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Wii Mario&Sonic bei den Olymp. Spielen - London 2012
 
 
Mario&Sonic b.d. Olymp. Spielen - London 2012 - Wii
Matthias Engert (18.01.2012)

SYSTEM: Wii-PAL
ENTWICKLER: Sega
GENRE: Sportspiel
SPIELER: 1-4 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SAVEGAME: 1 Seite
60HZ-MODUS: Ja
SCHWIERIGKEIT: 1-7
NUNCHUK: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
ALTERSFREIGABE: USK0
PLII/HDTV: Ja/Ja
TERMIN: Erhältlich
PREIS: ca.40 Euro
BALANCE BOARD: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE/LAN: Ja/Nein
MII UNTERSTÜTZUNG: Ja

   
Einleitung....

Mittlerweile ist es ja schon eine feste Regel, dass Sega mit einem offiziellen Videospiel zu den Olympischen Spielen auf den Markt kommt. Seit Peking 2008 dürfen sich Mario und Sonic einen Wettstreit um olympische Medaillen und Rekorde liefern. Allerdings hatten die Spiele auch immer einen kleinen faden Beigeschmack. Denn Olympia Feeling an sich kam nur bedingt auf, weil die Inhalte eher Mario Party Charakter hatten, als nun einen waschechten Olympia Modus zu besitzen. Wer sich daran nicht störte bekam zumindest für eine gemütliche Multiplayer Runde einiges geboten. Sprich für den einzelnen Olympia Crack war hier durchaus immer recht schnell die Luft raus. Was mir persönlich immer nicht so gefiel, war auch der oft zu seichte Schwierigkeitsgrad und die teils einfache grafische Präsentation. Wobei hier natürlich wie immer viele subjektive Ansichten eine Rolle spielen. So war ich dann doch sehr gespannt, wie der mittlerweile dritte Auftritt der Sega und Nintendo Racker zum Thema Olympia ausfallen würde. Also machen wir uns auf den Weg nach London und schauen was die aktuelle Olympia Umsetzung so zu bieten hat.

Menus und die Story....

Auch in diesem Jahr bringt Sega das Spiel wieder in 2 Varianten heraus. Kümmern wir uns hier um die schon Ende letzten Jahres erhältliche Wii Version, so ist auch die 3DS Variante nicht mehr weit weg. Auch für unterwegs wird also wieder Olympia Feeling geboten. Entwickelt wurde der Titel wieder von Sega selber, so dass man sich bei den meisten Dingen auf wenig überraschende Dinge einstellen muss. Von den Rahmenbedingungen her kann man hier erneut fast nur Gutes vermelden. Natürlich wird das Spiel wieder komplett deutsch präsentiert und bringt erneut auch deutsche Sprachausgabe mit. Allerdings mit dem gleichen Marktschreier, wie er schon in den Vorgängern zu hören war. Zwar schreit er nicht mehr ganz so extrem, einen Pluspunkt stellt er auch in diesem Jahr nicht dar. Speichertechnisch mit 1 Seite recht sparsam, darf in Sachen Bild Modi alles genutzt werden was die Wii so hergibt. Abgerundet durch den Surround Modus bei der Soundausgabe. Klarer Kritikpunkt auch in diesem Jahr ist der fehlende Online Modus. Dürfen lokal bis zu 4 Spieler an den Wettkämpfen teilnehmen, darf Online wieder nur der Ranglisten Modus genutzt werden. Direkt gegen andere Spieler antreten kann man also wieder nicht. Schade dass sich hier auch in der dritten Ausgabe nichts geändert hat. Eine richtige Story in dem Sinne gibt es auch hier wieder nicht. So dreht sich natürlich erneut alles um die Olympischen Sommerspiele und dem Erringen von Siegen und Medaillen durch die enthaltenen Nintendo und Sega Charaktere. Allerdings und hier greift der gleiche Kritikpunkt wie bei den Vorgängern. Die Präsentation der Sommerspiele selber ist äußerst dürftig. Auch hier könnte man den Olympia Hintergrund heraus nehmen und hätte kaum weniger Atmosphäre als beim hier gebotenen. Wenigstens wurde dem Ort London hier zumindest etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Aber dazu später mehr.

Wieder genial gemacht ist der Einstieg in das Spiel, da man euch erneut eine der wunderbar gemachten Render Sequenzen präsentiert. Im Stil der Mario Spaß Games stellt man euch hier die Charaktere und einige der Sportarten vor und stimmt den oder die Spieler recht gut auf die spielerischen Inhalte ein. Erste Aktion im Spiel ist das Anlegen eines Profils, unter dem später auch eure Ergebnisse in den Online Ranglisten auftauchen. Danach begrüßt euch der Sprecher auf dem Hauptmenu des Spiels. 6 Punkte laden zum Verweilen ein, wobei spielerisch nur 2 wirklich interessant sind. Neben dem Einzelmatch für eine Runde zwischendurch allein oder mit Freunden, ist der Hauptmodus in diesem Jahr die sogenannte London Party. Auch hier können bis zu 4 Spieler den speziellen Party Modus kennenlernen und spielen. Dazu kommen die Punkte Bonusmodus, die Rekorde Abteilung mit der Möglichkeit der Online Ranglisten und der wieder enthaltene Punkt Post und die Optionen. Der Bonusmodus ist in diesem Jahr wieder einen Tick interessanter geworden, da er die Möglichkeit bietet erspielte Items zur Verbesserung der Mii Charaktere zu nutzen. Die Optionen zu guter Letzt bieten euch bekannte Dinge an. Ihr könnt das Profil jederzeit verändern, diverse Einstellungen zum Sound tätigen und den Schwierigkeitsgrad der CPU Charaktere anpassen. Positiv das man dies übergreifend nutzt und nicht jedes Mal aufs Neue anpassen kann. Zumal man auch ein bisschen an der KI Schraube gedreht hat. Aber greifen wir den spielerischen Dingen hier nicht vor und widmen uns der London Party etwas genauer.

Das Gameplay....

Anders als in den früheren Versionen hat Sega mehr Wert auf einen Modus gelegt. Das betrifft hier den Modus London Party, der das Herzstück des Spiels darstellt. Diesen kann man sowohl mit 3 Freunden, aber auch allein gegen CPU Gegner spielen. Beim Thema Controller gibt es ebenfalls klare Rahmenbedingungen und in der aktuellen 2012er Variante spielen nur noch die Remote und der Nunchuk eine Rolle. WMP oder auch das früher nutzbare Balance Board werden hier nicht mehr unterstützt. Der Party Modus teilt sich hier nun ähnlich ein, wie es bei Mario Party oder Wii Party der Fall ist. Es gibt ein sogenanntes Spielbrett, hier in Form der grob gestalteten Londoner Innenstadt und darüber hinaus die Sportarten und Disziplinen, die ebenfalls wie in älteren Party Spielen auf die Spieler warten. Einen richtigen Olympia Modus in dem Sinne, oder gar Turnier Game Play bestimmter Sportarten bietet auch die 2012er Ausgabe wieder nicht. Bevor man sich nun der London Party widmet, gilt es erneute einige Einstellungen zu tätigen. Zunächst wählt ihr die Anzahl der menschlichen Mitspieler aus. Danach wartet die Abfrage, welchen Umfang die kommende Party haben soll. Aufgrund des neuartigen Sticker Systems, auf das ich gleich noch etwas näher eingehe, kann man hier aus 3 Varianten wählen. Spielerisch immer das gleiche, unterscheiden sich diese rein im Umfang und der Spielzeit voneinander. Eingeteilt in grobe Zeiten wie 30, 60 oder 90 Minuten Durchgänge. Danach kommt ihr zum wichtigen Thema Charakterwahl. Wie übrigens auch bei den Disziplinen sind alle von Anfang an freigeschaltet. Secrets gibt es in London 2012 nur wenige, die sich wenn für den Mii Charakter auswirken. Selbst die Traumdisziplinen sind komplett vom Start weg alle anwählbar.

20 Charaktere aus dem Hause Sega und Nintendo stehen zur Auswahl, die sich erneut in verschiedene Kategorien einteilen lassen. Die typischen Allrounder wie Mario oder Luigi, über die Speed Charaktere wie Sonic oder Shadow, bis hin zu den Kraft Charakteren wie Wario oder Knuckles. Sind diese fest eingeteilt, hat man diesmal das Thema Charakter Motivation bei den Mii Rackern verbessert. Auch diese kann man natürlich wählen und haben zu Beginn ebenfalls feste Einteilungen bei den persönlichen Werten. Im Spiel selber kann man durch das erspielen bestimmter Items verschiedene Kleidungsstücke für die Mii Charaktere freischalten. In 5 Bereichen wie z.B. Anzug, Handschuhe oder Schuhe kann man nun die persönlichen Werte dauerhaft und auch nachvollziehbar verbessern. Motiviert mehr als in den eigenen Vorgängern. Hat man seinen Charakter gewählt, beginnt die London Party. Mittels einer Draufsicht von Oben hat man die Innenstadt grob nachgebildet. Das Ziel im Spiel ist es nun die angesprochenen Sticker zu erspielen. Dazu muss man ein persönliches Sammelblatt damit füllen, wo der Spieler als Sieger aus der Party hervorgeht, der als Erster sein Sammelblatt komplett mit Stickern gefüllt hat. Je nach eingestellter Spielrunde sind dazu 16, 32 oder 48 Sticker notwendig. Diese Sticker erhält man nun wenig überraschend durch Erfolge in den enthaltenen Disziplinen oder Minispielen. Auch hier hat sich glücklicherweise etwas getan. Neben neu eingeflossenen Spaß Minispielen abseits der Sportarten, warten dieses Mal 31 Disziplinen auf euch. Davon 21 reale Varianten und 10 der sogenannten Traumdisziplinen. Schon immer ein wenig das Salz in der Suppe, hat man diese auch in dieser Version wieder aufgewertet. Vor allem weil man hier den Bezug zu Mario und Sonic Spielen wesentlich stärker umgesetzt hat.

Die Art und Weise wie man nun an die Sticker kommt, ist in meinen Augen allerdings etwas unglücklich gestaltet, oder sagen wir besser manchmal auch etwas verwirrend. Denn um die Sportarten zu erleben gibt es hier einen Tag/Nacht Modus. In einem festen Rhythmus vergehen in der London Party die Stunden. Jedes Mal wenn 12 Stunden vergangen sind, ist einfach gesagt eine Runde vorbei. Dann darf einer der Spieler aus 4 Vorschlägen eine Sportart wählen. Dazwischen allerdings sorgt der Modus Freizeit für ein teilweise wirres umherlaufen. Denn dann ist die Location in Form des Spielbrettes frei für jeden, um darin herum zu laufen. Ihr könnt hier einfach nur simpel durch die Gegend rennen, Items einsammeln oder versuchen versteckte Charaktere ausfindig zu machen, ohne das irgendwie ein System dahinter steckt. Trifft man in den Straßen auf einen der versteckten Charaktere, kann man eines der Party Spiele beginnen. Hier warten z.B. oftmals Quiz Varianten auf euch, bei denen man ebenfalls Sticker verdienen kann. Dadurch kann es passieren, dass man bei einem guten Durchgang nur ganz wenige Sportarten erlebt, weil man durch die Party Missionen sein Sammelblatt schnell voll hat. Mir fehlt da so ein bisschen der rote Faden. Sind dann Spielzeittechnisch 12 Stunden vergangen, geht es an das Eingemachte in der 2012er Olympia Umsetzung - die Sportarten. Ein Spieler wählt die entsprechende Sportart und danach wartet der übliche gelungene Wettstreit auf die Kontrahenten. Wieder teilen sich die Sportarten in Versus und Team Varianten auf, so dass nicht immer nur Jeder gegen Jeden auf dem Plan steht. Positiv ist die Auswahl in diesem Jahr, die auch vom Umfang her durchaus zugelegt hat. Im Vergleich zur Peking Variante vor 4 Jahren gibt es mehr "ernsthafte" Umsetzungen.

Neben den bekannten Leichtathletik Disziplinen, die nach wie vor mit den meisten Spaß machen, sorgen jetzt auch Reiten, diverse Wurfdisziplinen und Fußball für mehr Abwechslung. Geblieben ist das Thema Steuerung, das erneut wahlweise mit der Remote allein, oder im Doppel mit dem Nunchuk umgesetzt ist. Wobei meistens beide Varianten möglich sind und damit auch Spieler Vorlieben abgedeckt sind. Vor einer Disziplin gibt es die üblichen Erklärungsbildschirme, die euch das Ziel und die Steuerung näher bringen. Wie es für Spiele dieser Art üblich ist, wird erneut vieles über wilde Bewegungen oder Tastengehämmer umgesetzt. Das wird sich wohl auch nicht ändern und hat ja durchaus auf der Wii eine feste Tradition. Die körperliche Fitness wird zwar ohne Balance Board Einflüsse nicht mehr ganz so intensiv gefordert, gutes und exaktes Timing samt Fingerfertigkeit sind natürlich auch hier wieder sehr gefragt. Kompliziert ist eigentlich keine Steuerungsart im Spiel. Zumindest was die realen Sportarten angeht. Die gehen schnell in Fleisch und Blut über und machen keinerlei Probleme. Ein bisschen mehr geboten wird da schon in den Traumdisziplinen, die klar ein Highlight in diesem Jahr darstellen. Diese sind vom Umfang her klar aufgewertet worden. Anleihen aus diversen Nintendo und Sega Spielen sind gewollt und auch sehr gelungen. Es gibt Traumdisziplinen die z.B. Umgebungen aus Mario Galaxy bieten, speedlastige Sonic Levels oder auch Nights Anleihen bei den Wurfdisziplinen. Gutes Beispiel ist das Diskuswerfen, bei dem alle Charaktere auf einer überdimensionalen Wurfscheibe agieren und auf dem Weg zum Ziel möglichst viele Ringe einsammeln müssen. Dazu kommen auch mehr Team Spiele, so dass bei mehreren menschlichen Spielern auch dieser Gedanke etwas mehr abgedeckt wird. Von daher hat das Spiel im Core Bereich durchaus zugelegt, im Vergleich zum eigenen Vorgänger.

Vor allem in einer Runde mit mehreren menschlichen Spielern gefällt dadurch die 2012er Version besser. Allein bleibt auch in diesem Jahr die Schwäche, dass man doch relativ schnell ein wenig die Lust verliert. Da hilft auch eine spürbare Verbesserung der CPU KI nur wenig. Vor allem das man in Sachen Charakteren und Disziplinen rein gar nichts freispielen muss, ist hier der Hauptgrund. Einzig die entwickelbaren Mii Charaktere laden immer mal wieder zum Einzelspiel ein. Nichts freut natürlich mehr, wenn man allein seinen Mii Charakter besser macht, um dann in gemütlicher Runde einen Vorteil gegenüber anderen menschlichen Mitspielern zu haben. Aber wiegesagt kein Killer Feature. Was mir am meisten fehlt ist der angesprochene fehlende Olympia Modus. Die Party Variante ist ja ganz nett, aber irgendwie nicht der Weisheit letzter Schluss, wenn es um olympische Inhalte geht. Wenigstens eine Form von Turnier, ein Zehnkampf oder eben die Möglichkeit Online gegen andere anzutreten hätte ich mir gewünscht. Wer dagegen nur auf reine Party Inhalte steht, wird mit dem hier gebotenen durchaus zufriedengestellt.

Grafik & Sound....

Grafisch hat man in diesem Jahr vieles besser gemacht und bietet teilweise viel edlere Spielgrafiken an. Satte Farben boten die Spiele schon immer, aber jetzt auch viel mehr Details beim Drumherum, die alles ein wenig verspielter wirken lassen. Es gibt mehr Effekte und alles wirkt einen Tick lebendiger. Auch hier muss man wieder die Traumdisziplinen nennen, die davon am meisten profitiert haben. Technische Schwächen hat das Spiel an sich eigentlich keine. Nach einer üblichen Eingewöhnungsphase bei vielen Steuerungen, lässt euch die Engine nicht im Stich und auch die Kollisionsabfrage ist recht sauber. Wo gefordert, ist das Spiel auch in Sachen Speed auf der Höhe der Zeit. Ebenfalls verbessert zeigt sich das Thema Ladezeiten, die im Vergleich zu den Vorgängern wesentlich weniger geworden sind. Kleinigkeiten die positiv auffallen und diesen Teil des Spiels in ein gutes Licht rücken.

Beim Sound gibt es erneut Licht und Schatten. Zwar ist die Musikauswahl erneut teilweise etwas schräg, der Anteil am gesamten Spiel ist aber geringer als früher. Es sind in diesem Jahr wesentlich mehr belanglose Dudelsongs dabei, die weder nerven oder zu Tanzeinlagen einladen. Fröhliche Standard Musik, die hier sehr gut hinein passt. Was stört sind manche simple Effekte und erneut der etwas aufdringliche Sprecher im Spiel. So zeigt sich der Sound Teil verbessert, ohne jetzt neue Maßstäbe zu setzen.

Multiplayer/Online....

Auch beim Mehrspieler Modus gibt es erneut Licht und Schatten. Klarer Kritikpunkt hier ist der erneut fehlende Online Modus, der einem Spiel wie diesem mehr als gut zu Gesicht stehen würde. Vor allem auf lange Sicht würde eine solche Möglichkeit das Spiel aus der Masse heben. Denn die Möglichkeiten durch die enthaltenen Sportarten wären klar vorhanden. So bleibt Online wieder nur der Ranglisten Abgleich. Zwar ganz nett um mal zu sehen, wo man sich mit seiner Leistung eingruppiert, aber auf lange Sicht nichts was einen lange vor dem Spiel hält. Das muss dann der lokale Multiplayer übernehmen. Zumindest in einer gemütlichen Runde mit 3 Freunden oder der Familie schafft das der Titel auch. Dafür bieten die Sportarten und Traumdisziplinen schon genug um zu unterhalten. Zwar ist der Party Modus in seiner Machart nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss, Spaß macht er allemal. Auch wenn mir persönlich ein reiner Wettkampfmodus auch gefallen hätte. Zwar kann man einzelne Disziplinen direkt auch für 4 Spieler angehen. Aber eben immer nur eine davon und nicht in einer Abfolge oder ähnlichem. Zudem bietet die Wii mittlerweile gerade hier reichlich Konkurrenz. Da kann sich ein London 2012 leider nicht absetzen in meinen Augen.

Fazit....

London 2012 ist für eine gemütliche Runde mit Freunden schon eine gelungene Sache. Alles andere hätte auch überrascht. Der große Befreiungsschlag, den man irgendwie im dritten Anlauf erwarten konnte ist der Titel aber nicht. Das liegt in meinen Augen an der wenig genutzten Olympia Lizenz beim Drumherum, den komplett freigeschalteten Inhalten und dem teilweise etwas unglücklich gestalteten Kern des Spiels - dem London Party Modus. Allein motiviert nur die Jagd nach allen Verbesserungen für den Mii Charakter, so dass hier erneut schnell die Luft raus ist. Dass erneut kein Online Modus enthalten ist, um gegen andere Spieler weltweit anzutreten, finde ich persönlich sehr schade. Gute Mini- und Partyspiel Umsetzungen bietet die Wii mittlerweile genug. So bleibt auch hier als Kaufgrund der gute Bezug zu den Nintendo und Sega Charakteren, die man in unterhaltsame Minispiele gepackt hat.

 

+ London Lizenz...
+ Disziplinen Vielfalt
+ Reichlich Charaktere
+ Traumdisziplinen aufgewertet
+ Umsetzung Partyspiele
+ Verbesserbarer Mii Charakter
+ Komplett Deutsch
+ Multiplayer unterhaltsam
- ...mit wenig Olympia Bezug
- Allein irgendwann die Luft raus
- Präsentation des Drumherum
- Online nur Ranglisten
- Nerviger Sprecher

GRAFIK: 78%

SOUND/EFFEKTE: 74%

MULTIPLAYER: 78%

GESAMTWERTUNG: 71%

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