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Wii The Last Story
 
 
The Last Story - Wii
Matthias Engert (10.07.2012)

SYSTEM: Wii-PAL
ENTWICKLER: Mistwalker
GENRE: Rollenspiel
SPIELER: 1-6 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SAVEGAME: 11 Seiten
60HZ-MODUS: Ja
SCHWIERIGKEIT: 2-9
NUNCHUK: Ja(CC)
SPRACHHÜRDE: Keine
ALTERSFREIGABE: USK16
PLII/HDTV: Ja/Ja
TERMIN: Erhältlich
PREIS: ca.55 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Ja
ONLINE/LAN: Ja/Nein
MII UNTERSTÜTZUNG: Nein

   
Einleitung....

Zwar redet im Moment die Nintendo Welt nur noch über das Thema Wii U, die gute alte Wii vergessen wollen wir dabei aber natürlich nicht. Selbst nach einer frischen Anspielgelegenheit der Wii U vor ein paar Tagen nicht. ;-) Dazu hat uns der Alltag noch viel zu fest im Griff. Wobei Alltag in diesem Falle einmal mehr arg untertrieben ist. Denn auch wenn wir uns im letzten Lebenszyklus der Wii befinden, muss das ja nicht zwingend bedeuten, es käme Spieletechnisch nichts Gutes mehr. Eigentlich ganz im Gegenteil, zumindest was die Rollenspieler und Freunde ausladender Adventure angeht. Speziell ein Trio in Sachen Spiele sorgt seit letztem Sommer für Heißlaufende Wii-Laufwerke. Was mit dem epischen Xenoblade im letzten Sommer anfing, fand mit The Last Story und zu guter Letzt Pandora's Tower eine Fortsetzung. Auch wenn die letzten beiden Titel teilweise schon länger auf dem Markt sind, Zeit dafür nehmen wollten wir uns, um euch diese auch wichtigen Spiele gebührend vorzustellen. Aktuell beschäftigen wir uns mit The Last Story, dem zweiten Titel in dieser Dreierbande. Speziell nach Xenoblade waren die Erwartungen nicht gerade gering, nannte doch Nintendo selber alle 3 Titel stets in einem Atemzug. Also hieß es mal wieder "Bude zuschließen und lasst mich einfach in Ruhe…". ;-) Wo sich The Last Story einordnet und was der Titel spielerisch zu bieten hat, soll euch der folgende Test verraten.

Menus und die Story....

Dabei ist The Last Story mal wieder einer der Titel, die nur im 60Hz Modus laufen. Bedeutet leider für uns und euch, dass wir da keine eigenen Screens und Videos anbieten können. Noch läuft unsere Capture Hardware in Sachen PAL Spielen mit 50Hz. Von daher Sorry, wenn wir hier auf PR-Material zurückgreifen müssen. Das Firmengeflecht ist ähnlich wie bei Xenoblade. Unter dem Dach Nintendos waren diesmal die Mannen der Firma Mistwalker für den Titel verantwortlich, wobei bei inhaltlichen Teilen ähnliches passierte, wie beim Monolithsoft Burner. Speziell das Thema Sprachausgabe, die wieder in feinstem britischem Englisch eingebunden ist. Seit Xenoblade bin ich ein echter Fan davon. Beim Rest passt soweit auch alles. In Sachen Texte ist das Spiel komplett eingedeutscht, so dass man vor allem die gelungene Story auch versteht, wenn man des Englischen nicht mächtig ist. Speichertechnisch werden 11 Seiten beansprucht und beim Thema Sound dudelt euch alles in Surround Sound entgegen. Was bei einem Xenoblade noch gefehlt hatte, ist in The Last Story enthalten - ein Mehrspieler-Modus. Allerdings sollte es hier ein paar Einschränkungen geben, auf die ich wie immer weiter unten etwas näher eingehe. Eines der Highlights im Spiel ist auch hier ganz klar die Story. Wie bei Xenoblade eine Geschichte voller Magie, Geheimnissen, interessanten Wendungen und einem echt emotionalen Ende. Auch hier spielt die Realität keine Rolle und wir wagen uns einmal mehr in ein Kaiserreich, in dem neben Menschen magische Wesen, Ritter oder außergewöhnliche Geschöpfe eine tragende Rolle spielen. Ort der Handlung ist die Erde, oder sagen wir besser eine Insel - Lazilus. Die Insel ist der letzte noch intakte Ort auf der Erde, die ansonsten im Sterben liegt. Die Gründe dafür kennt niemand, oder sagen wir besser noch nicht…

Die Insel Lazilus beherbergt dabei neben dem Schloss auch die gleichnamige Stadt, in der nach wie vor munteres Treiben herrscht. Geschichtlicher Hintergrund dieses Kaiserreichs ist ein schier ewig dauernder Krieg mit dem Volk der Gurak. Inmitten dieser Kriegswirren taucht eine Gruppe Söldner auf, die sich zum einen mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten und dennoch einen Traum haben. Alle wollen in den Stand eines Ritters und damit ein besseres Leben führen. Inmitten dieser Gruppe aus anfänglich 6 Charakteren befindet sich Zael, die Hauptfigur des Spiels. Ihn übernehmt ihr mit wenigen Ausnahmen auch im Spiel und deckt dabei eine von mehreren Charakterklassen ab, die in einem Rollenspiel wie diesem nicht fehlen dürfen. Aber dazu später mehr. Alles beginnt eigentlich recht unspektakulär mit einem von vielen Aufträgen, der die Gruppe in Gegnerversuchtes Gebiet führt. Doch hier sollte sich alles ändern. Denn die Gruppe und speziell Zael entdecken ein mystisches Wesen, das Zael zudem eine magische Kraft und Gabe schenkt, die den Ablauf der nun kommenden Geschichte komplett umkrempeln wird. Das sogenannte "Fremde" macht aus Zael den Auserwählten, der die Geschicke von Lazilus und der gesamten Erde ändern sollte… Auch hier wieder so eine Geschichte, über die man allein schon einen Bericht schreiben könnte und vor allem, wo ich überlegen muss, was ich hier an Infos reinschreibe. Aber ich hoffe ich finde den schmalen Grat und werde euch im Game Play Teil hier und da noch ein paar ungefährliche Fetzen erzählen.

Der reine Spielstart ist zwar zunächst relativ unspektakulär, bietet aber gleich zu Beginn ein echtes Highlight - die Titelmusik. Nicht umsonst gibt es The Last Story ja wieder als Limited Edition, unter anderem mit einer Soundbeilage. Sehr gelungen und auch außerhalb des Spiels etwas, dass man sich in ruhigen Momenten anhören kann. Dabei punktet die Titelmusik vom Feeling her, die man zu Beginn ohne Gesang zu hören bekommt. Erst im Abspann gibt es dann auch die gesungene Version, die einem schon die eine oder andere Gänsehaut über den Körper jagt. In Sachen Hauptmenu gibt es nur wenig zu erzählen. Neben dem reinen Neustart eines Spiels und der später verfügbaren Fortsetzen Option, gibt es als separaten Bereich den Mehrspieler. Optionen oder ähnliches gibt es erst im Hauptspiel selber. Ich würde mal sagen, wir haben jetzt genug um den heißen Brei geredet. Wird Zeit das wir uns die Abenteuer von Zael und seinen Gefährten etwas näher anschauen. Also auf nach Lazilus.

Das Gameplay....

Mal was anderes sind übrigens die Startbildschirme beim Laden des letzten Spielstandes. Statt immer den gleichen Hintergrund zu sehen, gibt es genau von der Location ein Hintergrundbild, in der ihr euch im Hauptspiel gerade befindet. The Last Story ist auf jeden Fall ein weiteres ungewöhnliches Rollenspiel, das in meinen Augen eine andere Zielgruppe anspricht als Xenoblade. Zusätzlich ist gerade spielerisch vieles anders umgesetzt, als man dies in einem typischen Rollenspiel erwartet. Der Start in das Spiel selber ist zunächst noch relativ typisch für das Genre und lässt den Spieler ohne großartige Geschichte und Vorkenntnisse in die Action eintauchen. Einmal mehr setzt man hier auf ein kleines Tutorial, das euch gleich mal unter Wettbewerbsbedingungen ins kalte Wasser wirft. Die anfänglich aus 4 Charakteren bestehende Gruppe, wird von euch durch einige der sogenannten Reptiden-Höhlen geführt, die einen bestimmten Gegnertypen abdecken, denen ihr im Verlauf des Spiels immer wieder begegnen werdet. Zudem erklärt man euch dabei gleich die Grundlagen der Steuerung, reißt das Kampfsystem zumindest rudimentär einmal an und ihr erlebt die Sichtweise und Technik von The Last Story. Gespielt wird The Last Story dabei aus einer typischen Third Person Sicht und ähnelt so natürlich auch dem typischen Adventure Gameplay. Hier kommt dann natürlich gleich das Thema Steuerung zu seinem Recht, das ebenfalls nicht gerade alltägliche Dinge mitbringt. Das beginnt schon bei der reinen Controllerwahl. Zur Auswahl stehen das gewohnte Remote/Nunchuk Doppel und der Classic Controller. Wie bei Xenoblade kann ich nach dem Testzeitraum klar zum Classic Controller raten. Ein Spiel wie dieses macht damit auf lange Sicht einfach mehr Spaß.

Aber dazu kommen wir später noch etwas intensiver. Ein ganz wichtiger Fakt im Steuersetup ist der normale Angriff des gesteuerten Charakters. Wie es sich für ein Echtzeit-Rollenspiel gehört, wird hier immer wieder gemetzelt was das Zeug hält. Völlig klar dass man dazu annimmt, Tasten zu drücken. Das ist hier in der Grundeinstellung beileibe nicht so. Hier ist das System so eingestellt, dass es ausreicht per Stick die Richtung des Helden vorzugeben, der automatisch zu Schlagen beginnt, sobald ein Gegner in Reichweite ist. Das ist wie ich finde reine Geschmackssache. Da der Hauptcharakter Zael ein Schwertkämpfer ist, erlebt man dieses Feature also sehr häufig. Wem das nicht gefällt und lieber völlige Kontrolle über die eigenen Attacken haben möchte, kann dieses Feature aber natürlich auch deaktivieren. Über das Pausenmenu findet man hier die Optionen, in denen man neben dieser Einstellung noch weitere Dinge anpassen kann. Aber auch dazu später noch ein paar Zeilen. Anfänglich muss ich sagen, bin ich mit der Steuerung nicht unbedingt warm geworden. Vor allem weil man vieles etwas unkonventionell umgesetzt hat, was Funktionen und Tastenbelegung angeht. Oder sagen wir besser, es wirkt zu Beginn alles ein wenig überfrachtet. Aber keine Sorge, das ändert sich und später geht vieles dann wirklich in Fleisch und Blut über. Wobei das Spiel auch das Feature mitbringt, dass die Charaktere neue Aktionen erlernen und damit auch die Steuerungsfunktionen erweitern. Zu Beginn geht es aber erst einmal um einfache Gegneraction.

Das Spiel ist nun so angelegt, dass man euch relativ linear für ein Rollenspiel durch die Gegend schickt. Eingeteilt in insgesamt 44 Kapitel, spielt man diese natürlich zusammenhängend, aber immer mit festen Aufgaben, denen man sich nur äußerst bedingt entziehen kann, sprich man wirklich mal frei agieren kann. Hier stellt man schnell einen großen Unterschied zu anderen Spielen fest, die euch ja oft freien Raum und die Entscheidung lassen, was man wie lange und vor allem wo man es tun möchte. Hier geht man wirklich sehr nah am roten Faden der Geschichte durch das Spiel. Was mir dabei aber richtig gut gefällt ist die Art und Weise, wie man die einzelnen Kapitel miteinander verbindet. Denn dies geschieht über einen festen Sprecher, der vor und nach einem Kapitel immer Geschichten erzählt und man sich dadurch manchmal fühlt wie in einer interaktiven Erzählung. Hat aber was wie ich finde. Nachteil dieser Umsetzung ist allerdings die Tatsache, dass es durchaus Kapitel gibt, in denen man nicht einmal kämpft und nur Sequenzen zwischen den Gruppenmitgliedern zu sehen sind. Dazwischen läuft man durch die Gegend, um aller paar Meter Sequenzen zu erleben. Besonders häufig im ersten Drittel des Spiels, wo man durchaus sehr weit ausholt um die Geschehnisse ins richtige Licht zu rücken. So richtig beginnt die Geschichte, sobald man die Höhlen verlassen hat und die einzige große Stadt im Spiel betritt - Lazilus. Grafisch ein echtes Highlight, was die Größe und Begehbarkeit betrifft, verschlägt es unserer Söldnerbande in die örtliche Schenke, die von nun an so ein wenig die Zentrale darstellt, da von hier aus viele Abenteuer und Kapitel starten.

Und auch hier nimmt euch das Spiel gleich wieder mit, um weitere Aspekte des Gameplays kennenzulernen. Unter anderem den Fakt, dass die Gruppe im Verlauf um einiges größer wird und mit Gastkämpfern 8 Mann hoch sein kann, die gleichzeitig agieren, wobei unter euren Fittichen derer 7 möglich sind. Dazwischen verlassen mal die einen oder anderen die Gruppe, ohne dass man sie aber aus dem System verliert. Stichwort Ausrüstung um die man sich auch kümmern kann, wenn der betreffende Charakter nicht aktiv an eurer Seite ist. Zudem lernt ihr in der Stadt auch das Speichersystem kennen, findet erste Läden, sammelbare Objekte und viele kleine Nebenquests die man annehmen kann. Und als wäre das dann noch nicht genug, wartet das schon erwähnte Schloss direkt neben der Stadt, dass seine Rolle in der Story sehr schnell einnehmen wird. Denn alles im Spiel dreht sich mehr oder weniger um Zael's spezielle Gabe, die "Macht des Fremden". Denn dies fällt auch den Herrschern auf, die sich damit im Kampf gegen die Gurak auf der sicheren Seite wähnen. Denn die Legende erzählt von einer unglaublichen Waffe, die man mithilfe dieser Gabe nutzbar machen könnte. Aber selbst weltliche Probleme gibt es hier, die ebenfalls reichlich Einfluss auf die Gesamtstory haben. Denn einmal in der Stadt, lernt Zael ein mystisches junges Mädchen kennen, die sich in Person der zarten Callista, als die Prinzessin des Reichs entpuppt. Sie steht kurz vor einer Heirat, die sie eigentlich ablehnt und findet in Zael einen Frauenversteher, Zuhörer und später noch viel mehr. Um es mal etwas profan auszudrücken. Sprich eine große Liebesgeschichte spielt hier ebenso eine Rolle, wie der daraus resultierende Kampf zwischen 2 Rivalen um Callista. Von daher bietet die Geschichte also schon reichlich Stoff für Haupt- und Nebenkriegsschauplätze. Aber wir sind ja immer noch in einem Rollenspiel, und dem wollen wir uns natürlich auch erst mal wieder etwas intensiver widmen.

So ist der grobe Ablauf eigentlich immer gleich. Sequenzen und Erzählungen geben euch die aktuelle Aufgabe an die Hand, wo der Spieler oft genug einfach gefragt, ob er beginnen will. Danach erreicht die Gruppe oftmals sofort die Location des Kapitels und man steuert Zael und seine Kumpels. Neben der freien Bewegung in den 3D-Arealen, folgen euch die Mitstreiter natürlich auch live und sind somit immer im Bild mit zu sehen. Wie schon erwähnt teilen sich die Mitstreiter in verschiedene Klassen, so dass mit der Zeit 4 Nahkämpfer und 3 Magier agieren. Bedeutet auch, dass man durchaus viele Gefechte etwas taktisch angehen kann. Weiterer Fakt der Kampfaction selber, ist die Tatsache eines überschaubaren Areals. Man läuft eine ganze Weile herum, trifft auf Gegner die man dann in der näheren Umgebung erledigen muss, um danach erst den Weg weiter gehen zu können. Es sind also keine unzähligen Gefechte hintereinander, sondern immer wieder gebündelt an verschiedenen Stellen. Im ersten Drittel des Spiels macht jeder Mitstreiter noch so ein wenig was er will, während später im Spiel unter anderem ein Befehlsmodus für Zael zur Verfügung steht, mit dem ihr jedem einzelnen spezielle Aktionen direkt zuweisen könnt. Bis dahin ist es oftmals ein sehr wildes Gemetzel. Trifft man auf Gegner, egal wie groß nun die eigene Truppe ist, geht es darum diese bis zum letzten zu eliminieren. Jetzt kommen auch die reichlichen Bildschirmeinblendungen zu ihrem Recht, die unter anderem auch genau diesen in sich abgeschlossenen Kämpfen Rechnung tragen. Bestes Beispiel ist das Lebensfeature, dass in The Last Story existiert. Über der direkten Lebensleiste jedes Charakters findet man 5 kleine Balken. Jeder davon steht für ein Leben. Ist also die Lebensleiste einmal leer, stirbt man und liegt am Boden. Nach kurzer Zeit verliert man einen der 5 Balken und steht wie frisch aus dem Ei gepellt wieder auf der Matte. Erst wenn wirklich alle 5 Leben aufgebraucht sind, bleibt man auch liegen. Die oft nutzbaren festen Speicherpunkte und vor allem temporären Checkpoints mit Speicherfunktion lassen aber dabei keinen Frust aufkommen. Das System hat man also gut hinbekommen.

Das reine Kampfsystem basiert nun natürlich auf vielen Dingen. Grundlegend auf den reinen Stats der Charaktere, deren Waffen und speziellen Aktionen. Einfachste Variante ist natürlich per Schwert mit Zael auf die Gegner einzuschlagen. Treffer werden dabei mit entsprechenden Zahlenwerten angezeigt, man sieht eine Lebensleiste über den Gegnern und bekommt eine kurze EP Einblendung nach dem Ableben des Gegners. Die Feinheiten kommen durch ganz andere Dinge, die sich ebenfalls erst nach und nach im Spiel richtig zeigen. Speziell beim Hauptcharakter Zael ist dies z.B. auch eine Fernwaffe in Form einer Armbrust. Einmal um Gegner wirklich aus der Ferne zu attackieren, oder aber um den Magiern in der Gruppe Ziele zuzuweisen und Aktionen zu befehligen. So ist dieser in First Person Sicht umgesetzte Moment, auch ein Art Suchmodus und man kann ebenso Objekte anvisieren. Beispielsweise Felsen oder morsche Stellen, die ein Mitstreiter anvisieren kann und somit mehrere Gegner mit einmal erwischt. Aber auch um versteckte Objekte, Schalter oder Durchgänge zu finden, wurde dieser Suchmodus eingebaut. Aber Zael kann noch viel mehr im Verlauf des Spiels. Häufig genutztes Feature ist der sogenannte Fokus, der die "Macht des Fremden" definiert. Dafür existieren ebenfalls Balkananzeigen, die man über normale Kampfaction füllt. Drückt man im Kampf die L-Taste, leuchtet Zaels Handrücken in einem intensiven blauen Licht. Aktiviert man diese Aktion, vergeht z.B. viel weniger Zeit, ehe die Magier ihre aufgeladenen Aktionen benutzen können. Des Weiteren kann man mit aktiviertem Fokus am Boden liegende Mitstreiter sofort wiederbeleben, so dass man nicht warten muss, bis dies von selbst nach einiger Zeit passiert. Später kommen spezielle Attacken dazu, die Zael auch wesentlich mehr Schaden anrichten lassen.

Eines der signifikantesten Features im Kampfsystem ist aber das Thema Magiekreise. Ein sehr gelungener Aspekt, wie ich finde. Nimmt man anfangs gar nicht so wahr, entpuppt sich aber mit der Zeit als sehr mächtiges Werkzeug im Kampf. Diese Magiekreise können wohl Gegner, aber auch eure Magier erschaffen. Es gibt sie in verschiedenen Farben und definiert darüber einen bestimmten Effekt. Diese Magiekreise können Heilen, gegnerische Blockaden durchbrechen oder auch Zustände wie Flammen oder Eisuntergründe erschaffen. Dabei ist nur Zael in der Lage diese Kreise auch zu aktivieren oder im Falle der Gegner sie zu deaktivieren. Nehmen wir mal einen weißen Heilkreis, den einer eurer Magier erschaffen hat. Dieser kann durchaus weit weg von eurem Standort im Kampf sein. Man drückt und hält hier nun die A-Taste und der Kampf wird angehalten und man erhält in der Iso Sicht von oben ein Fadenkreuz. Dieses bewegt man in den Heilkreis und lässt die A-Taste los. Jetzt fegt Zael in einem speziellen Effekt in diesen Kreis und wirbelt ihn einfach gesagt auf. Der Kreis verschwindet, während aber die KP aller eurer Mitstreiter mittels grüner Zahleneinblendungen komplett aufgefüllt werden. Ebenso hört man beim Aufwirbeln gegnerische Magiekreise Glas Splittern, das einem anzeigt gegnerische Effekte zu negieren. Das schaukelt sich mit der Zeit stark auf, da die eigenen Mitstreiter neue Zauber lernen und mehr und höherwertige Magiekreise erschaffen können. Im Verlauf des Spiels geht das System dann soweit, dass speziell Boss Gegner nur mit bestimmten Magiekreisen überhaupt erst verwundbar werden. Auch hier anfangs erst einmal ungewohnt, möchte man sie mit der Zeit nicht mehr missen. Ebenso stellt man schnell fest, dass Gegner und Kisten die man hier und da findet, diverse Materialien freigeben, die man einsammeln kann. Glücklicherweise gibt es hier kein Limit in Sachen Ablagen. Diese Materialien dienen zum einen für diverse Nebenquests nach dem Suchen und Finden Prinzip, aber vor allem um die eigene Ausrüstung zu verbessern.

Denn auch hier geht The Last Story einen anderen Weg als andere Rollenspiele. Es sind hier nicht die Unmengen an Waffen und Ausrüstungen, die man ständig wechselt, sondern die verfügbaren in Stufen leveln kann. Denn in der Ausgangsform besitzen die Charaktere maximal 4 Slots dafür. 2 für Waffen und 2 für Körper und Beinschutz. Mehr gibt es hier nicht. Dabei ist das System so angelegt, dass man Waffen kaufen kann, aber wesentlich mächtigere wirklich nur unterwegs bekommt oder findet. Einmal angelegt, kann man diese nun je nach Waffe selber, in 3-9 Stufen upgraden. Für die ersten Stufen sind meist nur Finanzmittel nötig, während danach zusätzlich noch spezielle Materialien gebraucht werden. Alles nicht unzählig im Spiel zu finden, hat man dadurch hier einen ganz anderen Bezug zu seiner Waffe, die man oft sehr lange mit sich trägt. Erinnert sehr an das Monado Feature des guten Shulk in Xenoblade. Klar dass sich die Wirkungen mit jedem herkömmlichen Level Up des Charakters auch noch mitentwickeln. Einhergehend damit bekommen die Waffen mit höheren Leveln auch spezielle Eigenschaften. Sie eignen sich dann für bestimmte Gegner besonders gut, erhöhen die Magiefähigkeiten, oder erhalten einfach einen Schadensbonus. Man giert mit der Zeit sehr nach Verbesserungen. Das Spiel trägt dem auch Rechnung und man findet Charaktere, die einem Waffen und Rüstungen verbessern in allen wichtigen Locations. Da die Gruppe immer wieder verkleinert und vergrößert wird und man ja auch Zugriff auf die Ausrüstung der gerade nicht aktiven Charaktere hat, wechselt man also auch die Waffen zwischen den einzelnen Charakteren durch. Geld ist übrigens kein Problem im Spiel. Entweder man findet unterwegs genug, oder verkauft mehrmals gefundene Waffen und Rüstungen. Da hatte ich eigentlich nie sonderlich viele Probleme. Das jede Waffe auch grafisch einen eigenen Effekt mitbringt passt da sehr schön ins Bild.

Dazu sind viele Waffen auch von der Größe her recht imposant, was aber hier und da auch mal ein wenig nachteilig ist. Viele der abgegrenzten Areale, in denen die Kampfaction abgeht, sind nicht sonderlich ausladend. Es kann dann durchaus einmal sein, dass die Übersicht ein wenig leidet. Speziell wenn alle Nahkämpfer in der Gruppe sind. Da die immer mächtigeren Waffen auch in Sachen Kampfeffekte oft genug bildschirmfüllend zu sehen sind, hat man manchmal gut zu tun mit dem rechten Stick die Kamera immer in der richtigen Position zu halten. Denn auch der reine Kampfspeed ist recht hoch. Auch die Umgebungen selber spielen da natürlich eine große Rolle und gerade begrenzte Areale sind recht häufig anzutreffen. Sei es im Inneren von Gebäuden, engen Höhlengängen oder auf einem Schiff. Man hat oft genug nicht allzu viel Platz. Vergleicht man gerade bei diesem Thema das Spiel mit den nie enden wollenden Locations eines Xenoblade, so kommt einem The Last Story oft beengt und wenig ausladend vor. Zumal man viele Orte auch mehrmals besucht. Man merkt schon, dass einfach doch vieles anders umgesetzt ist und der Fokus oft auf örtlich begrenzte Action gerichtet ist. Spielerisch stört mich am meisten der doch recht lineare Verlauf. Na ja gut das Wort Stören ist vielleicht falsch, aber man geht einfach zu oft einen festen Weg. Erklärt natürlich auch die reine Spielzeit von gut 26 Stunden in meinem Fall, auch wenn dennoch Level 68 nötig war um das sehr emotionale Ende zu sehen. Das kann man dem Spiel nun keineswegs vorwerfen. Die Geschichte wird sehr konsequent erzählt und bekommt auch das richtige Ende, das fast kein Auge trocken lässt.

Ich will hier gar nicht groß ins Detail gehen, aber zum Schluss finden viele Fragen endlich die Antworten, die man das Spiel über sich selber gestellt hat und man rückt vor allem das große Ganze sehr schön in den Vordergrund. Na gut und ein Happy End gibt es auch noch. ;-) Ich glaube da verrate ich ja nun keinesfalls zu viel. Für Rollenspielfans, die ein wenig an die Hand genommen werden wollen, ist The Last Story genau das Richtige. Wer es lieber episch in Sachen Locations und viel freies Agieren bevorzugt, ist aber mit Xenoblade auf jeden Fall besser bedient.

Grafik & Sound....

Auch grafisch weiß The Last Story zu gefallen, auch wenn es hier und da ein paar kleinere Schwächen gibt. Highlight für mich ist die detaillierte Gestaltung der Stadt Lazilus, die so wohl noch kein Spiel geboten hat. Eine derart lebendige, weitläufige und grafisch ansprechende Stadtlocation sucht man auf den Nintendo TV Konsolen eigentlich vergeblich. Dazu vor allem die Tatsache, dass man hier auch verschiedene Tageszeiten erleben kann, die speziell abends die Stadt in ein warmes Licht hüllt und jede Menge Atmosphäre und Flair versprüht. Kleiner Wermutstropfen der Stadt, sind die gerne mal erlebten kleinen Ruckler, wenn man sich mal wieder durch die engen Gassen schlängelt, oder die Märkte unsicher macht. Der gute Grafikeindruck zieht sich aber auch abseits der Stadt durch das Spiel. Speziell das Schloss und die Gurak Umgebungen wissen hier zu gefallen. Eher etwas abfallen tun da die dunkel gehaltenen Höhlen, oder auch die Kanalisation. Hier kommt die Grafik dann eher zweckmäßig daher. Gelungen sind die vielen Sequenzen, die man zur Story eingebaut hat. Speziell das letzte Drittel ist ja recht voll davon, die nicht nur die Geschichte sehr gut erzählen, sondern auch den Charakteren einen ganz persönlichen Touch geben. Speziell Syrenne muss man hier nennen. Ihr loses Mundwerk und einige deftige Wortwechsel sind wohl auch ein kleiner Grund für das 16er Rating. Auch ein anderer Effekt muss genannt werden, den das Spiel zu gerne zeigt.

Markige Lichteinflüsse bekommt man sehr oft zu sehen, speziell wenn man in wirklich hellen Umgebungen zugange ist. Das ist ein spezieller Stil, der mir sehr gut gefallen hat. Der Eindruck im Vorfeld, das Spiel wäre farblich eher etwas blass, kann ich so nicht unterschreiben. Dafür sorgen auch die Effekte, auch wenn bedingt durch das Erlernen über die Spielzeit hinweg, die mächtigen Varianten erst nach und nach sichtbar werden. Aber speziell hier zeigen alle Charaktere bildschirmfüllende Aktionen mit ihren Waffen oder den magischen Elementen. Allerdings ist das auch gerne mal der Grund für leichte Übersichtsprobleme. Vor allem dann wenn es in durchaus engen Arealen zur Sache geht. Und das ist durch den linearen Ablauf relativ oft der Fall. Ist die Gruppe vollzählig und alle, inklusive Gegner sind gerade am Metzeln, kann man durchaus mal kurz den Faden verlieren. Auch bei den Rüstungen und vor allem Waffen zeigt man durchaus edles Ambiente. Jede Waffe die über spezielle Eigenschaften verfügt leuchtet, zeigt einen Schweif oder sonstige kleine Lichteffekte. Sehr stimmig wie ich finde. Auch Klamotten die man anlegt, werden im Spiel auch jedes Mal angezeigt. Etwas weicher hätten die reinen Charakteranimationen sein können. Ab und an wirkt das Laufen doch etwas hölzern. Aber auch hier ist das durchaus Jammern auf hohem Niveau. Die Gegner sind zwar nicht so markant wie z.B. in einem Xenoblade, dafür punkten gerade die fetten Burschen. Auch der Endgegner selber, sofern man ihn in dieser Geschichte so nennen will, ist mal wieder von der sehr detailliert umgesetzten Sorte. Technisch soweit in Ordnung, geht die Action sehr schnell von der Hand und bringt Nachteile wie angesprochen nur hier und da beim Thema Übersicht. Eine gelungene Grafik mit dem Highlight Lazilus Stadt, das ist The Last Story.

Der Sound ist dagegen frei von Kritik. Die Musik ist wie schon bei Xenoblade ein Hörgenuss, auch wenn man die Qualität und vor allem Quantität des Monolithsoft Titels nicht ganz erreicht. Dafür stechen markante Stücke hier sehr hervor. Und wieder bin ich bei dem wunderbaren Titelsong, der vor allem am Ende in der gesungenen Variante einfach nur wunderschön ist. In das gleiche Horn stößt die Sprachausgabe, die ebenso gelungen ist, wie bei Xenoblade. Man wird allein durch diese Spiele ein großer Fan der Aussprache und Betonung. Kein Slang, sondern wirklich wieder Very British. Bei den Soundeffekten gibt es nichts zu meckern. Alles was man soundtechnisch umsetzen kann, hat man auch eingebunden. Egal ob das die Kämpfe betrifft, oder die reinen Umgebungsgeräusche. Richtig Klasse finde ich die Gespräche der zig Personen in der Stadt und dem Schloss. Läuft man nah an solchen Personen vorbei, kann man deren Gespräche verfolgen, die durchaus zahlreich enthalten sind. Auch hier zeigt man viel Liebe zum Detail.

Multiplayer/Online....

Der Mehrspieler in The Last Story ist so eine Sache. Wer hier Hoffnungen hat das Hauptspiel mit mehreren Spielern z.B. im Stil von Phantasie Star Online spielen zu können, den muss ich leider enttäuschen. Zwar habt ihr hier die Möglichkeit bis zu 6 Leute an einer Session zu beteiligen. Allerdings in einem extra Modus, der mit dem reinen Hauptspiel nur wenig gemein hat. Einzige Verbindung ist das Nutzen eines Savegames aus dem Einzelspieler, das hier als Grundlage für euren Charakter herhält. Wählt ihr den Modus an, dürft ihr zunächst vorbereitend tätig werden. Neben der reinen Anwahl der WFC, könnt ihr fertige oder eigene Texte auf verschiedene Tasten legen, um sie später im Spiel schnell nutzen zu können. Voice-Chat gibt es hier nicht. Dazu gibt man sich einen Namen und kann in der Freundesliste bis zu 32 Einträge anlegen. Sind die Vorbereitungen abgeschlossen kann man sich nun direkt einwählen. Einmal Online dürft ihr zunächst wählen, ob ihr mit Freunden loslegen wollt, oder eben mit fremden Spielern weltweit. Dazu bekommt ihr hier einen Rang und könnt über eine Liste jederzeit diesen einsehen. Egal wie weit ihr im Einzelspiel seid, Online beginnt ihr immer mit dem Ruf-Wert 0 und der Einstufung als Novize. Auch hier basiert also alles auf der Zeit, die ihr Online verbracht habt.

Danach geht es an das Eingemachte. 2 Spielmodi stehen euch zur Verfügung. "Schlacht" und "Bosskampf". Beide Modi können mit 6 Leuten gespielt werden und bieten im Schlacht-Modus Jeder gegen Jeden Action, während der Bosskampf die Gruppe zusammen kämpfen lässt. Größter Unterschied betrifft aber die Waffen und Rüstungen. Im Schlacht-Modus sind nämlich alle gleich und die Level und Statuswerte aus dem Hauptspiel werden nicht übernommen. Nur im Bosskampf-Modus habt ihr eure Ausrüstung aus dem Hauptspiel dabei. Bei allen Sessions waren nach kurzer Wartezeit auch immer 6 Leute beisammen. Das ist schon mal ein gutes Zeichen. Je nach Fortschritt könnt ihr zudem online auch Charaktere abseits der Hauptgruppe wählen. Wer Lust hat mal den Endgegner des Hauptspiels steuern zu wollen, hat nur hier die Gelegenheit dazu. 5 Minuten dauern die Sessions, wobei euch im Schlacht-Modus knapp 10 Areale zur Verfügung stehen. Allesamt recht ausladend und mit genug Gelegenheit sich auch zu verstecken. Erinnert ein bisschen an Shooter Action im Deathmatch. Dabei kann man im Schlacht Modus auch Team Action erleben. Ist auch vom Spaß und Anspruch her durchaus eine feine Sache. 3-3 geht es dann zur Sache, wobei am Ende Punkte für beide Teams vergeben werden. Steuerung und Sichtweise sind natürlich wie im Hauptspiel. Einzig die Attacken unterscheiden sich natürlich, je nachdem welchen Charakter ihr steuert. Die Action geht auch vom Tempo her wie im Einzelspiel vonstatten. Hatte zumindest keinerlei schlechte Erfahrungen in dieser Hinsicht.

Dazu kann man in den Sessions zum einen Items einsammeln und bekommt am Ende, je nach Ergebnis auch Belohnungen wie seltene Waffen, Farben und Rüstungen. Diese werden dann glücklicherweise in euer Inventory transferiert, so dass euch diese Dinge im Einzelspiel zur Verfügung stehen. Das ist dann eine feine Sache. Vor allem in den Boss Kämpfen sehr oft der Fall. Findet man hier seine Mitstreiter, kann man ebenfalls aus so ziemlich allen Boss Gegnern des Hauptspiels wählen. Ihr könnt dann im Spiel unterstützend agieren, oder halt den Nahkämpfer raushängen lassen. Da hier die Statuswerte und Level eine Rolle spielen, können Boss Gegner durchaus leicht besiegt werden. In meinem Falle Level 68, durfte Zael schon zeigen was er kann. Man steigt dadurch auch relativ fix im Online Rang, was den Spieler dann schon motiviert weiter zu machen. Klar übrigens dass die Bosskämpfe in relativ kleinen Arealen ablaufen. Schade dass gerade im Schlacht-Modus die Werte aus dem Hauptspiel keine Rolle spielen. Bei großen Unterschieden könnte man ja eine Gegnersuche dem eigenen Level anpassen. Ähnlich wie bei Mario Kart. Es macht schon Spaß und man kann spaßige Mitstreiter auch mehr als nur in einem Match erleben. Bleiben alle nach einer Session da, kann man eigentlich ewig viele Versuche starten. Dennoch wäre ein Modus im Hauptspiel um einiges lohnenswerter. Für eine Runde zwischendurch, oder um eben ein paar seltene Waffen zu bekommen, eignet sich der Mehrspieler aber dennoch.

Fazit....

Eines kann man zu The Last Story ganz klar sagen. Wer vorher Xenoblade gespielt hat und ein ähnliches Kaliber erwartet, wird hier nur bedingt fündig. Speziell die Spielzeit und vor allem die Location-Vielfalt kommen bei weitem nicht an die Monolithsoft Konkurrenz heran. Dazu ist The Last Story auch zu linear und damit oft auf einen Weg mit wenigen Abstechern beschränkt. Dennoch würde man dem Spiel hier unrecht tun, wenn man nur auf Xenoblade schaut. Die knapp 26 Stunden Spielzeit unterhalten den Spieler allemal und das Spiel lebt vor allem von der Story und teilweise sehr stimmigen Umgebungen, samt einer oft einprägsamen Soundkulisse. Viele Waffen, ein gutes Upgrade Feature und die Umsetzung der Gruppenaction, gehören klar zum Besseren im Rollenspiel-Genre. Nimmt man Xenoblade mal heraus, gibt es hier nicht viel Konkurrenz für The Last Story. Über kleinere Schwächen in der Technik sieht man hinweg und auch mit den immer mal wieder auftauchenden Übersichtsproblemen kommt man mit der zurecht. Im Vergleich ist man hier viel mehr am Reagieren auf die Geschehnisse der Story. Man hat selten mal die Chance für sich abseits der Geschichte was zu unternehmen. Ein entscheidender Unterschied zum Übertitel Xenoblade, wo man ja ewig machen konnte was man wollte. Dennoch lohnt sich auch The Last Story für jeden Rollenspielfan.

 

+ Gute Spielzeit
+ Gelungene Story
+ Wunderv. Soundkulisse/Synchro
+ Kampfsystem/Magiekreise
+ Emotionales Ende/2.Durchgang
+ Waffen/Rüstungs-Herstellung
+ Imposante Stadt Location
+ Gutes Rücksetzsystem
- Online als Extra Modus
- Recht Linear
- Ruckelt an best. Stellen

GRAFIK: 82%

SOUND/EFFEKTE: 86%

MULTIPLAYER/WiFi: 74%

GESAMTWERTUNG: 84%

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