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Wii Wall-E: Der letzte räumt die Erde auf
 
 
Wall-E: Der letzte räumt die Erde auf - Wii
Kilian Pfeiffer (10.10.2010)

SYSTEM: Wii-PAL
ENTWICKLER: Heavy Iron
GENRE: Action
SPIELER: 1-2 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SAVEGAME: 1 Seite
60HZ-MODUS: Nein
SCHWIERIGKEIT: 3-6
NUNCHUK: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
ALTERSFREIGABE: USK6
PLII/HDTV: Nein/Nein
TERMIN: Erhältlich
PREIS: ca.10 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE/LAN: Nein/Nein
MII UNTERSTÜTZUNG: Nein

   
Einleitung....

Haben wir uns in einem ausführlichen Rückblick bereits der Nintendo DS-Version des vorliegenden Titels gewidmet, wollen wir nun einen Blick auf die Wii-Variante werfen: Ein kleiner Roboter, der sprichwörtlich im Müll lebt, und alles andere als anständig sprechen kann. Er ist Müllsammler und sammelt schon eine lange Zeit. Die Erde befindet sich in einem desolaten Zustand, deren Bewohner haben sich auf gemacht, in einem Luxusliner zu urlauben, unten, auf der Erde, wird indes fleißig geschuftet, Roboter wissen, was harte Arbeit bedeutet...

Menus und die Story....

Eigentlich sollte die Säuberung nur fünf Jahre dauern, 700 sind es bislang geworden. Wall E schuftet seit 700 Jahren, er ist der letzte Vertreter auf einer Erde, deren Zustand alles andere als erlebenswert ist. Bis eines Tages EVE erscheint, eine Extraterrestrische Vegetations-Einheit, die dem Roboter den Kopf verdreht. Nun ist es nicht mehr der Müll, der Priorität hat, sondern das schöne Etwas. Problem bei der Sache: Hat EVE eine bestimmte Pflanze gefunden, die beweist, dass Leben auf der Erde möglich ist, muss sie sich auch schon wieder verabschieden.

Das Gameplay....

Komplett anders als auf dem Handheld steuert Ihr den kleinen Roboter nach relativ kurzer Zeit flink durch die linearen Welten. Bereits nach kurzer Spielzeit werden Veteranen feststellen, dass es sich hierbei um einen Titel handelt, dessen Anspruch nicht gerade hoch ist. Wall E ist zwar ein intelligentes Bürschchen, die an Euch gestellten Aufgaben sind aber simpel zu bewerkstelligen. Ersatzteile zu sammeln und Müllwürfel zu pressen – ja, das sind die Aufträge, die es zu erfüllen gilt. Jene gesammelten und hergestellten Teile bugsiert Ihr anschließend in entsprechende Behälter, die, sobald gefüllt, den Weitergang in den nächsten Levelabschnitt garantieren. Abgründe, Hindernisse, die hübsch gestalteten Umgebungen sind kreativ gestaltet, es bereitet Spaß diese zu erkunden. Dass es sich bei dem Titel um ein Jump’n Run handelt, wird spätestens klar, wenn es an die Bewältigung der Gefahren in der Landschaft geht.

Auch die Auseinandersetzungen mit Wachrobotern sind nett umgesetzt, wenngleich sich diese auch immer wiederholen. Abwechslung kommt ins Spiel, wenn Ihr EVE steuert, die nette Roboterdame, Wall E’s weibliches Pendant. Anders als den geselligen Roboterjungen fliegt Ihr mit EVE durch due Umgebungen und steuert diese nicht auf dem Boden der Tatsachen. Die Steuerung geht leicht von der Hand, mittels Wii-Remote lenkt Ihr EVE in die gewünschte Richtung und solltet darauf achten, keine Hindernisse zu berühren. Auch Wall E ist leicht zu navigieren, eine spezielle Fähigkeit ist es, sich in einen Würfel zu verwandeln. Boni gibt es reichlich: Von Videos über Konzeptzeichnungen bis hin zu Verkleidungen und Multiplayer-Levels.

Grafik & Sound....

„Wall E - Der Letzte räumt die Erde auf" ist auf der Wii ein ansehnliches Software-Experiment, besser als auf dem Nintendo DS. Die Welten sind farbereich, linear gestaltet und dennoch beachtlich in der Gestaltung als Lizenzspiel. Gelungen sind die Zwischensequenzen, die dem Film entsprungen sind und nun auf der Wii zum Besten gegeben werden. Nervig hingegen: die äußerst langen Ladezeiten im Spiel. Der Sound aber ist gelungen.

Multiplayer....

Minispiele sind bei „Wall E - Der Letzte räumt die Erde auf" der Hauptbestandteil des Multiplayer-Parts. Vier Stück davon gibt es. Eigentlich gäbe es auch einen Koop-Modus, der jedoch sehr armselig daherkommt, da Ihr nicht direkt zusammen das Spiel durchspielen könnt, sondern nur in einem eigens extra entworfenen Spiel unterwegs seid.

Fazit....

Zwei Roboter, unterhaltsame Levels, hübsche Grafiken. Der Titel macht Spaß, so viel ist sicher, mehr als die Fassung für den Nintendo DS. Auch wenn das Spielprinzip linear bleibt, der Mehrspieler recht eintönig, können Freunde von Wall E sich freuen und zuschlagen.

 

+ spaßiger Lizenztitel
+ Bonusinhalte
+ putziger Wall E-Charakter
- mit der Zeit wird es monoton
- sehr linear
- lange Ladezeiten

GRAFIK: 70%

SOUND/EFFEKTE: 70%

MULTIPLAYER: 60%

GESAMTWERTUNG: 74%

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