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Wii Spyborgs
 
 
Spyborgs - Wii
Matthias Engert (15.11.2009)

SYSTEM: Wii-PAL
ENTWICKLER: Bionic Games
GENRE: Action
SPIELER: 1-2 Spieler
HANDBUCH: Mehrsprachig
SAVEGAME: 2 Seiten
60HZ-MODUS: Ja
SCHWIERIGKEIT: 3-10
NUNCHUK: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
ALTERSFREIGABE: 12+
PLII/HDTV: Ja/Ja
TERMIN: Erhältlich
PREIS: ca.20 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE/LAN: Nein/Nein
MII UNTERSTÜTZUNG: Nein

   
Einleitung....

In Zeiten der Bewegungsintensiven Spiele auf der Wii Konsole, ist man hier und da durchaus auch mal dankbar, wenn man mal wieder faul auf der Couch lümmeln kann, sich fast ausschließlich auf gewohnte Stick und Button Action konzentriert und dabei mal wieder so richtig die Sau rauslassen kann. Zumindest ein wenig Bewegungsaction im simplen Rahmen, lässt man sich als Spieler noch gefallen. Diese Spiele sind durchaus ein wenig selten geworden. Wobei ein gutes Beispiel in der kürzeren Vergangenheit Marvel Ultimate Alliance 2 war. Der Titel bot mit genau dieser Machart, und natürlich dem Gameplay selber, genau diese stimmige Mischung. Glücklicherweise ist der Titel aber dann doch nicht allein auf weiter Flur und Action Spezialist Capcom bereichert das Genre aktuell mit den Spyborgs. Das Capcom mal vor langer Zeit mit der Final Fight Reihe großen Erfolg hatte, spürt man hier ein wenig, auch wenn der Titel nicht direkt von Capcom kommt. Ist doch das Grundgameplay der Spyborgs nicht ganz so weit weg. Auch Freunde der Multiplayer und Action RPG Spielereien, wie eben bei einem Ultimate Alliance 2, sind hier durchaus richtig. Auf jeden Fall ein frischer Titel, den es lohnt etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Menus und die Story....

Direkt von Capcom entwickelt ist der Titel wie schon erwähnt allerdings nicht. Hier zeigt sich die Software Schmiede Bionic Games verantwortlich, die dennoch zeigen, dass sie technisch mit der Wii Hardware umzugehen wissen. Das merkt man schnell bei den Eckdaten des Spiels. Neben allen Bildmodi der Wii Konsole, darf man das Spiel zudem im Surround genießen, was hier und da durchaus sehr gut rüberkommt. Für 2 Spieler gemacht, ist der Multiplayer eine große Stärke, da man hier mal wieder zu Zweit im Kooperativ Modus die Sau rauslassen kann. Speichertechnisch schlägt das Spiel mit sparsamen 2 Seiten zu Buche. In Sachen Lokalisierung darf der interessierte Gamer sich zumindest in Sachen Texten auf ein komplett deutsches Spiel freuen. Nur die Sprachausgabe ist im Englischen belassen worden. Bei Action Spielen aber eigentlich durchaus passend. Storytechnisch darf sich der Wii Spieler mal wieder mit etwas Neuen auseinandersetzen. Und wer weiß, bei entsprechendem Erfolg ist hier genug Raum für eventuelle Nachfolger. Der Hintergrund des Spiels ist die gleichnamige Spyborgs-Initiative, die dazu erschaffen wurde, um das eigene Volk vor Gefahren zu schützen. Allerdings sind die Spyborgs keine Menschen in dem Sinne, sondern mittels Kybernetik veränderte und ehemals verwundete Soldaten. Dadurch wurden diese zunächst meist rein menschlichen Soldaten zu Elite Kampfmaschinen. Allerdings gibt es auch in den Reihen der Spyborgs, Charaktere die sich zu höherem berufen fühlen. Und das im negativen Sinne. Deren Anführer Jackal ist nun verantwortlich für das Verschwinden vieler Spyborgs in letzter Zeit und 3 höchst unterschiedliche Spyborgs machen sich auf den Weg, die Geheimnisse zu lüften und den Ober Bösewicht Jackal zu finden. Das übernehmt von nun an Ihr und schlüpft in die Rollen der 3 im Spiel enthaltenen Helden.

Ohne großes Federlesen startet das Spiel und nach Anlegen eines Speicherplatzes, findet Ihr euch relativ fix auf dem Hauptmenu wieder. Für einen Actiontitel üblich, gibt es nicht soviel Menupunkte zur Auswahl, auch wenn mit der Zeit die obligatorische Spiel Laden und Levelwahl dazu kommt. Zunächst dürft Ihr einzig ein Spiel Starten, die Optionen und die Extras besuchen, sowie die Mitwirkenden nachlesen. Die Extras bieten euch von Artworks oder Filmen bis hin zu freischaltbaren Cheats nichts ungewöhnliches in diesem Genre an. Für Story Freunde aber interessant, das man über Bänder, die man im Hauptspiel findet, viel mehr über die Spyborgs und deren Geschichte erfährt, als man dies im normalen Spielverlauf tut. Die Optionen lassen euch neben Soundeinstellungen auch den Schwierigkeitsgrad global für das Spiel ändern. Dazu bietet man für Spieler, die des Englischen nicht mächtig sind, die deutschen Untertitel zu aktivieren. Mehr ist es zunächst auch nicht und wir können uns dem Spiel selber relativ schnell zuwenden.

Das Gameplay....

Sobald Ihr nun ein Neues Spiel startet, könnt Ihr euch für einen von 4 Schwierigkeitsgraden entscheiden. Einen weiteren erhaltet Ihr nach dem Beenden des Spiels, wobei die 4 davor bei weitem ausreichen um auch das eigene Frustfell kennen zu lernen. ;-) Schon ab der Hälfte des Spiels wird schon der zweite Grad durchaus zum Nägeltod, das kann ich euch sagen. Aber auch wiederum ein Pluspunkt. Denn zu leichte Spiele dieser Art gibt’s leider viel zu viele. Negativ in diesem Zusammenhang ist allerdings die Tatsache, das man den Grad jederzeit im Pausenmenu und den hier zugänglichen Optionen verändern kann. Die Gefahr einfach mal den Grad nach unten zu schrauben, ist so natürlich durchaus gegeben. Ist aber eine rein persönliche Meinung. Ansonsten steht nun die Charakterwahl an. Wie schon erwähnt erwarten euch 3 Charaktere im Spiel, von denen Ihr immer 2 mit in die Level nehmt, egal ob Ihr nun allein oder zu Zweit spielt. Spielt Ihr allein, könnt Ihr dann im Spiel auch zwischen beiden hin und herschalten. Dennoch entscheidet man sich schnell für einen, den man bevorzugt steuert. Bei mir war das der Stinger und damit der Soldat in der Gruppe. Der Bouncer ist dabei mein bevorzugter Mitnahme Kandidat an meiner Seite, da er mit seiner brachialen Gewalt perfekt in dieses Spielsystem passt. Clandestine habe ich selten mal mitgenommen. Sie ist zwar schneller als die beiden anderen zusammen, hat aber nicht deren Durchschlagskraft. Schnell sieht man im Charaktermenu, das man die Helden des Spiels auch entwickeln kann. Etwas aus dem jedes Spiel dieser Art seinen Reiz zieht. Ein RPG Feature, das zwar einem Ultimate Alliance nicht standhält, aber in der hier umgesetzten Form dennoch seinen Zweck erfüllt. Aber bis man hier die ersten Upgrades kaufen kann, muss man schon ein wenig geleistet haben und wir schauen mal weiter in die spielerische Action des Titels.

Insgesamt erwarten euch in Spyborgs knapp 40 Level, die man wie so oft üblich, eines nach dem anderen angehen muss. Da im Spielsystem auch eine Bewertung für eure spielerische Leistung enthalten ist, kann man alle Level aber jederzeit noch mal angehen. Allein schon um Geld zu erspielen, das man hier im Spiel in Form roter Funken einsammelt. Aber eines nach dem anderen. Nach einer einleitenden Sequenz, die man im Verlauf vor wichtigen Leveln und neuen Spielabschnitten zu sehen bekommt, startet auch das eigentliche Spiel und vieles erinnert sehr schnell an Final Fight & Co. Denn zunächst ist die Sicht auf das Geschehen in der Third Person Sicht umgesetzt. Dabei bewegt man die beiden Racker durch abgesteckte Wege, die natürlich auch 3D Darstellungen enthalten. Also einfach nur von Links nach Rechts geht es in diesem Spiel nicht. Mal begleitet euch die Kamera von der Seite, um später auch hinter oder schräg hinter den Helden platziert zu sein. Innerhalb der begehbaren Bereiche der Level geht es nun simpel darum zu zeigen, wer hier die stärkeren Argumente hat. Das Spielziel in den Leveln ist einfach gehalten und es gilt sich kämpfend in Richtung Endpunkt des Levels zu Bewegen. Das ganze geht durchaus nach Zeit, sprich die Entwickler haben schon eine Richtzeit vorgegeben. Keine Sorge, einen Countdown oder ähnliches gibt es nicht. Aber logischerweise verbessert sich natürlich das Ergebnis, je schneller man durchkommt oder eben diese Zeiten schlägt. Nach einem Level bekommt man diese Zeiten zu sehen und muss beim ersten mal oft Schmunzeln. Denn die Vorgaben liegen erstmal jenseits des eigenen Vermögens. Hier greift dann aber auch das Upgradesystem, wenn man mit einem gepushten Charakter die Level später noch mal angeht. Schauen wir uns aber die Action zunächst etwas genauer an. In Sachen Steuerung ist das Spiel ebenfalls einfach gehalten und bietet die angesprochene Mischung aus viel Stick/ Tastenaction und dazu ein wenig zum Thema freie Bewegungen. Kann man per Plus Taste jederzeit zwischen beiden Charakteren hin und herschalten, ist der Rest bei beiden gleich. Mittels des Nunchuk Sticks bewegt Ihr den Charakter im freien Laufsystem nach allen Seiten. Mit der A-Taste hat man eine Sprungfunktion um diverse kleine Plattformen zu erklimmen, oder sich auch mal aus dem Gefecht zurück zu ziehen. Keine Sorge, einen Jumper hat man hier nicht versteckt. ;-) Geschicklichkeit spielt anderweitig eine Rolle.

Die B-Taste deckt nun eine der beiden einzigen Attacken ab. Hier als die leichte Variante umgesetzt kann man damit in verschiedenen Facetten Nahkampfattacken auslösen. Die C-Taste deckt den schweren Angriff ab, was hier in Form von Geschossen und regelrechten Blasterattacken abgeht. Mit der Z-Taste wird geblockt um gegnerische Angriffe abzuwehren, was aber mit der Zeit auch durchaus mal etwas unübersichtlich wird. Denn wenn die Entwickler es in einem Bereich sehr gut meinten, dann bei den Effekten, die dann fast schon zuviel des Guten sind und die man Freund und Feind nicht immer sofort auseinanderhalten kann. Allein mit diesen Möglichkeiten hat man gut 80% des Gameplays schon erklärt. Darin liegt natürlich auch die Gefahr, das es schon im groben immer das gleiche Gameplay ist. Laufen, Gegner umlegen und schauen das man nicht draufgeht. Dazu kommen nun auch noch die sogenannten K.O. Schläge, die es einmal für einen Charakter gibt, aber auch zu Zweit im Team angewandt werden können. Bei Bossgegnern durchaus eine sinnvolle Sache. Hier kommen dann auch die freien Bewegungen zu ihrem Recht. Genauso wie für die Lebensenergie gibt es in den oberen Ecken dafür jeweils Balkenanzeigen. Ist diese hier gefüllt, so drückt man Z und schwingt die Remote. Jetzt wechselt das Bild in eine feste Sicht samt einem Zeitlupen Effekt und es gilt zu bestimmten Zeitpunkten eine Bewegung der Controller zu tätigen, die euch auf dem Bild angezeigt wird. Schafft man dies, werden den Gegnern um einiges mehr HP abgezogen. Hier und allgemein in der Action hätte ich mir gewünscht, dass man vielleicht die HP der Gegner über deren Köpfen anzeigt. So in Form eines Balkens wie in Ultimate Alliance 2. So muss man sich ein wenig auf sein Gefühl verlassen, gerade wenn es um die eigene Lebensleiste nicht gut bestellt ist. Und diese sollte man schon extrem im Auge haben. Zwar gibt es auch ein akustisches Signal, wenn diese zur Neige geht. Aber ein Ableben mit beiden hat zumindest Folgen.

Der Ablauf dabei ist so angelegt, dass beim Ableben eines Charakters, Ihr automatisch den zweiten steuert. Schafft Ihr es ca. 30 Sekunden am Leben zu bleiben, wird der Mitstreiter wieder zurück ins Leben geholt. Gehen beide drauf, darf man komplett von vorn beginnen. Rücksetzpunkte gibt es nicht. Ärgerlich dann wenn Ihr eventuell schon eine Menge Funken verdient habt. Denn auch dies wird dann natürlich wieder auf Null gesetzt. Glücklicherweise haben die Entwickler aber noch ein wenig beim Drumherum eingebaut. Neben den roten Funken, die im übertragenen Sinne Geld darstellen, gibt es weitere Farbvarianten, die man zumeist unter vielen zerstörbaren Kisten findet. Darunter auch solche, die zum einen die K.O. Schlag Anzeige füllen oder eben in Form der blauen Variante die Lebensenergie auffrischen. Mit der Zeit spielt man schon so, dass man versucht so lange wie möglich zu kämpfen, ohne diese weithin sichtbaren Kisten zu zerstören und erst dann dort hinzurennen, sobald die Lebensleiste dem Ende entgegen geht. Des Weiteren gibt es zumindest den Hauch von Rätsel Touch, auch wenn man das an sich nicht im Spiel findet. Ein Fakt des Gameplays ist das viele Dinge, Schalter und auch Gegner getarnt daher kommen. Man sieht diese Dinge nur wenn man innehält und sich mal umschaut, da über diesen Objekten und Gegnern ein leichtes Flimmern zu erkennen ist. Hier zielt man mit der Remote wie mit einem Pointer darauf, drückt die A-Taste und zieht die Remote nach oben. Dann wird das jeweilige Teil oder der Gegner sichtbar. Oftmals muss man auf diese Art und Weise kleine Konsolen finden, die einem erst Wege oder Brücken nutzbar machen. Aber keinesfalls etwas das euch vor schwerwiegende Probleme stellt. Den Reiz abseits der Action immer weiter zu wollen, liegt nun vor allem im Feature die Charaktere entwickeln zu können. Am Ende eines Levels bekommt Ihr die angesprochene Bewertung. Neben den rein eingesammelten roten Funken spielen Dinge wie Gegner Kills und Zeit eine Rolle. Und auch nicht ganz unwichtig wie viele Combos Ihr geschafft habt. Es gibt dabei ganz verschiedene Stufen, die sich dann ergeben wenn Ihr z.b. 20, 30, 40 oder 50 und mehr Gegner hintereinander trefft, ohne eigenen Schaden zu nehmen. Je nach Stufe gibt es auch dafür Bonuspunkte, die euer Konto ansteigen lassen.

Am Ende landet Ihr wieder bei der Charakterauswahl und könnt, sofern Ihr genug Geld habt, die Charaktere in 4 Bereichen verbessern. Natürlich ist nur die erste Stufe wirklich billig und Ihr könnt so nach und nach die reine Kraft, die Gesundheit die Move Vielfalt und die Regeneration der K.O. Leiste verbessern. Wirkt sich aus und ist schon wichtig. Zumal man dies für alle machen kann, sprich auch den CPU Mitstreiter. Und das dauert dann schon eine Weile. Aber es motiviert und man freut sich nach jedem Upgrade auf die nächste Gegneraction. Und bitter notwendig ist das ganze eben auch. Denn mit jedem neuen Ort im Spiel, warten auch stärkere Gegner auf euch und man erlebt mit der Zeit schon einige Ableben. Auch die Boss Gegner im Spiel sind zum einen sehr gut umgesetzt, aber eben auch anspruchsvoll und es gab einige Momente, wo ich mit dem letzten Fitzel Lebensenergie den Sieg davon getragen habe. Über den Anspruch kann man sich also nicht beschweren. In Sachen Steuerung ein gelungenes Spiel, das einzig die Gefahr besitzt, sich mit der Zeit etwas abzunutzen. Das sollte man als Interessierter schon mit einbeziehen in seine Kaufentscheidung. Es ist grob schon immer nur Laufen und Kloppen. Aber auf einem unterhaltsamen Niveau, das gefällt. Und für den geforderten Preis bekommt man dann schon etwas geboten.

Grafik & Sound....

Grafisch ist Spyborgs ein Spiel mit Licht und Schatten und zeigt durchaus 2 Seiten. Zum einen erscheinen viele Locations, die oft in technischen Umgebungen spielen, mit einen klar sichtbaren Treppeneffekt und oftmals wenig vielschichtigen Texturen. Auf der anderen Seite hat man beim Bereich Effekte einiges geleistet. Hier zeigt Spyborgs viel edle Effekte und satte Farbpower. Vor allem bei allem möglichen, das mit Feuer und Hitze zu tun hat. Das ist dann schon was fürs Auge und gefällt sehr. Ordentlich sind die Gestaltungen der Charaktere und deren Animationen, sowie auch viele der Gegnertypen. Es sind zwar nun nicht unzählig viele, aber vollkommen ausreichend für das Spiel. Highlight sind die Boss Gegner, die Bildschirmfüllend daher kommen und ebenfalls mit reichlich Effektpower gesegnet sind. Kleinere Kritik gibt’s hier und da mal für ein paar kleinere Ruckler. Besonders bei viel Gegneraction und gleichzeitig reichlich Effektpower. Aber nichts was die Wertung signifikant beeinflusst. In der Regel geht die Action flüssig über den Bildschirm.

Beim Sound bekommt man typisch actiongeladene Musiken zu hören, die ideal für das Spielprinzip sind. Zwar krempelt man damit das Genre nicht um, hat es aber hinbekommen den Spieler durch die Musik schon in seiner Anspannung zu unterstützen. Auch die Effekte sind vollkommen in Ordnung, auch wenn man manchmal ein wenig mehr Bässe erwarten könnte. Dafür sind die eigenen Aktionen wie z.b. die Blaster gut gemacht. Die Sprachausgabe glänzt durch gute Betonung, könnte aber öfters vorhanden sein. Dennoch ist der Soundpart als gelungen anzusehen.

Multiplayer....

Sehr gelungen ist natürlich gerade bei diesem Spielprinzip der Multiplayer. Das gesamte Hauptspiel zu Zweit im Kooperativ Modus zu spielen, hat seinen Reiz. Zumal man im Vollbild spielt und sich somit oft genug helfen und absprechen kann. Ihr könnt einen Mitstreiter jederzeit dazu holen oder auch rausschmeißen. Auch für die Motivation nach den Leveln ist gesorgt, da beide für sich bewertet werden und auch "Funken verdienen". Stichwort Upgrades und Ergebnisse an sich. Auch dies unterstützt das gemeinsame Spielen sehr.

Fazit....

Spyborgs ist ein bodenständiger Actiontitel, wie man ihn so lange nicht gehabt hat. Man besinnt sich hier auf einige grundlegende Gameplay Aspekte, die auch schon vor knapp 20 Jahren die Spieler unterhalten haben. Das unterhaltsame Actionprinzip, gepaart mit einen gelungenen Anspruch und der Tatsache durch das RPG Feature die Helden auch entwickeln zu können. Die Gefahr hier liegt im Abnutzen des Spielprinzips, da außer der Klopperei nicht viel auf den Spieler wartet. Es gibt schon hier und da Dinge die man intensiver hätte machen können. Dennoch will ich nicht zuviel Kritik loslassen. Allein schon weil Capcom den Titel Neu sehr günstig anbietet. Wem dieses Spielprinzip gefällt, bekommt hier schon etwas für sein Geld. Und mit 12-15 Stunden Spielzeit für die Hartgesottenen unter euch stimmt auch die Spielzeit. Und wer auf Ko-op Mehrspieler Action dieser Art steht, macht gleich gar keinen Fehler.

 

+ Action Gameplay ohne Ende
+ Einfache Steuerung
+ Komplett im Ko-op spielbar
+ Entwickelbare Charaktere
+ Passende Story
+ Effektgrafik sehr gelungen
- Sehr Linear
- Oft auch stupides Gekloppe

GRAFIK: 83%

SOUND/EFFEKTE: 80%

MULTIPLAYER: 77%

GESAMTWERTUNG: 74%

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