konsolenkost.de

 
Wii U Cocoto Magic Circus 2
 
 
Cocoto Magic Circus 2 - Wii U
Kilian Pfeiffer (10.02.2014)

SYSTEM: Wii U-PAL
ENTWICKLER: Neko
GENRE: Partyspiel
SPIELER: 1-5 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SPEICHER: 5 MB
DOWNLOADS: Nein
SCHWIERIGKEIT: 1-3
CONTROLLER: Pad, Remote
SPRACHHÜRDE: Keine
ALTERSFREIGABE: USK6
5.1/DD/HD: Ja/Nein/720p
TERMIN: Erhältlich
PREIS: ca.35 Euro (Bundle)
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE GAMEPLAY: Nein
MIIVERSE: Nein

   
Einleitung....

Still und heimlich ist Cocoto auf eine Nintendo-Konsole zurückgekehrt. Mit "Cocoto 2 - Magic Circus" kommt der kleine rote Teufel auf die Wii U - und zeigt, wer mit der Waffe umzugehen weiß. Denn das Spiel kommt nicht als klassischer Retail-Titel in einer gewöhnlichen Nintendo-Wii U-Verpackung, sondern in einer recht großen Box mit zwei zusätzlichen Plastikknarren. Den meisten dürften diese aus der Wii-Zeit bekannt sein, immerhin gab es damals unzählige Pistolen, in die man die Wii-Fernbedienung einlegen konnte. Diese Zeiten sind vorbei, was aber nicht heißt, dass Cocoto auf seine Waffen verzichten muss.

Menus und die Story....

"Cocoto 2 - Magic Circus" ist nicht weniger al seine virtuelle Schießbude: Cocoto hat sich aufgemacht, seine gefangen genommenen Freunde zu retten. Koste es, was es wolle. Um erfolgreich zu sein, müsst Ihr präzise vorgehen, Geschick an den Tag legen und Schnelligkeit beweisen. Nur so gelingt die Freundesrettung im kunterbunten Spieleland.

Das Gameplay....

Schaltet Ihr die Wii U ein und startet das Spiel, landet Ihr unvermittelt im Hauptmenü. Drei Spielmodi erwarten Euch dort. Auf einen umfangreichen Titel solltet Ihr nicht setzen, dazu ist der Bigben Interactive-Titel zu casualig. Kurze Abschnitte, viel Action, und - hoffentlich - eine Menge Spaß: Das sind die Zutaten, die Käufer des Titels vor dem Bildschirm fesseln sollen. Drei Modi also, die wir Euch vorstellen wollen. Viel zu erzählen gibt es insgesamt aber nicht, das der Titel gameplaytechnisch nur bedingt weitläufige Erzählausflüge zulässt.

So dürft Ihr Euch etwa in den "Erobern"-Modus stürzen. Was das ist? Vergleichbar mit einem Rail-Shooter wird Cocoto durch die Gegenden "gelotst", etwa durch eine Wüste, die Tropen, einen brodelnd heißen Vulkan oder das verwunschene Atlantis. Fünf Abschnitte hat jede der Landschaften, die es erfolgreich zu bestehen gilt. Die Levels sind meist recht ähnlich aufgebaut und gehen daher schon nach kurzer Zeit dem Spieler in Fleisch und Blut über. So müsst Ihr etwa ausschließlich Gegner killen und den Bildschirm "frei" machen. Oder aber so viele Punkte wie möglich erzielen. Oder aber: Schilder schützen, auf denen das eigene Gesicht zu finden ist.

Punkte zu sammeln ist ein wichtiger Punkt. Natürlich gibt es diverse Möglichkeiten, den Score in die Höhe schießen zu lassen. Trefferfolgen spendieren Euch schöne Punkteboni, ebenso wertvolle Edelsteine, die es "einzusammeln" gilt. Darüber hinaus warten in den verschiedenen Missionen rote oder grüne Ballons, die natürlich verschiedene Effekte nach sich ziehen. Positive sowie negative. Je nach Beschriftung des Ballons. Bonusziele sind das Sahnehäubchen im zweiten Cocoto-Teil. Diese werden zu Beginn eines Levels vorgegeben, sind meist recht einfach - so wie das gesamte Spiel -, dennoch bringen sie Spaß und werten das Gameplay auf. Ihr müsst etwa fliegende Fische mit den Wii U-Fernbedienungen abballern, vorgegebene Abschlüsse erzielen oder aber die Aufgabe, auf Boni komplett zu verzichten, erledigen.

Im "Überleben"-Modus müsst Ihr so lange durchhalten wie nur möglich. Das Spiel ist erst dann vorbei, wenn Eure Lebensenergie aufgebraucht ist. Die Energie schwindet etwa dann, wenn bestimmte Schilder getroffen werden, wenn Euch Opponenten ins Visier nehmen oder es Euch nicht gelingt, das, was das Spiel Euch in Auftrag gegeben hat, zu erfüllen. Im K.O.-Modus geht es jeder gegen jeden. Der beste Schütze ist der, der die anderen vom Bildschirm fegt.

Grafik & Sound....

Kunterbunte Szenerien, kindgerechte Darstellung - eine Grafik, die sich sehen lassen kann. Natürlich darf man sich nichts Weltbewegendes erwarten, aber was will man auch schon von einem Titel, der speziell auf eine junge Zielgruppe hin programmiert wurde und durchaus vielversprechend aussieht? Auch der Sound ist hörenswert, passende Effekte, gelungene Melodien, die ins Ohr gehen. Steuern dürft Ihr entweder über die Wii-Fernbedienungen oder aber über das Gamepad. Die Plastikpistolen sind gut verarbeitet, die Eingabegeräte finden einen guten und vor allem sichern Platz darin.

Multiplayer....

Besonders umfangreich ist der Mehrspieler-Part im zweiten Cocoto-Teil ja nicht. Aber immerhin könnt Ihr Eure Mitspieler vom Bildschirm fegen. In direkten VS.-Duellen, die unterhaltsam sind, aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Sachen "Multiplayer" deutlich mehr drin gewesen wäre.

Fazit....

"Cocoto 2 - Magic Circus" ist das, was man sich erwartet hat, wenn man bei so einem Titel zugreift. Vor allem altersgerechte Kost, hübsch präsentiert, mit einfachem Einstieg für ein recht junges Publikum, das in flotten Spielen gute Unterhaltung wünscht. Leider ist der Spielumfang sehr überschaubar, in wenigen Stunden hat man den Titel bis zum Ende gespielt. Mit Freunden ist der Ausflug kurzweilig, aber insgesamt zu abwechslungsarm. Dafür ist der Titel familiengerecht - der nächste Sonntag mit kleiner/kleinem Schwester/Bruder sowie Mama und Papa kann kommen.

 

+ einfaches Gameplay
+ sehr kindgerecht
+ inklusive Plastikpistolen
+ drei Spielmodi
- knapper Mehrspieler-Modus
- wenig Umfang

GRAFIK: 64%

SOUND/EFFEKTE: 70%

MULTIPLAYER: 65%

GESAMTWERTUNG: 66%

Sämtliche Inhalte wie Bilder und Texte zu diesem Artikel sind geistiges Eigentum des Mag'64. Eine Benutzung oder anderweitige Verwendung darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Mag'64 erfolgen.

 
                   

Game-and-Fun.de