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Wii Shaun White Skateboarding
 
 
Shaun White Skateboarding - Wii
Matthias Engert (14.01.2011)

SYSTEM: Wii-PAL
ENTWICKLER: Ubisoft
GENRE: Skateboard
SPIELER: 1-4 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SAVEGAME: 2 Seiten
60HZ-MODUS: Ja
SCHWIERIGKEIT: 1-8
NUNCHUK: Ja (BB)
SPRACHHÜRDE: Keine
ALTERSFREIGABE: USK6
PLII/HDTV: Ja/Ja
TERMIN: Erhältlich
PREIS: ca.25 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE/LAN: Nein/Nein
MII UNTERSTÜTZUNG: Nein

   
Einleitung....

Der Markt der Board Spiele ist auf der Wii mittlerweile wie eine kleine Wundertüte. Das was drauf steht, ist oft gar nicht mehr drin. Klingt komisch, lässt sich aber anhand der aktuellen Konkurrenten ganz gut unterstreichen. Shaun White Skateboarding zieht es momentan nicht mehr in den tiefen Schnee und die Konkurrenz in Sachen Tony Hawk räubert aktuell dagegen oft im Schnee herum. Verkehrte Welt möchte man meinen. Auf der anderen Seite, warum nicht? Bringt Abwechslung ins Programm und bricht mal ein wenig mit den Regeln. Immerhin ist Shaun White ja auch in der Realität mit dem Skateboard sehr erfolgreich unterwegs und eben nicht nur auf das Snowboard beschränkt. Das sich beide Titel jeweils dafür anbieten steht eh außer Frage. Und solange der Spielspaß stimmt, habe ich auch kein Problem mit dem Snowboard König mal durch warme Gefilde zu skaten. Mittlerweile kann man dieses Experiment, so will ich es dennoch mal bezeichnen, ruhig wagen. Die Marke ist etabliert und die beiden vorangegangenen Shaun White Spiele waren eine Bereicherung auf der Wii. Wie sich der König der winterlichen Half Pipes nun also auf dem Skateboard schlägt, wollen wir euch im folgenden Test etwas näher bringen.

Menus und die Story....

Auch der aktuelle Teil ist wieder eine reine Ubisoft Inhouse Produktion. Da lässt man also noch niemand anderes heran. Auch wenn man grafisch schon denken könnte, hier wäre ein neuer Entwickler am Werk gewesen. Soweit also nicht verwunderlich, dass beim Drumherum alles wie gewohnt daher kommt. Spielbar ist der Titel in allen Bildmodi der Wii und kommt in Sachen Texten und Sprachausgabe komplett in Deutsch daher. Beim Thema Sound bietet der Titel zwar Surround Sound, so richtig fett klingt es aber dennoch nicht. Da bieten andere Titel durchaus mehr. Für bis zu 4 Spieler gemacht, steht also auch dem Mehrspieler Vergnügen nichts im Wege. In Sachen Controller Unterstützung hat man hier ein wenig den Einfluss des Balance Boards zurück gefahren. Oder sagen wir mal anders, es spielt nicht mehr die Hauptrolle im Spiel wie in den vorangegangen Teilen der Serie. Hier spielt das Doppel Remote und Nunchuk die erste Geige. Aber dazu im Gameplay Teil ein paar Zeilen mehr. Zu guter letzt sei noch anzumerken, dass man 2 Seiten im internen Wii Speicher bereithalten sollte. Wie schon die ersten Teil bietet auch die Skater Variante eine begleitende Story. Zwar nun nichts weltbewegendes, aber immerhin. Hier dreht sich alles um den Besuch von Shaun und seinen mittlerweile bekannten Freunden, bei seinem Kumpel Chad. Kaum angekommen merken sie aber schnell, dass hier alles andere als eitel Sonnenschein herrscht. Die Stadt und Bezirke Drumherum sind in tristes Schwarz/Weiß gehüllt. Schnell erfahren sie, dass der Bürgermeister dahinter steckt und nach und nach alles verbietet, was Spaß und Freude bereitet. Zeit für ein paar coole Typen wieder Farbe in die Gegend zu bringen. Dafür seid ihr nun da und begleitet Shaun & Co auf ihrer neuen Mission.

Zunächst beginnt das Spiel relativ unspektakulär und man landet relativ fix auf dem Profil Bildschirm. Mehrere sind möglich, könnt Ihr euch hier mit Namen verewigen, unter dem von nun an eure Erfolge gespeichert werden. Hier wird euch dann auch bei jedem Spielstart der Fortschritt in Prozent angezeigt. Wobei Shaun White Skateboarding wieder eines der Spiele ist, bei dem Durchspielen nicht gleich 100% bedeutet. Aber das ist ja in diesem Genre nicht wirklich was neues. Das Hauptmenu ist in 3 Bildschirme eingeteilt. Der Hauptteil führt euch hier zum Story Modus und dem Multiplayer. Links davon dürft Ihr die Credits begutachten, während rechts die Statistik Abteilung und die Optionen warten. Beim Thema Statistik bekommt Ihr die Prozentzahl auch noch mal detailliert aufgeschlüsselt und seht schnell, welche der wichtigen Inhalte ihr noch holen müsst. Die Optionen erlauben neben dem Anpassen der Soundeinstellungen und Sprache auch die Einstellung der Steuerung. Speziell hier ob Ihr mit oder ohne Balance Board antreten wollt. Wobei das eigentlich auch unsinnig ist. Denn bei jedem Spielstart des Story Modus kommt eine entsprechende Abfrage. Also nicht lange gefackelt und ab in die s/w Welt, die es gilt wieder mit Farbe zu füllen.

Das Gameplay....

Sobald Ihr den Story Modus beginnt, dürft Ihr zunächst die Steuermethode auswählen. Dabei fällt schnell auf, dass der Nunchuk auch mit Balance Board Einbindung vorhanden sein muss. Das führt in meinen Augen später dazu, dass man das Board eher vernachlässigt. Es sollte einfach nicht mehr die Rolle spielen, wie z.b. beim Snowboarder. Aber zum Thema Steuerung komme ich noch. Blöd das man jedes Mal diese Abfrage angehen muss. Denn mit Board muss jedes Mal aufs neue kalibriert werden. Danach folgt die Wahl eines Charakters. 12 sind im Spiel enthalten, wobei zu Beginn nur derer 4 zur Verfügung stehen. Aber alles keine Unbekannten und schon aus den Snowboard Teilen her bekannt. Unterschiede findet man diesmal auch, da jeder Charakter in irgendeiner Einteilung ein bisschen besser ist, als die anderen. So hat jeder z.b. bei bestimmten Tricks einen Bonus. Ansonsten war es das leider mit möglichen Verbesserungen im Spiel. Auch wenn es vieles Freizuspielen gibt. Wirklich signifikant wird es erst bei der letzten Reihe an Charakteren, bei denen man von diesen Boni auch etwas spürt. Nur wenn man die Burschen frei gespielt hat, ist man eh so gut wie durch. ;-)) Das Zentrum des Spiels wartet nach der Charakterwahl und man landet auf der Karte des gesamten Gebietes. Bietet mehr als nur eine Stadt und bringt dadurch auch eine angenehme Abwechslung in die zu erkundenden Umgebungen. So warten insgesamt 7 Hauptorte auf euch, sowie 2 Bonus Locations, in denen auch alternatives Gameplay auf den Spieler wartet. Leider kommen Racerfans, die mit dem Snowboard seinerzeit gerne Pisten nach unten gebrettert sind, hier nur einmal auf ihre Kosten. Alle anderen 8 Orte haben mit Trick Action der verschiedensten Art zu tun. Wer also denkt, hier einen Racer im Skateboard Kostüm zu bekommen, liegt schon mal etwas daneben.

Wie es sich für ein Spiel dieser Art gehört, sind die einzelnen Orte natürlich sofort anwählbar. Schön nacheinander darf man die Orte angehen und erst bei einem bestimmten Spielfortschritt innerhalb einer Location darf man weiter. Dabei gibt es überall einen Leader, der euch dann den Ort als gelöst gibt. Diesen muss man einfach gesagt davon überzeugen, dass man der Chef im Ring ist. Wie schon erwähnt muss man aber nicht 100% eines Gebietes schaffen. Es gibt auch hier Standardziele die man erreichen muss. Diese reichen um das Gebiet zumindest abgeschlossen zu haben. Später kann man dann mit anderen Charakteren aber jederzeit zurück, um vielleicht noch zu holende Items zu erspielen, oder die Bonusziele in den Challenges zu schaffen. Allerdings ist die Motivation nicht so hoch wie man denkt, da vieles eher kosmetischen Charakter hat. Für Freunde der Sammelfeature in einem solchen Spiel aber natürlich sinnvoll. Zu wichtigen Zeitpunkten wie vor dem ersten Besuch eines Ortes, oder wenn man ihn gelöst hat, warten diverse Sequenzen auf euch, die euch auch in der Story ein wenig voran bringen. Gleich im ersten Gebiet bekommt man das Grund Gameplay anhand diverser Tutorials näher gebracht. Das geht soweit das immer bei neuen Inhalten und Aktionen, die man als Spieler ausführen kann, kleine Trainings Challenges freigeschaltet werden, die man mitten in den Arealen angehen kann. Hier wird man dann auch von einem Radar unterstützt, das euch diese wichtigen Challenges anzeigt. Diese Challenges stellen das Herz der Action dar und sind in der Machart nicht neu im Trick Action Genre. Auch hier steuert man Shaun White in der bekannten Third Person Perspektive und sucht diese Challenges, die verteilt in den Arealen als schwebende Symbole angefahren werden müssen. Danach drückt man die A-Taste und bekommt die jeweilige Aufgabe näher gebracht. Das höchste der Gefühle sind dann natürlich die Story Challenges. Verteilt über alle Gebiete sind davon 51 zu lösen. Diese teilen sich wie immer auf in die unterschiedlichsten Varianten. Sie reichen von Sammelaufgaben nach Zeit, dem Ausführen bestimmter Tricks und Abfolgen, bis hin zu wirklich anspruchvollen Geschicklichkeitsabschnitten hoch in der Luft, oder z.b. über eine Vielzahl an Rails und Möglichkeiten zu Grinden.

Zwischendurch sorgt man dann auch dafür, dass die angesprochene Farbe in die Umgebungen kommt. Das ist zunächst sehr ungewohnt, wenn die halbe Spielgrafik und alle Umgebungen erstmal in tristem schwarz/weiß daherkommen. So findet man nach und nach diese sogenannten Transformationsorte. Meist Pfeile am Boden oder in der Luft, die den darauffolgenden Teil des Areals danach in bunte Farben hüllen und auch Skateboardtechnisch verändern. So sieht man z.b. meist einfache und simple Bauten, die sich dann in Rails, Pipes und alle diversen Trickbauten verwandeln, die man als Skater braucht und gerne hat. Ein gelungenes System, da man auch die Challenges und anderen Aufgaben erst nach und nach in einem Areal zur Verfügung hat. Dabei ist im Verlauf des Spiels meist die Zeit der größte Feind. Denn herumlümmeln darf man hier nicht. Anfangs eigentlich nie ein Problem, werden vor allem die Geschicklichkeitsaufgaben mit der Zeit richtig schön schwer und man kann an manchen durchaus auch mal eine Weile verzweifeln. Um das nun alles soweit gut hinzubekommen gilt es natürlich die Steuerung zu beherrschen. Hier gibt es meiner Meinung nach ein weinendes und lachendes Auge. Denn als großer Fan des Balance Boards ist dessen Einbindung hier nicht mehr so stark wie früher. Das liegt vor allem daran, das speziell das Thema Lenkung mit dem Nunchuk umgesetzt ist. Im extremen Fall muss man also 3 Controller koordinieren. Das Board wird hier z.b. nur noch dafür genutzt um zu Springen, Grinds auszubalancieren und bei einigen Tricks unterstützend einzuwirken. Finde ich ein wenig schade und man verliert auch ein wenig das Gefühl für das Board. Speziell eben weil man damit nicht lenkt. Macht doch mehr aus als man denkt. Persönlich habe ich es dann auch irgendwann weggelassen, ohne dass sich das Spiel dadurch schlechter steuert. Im Gegenteil. Nur mit Remote und Nunchuk geht die Action selber sehr gut von der Hand. Wer also ohne Board spielen will, oder damit allgemein nicht so zurecht kommt, findet hier viel eher einen unterhaltsamen Titel vor.

Nur mit den Controllern ist die Einteilung der Aufgaben auch einfach, aber sehr gut umgesetzt. Vor allem technisch klappt alles sehr gut und Aktionen gehen schnell und zackig von der Hand. In der Grundausrichtung drückt man den Stick des Nunchuk nach vorn, um Tempo aufzunehmen. Links und Rechts wird per Stick gelenkt, wobei der Winkel wie man den Stick einschlägt, sich auf den Kurvenradius auswirkt. Zweite wichtige Grundlage ist der Sprung, den man mittels schneller Aufwärtsbewegung der Remote ausführt, Klappt tadellos und man hat vor allem etwas mehr Zeit in der Luft, da der Sprung an sich höher geht als man das bisher aus diesen Spielen gewohnt ist. Wer will kann vor einem Sprung auch die A-Taste gedrückt halten. Dann schließt sich eine Halbkreis Anzeige, die zunächst Rot leuchtet und bei Grün und dem richtigen Absprung Timing einen höheren Sprung erlaubt. Beim Thema Rails und damit dem Grinden ist das System hier ebenfalls simpel, aber effizient. Landet der Charakter auf einer solchen Stelle, geht das Ganze automatisch und man kann per Neigung der Remote um die Längsachse das Gleichgewicht halten. Noch besser ist das Thema Trick Action. Auch wenn hier mit A und B, oder Z für Manuals Tastenaction erforderlich ist, gehen diese erstaunlich gut von der Hand. Einzig die Koordination mittels gleichzeitigen Bewegungen der Remote muss man lernen. Speziell bei den Manuals, wo man eine gewisse Eingewöhnungszeit schon braucht. Aber danach klappen Moves sehr gut. Auch wenn man die knapp 80 im Spiel enthaltenen nicht wirklich alle braucht. Drehungen klappen, und die Landungen sind in mehrere Typen eingeteilt. Es gibt glücklicherweise also nicht nur Landung oder Sturz, sondern auch noch etwas dazwischen, das eben auch Punkte bringt. Bei allem wo Punkte wichtig sind, hat man zudem die Flow Anzeige wieder eingebaut. Rechts im Screen zu sehen, füllt man durch alle möglichen Aktionen diese Balkenanzeige, die den Multiplikator abdeckt, ohne den sehr hohe Scores kaum möglich sind. Stürzt man ist der Flow aber sofort wieder bei Null. Auf jeden Fall ist der Titel für die Couch Action Cracks genau das Richtige. Das Board sorgt hier mal nicht für einen spielerischen Gewinn. Das war beim Snowboard Titel noch genau anders herum!

Wer die Steuerung beherrscht, wird sich auf die Areale freuen können. Angefangen bei Universitätsplätzen und Parkähnlichen Arealen, verschlägt es euch mit der Zeit in die verschiedensten Ecken der Umgebung. Mal geht es auf einem riesigen Bahnhof vonstatten, oder aber Wolkenkratzer und auch Themen Parks warten auf euch. Allen gemein ist die Tatsache, dass es immer weiter nach Oben geht und vor allem verbindende Rails auf euch warten, um Ortsteile zu erreichen. So erzielt man auch einen gewissen Überraschungseffekt, wenn man die einzelnen Teile eines Areals freischaltet. Cool sind die beiden Bonus Orte. Geht es im Staudamm als einziges Areal gerade von oben nach unten, was also noch am ehesten der Rennaction nahe kommt, so sorgen im Technologie Bereich 5 direkt nach oben ausgerichtete Satelliten Schüsseln für das etwas andere Gameplay. Hier gilt es überall Trickaction auszuführen und man ´muss versuchen vor dem Bürgermeister, der gleichzeitig mit agiert diese Schüsseln zu "erobern". Übrigens auch ein cooler Multiplayer Bestandteil. Insgesamt macht das Ganze schon Spaß, erreicht aber trotz der sehr guten Trick Action nicht den Kick der Snowboard Konkurrenz. Auch manch ältere Tony Hawk Teile gefallen mir teilweise besser. Dazu bietet die Shaun White Skateboard Variante dann eben nicht soviel Neues. Wer auf Trick Action mit den normalen Controllern steht, wird hier aber durchaus fündig.

Grafik & Sound....

Grafisch empfinde ich den Skateboard Ableger ein wenig als Rückschritt. Das liegt nicht an der zunächst tristen Schwarz/Weiß Gestaltung, sondern viel mehr an den eher groben und detailarmen Texturen in den Arealen. Wirklich eher selten, dass auch mal das Auge mit liebevollen Details verwöhnt wird. Auch die Effekte an sich sind eher mäßig umgesetzt und z.b. kein Vergleich zur Snowboard Variante. Dort sah alles viel edler aus und warme Farben sorgten für die gelungenen Umgebungen. Hier sind es oft die einfarbigen und teils zu grellen Texturen, die den grafischen Part etwas nach unten ziehen. Technisch dagegen gibt es nichts zu meckern. Selbst die Kamera ist vollkommen in Ordnung und macht keine wilde Sachen. Der Gamespeed ist gelungen und die Kollisionsabfrage bietet keine Mängel. Tricks klappen und gehen auch nachvollziehbar von der Hand. Auch wenn wildes Gefuchtel auch hier zu den sonderbarsten, und oft auch Punktlastigsten Ergebnissen führt. Aber das bieten ja viele Spiele der Wii Generation. ;-)

Beim Sound hält sich die Qualität etwas zurück in meinen Augen. Sounds kommen irgendwie ein wenig leise rüber und wirken teils etwas dumpf im Klang. Die Musikauswahl ist in Ordnung, reißt aber von der Auswahl her dennoch keine Bäume aus. Die Effekte in Sachen Trick Action gehören aber zum besseren auf der Wii. Hier hat man alle möglichen Aktionen auch akustisch gut eingebunden.

Multiplayer....

Der Mehrspieler Modus gehört zur unterhaltsamen Sorte, wenn auch nur für Zwischendurch. 5 verschiedene Modi gibt man euch an die Hand, die mit bis zu 4 Leuten spielbar sind. Wirklich unterhalten tut dieser Modus aber meist nur bei 2 Spielern. Denn hier leidet auch die Übersicht nicht. Wobei natürlich auch die Bildschirmgröße eine große Rolle spielt. Bei 2 Spieler passt es auch durch die vertikale Teilung des Bildschirms, was von Hause aus mehr Übersicht bringt. Die Modi teilen sich auch in die typischen Trick Varianten und bieten mit der angesprochen Satelliten Schüssel Location das gewisse Etwas. Unterhaltsam für 2 Spieler, sollte bei 4 Spielern wirklich ein großer Bildschirm zur Verfügung stehen. Technisch geht es dann etwas grober zur Sache, ohne das man aber mit Einbußen beim Speed und der Trick Action leben muss.

Fazit....

Nach den sehr guten Snowboard Varianten mit dem Crack Shaun White war man natürlich gespannt, wie er sich auf dem Skateboard am heimischen TV so macht. Ganz das was man vielleicht erwartet hat, bietet der Titel nicht. Spielerisch vollkommen in Ordnung, bringt er aber nicht soviel Neues mit und geht in manchen Bereichen auch einen Schritt zurück. Grafisch und beim Charakter Handling eher mäßig, ist in meinen Augen durchaus auch die simplere Einbindung des Balance Boards ausschlaggebend dafür. Wer dagegen eh lieber nur mit den Standard Controllern agiert, sieht das natürlich anders und bekommt dann auch einen unterhaltsamen Titel. Denn im Core Gameplay, der Trick Action selber, gibt sich auch die Skateboard Variante keine Blöße. Technisch gelungen, fehlt dem Titel dennoch das gewisse Etwas um in der Masse der Konkurrenz hervorzustechen. In meinen Augen sollte der nächste Teil ruhig wieder Snowboard Action bieten.

 

+ Exakte Steuerung
+ Challenge Mischungen
+ Spielzeit/Locationvielfalt
+ Ausführung der Tricks (80)
+ MP gut für zwischendurch
+ Technisch gelungen
+ Komplett Deutsch
- Grafisch ein Rückschritt
- Balance Board Einbindung
- Sound etwas blass
- Manuals mit Remote/N tricky

GRAFIK: 66%

SOUND/EFFEKTE: 69%

MULTIPLAYER: 70%

GESAMTWERTUNG: 72%

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