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Wii Raving Rabbids: Die verrückte Zeitreise
 
 
Raving Rabbids: Die verrückte Zeitreise - Wii
Matthias Engert (25.02.2011)

SYSTEM: Wii-PAL
ENTWICKLER: Ubisoft
GENRE: Minispiel Action
SPIELER: 1-4 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SAVEGAME: 22 Seiten
60HZ-MODUS: Ja
SCHWIERIGKEIT: 1-6
NUNCHUK: Ja (WMP)
SPRACHHÜRDE: Keine
ALTERSFREIGABE: USK6
PLII/HDTV: Nein/Ja
TERMIN: Erhältlich
PREIS: ca.30 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE/LAN: Ja/Nein
MII UNTERSTÜTZUNG: Nein

   
Einleitung....

In der heutigen Zeit ist es gar nicht so einfach, eine Spiele Serie aus der Taufe zu heben und erfolgreich am Markt zu halten. Schaut man sich dieses Thema genauer an, gibt es oft 2-3 Teile, ehe diese oft wieder in der Versenkung verschwinden. Macht man hingegen vieles richtig, darf sich der Publisher auch über Jahre an den Erfolgen erfreuen. Eines der positiven Beispiele dürfte die Raving Rabbids Serie sein, die mittlerweile in die 5. Runde geht. Jedes Jahr im Wii Zeitalter wurde also mit einem Rabbids Titel beglückt. Musste zu Beginn der Serie noch Rayman im Titel als zugkräftiger Name herhalten, kennt die Rabbids mittlerweile so ziemlich jeder. Man braucht ja nur mal in den Bereich der Merchandising Produkte schauen und merkt schnell, dass wir uns mittlerweile nicht mehr nur bei den virtuellen Ablegern befinden. Allein das Thema Figuren ist schon ein Markt für sich geworden. Markenzeichen der kleinen Racker ist neben ihrer unverwechselbaren Schreierei der Humor in der Serie, der oft Schräg und Obszön daherkommt. Gepaart mit immer wieder spielerischem Neuland, konnte man die Titel mittlerweile fast schon ohne einen Testbericht kaufen. Nachdem man mit Go Home mal ein etwas anderes Gameplay ausprobiert hat, zieht es die Rabbids in der Zeitreise wieder zum Minispiel Gameplay. Was die Zeitreise also bringt, soll euch der folgende Test verraten.

Menus und die Story....

Logisch das auch in diesem Teil Ubisoft wieder selber Hand angelegt hat. Hier lässt man noch keine fremde Softwareschmiede ran. Das bringt den Spielern nicht nur bei den Rahmenbedingungen gewohnte Inhalte. Erneut dürfen die Spieler das Abenteuer in allen Bildmodi der Wii Konsole erleben. Dazu komplett lokalisiert was die Texte angeht, muss auf Sprachausgabe wieder verzichtet werden. Wobei glaube ich niemand etwas anderes von den verrückten Rabbids hören will, außer ihren markanten Schreien. 13 Seiten müsst ihr im Wii Speicher bereithalten und könnt erneut bis zu 4 Spieler dabei einbinden. Erweitert wurde der Online Inhalt, der neben Score Vergleichen auch spielerisch einiges zu bieten hat. Wie immer im entsprechenden Abschnitt ein paar Zeilen dazu. In Sachen Steuerung gibt es auch etwas neues. Neben dem gewohnten Steuerdoppel Remote / Nunchuk, wartet ein Spielinhalt auch mit Wii MotionPlus Unterstützung auf. Das geht dann soweit, dass dieser eine Bereich im Spiel nur so spielbar ist. Keine Sorge, alle anderen Inhalte nutzen die "einfache" Remote Variante. So abgedreht wie die Hauptakteure selber, ist auch einmal mehr die Story des Spiels. Diesmal dreht sich alles um das Thema Geschichte, und der unfreiwillige Besuch in einer ungewöhnlichen Waschmaschine, setzt eine kleine Zeitreise in Gang. In einem Museum spitzt sich das Ganze zu und Ihr als Spieler führt die Rabbids in diesem durch verschiedene bekannte Zeitepochen, wie z.b. zu den Pyramiden oder dem Mittelalter und ihr könnt versuchen die Geschichte ein wenig zu ändern. Denn auf den Lauf der Geschichte, wie wir ihn kennen, legen die Rabbids natürlich keinen Wert. Innerhalb dieser Momente der Geschichte zeigen die Rabbids das was sie am besten können, nämlich mit eurer Hilfe reichlich Unsinn zu machen. ;-)

Dementsprechend ist auch der Start in das Spiel, der genau diese Zeitreise in der Waschmaschine in einem Vorspann zeigt und einmal mehr die Lachmuskeln der Spieler anregt. Auch wenn der Humor nicht mehr ganz so schräg ist, wie in früheren Teilen, gibt es schon noch mehr als genug zum Schmunzeln. Zu guter letzt landet der Spieler im Museums Vorraum, in dem er eines von 4 Profilen anlegt. Hier kann man neben dem Namen für seinen Hauptcharakter, was auch Online von Bedeutung ist, das Profil auch wieder Löschen und sich den bekannten WMP Lehrfilm anschauen. Eine Hauptmenu in dem Sinne bietet das Spiel nicht. Denn alles dreht sich hier um das Museum, das wie ein "3D Hauptmenu" alle Punkte direkt via Herumlaufen möglich macht. Oder sagen wir besser nach und nach. Zu Beginn stehen nur wenige Bereiche des Museums zur Verfügung, die ihr nach und nach freischaltet und nutzen könnt. Passt hier fast schon mehr in den Gameplay Abschnitt, da vieles in dieser Hinsicht miteinander verschmolzen ist. Also fackeln wir nicht lange und steuern unseren Rabbid am besten gleich durch die Tiefen des Museums.

Das Gameplay....

Habt ihr also ein Profil angelegt, landet man in der untersten Halle des Museums, dass sich über mehrere Etagen erstreckt und euch so zu den verschiedenen Inhalten bringt. Jede Etage bietet dabei verschiedene Möglichkeiten, sich im Spiel zu betätigen. Nach und nach schaltet man diese Bereiche frei und hat mit der Zeit zumindest in Sachen Quantität einiges zur Verfügung. Dabei darf schon hier das erste Mal geschmunzelt werden. Denn den eigenen Rabbid steuert man hier frei in den begehbaren Bereichen herum und kann ihm via Kreuz Richtungen Mimiken und Schreie entlocken, während ein Schütteln der Remote eine kleine "Rabbid schlägt sich selber " Einlage zutage fördert. Auch nicht ganz ohne Hintergedanken, denn später kann man via Online Verbindung das gesamte Museum als Partymeile nutzen, sprich andere Spieler können hier im Idealfall mit herum laufen. Aber soweit sind wir ja noch nicht. Die unterste Etage des Museums bietet euch vor allem Statistik Bereich und kleine erste Minispiel Einlagen, die mit dem eigentlichen "Hauptspiel" aber noch nichts zu tun haben. Ihr könnt hier z.b. in einem gut gemachten Quiz antreten, einem etwas mäßigen Tanzspiel a la Michael Jackson oder Just Dance die Hasenhüften schwingen, oder aber in einem Chorspielchen die Stimmbänder ölen. Wobei man hier aber nicht zuviel erwarten darf. Mikro Support findet man hier nicht vor. Einer der lustigen Orte ist ebenfalls auf der untersten Etage zu finden, die Kostümwahl. 30 davon kann man im Spiel freischalten und so seinen Racker immer wieder in die unmöglichsten und lustigsten Klamotten der Weltgeschichte stecken. Wirken sich zwar keineswegs auf die spielerischen Belange aus, sehen aber teilweise urkomisch aus. Den speziellen Editor, wie ihn der Vorgänger bot, bietet man in der Zeitreise aber nicht. Zu guter letzt kann man über einen Fahrstuhl den Trophäenraum besuchen, der euch die eigenen Ergebnisse noch einmal detailliert aufdröselt.

Dabei ist auch hier die Verschmelzung der Off- und Online Inhalte recht gut zu sehen und man kann sich praktisch zu jeder Zeit wo dies möglich ist, z.b. die Online Ranglisten zu Gemüte führen. Ist aber glücklicherweise nicht der einzige Online Bestandteil. Über die 2 Taste kann man übrigens bis zu 10 Bildschirmfotos machen, die man ebenfalls über den Fahrstuhl an einer speziellen Pinwand einsehen und auch verschicken kann. Kleinigkeiten die zunächst einmal gut gefallen. Wieder zurück im Museum, gehen wir langsam nach oben in das Allerheiligste, den Minispiel Rubriken und Inhalten. Auf dem Weg dorthin findet man aber noch verschiedene Bildschirme und Tafeln, die man ebenfalls nutzen kann, sich aber auch um die Online Thematik drehen. Von daher übergehen wir diese erst einmal. Wir wollen uns schließlich zunächst um die Einzelspieler Inhalte kümmern. Denn einmal oben angekommen, findet man die verschiedenen Zugänge zu den reinrassigen Minispielen. 5 von 6 verschiedenen Eingängen bringen euch zu weiteren Bereichen des Museums, in denen man spielerisch richtig loslegen kann. Wie immer in solchen Spielen, stehen euch nicht sofort alle Bereiche zur Verfügung und ein wenig virtueller Schweiß darf erst mal vergossen werden. Kleine Symbole über den Türen zeigen dem Spieler dann auch die Thematik der jeweiligen Rubriken. Mit so interessant klingen Namen wie Flugarium, Ballerarium oder der Wii MotionPlus Variante, dem Hängarium zeigen was euch hier erwartet. Betritt man die jeweiligen Türen, gelangt man jeweils zu einem weiteren Vorraum, in denen die Minispiele in Form an der Wand hängender Bilder zu erreichen sind. Insgesamt kommt man im Spielverlauf auf 25 dieser Minispiele. Hier gibt es dann durchaus das erste Mal Kritik an den Inhalten. Klingt zwar nicht unbedingt wenig, krankt aber daran, dass bei weitem nicht alle wirklich auch Spaß machen und vor allem teilweise etwas mäßige Steuerungen bieten. Für Einzelspieler auch etwas tricky, dass einige Varianten nur im Team mit einem CPU Mitstreiter gespielt werden. Wer im Hauptspiel also nur allein für die Erfolge sorgen will, muss auch hier schon ein paar Varianten wegrechnen

Denn gerade diese Team Varianten mit einem CPU Gegner, gehören für mich auch zu den eher schlechteren Minispielen. Man schimpft oft mehr über den anderen, als dass man sich auf das eigentliche Spiel konzentriert. Wie die Bezeichnungen der verschiedenen Bereiche schon suggerieren, geht es thematisch überall anders vonstatten. So gilt es im Hopsarium vornehmlich in Jumper Manier Ergebnisse einzufahren, im Flugarium in den Lüften auf die Jagd nach Scores und Zeiten zu gehen, während im Ballerarium euer Ziel-, Reaktions-, und Treffervermögen getestet wird. Betritt man einmal einen dieser Bereiche, reicht es sich vor eines der Gemälde zu stellen und per Kreuz Oben den Rabbid Schreien zu lassen. Danach wird man durch die Waschmaschine hinein gebeamt und los geht’s. Etwas stiefmütterlich hat Ubisoft das Thema Hilfe eingebaut. Wie eigentlich überall im Spiel, muss sich der Spieler oft ein wenig selbst helfen. Zwar sind die Spiele oft schon grob selbsterklärend, was man zu tun hat. Dennoch fehlt ein wenig die Struktur in diesem Bereich. Was z.b. ein Mario Party fast schon zuviel des Guten bietet, das fehlt mir hier ein wenig. Was dagegen richtig Klasse ist, sind die verschiedenen Einführungssequenzen der Minispiele. Diese sind durchweg gelungen und bringen viel schwarzen und typischen Humor an den Spieler. Nicht mehr ganz so schräg und obszön wie früher, sind diese dennoch sehr stimmig gemacht. Weiterer Negativpunkt sind die Ladezeiten. Egal ob man sich im Museum zu den einzelnen Vorräumen begibt, oder aber die Minispiele selber. Es vergeht doch relativ viel Zeit, ehe man dann endlich mal loslegen kann. Glücklicherweise hat man einen Teil damit entschärft, dass es ein Teleporter System gibt. Mit diesem kann man schon im Hauptbereich des Museums direkt zu den Minispielbereichen gelangen. Wie schon erwähnt teilen sich nun die Minispiele natürlich grob in gewisse spielerische Richtungen. Score und Zeiten Gameplay spielt eine große Rolle, so dass man unter anderem auch viele Rennen erlebt. Egal ob in luftigen Höhen, oder auch Minispielen am Boden. Im Hopsarium ergänzt man dies durch Jumper Spielchen, bei denen es meist nach Zeit darum geht Dinge zu sammeln, die man über Plattform Gameplay erreichen muss.

Damit das Thema Hektik auch noch eine Rolle spielt, sind zumeist auch CPU Gegner mit am Start. Mal im 1-1 kommen auch die schon erwähnten Team Varianten mit dazu. So ist es im Bereich des Flugariums einmal die Aufgabe herum liegende und schwebende Kisten einzusammeln und zu einem speziellen Ablagepunkt zu fliegen. Mit einem CPU Mitstreiter zusammen, gibt es hier auch diverse Spaßitems a la Mario Kart, um die Gegner dran zu hindern dies ebenfalls zu tun. Sind übrigens mit die spaßigsten Spiele im gesamten Spiel, die man im Flugarium findet. Überhaupt ist passende Hektik oft zu finden. So ist es im Ballerarium in einem Minispiel das Ziel eine Pyramide zu bauen. Zeitgleich gegen einen CPU Gegner, muss man hier via Pointer Funktion Steine von umherlaufenden Arbeitern aufnehmen, damit auf die eigene Baustelle zielen und im richtigen Moment abfeuern. Denn auftauchende Hindernisse oder gegnerische Aktionen machen euch gerne mal einen Strich durch die Rechnung. Wirft man hier z.b. unbeteiligt herumlaufende Rabbids auf die Baustelle des Gegners, so fangen die mit den Abrissarbeiten an. Sieht komisch aus, bringt aber auch was. So ist es wirklich selten ruhig in den Minispielen. Da fallen in meinen Augen dann die Wii MotionPlus Spielchen ein wenig ab. Hier z.b. geht es einmal darum an einem Baugerüst bis zur Spitze zu gelangen. Dazu benutzt man nun die Remote als Angelverschnitt und muss seine Racker per dosierter Wurfbewegungen von Etage zu Etage werfen. Macht einmal Spaß, nutzt sich aber recht schnell wieder ab. Passt hier irgendwie nicht so richtig rein. Das man alle Spiele allgemein dennoch mal angeht liegt nicht unbedingt nur am reinen Spielinhalt, sondern eben auch daran, dass man selber einfach alle der urkomischen Sequenzen sehen will. Das ist den Entwicklern sehr gut gelungen, nur ist das spielerisch halt kein elementarer Bestandteil.

So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass man eigentlich relativ fix mal alles gesehen hat. Es gibt in dem Sinne ja auch keinen übergreifenden Modus, bei dem man vielleicht wie bei einem Brettspielmodus, alle per Zufall zu sehen und spielen bekommt. Man geht halt direkt zu den Minispielen und versucht diese möglichst zu Gewinnen. Motiviert wird man, bei den Minispielen die einem Spaß machen, aber dennoch recht ordentlich. Denn nach jedem Durchgang kann man sich sofort Online anschauen, auf welcher Ranglisten Position man sich damit platzieren würde. Und es motiviert schon, wenn man nach 3 Versuchen zumindest mal einige Tausend Plätze gut gemacht hat. Dennoch täuscht das nicht darüber hinweg, dass im Gesamten doch zu wenig im Spiel enthalten ist. Schnell hat man alles gesehen und pickt sich dann so seine Lieblinge raus. Und das ist bei insgesamt nur 25 Minispielen halt nicht die Masse. Da bietet die Konkurrenz, auch aus dem eigenen Lager, schon auf lange Sicht vor allem mehr. Einzig Online kann man die Spielzeit dann schon noch ein wenig verlängern.

Grafik & Sound....

Grafisch gefällt die Zeitreise gut und sieht in Sachen Farbpower und Details auch besser aus, als der eigene Vorgänger Go Home. Auch wenn man beide Spiele inhaltlich nur bedingt vergleichen kann. Hier setzt man durchaus wieder auf die typische Detailverliebtheit. Egal ob das die Umgebungen der Minispiele angeht, oder speziell die kleinen, aber feinen Animationen der Helden. Diese sind oft wieder das Salz in der Suppe und sorgen sehr oft für schmunzelnde Gesichter der Spieler. Auch wenn sie nicht zum spielerischen Teil gehören, nennen muss man hier aber die teils genialen Minispiel Sequenzen vor dem Start in ein Minispiel. Hier haben sich die Entwickler sehr passend ausgelebt und zeigen was die Serie auszeichnet. Technisch gibt es wenig zu meckern. Mal abgesehen von den viel zu langen und zu oft erlebbaren Ladezeiten. Diese unterbrechen den Spielfluss schon. Und das will dann schon was heißen in einem Spiel, dass auf Brettspiel Gameplay oder andere zusammenhängende Inhalte verzichtet. Erst Online sind z.b. auch Turniere möglich!

Beim Sound gilt die gleiche Einschätzung wie beim Thema Grafik. Wo Rabbids draufsteht ist auch verrückte Hasenaction im akustischen Bereich drin. Egal ob das die durchaus schrägen, aber passenden Musiken angeht, oder eben speziell alles rund um das Thema Effekte. Angefangen bei der Schreierei passt auch hier die Effektakustik in den Minispielen sehr gut zum Geschehen. In Anbetracht der nur 25 Minispiele, könnte es aber mehr sein.

Multiplayer/Online....

Der Mehrspieler und dabei das Thema Online bringt in der verrückten Zeitreise ein paar interessante Aspekte mit, die auch hier leider daran etwas kranken, dass der spielerische Inhalt nicht soviel bietet, wie man sich das wünscht. Neben der Möglichkeit Offline bis zu 4 Spieler einzubinden, geht das natürlich auch Online. Und hier spendiert man dem Spieler ein interessantes System. Denn eine der angesprochenen Tafeln im Museum lässt euch den sogenannten Rendezvous Modus aktivieren. Ist dieser aktiv, steht eure Action für Spieler offen. So muss man sich nicht wundern, wenn plötzlich andere Spieler in eurem Museum auftauchen. Jetzt könnte man sich direkt Minispielen zusammen zuwenden, oder auch Turniere anberaumen. Das System geht dann soweit, dass man 2 spezielle Wii Systeme über eine Online Verbindung zusammenbringen kann. Ebenso ist es möglich Herausforderungen anzunehmen, bei dem ein spezielles Raving News System über ein schwarzes Brett greift. Das passt schon recht gut. Selbst Besuche anderer Spieler werden zumindest festgehalten und man kann sich später in einem Art Logbuch darüber informieren. Das man so natürlich auch gegen- und miteinander spielen kann, bedarf dann keiner speziellen Vorstellung. ;-)

Fazit....

Die guten Ideen hinter vielen spielerischen Inhalten kann man den Entwicklern nicht absprechen. Dennoch bleibt der Titel hinter den Erwartungen zurück. Auch wenn man hier wieder zu den Wurzeln des Minispiel Gameplays zurück kommt, krankt das Spiel vor allem an den doch zu geringen Inhalten. 25 Minispiele klingen zwar nicht wenig, sind aber nicht durchgehend spaßig und lassen sich teilweise auch mäßig steuern. Dazu das völlige Fehlen eines zusammenhängenden Modus, der ein gewisses Ziel hätte vorgeben können. So geht man nach viel zu langen Ladezeiten alles einzeln an und versucht sich in den Online Ranglisten nach oben zu arbeiten. Das ist so ein wenig die Hauptmotivation. Wer Online agieren kann, bekommt ein paar stimmige Features geboten, die man aber auch aufgrund der eben genannten Negativpunkte nur bedingt nutzen kann und möchte. Relativ schnell hat man hier alles gesehen und auch mit Freunden hält sich der Spaß auf Dauer in Grenzen. Da bieten selbst die ersten Teile der Serie mehr, wenn es darum geht, schräge Minispiel Action mit Freunden zu erleben.

 

+ Schräger Humor
+ Viele gelungene Sequenzen
+ Online Einbindung
+ Kostüm Feature
+ Jagd nach Scores und Zeiten
+ Komplett Deutsch
- Allein nicht ewig lang
- Nur 25 Minispiele
- WMP Support passt hier nicht
- Ladezeiten oft zu lang
- Steuerung mancher Minispiele

GRAFIK: 78%

SOUND/EFFEKTE: 78%

MULTIPLAYER: 69%

GESAMTWERTUNG: 66%

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