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Mag64 Nintendo Wii TV Special

Nintendo Wii Special zum Thema TV Geräte (LCD und Plasma TV)
Letztes Update dieses Specials: 18.07.2009
Vorstellung LCD Sony KDL-40V5500

Kurze Einleitung....

Der Launch der Nintendo Wii Konsole brachte den Spielern neben einer neuen Art der Steuerung in Videospielen, auch diverse technische Neuerungen. Angefangen bei den SD Karten, den umfangreichen Online Möglichkeiten bis hin zu den Fernsehnormen in Sachen Auflösung. Grund genug auch für uns dieses Thema einmal etwas näher zu beleuchten. Denn viele Fragen unserer Leser drehen sich oft auch um dieses Thema. Welches Kabel von der Konsole zum TV brauche ich und was bedeuten die einzelnen Kürzel, Modi und Fachbegriffe. Diese Dinge wollen wir in diesem Special einmal gesondert aufgreifen. Da die Nintendo Wii Konsole nun auch HDTV fähig ist, kommt zudem das Thema TV Geräte gleich mit dazu. Denn so schön die Technik auch ist, ohne den richtigen Fernseher dazu kann man dies nicht nutzen. Dabei wollen wir abseits der Röhrentechnik herkömmlicher TV Geräte nun die neuen Varianten aufgreifen. Flachbildschirme die als LCD oder Plasma im Volksmund bekannt sind spielen hier die Hauptrolle. Danke einiger Firmen haben wir die Möglichkeit die einzelnen Möglichkeiten auch in der Praxis ausgiebig zu testen. Deshalb findet Ihr neben Begriffserklärungen, Kabel Vorstellungen auch LCD und Plasma Geräte in diesem Special. Im ersten Teil des Specials beschäftigen wir uns ausschließlich mit LCD Geräten, während im später folgenden zweiten Teil auch das Thema Plasma TV Einzug hält.

Was ist ein LCD TV...?

Für viele mag dieser Textteil ein Grund zum Schmunzeln sein. Aber wir wollen natürlich wie immer beim Urschleim eines Themas beginnen. Der logischerweise größte Unterschied zu den herkömmlichen Röhren Geräten ist die Bauart der LCD Geräte. Als Flachbildschirm konzipiert benötigen LCD Geräten in der Tiefe nur einen Bruchteil dessen was ein Röhrengerät benötigt. Schaut man sich einen LCD mit abgenommener Rückwand einmal genauer an sieht man auch warum das so ist. Die Bestandteile eines LCD sind im groben das sogenannte Panel, das in den Rahmen des Gerätes eingepaßt wird. Legt man nun das Panel auf die Bildschirmseite werden auf dieses nun die einzelnen Komponenten platziert. Verschiedene Platinen, die alle einem Zweck dienen kommen hier zum Einsatz. Neben einem Netzteil das alle Komponenten mit Strom versorgt und auch für die Hintergrund Beleuchtung des Panels verantwortlich ist sorgen weitere Einzelplatinen für die restlichen Funktionen. Neben einem Mainbord kommen je nach Bauart und Qualität des Gerätes ein Subboard dazu, ein AV Board mit den Anschlüssen, sowie das meist separat verbaute Tuner Board. Hier findet sich der wahlweise analoge oder digitale Tuner für die Antennensignale. All diese Platinen werden mittels verschiedener Kabel miteinander verbunden und ergeben so die Bauweise eines LCD Gerätes.

Dabei ist die Wirkungsweise eines LCD TV Gerätes (Liquid Crystal Display oder Flüssigkristall Display) denkbar einfach und beruht auf Flüssigkristallen. Ein LCD TV Gerät nutzt dabei die optische Eigenschaft kleiner Kristalle, Licht in einem bestimmten Winkel abzulenken. Eine LCD Zelle besteht aus 2 gegeneinander um 90 Grad verdrehten Polarisationsfolien durch die erstmal kein Licht durch kommen würde. Dazwischen jedoch findet man eine Schicht Flüssigkristalle, die speziell so gemacht ist das sie im Urzustand Lichtwellen genau um 90 Grad zurückdreht. Ihr als Spieler nehmt das Licht, der am hinteren Teil des Monitors befindlichen Leuchtstoffröhren als Leuchten wahr. Durch Spannung kann man nun die Kristalle beeinflussen, so das sich der Abstrahlwinkel verändert. Das führt zu einer geringeren Lichtdurchlässigkeit oder eben garkeiner. Jetzt kommt das sogenannte TFT Element zum Einsatz, welches eine Folie darstellt die mit Transistoren besetzt ist. Über das TFT Element regelt man nun die Farbwiedergabe und Helligkeit des Bildes, das beim Betrachter ankommt.

Vorteil der LCD Technik gegenüber der Plasma Variante ist der geringere Stromverbrauch. Nachteil das die technische Machbarkeit die Bildschirmgröße beeinflußt. Im Bereich der LCD Geräte sind 47 Zoll in Europa momentan das Maximum. Wobei es schon Prototypen von 82 Zoll LCD Geräten gibt. Mit den Zoll Einteilungen kann man sich ein wenig schwer tun. Deshalb hier kurz die im Moment in Europa käuflichen Bildschirmgrößen in Zentimeter umgerechnet.

26 Zoll - 66cm Breitbild
32 Zoll - 82cm Breitbild
37 Zoll - 94cm Breitbild
40 Zoll - 102cm Breitbild
42 Zoll - 106cm Breitbild
47 Zoll - 119cm Breitbild

Das Einsatzgebiet der LCD Geräte ist natürlich die Ausgabe von Analogen und vor allem Digitalen Signalen. Entsprechend dafür bieten LCD Geräte neben Analogen Anschlüssen auch Digitale Varianten. Vor allem für Bildsignale im HDTV Standard sind LCD Geräte geeignet. Dazu kommt natürlich die Ausgabe im 16:9 Breitbild Format, so das man mittels Wii Konsole dessen Software und alte GCN Spiele in diesem Format zocken kann. Für uns als Nintendo Wii Spieler sind zwar nur die analogen Signale wichtig, dennoch wollen wir euch die Möglichkeiten der LCD Anschlüsse kurz einmal anhand von Begriffen erklären. Dabei lasse ich hier den Composite Anschluß (Mitgelieferte Kabel bei der Nintendo Wii Konsole) einmal außen vor.

- Scart
Oder Euro-AV. Verbreitete Anschlussbuchse für analoge Bild- und Tonsignale.

- S-Video
Über die S-Videobuchse gelangen analoge Bildsignale in hoher Qualität auf den Fernseher.

- YUV-Buchse (Component Eingang)
YUV-, auch Komponenten-Anschlüsse genannt, transportieren ein Videosignal über drei Leitungen. Dabei werden die Helligkeit (Y) und zwei so genannte Farb-Differenzsignale (U und V) übertragen. YUV ist das qualitativ beste analoge Videosignal.

- VGA
„Video Graphics Array“. Im PC-Bereich übliche Schnittstelle für analoge Videosignale. Einige Displays und Projektoren besitzen eine VGA-Schnittstelle, um Bildsignale von Computern anzeigen zu können.

- HDTV
Die Abkürzung für High-Definition-TV, also Fernsehen mit hoher Auflösung. Die HDTV-Technologie kann bis zu fünfmal mehr Bildinformationen übertragen als herkömmliches Fernsehen. Somit bietet es brillantere, schärfere und detailreichere Bilder als je zuvor. HDTV wird mit 1280 x 720 Pixel als Vollbilder (720p) oder 1920 x 1080 Pixel als „interlaced“ oder „progressive“ gesendet.

- Full-HD
Full-HD bezeichnet die Technik, 1920 x 1080 Pixel darstellen zu können. Im Unterschied zu „einfachem“ HD, das üblicherweise mit 1280 x 720 Pixel progressive (720p) dargestellt wird.

- HDMI
HDMI, „High Definition Multimedia Interface“ ist eine digitale Schnittstelle für Bild und Ton. Sie wird der wichtigste Anschluss am Fernseher für HDTV-Signale. HDMI-Schnittstellen erkennen und entschlüsseln den digitalen Kopierschutz HDCP (High Bandwidth Digital Content Protection).

Welche Möglichkeiten habe ich mit der Nintendo Wii Konsole...?

Nach all den technischen Begriffen und der einleitenden Erläuterung wollen wir uns nun natürlich um den Kern dieses Specials kümmern, den Möglichkeiten der Nintendo Wii Konsole. Die Bildsignale der Wii Konsole werden wie bekannt ist über einen Multiport ausgegeben. Der gleiche Anschluß an der Konsole sind 3 mögliche Kabel Varianten möglich und damit auch die Bildschirm Modi. Je nach Kabel bietet die Nintendo Wii Konsole 3 verschiedene Modi.

- 50Hz - 576i
TV Format mit einer interlace Auflösung von 720 x 576 Bildpunkten. Dieses Format beschreibt unser PAL Format für TV-Bilder und Fernseher.

- 60Hz - 480i
NTSC Interlaced Format - 60Hz, 240+240 Lines per Frame, 720x480 Pixel

- EDTV/HDTV - 480p
NTSC Progressive Scan - 60Hz, 480 Lines per Frame, 720x480 Pixel

Hierbei gilt es zu beachten das auf der Nintendo Wii Konsole für die einzelnen Modi auch die entsprechenden Kabel genutzt werden müssen. Einfach gesagt reicht das Composite Kabel für den 576i Modus aus, das RGB Kabel für den 480i Modus und das Component Kabel für den 480p Modus. Ein weitere Unterschied zwischen den Modi ist die Ausgabe als Interlaced und Progressive Scan.

Interlaced:
Der Begriff Interlaced bedeutet in der Videotechnik auch Halbbilder. Bisherige TV-Signale zeigen zuerst alle ungeradzahligen und dann alle geradzahligen Bildzeilen. Dieser Trick namens Zeilensprung (interlaced) erlaubt flüssigere Bewegungsdarstellung, kann jedoch Flimmern verursachen. Jedes normale Videobild das von TV Sendern, von Video Recordern oder DVD Geräten ausgegeben wird besteht jeweils aus zwei Halbbildern die auf dem TV zu einem Bild zusammengesetzt werden. Schon recht alt wurde diese Technik als Kompromiss eingeführt, weil in der TV Entstehungzeit die Daten noch nicht in genügend großer Bandbreite übertragen werden konnten. Durch einen technischen Trick gelang es das Menschliche Auge zu überlisten. Normalerweise nimmt das Auge alles was unter 50 Bildwiederholungen pro Sekunde liegt, als Flimmern wahr.

Progressive Scan:
Das Begriff Progressive Scan bedeutet nichts anderes als Vollbilder. Da ein Progressives Bild keine zeitlich unterschiedlichen Bildanteile mehr erhält, wirkt es viel ruhiger und es kommt auch nicht mehr zu einen Kantenflimmern. Zudem steigt die vertikale Auflösung um den Faktor 2 an. Grund dafür ist, das jetzt 50 mal pro Sekunde 625 Bildzeilen übertragen werden und nicht mehr 50 mal 312,5 Bildzeilen wie bei der Halbbildtechnik.

So kann man für den Praxistest mit der Nintendo Wii Konsole Unterschiede klar erkennen. Ist der Sprung zwischen dem 576er und dem 480i Format deutlich sichtbar, bringt die Nutzung des 480p Signals nur geringe Verbesserungen. Dennoch ist für Nutzer eines LCD TV Gerätes das Component Kabel für die Nutzung des 480p Signals klar zu empfehlen. Besser geht es im Moment einfach nicht. Wer ein Röhren Gerät benutzt das PAL60 unterstützt, ist mit dem RGB Kabel auf der sicheren Seite.

Die alternativen Kabel....

Der Allrounder unter den Anschlußkabeln für die Nintendo Wii Konsole ist das RGB Kabel, das im Handel als Scart Variante angeboten wird. Bei RGB werden die drei Komponenten R,G und B getrennt und mit jeweils voller Bandbreite übertragen. Im Scartstecker ist für R,G,B und FBAS je eine eigene Leitung mit jeweils eigenem Anschluß für die Masse vorhanden. Die Kabellänge von 2,50m ist sehr groß bemessen und sollte für den Alltag vollkommen ausreichen. Trotz des hohen Preises von knapp 30 Euro ist man hier auf der sicheren Seite. Spätestens seit diversen RGB Kabeln zu GCN Zeiten, die kein "echtes" RGB Signal ausgaben.

Das RGB Kabel der Firma Nintendo

Speziell an die Nutzer eines LCD Bildschirmes gibt es nun auch das Component Kabel aus dem Hause Nintendo. Erst seit kurzem auch erhältlich ist nur mit diesem Kabel der EDTV/HDTV Modus der Nintendo Wii Konsole im Bildschirm Menu auch anwählbar und stellt trotz geringer Unterschiede zum RGB Kabel das beste Bildsignal bereit. Deshalb sollte es für LCD Nutzer das bevorzugte Kabel sein. Ebenfalls mit 2,50m Kabellänge ausreichend lang sind die auch hier recht teuren 30 Euro dennoch gut angelegt.

Das Component Kabel der Firma Nintendo

LCD/TV Varianten im Praxistest (Teil 5) - LCD Sony KDL-40V5500

Mal wieder hat sich ein TV-Gerät bei uns verirrt – eines, das dank seiner Ausstattungsmerkmale punkten kann. Im Test hatten wir für drei Wochen den „Sony - KDL-40V5500“, eine 40-Zoller, der nicht nur schick, sondern vor allem gut ist. Insbesondere die Ausstattung kann sich sehen lassen, ist sie doch in vielerlei Hinsicht besser, als die der Konkurrenzprodukte. Auch wenn für Wii-Spieler der technische Schnickschnack nicht unbedingt ausschlaggebend sein wird, kann man sagen, dass sich die erreichte Bildqualität sehen lassen darf.

Neben einem USB-Eingang bietet der „Sony - KDL-40V5500“ eine HDMI-Schnittstelle (vier Buchsen). Ein integrierter Streaming-Client ist ebenfalls mit von der Partie. Spürbar sind die fehlenden Hz, die bei der Konkurrenz für ein schärferes Gesamtbild sorgen. Hin und wieder sind Unschärfen erkennbar, wirklich negative Auswirkungen auf das Spielgefühl haben sich dabei aber nicht ergeben. A und O ist das selbstständige Nachregulieren, das einige negative Aspekte behebt und insgesamt zu empfehlen ist. Das TV-Bild ist hiervon des Öfteren betroffen, unsere DVD- und Wii-Einlagen lieferten ein insgesamt gutes Gesamtergebnis ab. Vor allem was die Ausstattung betrifft, kann man beim „Sony - KDL-40V5500“ in keiner Weise meckern!

Merkmale:

Eingang HDMI – 4 Buchsen
Eingang Scart (gesamt) - 2 Buchsen
Eingang Scart Composite - 2 Buchsen
Eingang Scart S-Video - 1 Buchse
Eingang Scart RGB - 2 Buchsen
Eingang Composite (FBAS) - 1 Buchse
  Eingang Komponenten-Signal - 1 Buchse
Eingang VGA - 1 Buchse
Eingang Audio analog - 1 Buchse
  LAN - 2 Schnittstellen
USB - 1 Buchse
Ausgang Scart - 1 Buchse
  Ausgang Kopfhörer - 1 Buchse
  Ausgang Audio analog - 1 Buchse
  Ausgang Audio digital - 1 Buchse
Lautsprecher - 2 x 10 Watt (Sinus), kein Subwoofer
  Maße - 98,0 x 68,0 x 31,0 cm
Gewicht - 20,5 kg

Der Sony KDL-40V5500

Weitere Informationen auf der Sony Website

LCD/TV Varianten im Praxistest (Teil 4) - Projektor Epson EMP-TWD3

Gewaltig ist der erste Eindruck des quadratisch-voluminösen Projektors von "Epson" - namentlich lautet das Modell "EMP-TWD3". Mächtig in seinem Erscheinen und im wahrsten Sinne des Wortes standfest im Auftritt. Als Schönheit geht er wohl eher nicht durch, dazu sind seine Maße zu gewaltig, das silberfarbene Outfit zu kantig. Dennoch ist der "EMP-TWD3" ein Vorzeigeprodukt, was aber eher an der integrierten technischen Leistung festzustellen ist. Hier macht dem "Epson"-Produkt in seiner Preisklasse kaum jemand etwas vor. Ähnlich wie das von uns getestete "Toshiba"-Produkt, ist auch im "Epson"-Heimkinoprojektor ein DVD-Player integriert. Vom Elektronikriesen "JVC" kommt dieser und ist neben den Lautsprechern, die für den Soundklang zuständig zeichnen, bereits im Gerät integriert worden.

Für unbedarfte Filmfreunde, ebenso wie die spielende Wii-Fraktion, gilt der Leitspruch "Plug and Play": anstecken und loslegen! Da dies wörtlich genommen werden kann, ist die Bedienung vollkommen einsteigerfreundlich umgesetzt. Technisches Feintuning ist nicht mehr notwendig, lediglich ein idealer Standplatz muss vom Anwender ausgesucht werden. Abhängig von der Distanz zur Projektionsebene erscheint das Bild in einem teils kinoähnlichen Format - für Fans "großer" Momente also das ideale Zusatzgerät zu ihrer Videospiel-Ausstattung! Bei rund eineinhalb Metern Abstand kommt bereits eine Bilddiagonale von rund 1,5 Metern zustande, was durchaus anständig ist. Das Bild ist in seiner Auflösung - selbstverständlich auch dies von der Distanz zur Projektionsebene abhängig - äußerst scharf in seiner Darstellung, selbst bei schnellen Bilderwechseln sind keinerlei Schlieren festzustellen. Hierzu hatten wir uns den für einen heißen Kinoabend prädestinierten Blockbuster "Spiderman 3" angesehen, in spielerischer Hinsicht kam ebenso Vertreter aller Genres auf dem "EMP-TWD3" zur Darstellung.

Die Navigation erfolgt mit der mitgelieferten Fernbedienung, die Verarbeitung, nicht nur auf dem Handteil, sonder vor allem auch die des Heimkinoprojektors, ist hervorragend in ihrer Wertigkeit. Eine robuste Bauweise und eine angenehme Lüfterlautstärke sorgen für ein gutes und sicheres Gefühl beim Käufer, der mit rund 999 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) beim Kauf rechnen sollte. Wobei wir ihn bereits für rund 700 Euro im Internet entdeckt hatten. Fantastisch und im Vergleich zu dem "Toshiba"-Gerät besser in Szene gesetzt, war die fabelhafte Soundunterstützung der internen Lautsprecher: was hier an Output in den Raum schallt, ist enorm - und zwar frei von rauschenden Einflüssen und verzerrten Klängen. Einfach erstaunlich, wie der Projektor selbst bei aufgedrehter Lautstärke souverän den Sound verwaltet und an seine Umwelt abgibt. In diesem Bereich hat "Epson" klar die Nase vorn, auch wenn in optischer Hinsicht in diesem Fall kein Preis gewonnen werden kann.

Mit dem "EMP-TWD3" hat erneut ein heißer Heimkinoprojektor den Weg ins Mag'64 gefunden, der zu einem erschwinglichen Preis ganze Qualität abliefert. Dank der Möglichkeit einer erweiterten Lampengarantie, ist selbst für den - relativ teuren Fall der Fälle, dass die kostenspielige Projektionslampe ausfällt - vorgesorgt. Drei Jahre Garantie oder 2.000 Einsatzstunden - je nachdem, was zuerst zutrifft, wie "Epson" auf seiner Homepage angibt. Ist man auf der Suche nach einem preislich erschwinglichen Heimkinoprojektor, macht man mit dem "EMP-TWD3" nichts falsch. Hervorragende Qualität zu einem vergleichsweise niedrigen Preis - in Kombination mit der Wii kommt der "EMP-TWD3" dabei groß heraus!

Der Epson EMP-TWD3 als Klarfoto

Weitere Informationen auf der Epson Website

LCD/TV Varianten im Praxistest (Teil 3) - Toshiba TDP-ET20

Vor gar nicht allzu langer Zeit war das Thema "Fernsehgeräte" im Mag'64 brandaktuell. Mit der Wii im Schlepptau tasteten wir uns somit in uns bislang fremdes Gebiet vor. Jedoch war der Ausblick erfreulich, der Blick über den Tellerrand lohnte, demnach widmen wir uns auch dieses Mal einem bis dato fremden Elektronik-Spielzeug. Selbstverständlich verlieren wir den Blick auf Nintendos Wii nicht, denn diese dient als Grundlage für den "TDP-ET20", einen Heimkinoprojektor von "Toshiba". Nicht irgendein Projektor, sondern ein äußerst schickes Teil, das eher an eine in edles Schwarz gehüllte Untertasse erinnert. Aber nicht nur das: dank eines integrierten DVD-Players mit Ladefach-Mechanismus, sowie einer internen 5.1-Sound-Anlage, habt Ihr es hier mit dem Allrounder schlechthin zu tun! Ob Component-Videosignal, Video-, S-Video-, HDMI-, Computer In- und Coaxial-Anschluss - jeder Eingang wird dem Nutzer zur Verfügung gestellt, so dass keine Wünsche offen bleiben sollten.

Das knapp fünf Kilogramm leichte, in kompakter Form gehaltene Hi-Tech-Objekt fällt bereits beim ersten Blick äußerst positiv auf. Nicht nur das Design ist todschick und durch die Edeloptik ein echter Hingucker. Beim "TDP-ET20" trifft der Satz "Plug and Play" wie die Faust aufs Auge: Stromkabel eingesteckt, Wii angeschlossen und los geht es! Einfacher kann man sich das Kino nicht nach Hause holen! Neben der mitgelieferten Fernbedienung erwartet Euch ein Tastenfeld, mit welchem Ihr durch das interne Menü scrollen und alle notwendigen Eingaben erledigen dürft. Im Grunde funktioniert die Bedienung kinderleicht: Ob Ihr eine DVD abspielen wollt oder auf der Wii mit Link durch Hyrule reitet, wird im Handumdrehen zur Realität. Das wesentlich größere Problem dürfte es hingegen sein eine geeignete Projektionsfläche zu finden, da die Projektionsbildfläche von 38 Zoll bis hin zu 134 Zoll reicht. Um Unklarheiten aus dem Weg zu räumen, sei gesagt, dass ein Zoll 2,54 Zentimetern entspricht. Ansehnlich in jeder Hinsicht, denn die Qualität des dargestellten Bildes ist hervorragend und dank satter Farben ein Genuss für das Auge. Logisch, dass bei sehr großer Projektionsfläche das Bild im Vergleich mit einer 50 Zoll Darstellung etwas unklarer wird, wobei selbst Ausflüge in den riesenhaften Kinobereich unglaubliche Ergebnisse liefern, die man für einen derartigen Preis nicht erwartet hätte.

Selbstverständlich lässt sich der "TDP-ET20" an beliebiger Stelle im Raum montieren (Decken-, Bodenmontage, boden- und deckenmontierte Rückprojektion), der Projektionsabstand sollte zwischen einem halben Meter und 1,9 Metern betragen. Über kleine Stellfüße lässt sich der Projektoraufstellwinkel nach Belieben ändern, eine Schärfeneinstellung optimiert die Bildqualität. Auch die Wii lief über den Heimkinoprojektor ohne Probleme, das Bild wurde zu jeder Zeit sauber dargestellt und ohne Schlierenbildung projiziert. Entscheidet Ihr Euch eine DVD zum Besten zu geben, schiebt Ihr diese in die Rückseite des Projektors, wartet bis sie eingezogen wurde und dürft kurz darauf das heimische Wohnzimmer in einen Kinosaal verwandeln.

Doch kommen wir zum 5.1-Soundsystem zu sprechen, das, wie gesagt, in den Beamer integriert wurde und für einen fabelhaften Raumklang sorgt. Jedoch mussten wir feststellen, dass bei basslastigen, in höherer Lautstärke abgespielten Tönen, Rauschen zu vernehmen ist. Besonders fiel dies bei hitzigen Autofahrten auf, bei welchen Motorengeräusche dominieren. Hier gilt es dann also eine Stufe zurückzuschalten. Doch trotz dieser kleinen Anmerkung ist das Endergebnis ausgezeichnet, da das Zusammenspiel der einzelnen System-Komponenten ungemein stimmig ist und für qualitativ hochwertiges Spiel- und Fernsehvergnügen sorgt. Insbesondere Wii-Sessions sollte man nicht verachten - Mehrspieler-Partien auf einer über drei Meter großen Bilddiagonale sind einfach die Wucht und offenbaren ein vollkommen neues Spielgefühl. Doch solltet Ihr daran denken, dass die Hochdruck-Quecksilberlampe in der Anschaffung nicht ganz billig ist. Allerdings ist deren Lebensdauer auch nicht von schlechten Eltern. Interessiert Ihr Euch also für ein Kino in heimischen Gefilden, ist der "Toshiba - TDP-ET20" eine sehr gute Wahl!

Der Toshiba TDP-ET20 als Klarfoto

Wichtige Technische Daten des Toshiba TDP-ET20

- Technologie: - DLP™*-Projektor
- Technik: - 0,55” DLP™* Chip
- Auflösung: - 854 x 480 (Echtes Wide Panel)
- Helligkeit: - 1.100 Lumen
- Farbwiedergabe: - 16,7 Mio. Farben
- Kontrast: - 2.000:1
- Bildformat: - 16:9 / 4:3
- Lampe: - 230 W / 180 W im ECO Mode
- Lampenbezeichnung: - TLPLET10LAMP
- Lebensdauer der Lampe: - max. 2.000 Std. / 3.000 Std. (ECO Mode)
- Objektiv: - F = 2,4 / f = 7,56 mm
- Zoom: - manueller Zoom
- Projektionsverhältnis: - k.a.
- Horizontal-/Vertikalfrequenz: - 15 – 82 kHz / 15 – 85 Hz
- Projektion: - Front- und Rückprojektion
- Digitale Trapezentzerrung: - Vertikal + / - 40°, horizontal + / - 30°
- Bildgröße (Diagonale): - 0,65 – 2,9 m
- Projektionsabstand: - 0,2 – 1,6 m
- Eingangssignale: - NTSC/PAL/SECAM (480i, 480p, 576p, 576i, 720p, 1.080i, VGA, SVGA/XGA/SXGA (kompr.)
- Eingänge: - Composite Video, S-Video, Component Video via 3 x RCA, Audio (3,5 mm Klinke), SPDIF Koaxial
- Ausgänge: - SPDIF Koaxial
- Serielle Schnittstelle: - RS-232C (mini DIN 8pin)
- Stromversorgung: - AC 100-240, 50/60 Hz
- Lautsprecher: - 5.1 Dolby Digital Surround, 30 W
- Abmessungen (B/H/T): - 344/155/322 mm
- Gewicht: - 4,8 kg
- Extras: - Extrem weitwinklig, alle Anschlüsse vorne, Silicon Optix De-Interlacer, 5.1 Dolby Digital Surround, integrierter DVD-Player
- Zubehör: - FB mit Batterien, Bedienungsanleitung (CD ROM), Schnellanleitung, Stromkabel, Softcase, Scart-Adapter
- Optionales Zubehör: - Ersatzlampe

Weitere Informationen auf der Toshiba Website

LCD Geräte im Praxistest (Teil 2) - JVC LT-37M70

Wie immer bei unseren Specials, die sich etwas abseits der reinen Spielevorstellungen bewegen, möchten wir euch immer mal wieder neue Produkte dazu vorstellen. Wir freuen uns dabei natürlich sehr das dies auch hier speziell die Hersteller der besprochenen TV Technik so sehen und wir euch einige Geräte vorstellen können. Auch dies hier wird sicher nicht das letzte Gerät sein. Aktuell beschäftigen wir uns seit einiger Zeit mit einem Gerät der Firma JVC. Wir bedanken uns auf diesem Wege natürlich bei der Firma JVC Deutschland für die Bereitstellung des hier vorgestellten LCD Gerätes.

Nachdem wir uns beim letzten Modell mit einem 32 Zoll Gerät beschäftigt haben, gehen wir es nun eine Spur größer an. Bei dem hier vorgestellten JVC Gerät LT-37M70 handelt es sich um eine 37 Zoll Gerät, was einer Bildschirm Diagonale von 94 Zentimetern entspricht. Im Vergleich zum ersten Modell stellt der JVC dabei nicht nur eine teurere Variante dar, sondern ist rein von den technischen Daten her besser ausgestattet. Wie sich das ganze im Alltag unter Spielerbedingungen wiederspiegelt, sollen euch die folgenden Zeilen verdeutlichen. Denn auch hier legen wir natürlich den Fokus der Berichterstattung auf das Spielen. Auch beim JVC Gerät gilt die bekannte Regel, je weiter weg vom Gerät, um so subjektiv besser wirkt das ganze auf den Betrachter. War das erste Gerät in unserem Special die Ideallösung, so ist der JVC in unserem Falle fast schon die Grenze des Sinnvollen. Bei 2-3 Metern Abstand zwischen Betrachter und TV für uns die Grenze. Sollten wir also mal ein 50 Zoll Gerät oder größer vorstellen, werden wir wohl die Redaktion umbauen müssen. ;-)) Doch zurück zum Thema.

Beschäftigen wir uns als erstes mit den Anschlußmöglichkeiten und Fakten des Gerätes und dem was für uns Spieler dabei eine Rolle spielt. Das JVC Gerät ist HD Ready, kommt natürlich als 16:9 Gerät daher und bietet ein W-XGA (1.366 x 768 Pixel) Display mit einem Kontrastverhältnis von 1050:1. An Eingängen bietet das Gerät mehr als wir Spieler benötigen und ist daher auch für andere Einsatzzwecke bestens geeignet. Er verfügt neben einem PC und 2 HDMI Eingängen weiterhin über die für uns wichtigeren SCART und Component Eingänge. Natürlich sind die SCART Varianten RGB tauglich, so das alle Kabel Varianten, die es für die Konsolen gibt verwendet werden können. Dazu kommen die Eingänge für das Composite und S-Video Signal. Wer also z.b. eine NTSC Variante des GCN anschließen möchte hat dazu auch hier die entsprechende Möglichkeit. Dabei unterstützt das Gerät sowohl die NTSC Norm 4.4 als auch 3.58. Ebenfalls nicht unwichtig ist ein separater Sound Ausgang um z.b. eine externe Surround Anlage mittels TV zu verbinden und so auch den Raumklang der Spiele genießen zu können. Wer diese Möglichkeit nicht besitzt muß im Falle des JVC Gerätes aber nicht in die "Röhre" schauen. Das integrierte Bassreflex Lautsprechersystem bietet einen im Vergleich hervorragenden Sound und überzeugt durch ordentliche Bässe.

Das der JVC gerade für das Spielen mit einer TV Konsole vom Papier her geeignet ist, liegt hier neben der 100Hz Technik an der sogenannten DynaPix Technologie mit integriertem D.I.S.T. (Digital Image Scaling Technology). Anhand des kleinen Bildes weiter unten kann man den Unterschied deutlich machen. Einfach gesprochen ermöglicht diese Technologie eine schärfere Darstellung von bewegten und sehr schnellen Bildern, wie sie nunmal bei Spielen häufig vorkommen. Dabei sorgt eine eigens dafür enthaltene 32Bit CPU für schnelle Bildverarbeitung in Echtzeit. Diesen Effekt kann man sehr gut anhand diverser Sport Übertragungen nachvollziehen. Wer einmal ein Basketball Spiel verfolgt wird den Verwisch Effekt der Zuschauerränge kennen, während die Action auf dem Court klar über den Schirm geht. Diese Technologie sorgt bei diesem Beispiel für eine sichtbare Minimierung dieses Effekts, was sich natürlich auch bei Spielen auswirkt. Bei einer Bildschirm Diagonalen von 94 Zentimetern und reichlich Speed Action auf dem Screen also nichts schlechtes.

Der DynaPix Effekt

Im reinen Spielalltag gibt es einige Dinge die man ansprechen kann. Wichtig zu wissen das man beim JVC Gerät, egal welches Anschlußkabel man nutzt, vieles in Sachen Bildqualität anpassen kann. Anders als z.b. beim Sharp Gerät aber nicht über direkte Modi, also z.b. Spiele oder Film, sondern über Darstellungs Einteilungen wie Hell oder Dunkel. All diese Varianten bringen dann in Sachen Farbe, Schärfe oder Kontrast Grundeinstellungen mit, die man erneut anpassen kann. Die Möglichkeiten gehen also auch bei diesem LCD TV weit über einfache Einstellungen hinaus. Selbst für die speziellen Möglichkeiten des Gerätes gibt es diese Punkte. Dennoch zeigt der JVC eines sehr deutlich, wo ich doch einmal kurz über den Spiele Tellerrand schauen muß. Je besser des Signal um so besser die Wiedergabe. Zwischen Analogen und Digitalem TV ist ein deutlicher Unterschied sichtbar. Das gilt so auch für die Anschlußart der Konsole. Zwischen Composite, RGB und Component sind Unterschiede sichtbar, wobei die zwischen RGB Kabel und Component Kabel gering sind. Eines kann man dem JVC aber nicht absprechen. Mittels Component Kabel erzeugt das Gerät ein extrem leuchtendes Weiß, was das Wii Hauptmenu fast schon in neuem Licht erstrahlen läßt, um es mal etwas extrem auszudrücken. ;-) Auf jeden Fall ist die Farbdarstellung über jeden Zweifel erhaben. Wenn wir unsere Screens zu den Tests machen, denke ich mittlerweile jedesmal über eine neue Hardware in diesem Bereich nach.

Dennoch kann man sich mit den Einstellungmöglichkeiten auch durchaus mal über das gewollte bewegen. Gutes Beispiel ist Excite Truck. Verändert man die Einstellungen zu extrem erzeugt man auf dem Bildschirm ein ungewolltes Raster an den Stellen wo Hitzeflimmern zu sehen sein sollte. Weiterhin zeigt das Gerät auch die Grenzen der Wii Konsole. Spiele die eigentlich im 4:3 Format laufen, nutzen nicht den gesamten Bildbereich. Nutzt das Wii Hardware Menu logischerweise den gesamten Bildschirm, so fehlen z.b. bei einem X-Men beim Spielstart links und rechts ein paar Zentimeter. Erst Spiele, die 16:9 direkt anbieten wie z.b. ein Sonic nutzen dann auch die gesamte Bildfläche. Stellt man Sonic zurück auf 4:3 erlebt man den gleichen Effekt. Hier stellen die 37 Zoll Geräte eine Grenze dar. Anders als beim Sharp Gerät zeigt euch das Gerät nur einmal den verwendeten Modus an. Wechselte auf dem Sharp die Anzeige mal von 480p auf 576i, so zeigte dies das Gerät auch sofort an. Beim JVC erlebt Ihr nur einmal diese Anzeige beim Start der Konsole. Spätere Wechsel werden also nicht mehr angezeigt. Eine Kleinigkeit die mir aufgefallen ist.

Hat man allerdings seine Einstellungen gefunden, so überzeugt auch der JVC auf der ganzen Linie. Pflicht bleibt auch hier die Nutzung des Component Kabels, das einfach die beste Qualität erzeugt, auch wenn nicht jedes Spiel den HDTV Modus unterstützt. Die Stärken sind auch hier eine satte Farbwiedergabe samt einer scharfen Darstellung. Je nach Spiel teils sogar zu extrem, so das man die Kanten wesentlich deutlicher erkennen kann als bei einem Röhren TV. Spätestens hier finde ich schnell den Weg zurück zum Thema Abstand TV-Spieler. Wer zu nah am TV sitzt, schießt auch mal über das Ziel hinaus. Wer aber 5-6 Meter Abstand zum TV hat, liegt mit dieser Bildschirmgröße und dem JVC Gerät richtig. Ebenso überzeugen die Umschaltzeiten bei einem Moduswechsel und der Betrachtungswinkel. Entgegen dem Sharp Gerät können die Mitspieler hier auch durchaus weit seitlich sitzen, ohne Einbußen in der Bildqualität hinnehmen zu müssen. Zu guter letzt überzeugen auch die Werte für Strom und Gewicht. Mit 159W im Betrieb und 0,5W im Standby Betrieb kann man genauso leben wie mit den knapp 22Kg Gewicht des Gerätes. Das Technik seinen Preis hat spürt man hier schon deutlich. Liegt die Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers bei 2200 Euro, so kann man ihn je nach Händler auch ab 1500 Euro bekommen. Ein gehobener Allrounder der nicht nur zum Spielen da ist.

Der JVC LT-37M70 im Testbetrieb

Der JVC LT-37M70 als Klarfoto

Wichtige Technische Daten des JVC LT-37M70

- Gesamtausgangsleistung 20 W (RMS)
- Videotext: Speicher für 1500 Seiten (Level 2.5)
- Grafisch gestaltetes OSD
- Mit Standfuß
- 2 x SCART
- A/V-/S-Video-Eingang
- W-XGA (1.366 x 768 Pixel) Display
- Zwei HDMI-Eingänge
- HD ready
- 100 Hz Clear Motion Drive
- DynaPix HD mit integriertem D.I.S.T.: Leistungsfähiger 1-Chip-Prozessor mit 32-Bit-CPU und integrierter Video-Engine für eine extrem schnelle Bildverarbeitung in Echtzeit (Realtime Processing)
- DynaPix HD NR mit 3D Y/C-Separator, 3D- und MPEG-Rauschunterdrückung
- Smart Picture
- Eco-Modus
- 1-Tuner PaP (Bild und Bild)
- 12fach Multi-Bild
- PaT (Bild und Text) Dual Screen
- Standbild und Swap (Soundwahl)
- MaxxBass®
- Bassreflex-Lautsprechersystem mit zwei Oblique Cone-Lautsprechern
- 3D Cinema Sound
- Sprachaufwertung
- Komponenteneingang
- PC-Eingang

Weitere Informationen auf der JVC Website

LCD Geräte im Praxistest (Teil 1) - Sharp LC-32P50E

Nachdem wir uns nun dem trockenen Technik Geplänkel gewidmet haben, wollen wir das ganze natürlich auch in der Praxis testen und uns genauer anschauen. Dafür werden wir nach und nach diverse LCD Geräte vorstellen. Den Anfang im Testreigen der LCD Geräte macht ein Gerät der Firma Sharp. Wir bedanken uns auf diesem Wege natürlich bei der Firma Sharp Deutschland für die Bereitstellung des hier vorgestellten LCD Gerätes.

Das hier vorgestellte Gerät aus der Sharp Aquos Reihe mit der Bezeichnung LC-32P50E stellt dabei einen guten Kompromiß aus Technik und Preis dar. Denn schließlich wollen wir trotz der zahlreichen Möglichkeiten der LCD Geräte solche TV's vorstellen welche die Möglichkeiten der Wii Konsole abdecken und speziell zum Zocken dienen sollen. Das Gerät mit einer Bildschirmgröße von 32 Zoll (80cm) ist dabei gut geeignet was die Entfernung Spieler - TV angeht. Denn so schön die LCD Technik auch ist. Je näher man einem LCD gegenüber sitzt, desto grober und verwaschener können die Bilder auf den Betrachter wirken. In unserem Fall knappe 2-3 Meter zwischen Spieler und TV der ideale Kompromiß. Mit rund 25 Kg ist das Gerät angenehm leicht im Vergleich zu einem vergleichbaren Röhrengerät und die Tiefe des Gerätes mit 14cm ohne Fuß und 29 cm mit Fuß recht platzsparend.

Die große Stärke des Sharp Gerätes ist, wie sich zeigen sollte sein PAL optimiertes 16:9 ASV-Black-TFT-LCD-Panel, das sich sehr gut für die Wiedergabe der Wii Bildsignale eignet. Eher selten für ein LCD Gerät, das der Sharp ohne HD Ready Logo daherkommt. Darstellen kann er diese Formate dennoch. In Sachen Anschlüsse bringt das Gerät alles mit was der Wii Gamer benötigt. Neben dem obligatorischen Composite Eingang warten 2 RGB Scart Anschlüsse auf ihre Nutzung, sowie ein ebenfalls vorhandener Component Eingang. Desweiteren bietet er einen S-Video Eingang und eine HDMI Schnittstelle. Ihr könnt das Gerät über eine Anlage laufen lassen, oder den entsprechenden Surround Ton des Gerätes selber nutzen.

Der Sharp LC-32P50E bietet im Alltag über alle Eingangsvarianten ein sehr gutes Wii Bild. Selbst das einfache Signal über das bei der Wii Konsole mitgelieferte Composite Kabel ist überraschend gut. Dabei bietet das Gerät auf den ersten Blick in Sachen Technischer Daten eher schwächere Werte. Das Kontrastverhältnis von 800:1 oder die Auflösung von 960x540 Pixel sind im Bereich der LCD Technik nichts weltbewegendes. Hier spielt das PAL optimierte Panel seine Stärken aus, das die Bildsignale vor allem in Sachen Kontrast, Schärfe und Farbwiedergabe sehr gut darstellt. Dazu tragen auch die Einstellmöglichkeiten am Gerät selber bei. Denn hier werden euch in den Einstellungen des Gerätes 5 verschiedene Anzeigemodi angeboten. Diese Modi richten sich speziell an bestimmte Zielgruppen. Es gibt Modi für die TV Darstellung des normalen Fernsehbildes, für Nutzer von hochwertigeren Bildsignalen wie DVD Medien und auch für Spieler. Dieser Spiele Modus erzeugt ein Kontrastreicheres Bild mit einer satteren Farbwiedergabe für Spielkonsolen. Wem selbst das noch nicht reichen sollte kann die voreingestellten Werte nochmals über verschiedene Schieberegler einstellen.

Je nach eingesetztem Kabel und dem eingestellten Bildmodus auf der Wii Konsole paßt sich der LCD dem Modus automatisch an. Und wie schon erwähnt sollte das Component Kabel eingesetzt werden, das eben auch hier den EDTV/HDTV Modus ermöglicht. Dabei wird die Wiedergabe, egal in welchem Format man spielt durch keinerlei technische Probleme getrübt. Wichtiges Thema bei LCD/TFT Geräten war in der Vergangenheit die Wiedergabe sehr schneller Bilder, die gerne einmal ein wenig "nachschmierten". Trotz auch hier eher schwächerer 12ms Reaktionszeit des Gerätes gibt es keinerlei Probleme mit der verfügbaren Wii Software. Auch bei spezieller Software, wie z.b. den Virtual Console Spielen kann man das Spielvergnügen mit dem Sharp verbessern. Sind dort z.b. Balken oben und unten vorhanden bietet man euch hier verschiedene Einstellungen wie 16:9, Panorama oder den Voll Modus an, um auch solche Dinge im Vollbild ohne Einbußen spielen zu können. Schwächen speziell für Spieler sind eher an Kleinigkeiten festzumachen. So ist der Betrachtungswinkel nicht ganz so groß wie bei anderen Geräten und extrem schräg sitzende Mitspieler sehen das Bild nicht mehr in optimaler Qualität. Desweiteren sind die Umschaltzeiten zwischen den Bildmodi im allgemeinen etwas lang. Allerdings spielt dies nur einmal eine Rolle wenn man z.b. vom TV Bild auf das Konsolenbild umschaltet.

Weiterhin ist gerade im Vergleich zu den Plasma Geräten ist auch der Stromverbrauch nicht zu unterschätzen. Gerade Gamer vergessen ja gerne mal die Zeit und lange Stunden des Spielens sind nichts ungewöhnliches. Mit 142W im Betrieb und 1W im Standby läßt sich in Sachen Stromverbrauch leben. Abschließend kann man für den Sharp LC-32P50E ein sehr positives Fazit speziell für uns Wii Spieler ziehen und zeigt das nicht immer nur die technischen Daten über die subjektive Qualität entscheiden müssen. Und speziell um das Spielen mit der Wii Konsole geht es ja in diesem Special und den Geräte Vorstellungen. Denn nur anhand der technischen Facts würde man dem Gerät nicht soviel zutrauen. Im Einsatz spielt das Gerät vor allem durch das sehr gute Panel seine Stärken aus. Die Bildsignale der Wii Konsole kommen in allen Formaten sehr klar und Farbenfroh rüber und bieten per Component Kabel ein äußerst scharfes Bild, das auch auf kurze Entfernung so wahrgenommen wird. Die verschiedenen guten Einstellmöglichkeiten über die Menus runden das gute Bild ab. Auch wenn es im Bereich der LCD TV's weit bessere Geräte in Sachen Technischer Daten gibt, stellt der hier vorgestellte Sharp eine sehr gut Alternative dar. Nicht brandneu ist er im Vergleich recht günstig zu bekommen und bietet alles was der Wii Spieler benötigt.

Der Sharp LC-32P50E im Testbetrieb

Der Sharp LC-32P50E als Klarfoto

Wichtige Technische Daten des Sharp LC-32P50E

- PAL-optimiert
- 16:9 Advanced Super View Black-TFT-LCD-Panel mit 1.555.200 Pixel
- 12ms Reaktionszeit
- 80 cm sichtbare Bildschirmdiagonale/ 16:9 Formatwiedergabe
- Auflösung 960 (H) x 540 (V), Helligkeit 450 cd/m2
- Kontrastverhältnis 800:1/ Blickwinkel H 170°/ V 170°
- Progressive Scan/ Bild in Text Funktion
- Virtual-Surround Sound
- Scart x2/ Y, Cb, Cr-Eingang/ AV-/ S-Video-Eingang/ Kopfhörer-Anschluß
- HDMI-Eingang
- Preis im Handel um die 800 Euro

Weitere Informationen auf der Sharp Website

matthias.engert@mag64.de
(18.07.2009)

 
                   

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