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Electroplankton (DSiWare)
Was geschieht, wenn sich ein Klang- und Installationskünstler mit einer Videospielfirma zusammen tut, um ein neuartiges Spielkonzept zu verwirklichen? Seit dem Jahr 2005 haben wir die Antwort: Es entsteht eine Art "interaktive Klanginstallation für zuhause". Mit "Electroplankton" wurde der Spielerschaft das wohl mit Abstand seltsamste Spielerlebnis aller Zeiten zuteil. Der japanische Künstler Toshio Iwai, der bis dahin vor allem durch aufwändige Klanginstallationen und ein eigenes Musikinstrument, dem "Tenori-on", von sich reden gemacht hatte, zeichnet maßgeblich dafür verantwortlich. Er schuf, inspiriert von den Mikroorganismen der Weltmeere, eine völlig neue Gattung an interaktiven, "lebendigen" Klangkörpern, die, jeder mit seinen eigenen Klangerzeugungseigenschaften, den Touchscreen des DS bevölkern und den willigen Spieler mit ihren Klängen verzaubern. Nun, fast fünf Jahre nach der Erstveröffentlichung, hat Nintendo die Lebensgemeinschaft des Electroplanktons in ihrem DS-Modul aufgelöst und jedes einzeln als herunterladbaren Inhalt für DSiWare in sein Sortiment aufgenommen.

Das Wichtigste für jeden Nutzer ist, dass es sich hierbei ganz klar um eine Anwendung handelt. Man findet also keinerlei spielerische Inhalte im herkömmlichen Sinne. Jedes der "Tierchen" reagiert auf eine spezielle Art der Interaktion mit einer speziellen Art von Klängen, die der Nutzer zu kleinen Arrangements verbinden darf. Das "Electroplankton" kommt in zehn Arten vor, darunter so ausgefallene Vertreter wie "Trapy", "Luminarrow" oder "Sun-Animalcule", die jeweils in separaten Downloads verfügbar sind. "Electroplankton" ist eine musikalische Anwendung, die viel auf das Audioerlebnis beim Spieler setzt. So verwundert es nicht, dass es eine spezielle "Kopfhörerkalibrierung" gibt, die nicht nur jedem ans Herz gelegt sei, der sich in einer lauten Umgebung befindet, sondern auch sonst wahren Hörgenuss in Stereo bietet. Hat man sich für einen der virtuellen Wasserbewohner entschieden, hat man mit ihm zwei Möglichkeiten: Entweder darf im "Aufführungsmodus" selbst Hand angelegt werden oder man lässt sich im "Zuhörermodus" von den teilweise sehr experimentellen Klangskulpturen berieseln und inspirieren. Wer hier nicht tatenlos bleiben möchte, dem steht es natürlich frei, den Touchpen zu zücken und selbst die Klangregie zu übernehmen.

1. Trapy
Das Trapy Plankton folgt gezeichneten Linien. Mit dem Stylus zieht man eine "Fährte" aus Dreiecken ins virtuelle Wasser. Jede seiner sechs "Trapper" Unterarten erzeugt nun beim Nachschwimmen dieser Linien pro Dreieck einen Ton, der vom Klavier über das Xylophon, bis zum Metallophon reicht. Linien, die nach rechts führen, erzeugen tiefe Töne, Linien, die nach links führen, erzeugen hohe Töne. Aber auch die Zeichengeschwindigkeit spielt eine wesentliche Rolle beim Anlegen einer solchen Fährte: Langsames Zeichnen erzeugt kleine Abstände, denen das Plankton langsam folgt, schnelles Zeichnen ergibt lange Dreiecke, die schnell nachgespielt werden. Mit der "Select"- Taste löscht man alle (Ton-)Spuren, sollte man dem Klanggewitter, das sich gelegentlich einstellt, überdrüssig werden.

2. Hanenbow
Die Hanenbows sind sehr sprunghafte Naturen, die gerne mal das nasse Element verlassen. Dabei springen sie von einem im Wasser schwimmenden Blatt auf eine Pflanze. Berühren sie dabei deren Blätter, entstehen xylophoneske Klänge, die ihr Timbre und ihre Stimmung verändern, je öfter sie getroffen werden. Die Farbe der Blätter wechselt währenddessen in sechs Stufen von einem dunklen Grün hin zu einem dunklen Rot. Sind alle "Notenblätter" rot eingefärbt, beginnt die Pflanze zu blühen, was allerdings keinen weiteren Effekt hat, abgesehen von einer diese nun verschönernde Blüte. Der Spieler muss, um ihm zusagende "Melodien" schaffen zu können, die Winkel der Blätter verändern, damit die Hanenbows durch Abprallen an ihnen zum nächsten Blatt springen. Durch den Druck von "Select" wechselt man zwischen vier verschiedenen Pflanzentypen, die alle ganz individuelle Klangarrangements ermöglichen, bevor ein Plankton mit einem Platschlaut wieder im Wasser verschwindet.

3. Luminarrow
Luminarrows sind, dem Aussehen nach, eine Mischung aus einem Stern und einer Sonne. Von ihrem Wesen her sind sie den Trapys sehr ähnlich: Auch sie gibt es in verschiedenen Farben und auch sie folgen am liebsten vorgezeichneten Wegen. Die Wege definiert der Nutzer, indem er die Richtungen der Pfeile in einer 6x6 messenden Pfeilmatrix ändert. Auf diese Weise entstehen Pattern, also Klangmuster, denen die vier Tierchen musikalisches Leben einhauchen. Das Rote ist ein sich sehr schnell bewegendes Plankton, das Klaviertöne erzeugt. Die restlichen drei geben wieder einen Mix aus Xylophon, Glockenspiel und Metallophon wider, und auch deren Geschwindigkeit nimmt von gelb über grün nach blau immer weiter ab. Die Pfeile geben bei Berührung die Tonhöhe wider, in der das Plankton klingt. Spieler, die ihre musikalische Performance noch mit einem gewissen Unvorhersehbarkeitsfaktor aufpeppen wollen, dürfen per Druck auf die verschiedenen Richtungen des Steuerkreuzes die Ausrichtung aller Pfeile gleichzeitig verändern. Mit "links" und "rechts" werden alle gleichgerichtet, wobei sie bei erneutem Drücken entgegen, beziehungsweise im Uhrzeigersinn, weitergedreht werden. Analog dazu funktioniert die "Chaosfunktion" der "Unten-" und "Oben-" Tasten.

4. Sun-Animalcule
Die Sun-Animalcule und ihre Gegenstücke, die Falcato, haben ihre Namen nach realen Vorbildern erhalten. Je nachdem, ob auf dem Spielbildschirm gerade Tag oder Nacht herrscht, platziert man entweder ein Sonnen- oder ein Mondtierchen. Ein Tag im Leben eines solchen Wesens dauert fünf Minuten, in denen es während Abenddämmerung, Nacht, tiefer Nacht, Morgendämmerung und Tag langsam heranwächst, wobei es mit jedem Wachstumsschub auf 20 Etappen jeweils drei Töne von sich gibt. Sollte man eine besondere Tageszeit bevorzugen, darf man per Druck von "links" oder "rechts" zwischen den Tageszeiten hin und her wechseln. Aber egal welcher Tagesabschnitt auch gerade herrschen mag, hat ein Plankton seinen zwanzigsten Ton von sich gegeben, zerplatzt es wie eine Seifenblase, nachdem es zu einer beachtlichen Größe angewachsen ist. Die Position, auf der es sich befindet, ist ausschlaggebend für die Tonhöhe und das "Instrument", das gespielt wird. Aber auch die Art des Planktons macht einen Unterschied: Wo Sonnentierchen weitestgehend klare, an Klavier oder Orff'sche Schlaginstrumente erinnernde Töne von sich geben, bezaubern die Mondtierchen mit blas- und streichinstrumentartigen Klängen, die teilweise sehr mystisch und sphärisch sind. Bis zu 30 "Astraltierchen" dürfen so gleichzeitig den Zuhörer beschallen.

5. Rec-Rec
Rec-Recs sind fischartige Plankton-Tiere, die den Touchscreen in Vierergruppen bevölkern. Für kreative Geister sind sie definitiv die erste Wahl, da sie kleine Sampling-Maschinen sind. Jeder Fisch steht für eine Sampling-Spur, die sie ständig wiedergeben, während sie in Vier-Sekunden-Zyklen von rechts nach links über den Schirm schwimmen. Möchte man nun eine Tonspur aufnehmen, reicht ein einfaches Antippen des gewünschten Planktons und beim nächsten Erscheinen am rechten Rand beginnt die Aufnahme. Jetzt hat man vier Sekunden Zeit, um Geräusche aller Art "einzufangen", die dann in Endlosschleife abgespielt werden. Soundtüftler sehen hier natürlich sofort das enorme Potential, das darin versteckt ist. Allerdings sind vier Spuren leider etwas knapp bemessen und der Fakt, dass sie, abgesehen von der Abspielgeschwindigkeit, nicht "manipuliert" werden dürfen, ist ein gewisser Wermutstropfen. Eine nette Dreingabe sind die sechs beziehungsweise acht verschiedenen Rhythmen, die auf Wunsch im Hintergrund ablaufen: In idealisierter Form finden sich House-, Analog-, Pop- oder Industrial-Beats im Pre-Set-Speicher dieser Planktons.

6. Nanocarp
Sie gehören zu den geselligsten Planktonarten der Obergattung des Electroplanktons: In Rudeln zu 16 Tieren bevölkern sie den Touchscreen. Mit ihren flügelartigen Flossen schwimmen sie durch das digitale Wasser und lauschen mit ihren großen Ohren nach Geräuschen, die über das DSi-Mikrophon zu ihnen dringen. Dabei hat der Anwender vielerlei Möglichkeiten, die vom Klatschen, Pusten bis hin zum Absingen der Tonleiter reichen. Jede dieser Optionen lässt die Nanocarps eine neue Formation annehmen, die, tippt man eines von ihnen an, zu einer neuen Reihe von Klängen führt. Die Position auf dem Bildschirm ist auch bei diesen Tierchen wichtig für den abgegebenen Laut. Lösen sie ihre Formation auf und beginnen sich scheinbar ziel- und planlos durchs Wasser zu bewegen, führt ihr Anspielen zu ganz verschiedenen Klangresultaten, die jedoch immer an das chaotische Bedienen eines Glockenspiels oder etwas Ähnlichem erinnern. Neben dem Antippen gibt es noch die Variante des Auslösens einer "Klangwelle", die - je nach ihrer Richtung - alle Tiere nacheinander erklingen lässt. Dazu bedarf es lediglich eines Drucks auf die gewünschte Richtung des Steuerkreuzes.

7. Lumiloop
Lumiloops sind fünf ringförmige Planktontierchen, die durch Drehbewegungen sphärische Töne von sich geben. Je nach dem, wie schnell und lange man sie dreht, ändert sich der erzeugte Klang. In drei Geschwindigkeitsstufen ändert sich die Tonhöhe um jeweils eine Oktave. Zusammen mit dem Laut geben sie auch einen farbigen Ring ab, der - analog zur "Musik" - seine Farbe ändert, sobald er sich mit den Klängen und Farben der anderen Lumiloops vermischt. Aber auch die Richtung, in der man die kleinen Kringel zum Drehen bringt, hat Auswirkungen auf das akustische Resultat. Mit einem guten Gehör und etwas Einfallsreichtum kreiert man sphärische Klangteppiche, die - wären sie nicht von nur recht kurzer Dauer - zum Träumen einladen. Per "Select" wechselt man durch die drei verschiedenen Klangfarben, die für jeden sofort ersichtlich an der Farbe des Bildschirmhintergrunds verdeutlicht werden. Der schwarze Hintergrund birgt vorwiegend synthetische Klänge, der grau-weiße orgelartige und der letzte Hintergrund wartet mit hammondorgelartigen Tönen auf, die sich beim Drehen entgegen des Uhrzeigersinns zu wunderbaren Klangsphären entwickeln, die durch ihr Arpeggio, also das zeitlich versetzte Abspielen einer Harmonie, eine Hörerfahrung für sich sind.

8. Marine-Crystals
Die Marine-Crystals sind sozusagen "Unterwasserschneeflocken". Ihr äußeres Erscheinungsbild variiert auf vier Arten: Dreieck, Viereck, Fünfeck oder Sechseck. Jede Eckenanzahl ist typisch für ihren eigenen Klang. So findet sich auch hier wieder das klassische Klangspektrum vom Klavier bis zum Xylophon. Angeordnet sind sie jeweils entweder in einer rechteckigen Matrix, in zwei ineinander liegenden Ringen oder oval. Die Schneeflocken-Tiere sind die einzigen, die man wirklich "spielen" darf: Jedes von ihnen gibt stets den gleichen Ton ab, sobald es berührt wurde. Nicht nur Klaviervirtuosen werden sich so ans Komponieren von Harmonien machen dürfen. Einzig der Platzwechsel, den die Kristalle ausführen, sobald ein weiteres angetippt wird, ist dabei etwas hinderlich. Recht praktisch hingegen ist der Umstand, dass die Schneeflocken zu wachsen beginnen, sobald man sie wiederholt anspielt. Auf diese Weise fällt es leichter, den richtigen Ton zu treffen. Aber um gleich den überschäumenden Ideen etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen: Mit der Zeit nähern sich die gespielten Marine-Crystals einander immer mehr an, was irgendwann dem Spiel ein jähes Ende bereitet.

9. Beatnes
Das Beatnes-Plankton ist ein sehr geselliger Zeitgenosse, der grundsätzlich im Fünferpack auftaucht. Vom Aussehen her erinnert es ein wenig an kubistisch interpretiertes Seegras. Was es deutlich von all seinen anderen Artgenossen unterscheidet, ist der Umstand, dass es das einzige Plankton ist, das komplett mit vorgefertigten Loops und Samples daherkommt. Freunde von alten Retro-Spielen werden hier sicherlich sofort die Melodien von Super Mario Bros. oder Kid Icarus wieder erkennen. Diese laufen als Hintergrundbeat, während man mit dem Electroplankton "Freestyles" darüber setzt. Die Klangerzeugung findet unter den originalen 8-Bit-NES-Voraussetzungen statt, was soviel heißt wie: Man hat nur Dreiecks- und Rechtecksspannungen sowie deren Mischformen als Grundlagen für die erzeugten Töne. Die Kopfform des Planktons gibt Aufschluss über die verwendete Spannung. Mit dem Touchpen tippt man auf eines der insgesamt zehn Körperglieder, was einen entsprechenden Laut zur Folge hat. Kopf- und Schwanzteile sind jedes Mal mit einem typischen Sample zu dem aktuellen Klangschema belegt, während die acht Körperglieder in Dur- beziehungsweise Moll-Tonleiter gestimmte Töne von sich geben. Die gespielten Klänge werden dann in "Echtzeit" aufgenommen und alles in allem vier Mal wiederholt. Die Möglichkeiten für Leute mit einem guten Rhythmusgefühl und der entsprechenden Affinität zum Retrosound sind enorm, zumal man in vier verschiedenen Szenarien "remixen" darf: Super Mario Bros., Kid Icarus, NES-Collection und R.O.B., das mit gehörigem Robo-Funk aufwartet.

10. Varvoice
Varvoice-Plankton funktioniert wie ein kleiner Vocoder: Ähnlich dem Rec-Rec nimmt man auch hier ein (Sprach-)Sample auf, das man nun allerdings auf sechzehn verschiedenen Arten abspielen lassen darf. Als einzelne Anwendung ist es leider nicht mehr als eine recht amüsante Spielerei - sobald man aber über ein weiteres System mit anderen Electroplanktons verfügt, geht der Spaß erst so richtig los: Wird es beispielsweise mit dem Rec-Rec-Plankton kombiniert, erhält man unglaubliche neue Samples, die - trotz ihrer sehr einfachen Natur - bereits erstaunlich nah an Samples vom "Profi" herankommen. Neben der normalen Wiedergabe bietet das Varvoice noch fünfzehn weitere Manipulationsmöglichkeiten wie "Chorus", "Rewind" oder "Distortion", die der Aufnahme also weitere Stimmen hinzufügen, sie rückwärts abspielen oder den Klang zerhacken. Einzeln betrachtet bietet es durchaus einen gewissen Spaßfaktor, wenn man Geräusche oder Stimmen aus seiner Umgebung einfängt und verändert.

Grafisch ist "Electroplankton" eine Klasse für sich. Da das Plankton ja ein Wasserwesen ist, befinden sich in fast allen Varianten die Tierchen auf dem Touchscreen, der von Luftbläschen durchströmt wird. Eine Berührung mit dem Stylus ruft dort in der Regel weitere Blasen hervor, die sich meist in einem sehr dichten Teppich nach oben in Richtung Topscreen bewegen. Egal ob Tierchen oder Luftblase, es ist eine wunderbare Umsetzung, die stets zu gefallen weiß. Abwechslung in Farbe, Form und Gestalt der Mikroorganismen sowie deren jeweilige, individuelle Hintergründe tragen ihren Teil dazu bei, dass man sich nicht satt sehen kann und neben der primären Hörerfahrung auch optisch wirklich Einzigartiges geboten wird.
Musikalisch ist es der Gruppe um Toshio Iwai gelungen, allen ihren Anforderungen gerecht zu werden. Selten findet man solche Vollendung im Gehörten auf dem DS(i). Alle Samples, Töne und Klänge sind astrein und kristallklar. Von deren qualitativer Exzellenz muss wohl nicht extra gesprochen werden. Hier erwartet einen purer Hörgenuss. Speziell die Nutzung der Kopfhörer soll hier besonders angeraten werden, da viele der Sounds einen Raumklang haben, den man über die Stereoausgabe der Lautsprecher nur bedingt wahrnehmen kann. Zum Thema Sound gehören auch die diversen Möglichkeiten, die die verschiedenen Plankton-Arten bieten. Diese variieren zwar sehr stark von "eigentlich unbrauchbar" bis hin zu "schlichtweg genial", lassen sich aber aufgrund der kreativen Möglichkeiten, die jedes für sich bietet, nicht allgemeingültig kategorisieren.
Die Steuerung ist ebenso eine sehr wohl gefallende Angelegenheit. Egal ob man mit dem Touchpen seine Bahnen ziehen muss, Blätter in neuen Winkeln ausrichtet, ins Mikrofon klatscht oder singt, stets ist die Form der Interaktion mit dem Plankton die absolut optimalste Lösung und verlangt keine umständlichen Aktionen vom Spieler.

Fazit:
Das "Electroplankton" hat seit seiner ersten Veröffentlichung nichts von seiner radikalen und kompromisslosen Innovativität verloren. Wie bei so vielen der neu aufgelegten Retail-Titel für DSiWare beschleicht einen aber auch hier der leise Gedanke an Abzocke, da man für alle Teile zusammen auch ganze 20 Euro hinblättern darf. Dazu kommt, dass man mit einem Plankton alleine sehr beschränkte Möglichkeiten hat, sofern man überhaupt damit "arbeiten" kann und möchte. Einzelne Vertreter, die besonders empfehlenswert wären, kann man auch nicht herauspicken, da jedes auf seine Weise einzigartige Möglichkeiten bietet. Das Auflösen des Bundles, in dem es damals erschienen ist, ist wohl mit Abstand das größte Defizit bei der "Electroplankton"- Serie. Trotz alledem ist es nach wie vor eine Anschaffung, die sich für alle Musikenthusiasten und die Freunde von experimenteller Software lohnt. (Michi)

Pluspunkte:
+ Revolutionäres "Spielprinzip"
+ Exzellenter Klang
+ Schöne Optik
+ Viel Raum zur kreativen Entfaltung

Minuspunkte:
- Nur ein Tierchen pro Download
- Folglich sehr eingeschränkte Möglichkeiten

Prädikat:
Sehr Gut

Screenshot 1

Screenshot 2

Preis: Jeweils 200 Nintendo Punkte

news@mag64.de (25.03.2010)

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