konsolenkost.de

 
Wii Pro Evolution Soccer 2009
 
 
Pro Evolution Soccer 2009 - Wii
Jens Morgenschweiss (11.09.2009)

SYSTEM: Wii-PAL
ENTWICKLER: Konami
GENRE: Fußball
SPIELER: 1-4 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SAVEGAME: 125 Seiten
60HZ-MODUS: Ja
SCHWIERIGKEIT: 1-7
NUNCHUK: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
ALTERSFREIGABE: K.E.
PLII/HDTV: Ja/Ja
TERMIN: Erhältlich
PREIS: ca.30 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE/LAN: Ja/Nein
MII UNTERSTÜTZUNG: Ja

   
Einleitung....

Jedes Jahr aufs neue, versuchen Konami und EA, die Fußballfans für eine ihrer aktuellen Versionen zu begeistern. Jedes Jahr werden einige kleine, aber feine Veränderungen vorgenommen, die den Spieler auf die jeweilige Fanseite ziehen soll. So hat man bei Konami anklingen lassen, die Pointerfunktion zu überarbeiten, neue Spielmodi zu integrieren und an der Schussgenauigkeit zu arbeiten. Was und wie man schlussendlich davon umgesetzt hat, wollen wir hier im Test ein wenig beleuchten.

Menus und die Story....

Also an Spielmodi mangelt es PES 2009 keinesfalls. Vom ganz profanen Einzelspiel kann man sich in der Champions League, der Meisterliga, der Liga, dem Pokal und der schon bekannten Champions Road austoben. Doch bevor man sich auf den Rasen stellt, sollte man sich die Grundlagen erarbeiten, die ein erfolgversprechenden Spielausgang sicherstellen. Und das heißt nichts anderes als Training. Wenn man das Game startet, möchte das Spiel wissen, ob man Vorkenntnisse vom 08´er noch im Kopf hat. Da die Steuerung aber ein wenig ausgearbeitet wurde, sollte man sich schon das ganze Training antun. Dabei unterscheiden wir offensive, defensive und normale Aktionen. Die Steuerungsgrundlagen sind aber nur ein Teil des Trainings. So kann man sich anschließend ins Lager begeben und sich der steigenden Schwierigkeit stellen. Vom Eröffnungslager bis zum Veteranenlager bekommen wir wirklich alles beigebracht, was wir benötigen, um in allen Modi erfolgreich Fußball zu spielen. Wer nach dieser Exkursion richtig Bock auf ein richtiges Spiel bekommen hat, der kann sich im "Einzelspiel" versuchen. Hierbei darf man auswählen, ob man ein freies Spiel macht, oder sich nur im Elfmeterschießen versucht oder gar eine Mii Collection aufs Feld führt. Die Mii´s wirken aber durch ihre Big Heads ziemlich gewöhnungsbedürftig. Als Fun Faktor kann man diese Version durchaus gebrauchen. Im freien Spiel legt man zunächst einige Grundlegenden Dinge fest, ob man mit Rumble spielt oder die Pass Art. Dabei unterscheiden wir automatisch, zwei halbautomatischen Varianten und dem manuellen Passspiel. Die Unterschiede sind dabei marginal. Nun kommt die Teamauswahl an die Reihe. Wer mit Nationalmannschaften spielen möchte, kann sich auf dem gesamten Erdball bedienen. Für Vereinsseite stehen uns mehrere Ligen zur Auswahl, wo wir zumindest reale Spielernamen vorfinden. Zumindest was die italienischen, holländischen, spanischen oder französischen Klubs betrifft. Die englische Liga ist wenigstens noch vertreten, auch wenn Teile der Clubnamen und einige Spieler fantasievoll verfälscht wurden. ManU und Chelsea London sind aber im original Kader vertreten. Eine deutsche Liga oder auch nur einen deutschen Club sucht man vergebens. War in der 2008´er Version wenigstens noch die Bayern dabei, gucken wir dieses Jahr gänzlich in die Röhre. Lizenztechnisch wird PES jedes Jahr für uns deutsche immer uninteressanter. Natürlich hat man einen ausführlichen Editor ins Spiel hineingepackt, aber um die komplette Bundesliga zu editieren, muss man Urlaub nehmen. Wer es nun eher langwieriger mag, der kann sich im Liga- oder Pokal Mode versuchen, wo man mehrere Spiele mit seinem Team spielen muss. Im Pokalmodus spielt man nicht etwa den DFB oder FA Pokal aus, sondern das ist die Sparte Europameisterschaft, Afrika Cup, Weltmeisterschaft u.s.w. Hier wird auch der Konami Cup gespielt, den man sich mit National- und Vereinsmannschaften mischen kann.

Was im 2008´er PES noch das Hauptspielziel war, ist die Champions Road. Man spielt viele kleine Turniere, wo nur der Sieg zählt. Nur als Tabellen Erster kann man das Turnier erfolgreich abschließen und zum nächsten reisen. Und im Gegensatz zu den anderen Spielmodi entwickeln sich hier die einzelnen Spieler. So kann man seinen eingesetzten Spielern neue Fähigkeiten beibringen, was ihre Spielweise etwas beeinflussen wird. Ferner hat man die Möglichkeit, Spieler des besiegten Teams in seine eigene Mannschaft zu übernehmen. Dabei sind die spielerischen Fähigkeiten separat aufgeführt und wird in der Summe als Stern verdeutlicht. Also sind Spieler mit 4 Sternen wesentlich interessanter als ein 1 Sterne Spieler. Leider sieht man auf dem Transferbildschirm nur die Rückseiten der Spielerportraits, mit einer kleinen Umschreibung seines Talentes. So bekommt man zum Bsp nur die Information, das der Spieler "niemals müde wird", "schwer vom Ball zu trennen ist" oder "auf den Flügeln eingesetzt werden soll". Wer sich hinter dieser Umschreibung versteckt, wird erst nach der Bestätigung offensichtlich und auch welches Talent er in Form von Sternen besitzt. Man ist natürlich nicht verpflichtet diese Spieler in sein Team zu integrieren. Man kann seine Neuzugänge mit seinen vorhandenen Spielern vergleichen und sich dann entscheiden. Die Champions Road ist dahingehend anspruchsvoll, weil sich die Teams spielerisch nach und nach steigern, was es für uns als menschlichen Gegner nicht einfacher werden läßt. Ferner hat man sie ein wenig interessanter gestaltet, weil man nun nicht nur andere Spieler in sein Team holt, sondern auch Geld bekommt, wenn man bestimmte Spielziele erfüllt. So soll man mal ein Tor erzielen, nachdem man 20 Meter gedribbelt ist. Oder den Gegner dreimal Abseits stellen. Mit diesem Geld kann man sich dann Richtung Clubhaus aufmachen und verschiedene Einrichtungen erwerben. Diese Einrichtungen haben nicht nur einen optischen Wert, sie ermöglichen uns auch, unser Team stärker zu machen. So kann man zum Beispiel mit dem Erwerb von Clubhäusern höhere Level, Spieler verpflichten, die mehr Sterne haben. Mit der Jungendeinrichtung wird es dem Spieler möglich sein, seinen eigenen Mii ins Team zu integrieren und zu verbessern. Mit diesen kleinen Verbesserungen, macht die Champions Road gleich noch einmal mehr Spaß.

Doch das Herzstück ist diesmal ein anderes. Neben der Liga, die man sich selbst zusammenstellen kann, gibt es noch eine Meisterliga. Hier startet man mit seinem ausgesuchten Team in der zweiten Liga und muss sich in die erste Etage empor arbeiten. Das ist der bereich, der bisher bei PES eher stiefmütterlich behandelt wurde. Nun endlich hat man ein Einsehen und ermöglicht es dem Spieler, nicht nur einen normalen Ligaalltag zu bestreiten, sondern die Spieler entwickeln sich auch noch in ihren Fähigkeiten. Und je besser sie sich entwickeln, desto höher steigt ihr Marktwert und weckt Begehrlichkeiten bei anderen Mannschaften. Mit jeder einzelnen Stufe der Entwicklung, wächst natürlich auch der Ruf und das Image eures Teams. Das wiederum ist ausschlaggebend, um selbst auf dem Transfermarkt aktiv werden zu können. Denn die guten Spieler werden es sich nicht antun, in der zweiten Liga zu kicken. Dieses Entwicklungssystem verspricht einen längeren Spielfaktor, als der allgemeine Ligamodus. Wer seine Traumtore in jedem Modus speichern möchte, kann das natürlich auch tun. Bis zu 9 Speicherplätze stehen uns hierfür zur Verfügung. Im Hauptmenu kann man diese dann seinen Freunden zeigen oder sich selbst noch einmal vor Augen halten, was man doch für ein begnadeter Fußballer ist. Die Einstellungsmöglichkeiten beziehen sich meist auf die Akustik. Die Toneinstellungen lassen dem Spieler gewisse Möglichkeiten, nicht nur die Lautstärke zu regulieren, sondern man kann selbst entscheiden, wie oft Kommentare der beiden Kommentatoren (Hansi Küpper und Wolf Fuss) erfolgen und ob bei der Spielernennung Namen oder Nummer bzw gar nichts gesagt wird.

Das Gameplay....

Wer sich für eine Spielmodi entschieden hat, legt nun die einzelnen Grundlagen dafür fest. Zum Anfang sollte man sich wie erwähnt im Einzelspiel versuchen. Man sucht sich und seinem menschlichen oder CPU Gegner ein Team aus und kann im oberen Bereich des Bildschirmes die Gegenüberstellung einzelner Werte betrachten. Wie verhalten sich beide im Bereich Angriff, Abwehr Ausdauer und Stärke zueinander. Wer sein erstes Spiel macht, sollt bescheiden beginnen und sich nicht gleich eines der Topteams als Gegner aussuchen. Danach legt man die Feinheiten für dieses Freundschaftsspiel fest. Wichtig ist hier zum Bsp. die Spielstufe. Das beginnt mit Anfänger über Amateur und Fortgeschrittener hin zum Profi und Topspieler. Ich glaube Amateur ist die richtige Wahl zu Beginn. Die Spiellänge kann man einstellen in 5 Minutenschritten von 5 - 30 Minuten Spieldauer. Möchte man mit Verlängerung und Elfmeterschießen spielen oder wie viele Spieler dürfen eingewechselt werden. Eben wie in einem richtigen Freundschaftsspiel. Man muss sich nun noch für die richtige Aufstellung entscheiden. Erleichtert wird das ganze dadurch, das man die Formation des Gegners nebenan sehen kann. Spielt der Gegner mit nur einem Stürmer oder einer Raute im Mittelfeld? Hier kann man sich dagegen wappnen und seine Aufstellung anpassen. Wenn man den Cursor über seine Spieler zieht, erhält man zu diesen einige Informationen. Dies sind zum Bsp. Werte für die Offensiv- und Defensivarbeit, Schnelligkeit u.s.w. Die Pfeile links beschreiben die Tagesform des Spielers, welche aber nur marginal anzusehen ist. Viel eher sollte man darauf achten, das Linksfüßler auch auf der linken Seite spielen, was beim Flanken nicht ganz unwichtig ist.

Sind nun alle Vorraussetzungen erfüllt, finden wir uns auf dem Spielfeld wieder. Nun können wir beweisen, was wir im Training gelernt haben und es wird sich zeigen ob wir mit der innovativen Point´n Drag Steuerung klar kommen. Das ganze klingt im theoretischen etwas kompliziert, ist es Schluss endlich gar nicht. Wenn der Gegner im Ballbesitz sich befindet, zeigen wir mit der Remote auf denjenigen Spieler, der den Ball führt und drücken die A Taste. Damit erteilen wir einem unserer Spieler, der dem Gegner am nächsten ist, den Ballführenden anzugreifen. In Ballnähe versuchen wir dann mit der Z Taste den Ball zu erobern. Man kann es auch rustikaler machen und bei gedrückter Z Taste den Nunchuk schwingen, um eine Grätsche auszuführen. Das kann bei schlechten Timing aber ein Foul und somit Freistoss nach sich ziehen und wenn es ganz dumm läuft auch noch eine Karte mit sich bringen. Bevor es dazu kommt, lieber zweimal die A Taste drücken und einen zweiten eigenen Spieler hinzuziehen, was die Chancen unsererseits erhöht. Neu ist aber, das wir auch den zweiten Spieler unserer Mannschaft zu einem potentiellen Passempfänger des Gegners zuteilen können. Wenn der Ballführende Spieler weniger Optionen zum Passen hat, wird er es selbst mit einem Dribbling versuchen und sich eventuell festspielen. Durch diese aggressive Raumdeckung wird das Verteidigen zum einen abwechslungsreicher und authentischer zum anderen ein wenig einfacher. Leider praktiziert unser Gegner das gleiche, wenn wir im Ballbesitz sind.

Es gibt unendliche Möglichkeiten sich vor das gegnerische Tor zu spielen. Dabei bewegen sich die freien Mitspieler so, wie wir es gerne möchten. Man zeigt einfach eine Richtung an und unser Mitspieler bewegt sich dahin um dann diesen von uns in den freien Raum gespielten Pass zu erlaufen. In den einfacheren Schwierigkeitsgraden kann man eine Abwehrreihe mit einem Doppelpass ruck-zuck ausspielen. Unter "Profi" lassen das die Gegner kaum noch zu. Man muss bei dieser Spielweise und Steuertechnik immer das Spielfeld im Auge behalten, wo sich es anbieten würde, einen Mitspieler anzuspielen. Spielt man einen schlampigen Pass, zu schwach oder zu ungenau, spritzen die gegnerischen Spieler dazwischen und der Ballbesitz ist futsch. Wesentlich vereinfacht wurden die Flanken und Ecken. Nun kann man seinen Mitspieler bei Ecken nicht nur näher an die Eckfahne beordern, sondern wir können ihn auch ein wenig aus dem Getümmel vorm Tor beordern. Ist im Fünfmeterraum alles zugestellt, weißen wir ihm einfach den Bereich um den Elfmeterpunkt zu. Bei den Flanken zeigen wir einfach auf einen Punkt im Strafraum und der Mitspieler macht sich auf den Weg dorthin. Je besser eure Spieler sind oder werden, erhöht sich die Chance, den Ball zu verwerten. Die Torhüter machen im normalen Spielverlauf einen guten Eindruck. Sie kommen selbstständig heraus und verkürzen clever den Winkel. Bei den Ecken kleben sie aber, wie schon in der Vorversion, zu sehr auf der Linie. Nur Bälle, die wirklich nah ans Tor geschlagen werden, krallen sie sich.

Verbessert hat man endlich das Schießen. Wurde früher nur wild mit dem Nunchuk gewedelt, kann man nun auch gezielt ins Tor schießen. Dabei zeigt man mit dem Pointer auf die Ecke des Tores, wo der Ball hin soll, und betätigt den B Knopf. Das funktioniert aber auch nur, wenn man allein aufs Tor zuläuft. Im Gewühle des Strafraumes, ist die herkömmliche Variante dann doch noch die bessere Option. Die Abseitsregel im Spiel ist meines Erachtens nach sehr kleinlich ausgelegt. So wird „gleiche Höhe" generell abgepfiffen. Was im Spiel kaum zu sehen ist, aber in der Zeitlupe deutlich wird. Das sind solche Momente, wo man schon einmal ein wenig lauter werden kann. Vor allem, wenn man verdammt ist, noch ein Tor zu schießen und einem die Zeit wegläuft.

Grafik & Sound....

Vom optischen Standpunkt gibt es nicht viel zu meckern. Die Darstellung der einzelnen Spieler ist durchaus gelungen. Bei genauerem Hinsehen kann man auch mit dem einen oder anderen bekannten Spieler eine Ähnlichkeit erkennen. Aber auch die reinen Bewegungsabläufe und Schusshaltungen sind perfekt. Gerade wenn man sich die SlowMo ansieht, kann man genau erkennen, das fast bis ins kleinste Detail gearbeitet wurde. Die Umgebungsvarianten beschränken sich ja auf eine Vielzahl von Stadien, die aus allen Nähten platzen. Die baulichen Unterschiede bekommt man nur im Intro vor dem Spiel zu sehen. Unterscheiden tun sie sich hauptsächlich in der Art des gemähten Rasens. Es gibt zwar unterschiedliche Wetterbedingungen, die sich aber überhaupt nicht auf das Spielgeschehen auswirken. Die Spielgeschwindigkeit kann getrost als niedrig beurteilen. Da die Grundüberlegung darin besteht, das Spiel nicht mit Power Runs zu bestreiten, sondern durch einen überlegten Spielaufbau zum Erfolg zu kommen, kommt die Geschwindigkeit den Spielern sehr zu gute. Manchmal empfindet man den Bildschirm als unübersichtlich, wenn sich einige Spieler im Bildausschnitt bewegen, dazu kommt der Pointer und die Spielernamen.

Für unsere Ohren kommt die Musik im Hauptmenu eher gewöhnungsbedürftig daher. Wer so wie ich empfindet, stellt im Hauptmenu die Lautstärke etwas nach unten. Die Atmosphäre im Stadion könnte dagegen etwas explosiver sein. Natürlich wird bei Torerfolgen gejubelt, aber Ekstase ist etwas anderes. Unsere beiden Kommentatoren Wolf Fuss und Hansi Küpper - zwei wirkliche Experten - wirken mit ihren Bemerkungen nur die ersten drei-vier Spiele überzeugend. Danach gehen einem die ständigen Platitüden und Wiederholungen auf den Nerv. Auch wenn man im Menu die Kommentatoren auf sparsamste Aussagen stellt, ist es manchmal eben doch noch zu viel. Aber das Problem ist ein altes und wir werden es wahrscheinlich auch nicht mehr anders erleben.

Fazit....

Das größte Übel ist wieder mal die Lizenzierung. Auch wenn sich die Italiener und Spanier freuen, für uns deutsche ist es ein unhaltbarer Zustand. Da hilft auch der beste Editor nix, der eigentlich nur zur Ergänzung dienen soll und nicht als Werkzeug zur Ligagestaltung. Die Steuerung wurde noch einmal ein wenig verbessert und vor allem das Schießen wurde überarbeitet. Da die Point´n Drag Steuerung sich schon bewährt hat, gab es keinen Grund sie komplett umzukrempeln. Durch sie wird ein simples Fußballspiel zum Erlebnis für alle, die nicht nur stupide die Grundlinie hoch sprinten - flanken - Tor - spielen wollen. Hier werden viel Auge verlangt und ein gutes Timing beim Passen. Wo kann ich meine Mitspieler hinschicken, damit sie den besten Erfolg verbuchen können. Spiele ich einen flachen Pass oder besser einen hohen, in den freien Raum oder per Doppelpass - das sind viele Gedanken, die sich die Spieler machen müssen, während sie ihren Ballführenden Spieler im Auge haben müssen oder ihn vor einem Verteidiger sichern müssen. Auch die Anzahl der Spielmodi mit ihrer unterschiedlichen Tiefe versprechen langen Spielspass. Vor allem die neue Meisterliga mit ihrer Komplexität hat PES 2009 noch einmal richtig gut getan. Wenn man in dieser Richtung noch ein wenig weiterarbeitet, kann man sich auf die Nachfolger richtig freuen.

 

+ viele Spielmodi
+ neue Schussvarianten
+ ausgiebiger Editor
+ mit Classic Controller spielbar
+ erweiterte Championsroad
+ Kaderdaten per Download
- keine deutschen Lizenzen
- teils Übersichtsprobleme
- Kommentatoren nicht innovativ
- Abschluss Feinheiten dürftig

GRAFIK: 80%

SOUND/EFFEKTE: 70%

MULTIPLAYER: 80%

GESAMTWERTUNG: 85%

Sämtliche Inhalte wie Bilder und Texte zu diesem Artikel sind geistiges Eigentum des Mag'64. Eine Benutzung oder anderweitige Verwendung darf nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Mag'64 erfolgen.

 
                   

Game-and-Fun.de