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Wii Rayman Raving Rabbids 2
 
 
Rayman Raving Rabbids 2 - Wii
Matthias Engert (21.03.2008)

SYSTEM: Wii-PAL
ENTWICKLER: Ubisoft
GENRE: Minispiel Action
SPIELER: 1-4 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SAVEGAME: 2 Seiten
60HZ-MODUS: Ja
SCHWIERIGKEIT: 1-5
NUNCHUK: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
ALTERSFREIGABE: K.E.
PLII/HDTV: Nein/Ja
TERMIN: Erhältlich
PREIS: ca.50 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE/LAN: Ja/Nein
MII UNTERSTÜTZUNG: Nein

   
Einleitung....

Zum Start der Wii Konsole 2006 überraschte Ubisoft wohl viele Gamer mit ihrer neuen Raving Rabbids Serie. Denn ob des Inhaltes erwarteten damals noch viele Spieler ein reinrassiges Jumper Spiel mit Rayman als Hauptcharakter. Mittlerweile ist man schlauer und wir alle wissen dass nun die bekloppten Hasen das Kommando übernommen haben. Ein Gameplay dass viel eher mit einem Mario Party zu vergleichen ist, als nun mit einem Rayman Jumper alter Tage. Als Ubisoft 2007 dann den Nachfolger angekündigt hatte, konnte man seine Erwartungshaltung schon in ganz andere Bahnen lenken. Erneut würde Rayman eher eine untergeordnete Rolle spielen und wieder stünden die Hasen und Minispiele im Vordergrund. Unvergessen ist mir noch eine längere Session mit den Entwicklern von Ubisoft Paris auf der letzten GC. Zumindest zeigte diese Session, dass Entwickler gottseidank auch nur Spieler sind und sich wie kleine Kinder benehmen, wenn es angebracht ist. ;-) Dennoch gab es natürlich hier und da ein paar Punkte auf deren Umsetzung man im Nachfolger gespannt war. Was schlußendlich draus geworden ist, schauen wir uns hier etwas genauer an.

Menus und die Story....

Was die technischen Rahmenbedingungen angeht, findet man hier fast eine Kopie des Vorgängers. Das beginnt bei den Bildmodi mit 50/60Hz und dem EDTV/HDTV Modus, reicht über die Möglichkeit bis zu 4 Spieler vor dem Schirm zu binden, bis hin zur Speicherbelegung mit 2 Seiten was dass Savegame angeht. Wie bei vielen Spielen auch greift hier ein Autosave, ohne das Zutun des Spielers. Nicht mehr dabei ist die Surround Ausgabe in Sachen Sound. Beim Thema Sprache ist ebenfalls alles beim alten geblieben. Sprachausgabe gibt es bis auf dass bekannte Rabbids Kauderwelsch nicht, textlich erwartet euch aber ein komplett deutsches Spiel. Neu dazugekommen ist nun das Wi-Fi Symbol auf der Packung und damit die Möglichkeit Online etwas tun zu können. Allerdings steckt weit weniger in diesem Feature als man annimmt. Aber wie immer stellen wir euch die Möglichkeiten im separaten Wi-Fi Special vor. Den Link findet Ihr wie immer am Ende des Textes. Beim Thema Story muß man zunächst wieder dass Thema Humor in den Vordergrund stellen. Wo es sich anbietet im Spiel haben die Entwickler die abgedrehten Hasen in Szene gesetzt und lassen einen Schmunzler nach dem anderen auf dem Gesicht des Spielers erscheinen. Dass hat sich auch im zweiten Teil nicht geändert. Da ist es auch nicht weiter schlimm, dass die Story an sich erneut nicht das Key Feature des Spiels ist und damit mehr Mittel zum Zweck. Nach der Invasion des friedlichen Waldes im ersten Teil und der Entführung Raymans, steht im zweiten Teil nun die richtige Invasion der Welt an. Ausgehend vom Hauptquartier entsenden die Rabbids in Independence Day Manier ihre Truppen an verschiedene Stellen unseres Planeten. Mal wieder kann nur einer dass ganze verhindern und Ihr greift Rayman hier unter die Arme. Ihr begleitet ihn praktisch auf der Reise um die Welt um den Hasen durch Minispiele einen Strich durch die Rechnung zu machen. Keine weltbewegende Story, die mehr durch die abgedrehte Umsetzung auf dem Schirm glänzt.

Nicht weiter verwunderlich dass Ihr so erstmal eine eröffnende Sequenz dazu zu sehen bekommt, in der Rayman in Sam Fisher Manier das HQ infiltriert und von nun an mit auf die Reise geht. Dank einer sehr humorvoll gemachten Verkleidung wird er nicht enttarnt und Ihr übernehmt nun das Zepter. Nach dieser Sequenz legt Ihr euer Savegame an und landet auf dem Hauptmenu des Spiels, das in 2 Teile geteilt ist. Auf dem ersten Bildschirm bekommt Ihr die Möglichkeit den Hauptmodus Reise zu starten, über dass Training das Gameplay kennen zu lernen oder eine sogenannte eigene Reise zu entwerfen. Nichts anderes als die freigespielten Minispiele in einer eigenen Reihenfolge und freier Wahl zocken zu können. Auch alle am Stück sind hier z.b. im Verlauf möglich. Scrollt man einmal nach rechts landet man auf dem zweiten Hauptmenu, dass euch Zugriff auf die Jukebox gibt, den Editor öffnet und die Shooter spielbar macht. Einer der Unterschiede zum ersten Teil, dass man diese nun komplett separat spielen kann. Der Editor erlaubt euch das Gestalten und Einkleiden der Hasen und Rayman, die individuell gestaltet auch genauso später in den Minispielen daherkommen. Wie z.b. die Shooter muß man aber diese Dinge erst freispielen um sie nutzen zu können. Bis dahin steht euch nun eine etwas ungewöhnliche Reise über unseren Planeten bevor.

Das Gameplay....

Der spielerische Kern ist zunächst der Punkt Reise auf dem ersten Hauptmenuteil. Wählt Ihr diesen Punkt an dürft Ihr zunächst wählen ob Ihr dass ganze allein oder mit Freunden spielen wollt. Natürlich positiv wenn man richtige Spielinhalte auch mit Freunden angehen kann und nicht nur Just for Fun MP Action erlebt. Wir kümmern uns nun aber erstmal um den reinen Single Player, bei dem Ihr nun Rayman als Spielfigur übernehmt. Habt Ihr euch für eine Variante entschieden wartet als nächstes der Reisebildschirm. Hier stehen euch zu Beginn als wählbare Symbole 4 der 5 enthaltenen Reiseziele zur Auswahl. Die 5. Reisestation in den Tropen erhaltet Ihr erst wenn Ihr die vorherigen 4 einmal gespielt und abgeschlossen habt. Unten rechts findet man 3 Slots für die "Individuelle Reise" und bietet die speicherbaren freien Minispiele, die Ihr ja anpassen könnt. Alle 5 Reiseziele beinhalten nun jeweils 6 Minispiele, die man hintereinander spielen muß. Freischalten kann man 9 pro Location, so dass man 45 Minispiele im Spiel findet. Dazu kommen zu jeder Location 1 Shooter Level, die Ihr wie schon erwähnt komplett unabhängig vom Modus hier spielen könnt. Darum kümmern wir uns aber später. Dennoch sind es nicht genau 50 verschiedene. Denn wie schon im ersten Teil ist das jeweils letzte Minispiel aller Locations spielerisch gleich gehalten. Im Vergleich zum Vorgänger aber auf jeden Fall weniger Minispiele. Beginnt Ihr eine Reise, sprich wollt 6 Minispiele angehen, entscheidet Ihr euch für einen Schwierigkeitsgrad. 2 stehen euch zu Beginn zur Auswahl. Neben Leicht gibt es noch die Variante Normal, die man auch benutzen sollte. Denn nur hier kann man sich in die internen Scorelisten eintragen, sprich Rekorde werden auch verewigt und die Wi-Fi Connection spielt eine Rolle. Gespielt werden die Minigames nach Scores, sprich für jedes einzelne gibt es nach dem Beenden Punkte, die am Ende zu einem Gesamtscore zusammengezählt werden. Neu und der Spielzeit nicht gerade zuträglich ist die Tatsache dass man die Spiele nicht verlieren kann in dem Sinne. Dass heißt selbst wenn man 0 Punkte in einem Minispiel holt, geht es weiter ohne dass man Neu anfangen muß.

Einzig was die Belohnungen und Ranglisten angeht erreicht man so natürlich wenig. Auch ist die eigentliche Einbettung der Spiele wesentlich einfacher gehalten als im Vorgänger. Dass dortige System mit den einzelnen Stufen, dem Verließ und den kleinen Abhängigkeiten in Sachen Ergebnissen gefiel mir etwas besser. Hier wählt man sein Reiseziel und los geht's mit dem ersten der 6 Minispiele. Dass ganze startet nach angenehm kurzen Ladezeiten und beginnt wie gewohnt mit der Vorstellung der Steuerung des jeweiligen Minispiels. Dass ganze ist ähnlich wie in Mario Party mit einer Erklärung der Regeln und der Steuerung, samt einem Hasen der die Bewegung des Spielers mit Remote und Nunchuk in einer Endlosschleife vormacht. Die Umsetzung der Minispiele lebt nun natürlich erneut sehr von dem Gespann Remote-Nunchuk, die zu 95% gemeinsam in den Spielen zum Einsatz kommen. Eingeteilt sind die Minispiele dabei in all das was dieses Genre auch auszeichnet. Kurze und knackige Minispiele, aber auch längere Varianten für ein Minispiel, die angefangen von Reaktion, Geschicklichkeit, Ziel und Treffvermögen über Racer, Merkspielen, Tanzspielchen bis hin zu Shootern alles abdecken was man sich hier nur denken kann. Gleich bei allen ist der abgedrehte Humor und Mario Party Spiele erscheinen einem oft im Vergleich schon bierernst. ;-) Diesen Punkt kann sich auch der zweite Teil der Rabbids Serie erstmal auf die Fahnen schreiben. Spielziele an sich sind aber vorhanden. Diesmal eben nicht um weiter zu kommen, sprich die Spiele überhaupt zu schaffen, sondern ein Medaillen Gameplay hält Einzug. Neben der Möglichkeit auch mit 0 Punkten zum nächsten Minispiel zu kommen, kann man es natürlich mit Gold, Silber oder Bronze abschließen und sich damit in die Ranglisten eintragen. Lohn sind vor allem neue Klamotten um Rayman und die Hasen im Editor immer besser auszustatten. Auch hier sind schon erneut ein paar sehr lustige Kostüme dabei. Wiegesagt Humor spielt auch hier wieder eine Hauptrolle.

Ein weiterer Unterschied zum ersten Teil sind im negativen auch viele der Minispiele, die zwar alle durchgehend unterhaltsam sind, aber in meinen Augen überwiegend zu leicht geworden sind. Man merkt dass schnell, wenn man sich vor Augen führt dass man die Reise über alle Locations locker in 2 Stunden fertig hat. Und da hat man schon getrödelt. Ein Grund ist zwar auch dass die Shooter hier als Bestandteil fehlen, aber eben auch der reine Anspruch. Oft genug sind sie zudem recht kurz. Beispiel ist hier z.b. das TNT Spielchen, wo man 3 Runden lang einen Countdown zu sehen bekommt, der von 5 Sekunden herunterzählt und man so kurz wie möglich vor Null den Auslöser aktivieren muß. Je knapper um so mehr Punkte gibt. Diese Dinge hat man schon oft dabei. Es sind vor allem die langwierigen Varianten aus dem ersten Teil, die durchaus fehlen. Und da meine ich nicht die Shooter. Die meisten Spielchen halten sich so im 1-3 Minuten Takt. Teilweise aber auch sehr schön geworden wie die Scooter Variante, bei der man Monkey Ball like versuchen muß die Gegner via Schubsbewegung von einer Plattform zu manövrieren. Oder auch die Burgerspielchen, wo man via Neigungsbewegung der Remote Rayman mit immer höher werdenden Burgerbergen bewegen muß. Ohne dass diese herunterfallen müssen die Kunden beliefert werden. Was auch nicht fehlen darf sind natürlich die einfach nur wild zu schwingenden Remote und Nunchuk Momente um in speedlastigen Spielchen zu bestehen. Dennoch bleibt bei vielen Minispielen ein kleiner fader Beigeschmack. Lustig sind sie alle, aber leider auch oft zu leicht und zu kurz. Ausnahme bildet diesmal das jeweils letzte Spiel. Wie im Vorgänger immer der Abschluß einer Location sind diese auch immer die längsten Spielchen. Guitar Hero like gilt es hier in immer wechselnden Musikstücken Rythmusgeschick zu beweisen und Timing zu besitzen. Denn hier gilt es neben Bewegungen der Controller, Remote und Nunchuk im richtigen Moment zu bewegen, wenn diese als Symbol durch eine Markierung huschen. Dass gefällt mir richtig gut und ist ein würdiger Abschluß für eine Location.

Die Highlights im 2er sind aber für mich die nun separat zu spielenden Shooter Einlagen. Bewaffnet mit dem Pümpel und spielbar wie ein First Person Shooter geht es auch hier an 5 Locations ballertechnisch zur Sache. Der Clou an der Sache und große Unterschied zu den Vorgänger Varianten ist die grafische Umgebung. Denn man hat dazu reale Kamerafahrten genommen und Ihr bewegt euch wie in einem Urlaubsvideo z.b. durch das reale New York. In diese Echtzeit Umgebung eingebettet ist nun die eigentliche Action. Ihr als Spieler habt nur 2 Funktionen. Einmal per B-Taste den Pümpel auf alles abzufeuern was sich euch in den Weg stellt und andauernd mit der A-Taste nachzuladen. Ansonsten bewegt sich der Charakter wie in einem Lightgun Shooter selbsttätig und Ihr müßt euch nur um das Ballern kümmern. Auch hier geht es um Scores, wobei Abschüsse Punkte bringen und eigene Treffer dass Punktekonto wieder leeren. Diese Abschnitte sind auch richtig schön lang und hätten sich durchaus auch als Abschluß für die Minispielreisen angeboten. Schade dass man sie separat verpackt hat. Ballern ohne Ende und dass auf erneut schrägste Hasenausführungen, die euch mal als Samurai entgegentreten oder als fliegende Cowboys ein Lachen über das Gesicht ziehen. Dazwischen rennen diverse Kühe durchs Bild und erneut herumsitzende und laufende Allerweltshasen sorgen für Kurzweil. Hier macht auch die Scorejagd noch einen Tick mehr Spaß als in den Minispielen. Hier rettet der Online Modus schon ein wenig die Motivation. Denn man kann ja immer sofort vergleichen was Gegner weltweit im gerade abgelaufenen Spiel geleistet haben und reibt sich nicht nur einmal die Augen, wie die auf diese Scores gekommen sind. Ohne dies sind die reinen Minispielreisen allein sehr schnell langweilig. Sie machen zwar schon Spaß, aber hat man alle ein paar mal gespielt, ist die Luft raus. Dass gilt übrigens auch für den Multiplayer, der nicht an die Qualität der Vorgängers heranreicht. Auch hier kosten die oft zu einfachen und kurzen Minispiele dem Ganzen einige Punkte. Die Shooter sind der lohnenswerteste Inhalt, leider aber separat spielbar und nicht im Verbund mit den Minispielreisen. Einzig der Scorevergleich per Online Modus sorgt für eine längere Motivation beim Spieler.

Grafik & Sound....

Grafisch ist zwischen Teil 1 und 2 eigentlich kein Unterschied auszumachen. Nimmt man mal die Echtzeit Umgebungen der Shooter heraus, ist die Gestaltung genau wie im Vorgänger. Hier und da kleine Highlights in den Minispielen, sehen die meisten doch recht einfach aus. Technisch kommen zwar alle ohne Fehl und Tadel daher, dennoch wäre schon bei vielen, gerade was die Texturen und Background Grafik angeht, mehr drin gewesen. Auch wenn die Grafik gerade hier Mittel zum Zweck ist, wäre etwas mehr schon nicht schlecht gewesen. Ausgenommen sind allerdings erneut die Animationen der Beteiligten. Ob dass nun Rayman, vor allem aber die Hasen sind. Ihre mehr als schrägen Mimiken und Bewegungen sind mittlerweile einfach typisch für die Serie. Nicht umsonst bringt Ubisoft zum Anheizen bei einem Release, Trailer mit solchen Animationen. Ansonsten grafisch weiterhin GCN Niveau, mit kleinen Ausreißern nach oben.

Der Sound ist auch für den Nachfolger sehr passend zu einer Minispiel Umsetzung. Fröhlich dudelnde Stücke, sofern diese enthalten sind unterhalten, wie auch die zahlreichen Effekte im Spiel. Diese sind klar das Highlight und auch viel wichtiger als die Musikstücke. Ob das nun die lustigen Shooter Geräusche oder Schreie samt den Tiergeräuschen sind, diese passen sehr gut und unterstützen in vielen Minispielen das Gameplay ungemein. Teilweise auch Hauptverantwortlich für Lacher beim Spieler. Effektreich und ohne dass man nun den Surround Modus schmerzlich vermißt.

Multiplayer....

Der Multiplayer ist spielerisch zunächst mal nur Offline machbar. Punkten kann dieser dadurch dass man die Reiselocations, sprich dass Kerngameplay auch mit mehreren Leuten spielen kann. Logisch dass jeder Mitspieler über ein eigenes Remote Nunchuk Duo verfügen muß. Was weniger gefällt ist die Tatsache dass man Mitspieler nicht mehr so personalisieren kann wie im ersten Teil und dass bedingt durch zu viele leichte und kurze Minispiele auch hier recht fix die Luft raus ist. Dass überrascht und zeigt dass nicht jede Minispiel Sammlung mit mehreren Leuten immer gleich Dauerspaß pur bringen muß. Aufgewertet wird der Multiplayer auch wieder durch die Shooter, wo man Ghost Squad like gleichzeitig agieren kann. Jeder hat seine Ausrüstung und man geht gegeneinander auf Hasenjagd. Genug Ziele zum Abschießen findet man auf alle Fälle. Hier hat man auf längere Sicht mehr Spaß zu zweit als in den Minispielreisen.

Fazit....

Zunächst mal kann sich auch der zweite Teil locker auf die Fahnen schreiben, dass der Inhalt erneut sehr humorvoll und im Falle der Hasen abgedreht und schräg im positiven Sinne daherkommt. Seien es die Sequenzen oder Animationen in den einzelnen Modi. Auch die Steuerungen selber und die Score Jagd mit internationalen Gegnern via Onlinemodus gehören schon auf die Haben Seite. Was weniger gefällt ist im gesamten der Anspruch der reinen Minispiele. Zwar machen eigentlich alle durchgehend Spaß, aber leider sind die meisten in meinen Augen zu leicht und zu kurz und lassen gegenüber dem Vorgänger nicht nur in Sachen Quantität federn. Ausgenommen die separat spielbaren Shooter, die allein schon durch die Echtzeit Umgebungen einen eigenen Stil haben. Diese machen allein oder auch zu zweit Laune. Ansonsten ist RRR2 ein Spiel dass überraschenderweise mit mehreren Leuten nur kurz Laune macht und kein zeitloser Dauerbrenner ist. Ist zumindest meine Erfahrung. Gerade was den Anspruch angeht hätte man hier noch etwas drauflegen müssen. Diesen Vorwurf müssen sich die Entwickler gefallen lassen. Man darf also gespannt sein auf den dritten Teil.

Das Mag64 Wii Wi-Fi Special
Hier findet Ihr Infos zum Online Gameplay zu Rayman Raving Rabbids 2.(Voraussetzungen/Möglichkeiten)

 

+ Gute Steuervarianten
+ Shooter Umsetzungen
+ Erneut Abgedrehter Humor
+ Scoremodus Online
+ "Individuelle Reise"
+ Komplett Deutsch
+ Kurze Ladezeiten
- Allein relativ kurz
- Grafisch eher Durchschnitt
- Viele Minispiele zu leicht
- Shooter separat enthalten
- Kein Online Gameplay
- MP kein Killer Feature

GRAFIK: 72%

SOUND/EFFEKTE: 77%

MULTIPLAYER: 68%

GESAMTWERTUNG: 69%

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