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Wii Spider-Man: Edge of Time
 
 
Spider-Man: Edge of Time - Wii
Matthias Engert (12.04.2012)

SYSTEM: Wii-PAL
ENTWICKLER: Beenox
GENRE: Action
SPIELER: 1 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SAVEGAME: 1 Seite
60HZ-MODUS: Ja
SCHWIERIGKEIT: 1-7
NUNCHUK: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
ALTERSFREIGABE: USK12
PLII/HDTV: Ja/Ja
TERMIN: Erhältlich
PREIS: ca.25 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Ja
ONLINE/LAN: Nein/Nein
MII UNTERSTÜTZUNG: Nein

   
Einleitung....

Weiter geht's im Reigen der Marvel Titel. Nach der weniger gelungenen Mutanten Action zu X-Men Destiny, steht nun noch der aktuelle Spider-Man Titel für die Wii auf dem Testprogramm. Haben wir euch die ordentliche Handheld Version für den 3DS schon vorgestellt, wollen wir natürlich auch den großen Bruder nicht vergessen. Wie bei den Marvel Kumpels, sollte auch hier speziell zur Geschichte einiges Neues auf den Spieler zukommen. Die typische "ich schwing mich durch New York und hau ein paar Schurken um" Story greift hier nicht mehr und man versucht auch dadurch frischen Wind in die Serie zu bringen. Auf dem 3DS hatte man das durchaus passend hinbekommen und versucht natürlich auch auf der Wii mit den Neuheiten zu punkten. Also nichts wie den Spinnensinn geschärft und auf in ein weiteres Spider-Man Abenteuer.

Menus und die Story....

Nicht weiter überraschend, dass auch hier Activision wieder als Publisher auftritt. Ist ja nun schon seit gefühlten Ewigkeiten so und seit jeher eine sehr lohnenswerte Serie. Die Variable in dieser Geschichte ist immer wieder der Entwickler. Hier durften sich ja schon einige Firmen am Spider-Man Thema versuchen. Dieses Mal sind die Jungs von Beenox verantwortlich, die speziell für Activision schon einige Umsetzungen entwickelt haben. Speziell was die Nintendo Plattformen angeht. Man kennt sich also. ;-) Nicht weiter überraschend, das man bei diesem Einzelspieler Titel alles mitbringt, was die Wii Konsole zu bieten hat. Die Bilddarstellung ist in allen Varianten möglich, man bietet euch Surround Sound und dazu ein komplett lokalisiertes Spiel in Sachen Texten. Die reichlich enthaltene Sprachausgabe hat man im englischen Original belassen, was aber aufgrund der tollen Betonung kein Nachteil ist. Speichertechnisch mit 1 Seite vorbildlich, fehlt vielleicht nur der Mehrspieler, der sich aufgrund der beiden Haupthelden vielleicht hier und da angeboten hätte. Was mich gleich zur Story bringt, die eben nicht aus der Schema A Schublade stammt, sondern selbst den Spider-Man Cracks einiges bietet. Denn hier übernehmt ihr einfach gesagt 2 Spider-Man Charaktere in verschiedenen Zeitepochen. Neben dem allseits bekannten Amazing Spider-Man, kommt hier auch die 2099 Variante zum Einsatz. Für beide gibt es eine entsprechende Epoche und dennoch sind beide Geschichten aktiv miteinander verbunden. Die Zeitlinien von Amazing Spider-Man und Spider-Man 2099 beginnen, sich aufzulösen, als ein geheimnisvoller und finsterer Schurke durch die Zeit reist, um die Welt nach seinem Bildnis zu formen und Peter Parker zu töten, was in einer chaotischen, finsteren Version der Zukunft endet.

Anders als bisher müssen beide Charaktere miteinander agieren, jeder dabei in seiner eigenen Epoche, um das drohende Unheil abzuwenden. Und Aktionen beider Marvel Helden, wirken sich dabei immer auch auf den Story Strang des anderen aus. Nicht umsonst preist Entwickler Beenox dabei das System speziell an. Das Spiel bietet zwei verschiedene Zeitlinien, die sich parallel entwickeln, sowie "Ursache und Wirkung"-Momente, die von der Erzählung bestimmt werden. Das Spiel nutzt Bild-in-Bild-Momente, in denen die Handlungen von Spider-Man in der Gegenwart direkte Auswirkungen auf den Spider-Man der Zukunft und dessen Umwelt haben. Der erste Spielstart geht dabei noch völlig ohne Menus über die Bühne und man lässt euch gleich spielerisch in das Game. Erst später wird das Hauptmenu zu bestimmten Zeitpunkten nutzbar, erweitert und ihr könnt z.B. das Spiel Fortsetzen oder die Kapitel auch einzeln anwählen. Ihr könnt Herausforderungen von hier aus starten, beide Helden und deren Fähigkeiten upgraden und diverse Statistiken begutachten. Dazu dürfen auch die üblichen Belohnungen wie Kostüme oder Artworks nicht fehlen. Auch das bringt Edge of Time natürlich zur Genüge mit. Alles Dinge auf die ich im Game Play Teil noch etwas intensiver eingehe, da sie alle auch dort nutzbar sind. Zu guter Letzt könnt ihr auf dem Hauptmenu, wie auch im Spiel selber, die Optionen besuchen. Neben Soundeinstellungen und dem Einsehen des durchaus umfangreichen Steuersetups, kann man hier die Achsen invertieren und den Schwierigkeitsgrad einstellen. Ebenso kann man hier die freigespielten Alternativ Outfits ansehen. 3 Grade sind im Spiel enthalten, wobei Schwer erst freigeschaltet werden muss. Soweit die Vorbereitungen im Spiel. Nun aber nichts wie rein in die Action von Spider-Man: Edge of Time.

Das Gameplay....

Der Spielstart ist interessant, da man zunächst keinerlei Menus oder ähnliche Abfragen erlebt. Nach der einführenden Sequenz mit Eddie und dem heutigen Spider-Man, wechseln das Geschehen sofort in die Zukunft. Wie schon auf dem 3DS beginnt das Spiel mit einem spielerische Intro, das den Spieler auch gut in die Geschichte einstimmt. Wir schreiben das Jahr 2099 und erleben den Beginn der Geschichte im Generator Abschnitt von Alchemax. Wie in einem Filmvorspann werden Entwickler und Titel immer wieder eingeblendet, während ihr den Spider-Man 2099 durch enge Lüftungsschächte steuert und dabei versucht Walker Sloan, den Verantwortlichen zu verfolgen, um ihn am Versuch in die Zeit zurück zu reisen zu hindern. Dieser läuft mit seinem selbst programmierten Hologramm durch verschiedene Sicherheitsbereiche der Fabrik, während ihr die Gespräche von unter der Decke verfolgt. Kleine Geschicklichkeitseinlagen gilt es dabei zu überstehen, was aber kein Problem ist. Wichtig ist hier der Beginn der Story, die man dadurch recht gut einfängt. Zudem dürft ihr erste Gehversuche mit der Steuerung machen und bekommt einen Einblick wie die beiden Spider-Man Charakter später miteinander kommunizieren. Denn am Ende des ersten Tutorial Abschnitts folgt Spider-Man 2099 seinem Bösewicht Walker Sloan und nimmt das erste Mal Kontakt mit dem völlig verdatterten Amazing Spider-Man auf und erzählt ihm von seinem baldigen Tod, wenn er nicht etwas dagegen tut. Von nun an beginnt die zweigleisige Geschichte ihren Reiz auszuspielen und ihr als Spieler wechselt von nun an öfters als man denkt die Epoche. Wie schon angesprochen übernehmt ihr in diesem Spiel die Rolle gleich zweier Spider-Man Helden. Neben dem bekannten Amazing Spider-Man, darf hier auch wieder die 2099 Variante gesteuert werden.

Dabei ist das Spiel aufgeteilt in 17 aufeinanderfolgende Kapitel, die man zunächst schön nacheinander spielt. Dabei sind die Kapitel aber nicht strikt aufgeteilt auf beide Charaktere, sondern es wird auch mal wild durchgemischt. Grund ist die angesprochene Verschmelzung beider Story Stränge und das sich Aktionen des einen Helden, auf die Welt und Geschehnisse das anderen auswirken. Hier kommt dann auch das von Beenox angepriesene Bild-in-Bild Feature zum Tragen, wo in solchen Momenten unten rechts im Bildschirm der Gegenpart auftaucht und beide Figuren auch miteinander kommunizieren. Durchaus auch mal Tricky, da sie dies gerne auch mitten in der Action tun. Pro Kapitel gibt es meist mehrere Aufträge zu erledigen, für die man mal Zeit hat, aber auch mal mit Countdowns und eng gestrickten Zeitrahmen leben muss. Hier findet man übrigens einen kleinen aber feinen Unterschied zum 3DS Bruder. Beide Spiele sind ja bis auf Kleinigkeiten auch inhaltlich identisch. Nur das auf der Wii die auf dem 3DS oft erlebbaren unfairen Momente kaum auftauchen. Spielerisch erwartet euch hauptsächlich Hau-Drauf Action und Geschicklichkeit, wobei der größte Reiz ab der Hälfte einsetzt, wenn die beiden Helden jeweils in die Welt des anderen wechseln. In Sachen Steuerung ähneln sich beide Charaktere sehr und bedienen sich bei den Grundlagen der gleichen Controller Belegung. Dabei kommt auch hier das Remote / Nunchuk Doppel zum Einsatz. Gesteuert selber werden die Charaktere mittels Stick des Nunchuk, während man per Z-Taste die Kamera jederzeit hinter den Charakter holen kann. Nimmt man das Steuerkreuz bei gedrückter Z-Taste dazu, kann man sie auch frei im Stand drehen, um sich auch in der Gegend ein bisschen umzuschauen. Bedingt durch eine technisch recht gelungene Umsetzung sind die oft auch mal hektischen Kameraschwenks bei weitem nicht so störend wie in anderen Spielen. Per Z-Taste beruhigt man dieses Thema recht schnell und gewöhnt sich an deren "Macken".

Gespielt wird das Ganze in einer Third Person Sichtweise hinter oder eben über den Charakteren. Mit dem richtigen Kamerawinkel ist die normale Übersicht ordentlich. Häufig genutzte Steuerungsfunktionen sind hier eher ungewöhnlich die Steuerkreuz Richtungen. Denn mit diesen Richtungen deckt man die reinen Basis Attacken der beiden Charaktere ab. Dabei besitzen beide sowohl Nah-, als auch Fernkampf Attacken, die äußerst flüssig und schnell von der Hand gehen. Es gibt eine Kombo Anzeige, aber leider keinen Scorezähler. Belohnungen hier sind anderer Art. Zum einen können beide bei einem hohen Kombo Wert stärkere Attacken ausführen und zum anderen bekommt man sogenannte Energiekugeln, die man später für die Upgrades benötigt. Ebenso hinterlassen Gegner Energie für eure Lebens- und Specialleiste. Die A und B-Tasten dienen der Sprung- und Netzaktionen. Mittels A könnt ihr zum einen den einfachen und den Doppelsprung ausführen, während ein gedrückt halten den Netzsprung nach oben auslöst. Die B-Taste gehört den Schwungfans unter euch, da man sich damit per Netzleine nach allen Richtungen schwingen kann. Ohne Pause und man kann mit dem richtigen Timing ewig nach vorne schwingen. Geht auch sehr gut von der Hand und man hat diese Aktion sehr gut unter Kontrolle. War ja früher auch nicht immer so. Ebenso könnt ihr euch automatisch an markierte Netzpunkte ziehen, sofern ihr in deren Reichweite seid. Dann erscheint an diesen Punkten ein entsprechendes Symbol. Die C und Plus-Tasten zu guter Letzt, decken spezielle Aktionen der beiden Charaktere ab. Im ersten Drittel des Spiels werden diese verfügbar und erweitern das Aktionsangebot. Auch findet man hier die Unterschiede zwischen beiden. So kann man mit Amazing Spider-Man z.B. den Spinnensinn aktivieren und bekommt nun eine grafisch andere Sicht auf die Umgebung. Dabei könnt ihr nun den Weg und den momentanen Zielpunkt sehen. Bei der 2099 Variante darf der sogenannte Lockvogel genutzt werden, bei dem Spider-Man ein Abbild seines Körpers projizieren kann und damit Geschosse und Gegner täuscht. Wie der Rest der Action geht auch dies sehr flüssig von der Hand.

Damit ihr davon nicht unendlich Gebrauch machen könnt, gibt es im Screen neben der Lebensenergie in Balkenform, auch ein Gegenstück für die Spezialfähigkeiten. Glücklicherweise füllt sich aber diese Anzeige wieder selbstständig. Ausgestattet mit diesen Grundlagen könnt ihr das Spiel nun starten. Meist eingeläutet von den auf der Wii sehr gelungenen Sequenzen, beginnt meist die Action gegen eine Unmenge an Gegnern. Zwar oft Kanonenfutter was die KI angeht, aber oft in der Masse erst einmal hinderlich. Hier ist es schade, dass man nicht irgendwas RPG mäßiges eingebaut hat. Bietet sich bei solcher Action eigentlich immer an. So sammelt man einfach die Energiekugeln und sucht später den Upgrade Shop auf. Sehr oft enthalten ist das Spielchen, einen bestimmten Gegner zu finden, der eine Keycard oder einen Schlüssel in sich birgt. Sprich verschlossene Türen gibt es viele, die man so erst öffnen kann. Da aber das Spiel schon sehr linear gestaltet ist, stößt man mit der Zeit unweigerlich auf diese Burschen. Diese Abschnitte findet man sehr häufig. Unterbrochen von vielen Schwing- und Geschicklichkeitseinlagen, wo beide auch mal durch brennende oder per Laserstrahlen geschützte Abschnitte navigieren müssen. Hier punktet die gute und weiche Netzschwungsteuerung, die euch sehr exakt schwingen lässt. Das macht wirklich Spaß. Wem dann die anfänglich begrenzte Move Auswahl nicht ausreicht, wird schnell den Upgrade Shop kennenlernen. Hier gibt es 3 Bereiche. Zum einen jeweils einen für jeden Charakter, und einen mittleren Bereich, bei dem man Upgrades kaufen kann, die sich für beide auswirken. Neben 11 Moves, die dann beide drauf haben, kann man hier das sogenannte Zeitparadoxon freischalten. Erscheint als nutzbare Anzeige neben den beiden Energieleisten im Bildschirm und ist vergleichbar mit einem Super-Move. Füllt sich nur langsam, ermöglicht aber dann alle Gegner im Umfeld für gewisse Zeiten Kampfunfähig zu machen.

Die speziellen Bereiche im Shop sind ebenfalls geteilt und splitten sich in Charakter- und Kampfupgrades. Charakter Upgrades decken die Gesundheitsleiste, Schadenshöhe der Aktionen und die Verteidigung ab, während die Kampf Upgrades spezifische normale Attacken freischalten, die man dann über Tastenkombinationen umgesetzt hat. Alle braucht man nicht, so dass man sich auf die wichtigsten konzentrieren kann. Positiv das man diese dann auch in mehreren Stufen verstärken kann. Auch wenn es dauert, bis man die nötigen "Mittel" erspielt hat. Dazu ist mancher Neustart eines älteren Levels nötig. Auch weil man nicht nur die simplen Energiekugeln dafür einsetzen muss, sondern auch goldene Spinnensymbole, deren Fundorte wesentlich kniffliger sind. Positiv das diese Anzeige zu blinken beginnt, sobald man in der Nähe eines solchen Symbols ist. Der dritte große Bereich in der spielerischen Action ist das Klettern an Wänden und allem woran sich beide festhalten können. Meistgenutzte Variante ist aber das reine actiongeladene Prügeln gegen die Horden an Gegnern. Denn trotz der angesprochenen Schwächen punktet der spielerische Teil durch die gute Steuerung und flüssige Action. Zu viel Abwechslung sollte man aber dennoch nicht erwarten. Wer abseits der Story etwas für sein Kostüm oder Energiekonto tun will, kann sich den knapp 60 Herausforderungen stellen. Hier warten ganz spezielle Szenarien auf euch, die man nur nach Zeit oder rein in Geschicklichkeitsaufgaben unterteilt sind.

Grafik & Sound....

Grafisch ist man bei Beeonx wohl eher einen Mittelweg gegangen, der aus recht gelungenen Charakterdesigns besteht, aber beim Drumherum der Background Umgebungen auch mal recht eintönig daherkommt. Wobei man hier auch unterscheiden muss zwischen vielen technischen Bereichen, die teilweise auch nicht mehr hergeben und den hier und da spielbaren bewohnten und damit fast schon "normalen" Umgebungen. Kleines Highlight in Sachen Grafik sind die richtigen Story Sequenzen, die man qualitativ sehr hochwertig auch in der Wii Version vorfindet. Diese sind echt was fürs Auge. Aufgrund der oft recht kargen Umgebungsgrafik, hat man technisch nichts zu befürchten und selbst die auch mal recht hektischen Kamera Schwenks sind beileibe nicht so schlimm, wie man das von anderen Spielen dieser Machart her kennt. Auch in Sachen Framerate ist das Spiel ein gelungener Vertreter. Etwas mehr Details und Farbpower hätte man sich bei den Effekten gewünscht. Auch hier wirkt vieles oft etwas einfach und billig gemacht. Einzig die im Verlauf des Spiels verbesserbaren Special Moves sind guter Standard auf der Wii Hardware und lassen auch mal etwas Farbpower auf den Spieler los.

Beim Sound gefällt das Spiel eigentlich durchgehend recht gut. Das liegt zum einen an den immer wieder wechselnden und recht episch angehauchten Musiken im Hintergrund, die sehr gut zum Spielgeschehen passen. Im Gegensatz zu den Grafikeffekten, wissen die Soundeffekte nicht nur aufgrund der Surround Einbindung zu gefallen. Sie klingen sehr satt und bieten auch wirklich reichlich unterschiedliche akustische Umsetzungen der Aktionen beider Helden. Ebenfalls ein klares Highlight ist die Sprachausgabe, die man ja im englischen Original belassen hat. Sehr gut betont, was nicht zuletzt daran liegt, das man bekannte Stimmen dafür gewinnen konnte. Val Kilmer ist da nur ein Beispiel von vielen. Hier gibt es also ein klares Lob für den soundtechnischen Inhalt von Edge of Time.

Fazit....

Alles in allem gehört Edge of Time klar zu den besseren Spider-Man Umsetzungen und damit auch Marvel Titeln. Auch wenn einmal mehr die einfache und oft recht gleiche Prügelaction im Vordergrund steht, bedingt durch die 17 Kapitel im Spiel, mit unterschiedlichen Aufgaben abseits der Hau-Drauf Action, hält sich der Spielspaß auf ordentlichem Niveau. Motiviert wird der Spieler dabei durch die Thematik Sammeln, die neben kosmetischen Dingen eben auch sinnvolle Inhalte bietet. Allein die Upgrades sind es wert erspielt zu werden und wirken sich auch auf das Spielgeschehen aus. Das beide Helden manchmal mitten in der größten Action miteinander kommunizieren, ist Geschmackssache. Wer der englischen Sprache mächtig ist, hat damit keine Probleme. Wer dabei versucht die Untertitel zu lesen, hat da schon eher mit der Materie zu kämpfen. Die Spielzeit ist auf dem Grad Normal mit gut 15 Stunden in Ordnung, so dass man diesen Titel nicht nur als simplen Abendfüller nutzt. Die Geschichte ist mal was anderes, ohne aber die Basics zu vergessen. Und durch die vielen kleinen Tipps und Einblendungen, lernt selbst der unerfahrene Marvel Spieler noch einiges. Flüssig spielbar, gibt es wenige langatmige Momente, hier und da auch mal kleine Rätsel und das ständige wechseln der Zeitlinien mit den beiden Helden im Spiel. Für Spider-Man Fans ein lohnenswerter Titel, müssen reine Action Fans keine schlaflosen Nächte haben. Für diese Zielgruppe bietet die Wii noch ganz andere Kaliber.

 

+ Passende Steuerung
+ Flüssiges Gameplay
+ Upgrade Feature
+ 2 Helden / Zeitlinien
+ Passend für Hau-Drauf Fans
+ Viele Secrets erspielbar
+ Tolle engl. Sprachausgabe
+ Story / Sequenzenqualität
- Oft sehr Linear
- Grafisch oft recht blass
- Warum keine MP Inhalte?
- Abwechslung könnte höher sein

GRAFIK: 69%

SOUND/EFFEKTE: 79%

MULTIPLAYER: --

GESAMTWERTUNG: 73%

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