliment machen. Wo das Original gerne mal ein paar Ruckler bot, läuft die Action hier relativ sauber. Natürlich gibt es hier und da mal ein paar Clipping Fehler und Macken in der Kollisionsabfrage. Bei der teilweise fast schon zu schnellen und unübersichtlichen Action aber zu verschmerzen. Etwas Abstriche muss man bei manchen Background Grafiken machen. Die Weitsicht ist nicht immer immens weit und auch manche eher einfach gehaltenen Texturen gibt es zu sehen. Aber auch hier verschmerzbar, weil die unmittelbare Action den Spieler meist davon abhält in die Ferne zu schauen. Wirklich in bleibender Erinnerung sind mir die Locations geblieben und die dort sichtbaren Kampfeffekte. Diese beiden Dinge allein machen einen großen atmosphärischen Reiz aus und erzeugen das typische Nintendo Feeling in diesem Spiel.

Beim Sound gibt es eigentlich nichts zu meckern. Einzig die fehlende Sprachausgabe in den Story-Sequenzen erzeugt einen Seufzer beim Spieler und man wartet regelrecht drauf, dass die Recken endlich anfangen zu reden. Was man damit erreichen kann, hat seinerzeit Xenoblade eindrucksvoll bewiesen. Schade dass man auch hier nicht aus dem bekannten Korsett ausbricht. Dafür gefallen die Musikstücke und Effekte uneingeschränkt. Warum ist auch wieder einfach zu erklären. Schon mit dem ersten Spielstart ist man hier gefangen, weil man eben konsequent auf die Zelda Musiken setzt. Je nach Location angepasst, gilt das auch für die Kampf- und Situationseffekte. Ob das jetzt die Laute mancher Charaktere angeht, oder allein das Öffnen einer Truhe. Willkommen Zuhause möchte man jedem Nintendo Jünger zurufen. Große Klasse und ein dickes Lob für diese sehr atmosphärische Begleitung der Action.

Multiplayer/Online....

Der Mehrspieler bietet neben viel Licht auch ein wenig Schatten. Zunächst sehr positiv das man die 2 Spieler hier jeden auf seinem Bildschirm spielen lässt. Denn wie in einem CoD darf der eine Spieler komplett auf dem TV-Bildschirm agieren, während der Mitspieler das Pad für sich hat. Da man das Pad an sich kaum für Zusätze nutzt, ist das einfach nur eine logische Konsequenz. Nachteil und das sieht man doch recht deutlich, ist eine einhergehend sichtbare Verschlechterung der Bildqualität beim TV Spieler. Als wenn man hier ein paar Texturschichten weggenommen hat, wirkt das Bild hier etwas blasser und verschwommener. Denke hier hat man dann doch ein paar Kompromisse eingehen müssen. Vom Speed her ändert sich dann nichts und speziell in den Herausforderungen und dem Abenteuermodus bringt der Mehrspieler Modus schon etwas. Online gibt es im Abenteuer Modus die Möglichkeit, dass ein anderer Spieler Online auf der eigenen Karte auftaucht, dem man helfen kann, der imaginär mitspielt und man selber bessere Belohnungen erhält. Von daher ist Hyrule Warriors eher der typische Einzelspieler Titel, der für Zwischendurch mal eine Mehrspieler Partie sinnvoll macht.

Fazit....

Alles in allem ist Hyrule Warriors der Titel, den man erwartet hat. Wer das Spielprinzip der Dynasty Warriors Serie kennt und gerne gespielt hat, bekommt genau das mit dem großen Background des Zelda Themas. Das aber dann in wunderbarer und reichlicher Dosis. Selten das ein Spiel außerhalb der reinen Nintendo Schmiede so viel Atmosphäre mitbringt. Vor allem die konsequente Einbindung der Locations und Charaktere aus vielen Zelda Spielen lassen jedem Fan die Hände feucht werden. Zudem ist abgesehen von der fehlenden Charakter Sprachausgabe, vor allem die Atmosphäre sehr gelungen. Man fühlt sich hier sofort heimisch und taucht immer mehr in die Geschichte ein. Auch wenn sie natürlich mit keiner aus den Original Spielen mithalten kann. Muss sie aber auch nicht, sondern unterstützt den Spieler im Fortschritt des Legenden Modus. Technisch kann der Titel bis auf kleinere Macken überzeugen und sollte in keiner Nintendo Spiele-Sammlung fehlen. Die Verschmelzung beider sehr bekannter Serien ist geglückt und man kann die Firmen nur dazu ermuntern solche Titel öfters mal zu machen.

 

--- Bilder Test Update 3 vom 03.04.2015 ---

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--- Bilder Test Update 2 vom 23.01.2015 ---

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--- Bilder Test Update 1 vom 17.11.2014 ---

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+ Herrliche Zelda Atmosphäre
+ Viele bekannte Charaktere
+ Action ohne Ende/Steuerung
+ Upgrade Feature/Waffen
+ Viele Secrets/Spielzeit
+ Mehrspieler im TV/Pad Modus
+ Ganon als spielbarer Charakter
+ Komplett Deutsch
- Keine Chara Sprachausgabe
- Touch Screen kaum genutzt
- Grafikschwächen im 2P-Modus

GRAFIK: 82%

SOUND/EFFEKTE: 87%

MULTIPLAYER: 80%

GESAMTWERTUNG: 83%

--- Videos Test Update 3 vom 03.04.2015 ---

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--- Videos Test Update 1 vom 17.11.2014 ---

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