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SWITCH I am Setsuna
 
 
I am Setsuna - SWITCH
Matthias Engert (02.10.2017)

SYSTEM: SWITCH-PAL
ENTWICKLER: TokyoRPG
GENRE: Rollenspiel
SPIELER: 1 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SPEICHER: 1,3 GB
DOWNLOADS: Nein
SCHWIERIGKEIT: 1-7
MP-MODI: Keine
SPRACHHÜRDE: Gering
ALTERSFREIGABE: USK6
5.1/DD/HD: Ja/Nein/1080p
TERMIN: Erhältlich
PREIS: ca.25 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE GAMEPLAY: Nein
RETAIL / E-SHOP: Nein/Ja

   
Einleitung....

Einige Monate gibt es die Nintendo Switch nun schon. In Sachen Software Angebot bessert sich die Lage zunehmend, auch wenn einige Genres nach wie vor gar nicht oder recht stiefmütterlich behandelt werden. Ein Bereich dabei betrifft die reinrassigen Rollenspiele, die man doch noch mit der Lupe sucht. Dabei gibt es sie durchaus, nur muss man dazu oft in die Tiefen des eShops eintauchen, um sie zu finden. Denn eines hat der Switch Markt bisher auch gezeigt. Wer sich rein auf den herkömmlichen Retail-Markt fokussiert, verpasst durchaus den einen oder anderen gelungenen Titel. Gute Beispiele dafür sind ein Fast RMX oder ein NBA Playground, um einmal auf andere Genres zu schauen. Im Regal beim Händler des Vertrauens sucht man solche Titel vergebens, da sie nur digital angeboten werden. Auch im Bereich der Rollenspiele ist da nicht anders. Heute schauen wir uns einen der Titel an, der sogar schon seit dem Start der Switch verfügbar ist. Im Schatten eines Breath of the Wild erschienen, hat er aber durchaus das Zeug seine Käufer zu finden. Auch für uns in der Redaktion, die wir den Rollenspielen zugeneigt sind, war der Titel klar auf der Testliste verankert. Zwar zeitlich nicht ganz aktuell, wollen wir euch den Titel aus dem Hause SquareEnix aber nicht vorenthalten.

Menus und die Story....

Schon preislich ist I am Setsuna ein Blick wert und wird im eShop um die 20 Euro angeboten. Dabei ist der Titel alles andere als Brandneu oder gar Switch Exklusiv. Für andere Konsolen gibt es diesen Titel schon, der aber nun auch den Nintendo Spielern zugänglich gemacht wird. Unter dem Dach von SquareEnix erschienen, ist die Firma TokyoRPG Factory in Sachen Entwicklung dafür verantwortlich. Ein Studio das erst 2014 gegründet und das mit Lost Sphear schon den nächsten Switch Titel im Januar 2018 in der Mache hat. Dabei ist das Ziel dieser Firma vor allem außerhalb Japans, die von der 16-Bit-Ära inspirierten JRPG's zu etablieren. Im Falle von I am Setsuna, sollte ihnen das durchaus gelingen. Rein technisch gibt es zunächst wenig zu meckern. Ihr als Spieler bekommt ein komplett englisches Spiel in Sachen Texte an die Hand, das zudem mit japanischer Sprachausgabe ein gelungenes Flair verbreitet. Technisch erwartet euch ein Spiel im 1080er Format, das in Sachen Sound die sehr gelungenen Stücke im normalen Switch 5.1. Surround Sound wiedergibt. Um mit dem Spiel Kontakt nach außen aufnehmen zu können, hat man die Arbeit vor den Spaß gesetzt. Denn erst wer den Titel einmal komplett durchgespielt hat, bekommt mit der Battle Arena einen DLC an die Hand, mit dem man via Online ID anderer Spieler auch gegen diese antreten kann. Das Hauptspiel selber ist aber leider nur für einen Spieler gemacht, bietet in Sachen Speicherplätzen aber mehrere an, um im Spielverlauf auch einmal einige Sachen ausprobieren zu können.

Wie immer wichtig in einem japanischen Rollenspiel ist die Story des Spiels, die auch hier auf das typische Helden und Bestimmungsfeature setzt. I AM SETSUNA erzählt die melancholische Geschichte von Setsuna, einer jungen Frau von unglaublicher innerer Stärke, und dem Opfer, welches sie zur Rettung der Menschen ihrer Heimat erbringen muss. Auf Setsunas Reise mit ihren zwei Beschützern ins entfernteste Land erlebt ihr als Spieler diese Reise und steuert dabei die Geschicke von mehreren Charakteren. Die Hauptrolle dabei bekommt der Charakter Endir. Endir ist ein erfahrener Söldner, dessen Schicksal sich durch das Zusammentreffen mit Setsuna für immer ändert. Endir begleitet Setsuna als einer ihrer Beschützer auf der gefährlichen Reise ins entfernteste Land. Hier greift ihr in das Geschehen ein und übernehmt die Rolle des schützenden Söldners. Dabei ist der reine Spielstart äußerst simpel gehalten und nach einem, mit sehr melancholischer Musik untermaltem Titelbildschirm, steht euch das Hauptmenü zur Verfügung. Hier könnt ihr einzig ein neues Spiel beginnen, oder ein gespeichertes Fortsetzen. Zusätzlich steht nach dem einmaligen Durchspielen der angesprochene DLC zur Verfügung. Mehr ist es hier auch nicht, so dass wir uns dem eigentlichen Spiel widmen können.

Das Gameplay....

Die Wahl eines Schwierigkeitsgrades bietet das Spiel nicht und man ist immer gespannt welche Vorstellungen die Entwickler über einen solchen so haben. Gerade japanische Firmen haben da ja gerne mal ihre eigenen Maßstäbe. Keine Sorge, mit einem Messer müsst ihr hier nicht durch das Spiel. ;-) So ruhig die Musik in der Einstimmung, so seicht beginnt auch das eigentliche Spiel, zeigt aber dennoch schnell, was einen hier spielerisch erwarten wird. Ihr seht sehr schnell den Charakter Endir in einer Iso Sicht von schräg oben durch einen verschneiten Wald laufen, ehe die Geschichte ihren Anfang nimmt. Ganz im Stile dieser Rollenspiele teilt sich später das Ganze in verschiedene Gameplay Facetten und Blickwinkel auf das Geschehen. So gibt es einen übergeordneten Oberweltbereich, in dem man sich wie in den alten Final Fantasy Spielen bewegt. Dazwischen kann man die reinen Kampfgebiete und Ortschaften betreten, in denen der Zoomfaktor nah über den Protagonisten umgesetzt wurde. Zu guter Letzt warten die reinen Kämpfe, die allerdings den gleichen Blickwinkel bieten. Das Ziel in I am Setsuna ist das Erreichen einer bestimmten End-Location im Spiel. Bis dahin erlebt der Spieler ein bodenständiges Rollenspiel, das in einigen Bereichen das gewisse Etwas bieten sollte. Aber eines nach dem anderen.

Die grundlegende Steuerung ist zunächst einfach erklärt. Ihr lauft via Stick durch die verschiedenen Gebiete, ohne eine Chance auf Kamerabeeinflussung. Allerdings bei dieser Sichtweise auch nicht notwendig. Mittels A-Taste kann der Spieler mit der Umgebung interagieren, sofern er sich im Adventure Modus befindet. In den Kämpfen sieht das später natürlich anders aus. Das Spiel selber ist dabei in verschiedene Kapitel eingeteilt, die man schön nacheinander spielt, wie leider das gesamte Spiel. Im Nachgang etwas das mir nicht so gefallen hat. Der reine Storyfaden ist sehr linear gestaltet und nur selten kann oder muss man mal von Hauptweg abweichen, oder sich um Nebenaufgaben kümmern. Diese bietet das Spiel an sich relativ wenig, sofern man sie überhaupt so bezeichnen will. Es ist immer klar was zu tun ist und wohin die Reise aktuell geht. Der Fokus liegt also hier schon sehr auf dem RPG Teil, was die spielerische Komponente angeht. Zu Beginn trifft unser Held einen recht ominösen Charakter, der ihm den Auftrag gibt Setsuna umzubringen. Natürlich lehnt unser Held das ab, trifft aber im Verlauf des Spiels oft auf diesen Charakter. Gleich im ersten Waldstück bringt man euch Spielern auch das Kampfsystem in seinen Grundzügen bei. Hier gibt es einige Unterschiede zu den meisten Rollenspielen. Wer übrigens früher Chrono Trigger geliebt hat, wird sich hier sehr wohl fühlen. Denn in diesem Spiel ist es so, dass bei Gegnerkontakten nicht in einen extra Bereich oder Bildschirm geschaltet wird, sondern sich alles genau in der gleichen Umgebung abspielt, die man gerade noch im Adventure Modus durchlaufen hat.

Grundlage ist dabei ein Kampfsystem, das zwar Rundenbasiert angepriesen wird, aber schon eine Echtzeitkomponente in sich birgt. Die Live-Komponente ist dabei der Fakt, dass selbst bei eigenen Aktionen die Gegner selber agieren können. Zudem kann man das in den Optionen auch noch etwas verfeinern, so dass unter anderem selbst Momente, in denen man ein Heil-Item nehmen will, vom Gegner genutzt werden können. Grundlegend ist es schon so, dass alle irgendwie nacheinander dran sind, der Zeitpunkt wann agiert wird, aber durch viele Facetten beeinflusst wird. Grundlage bei den eigenen Helden ist eine entsprechende Aktionsleiste. Dabei werden in Kämpfen diese speziellen Anzeigen unterhalb im Bildschirm angezeigt. Neben dem Skin des Charakters, gibt es die Lebensleiste, das Gegenstück für die Spezialenergie und eben die sich stetig füllende Aktionsleiste. Ist diese einmal voll, dürft ihr beim Charakter das Kampfmenü aufrufen und verschiedene Sachen ausführen. Das reicht von einfachen Attacken, dem Nutzen von Statusitems, bis hin zu mächtigen Specials und Aktionen, die mit einem Teamkollegen ausgeführt werden. Dabei kann man sich einen Gegner seiner Wahl aussuchen, der danach attackiert wird. Die eigene Aktionsleiste ist nun leer und muss erst wieder aufgefüllt werden. Währenddessen sind die Gegner dran, die wie alle Beteiligten in einem Kampf auch ständig die Positionen innerhalb des Bildausschnitts wechseln. Größer ist der Kampfbereich dann eben auch nicht. Einzig bei mächtigen Boss Gegnern geht die Kamera teils noch einen Tick höher.

Ihr seht dabei die Energieleisten der Gegner, so dass man einschätzen kann, was dieser noch benötigt. Sind alle erledigt, gibt es Belohnungen in Form von Geld, Materialien und natürlich Erfahrungspunkten. Alles Zutaten für ein gut funktionierendes RPG-System. Weiterhin lernt ihr andere Dinge des Systems an sich kennen. Speziell das Pausenmenü bietet euch hier Zugriff auf die verschiedensten Aspekte dieses Spiels. Das Beginnt bei der Bewegung auf der Oberwelt im jederzeit möglichen Speichern und dem Zugriff auf diverse Nachschlagewerke und Journale, die unter anderem eure Reise protokollieren. Dazu gibt es einen Bereich, der euch zu allen Teilen des Spiels die jeweilige Menge und Prozentzahl an gefundenen Inhalten wiederspiegelt. Also z.B. wie viele Waffen der im Spiel enthaltenen ihr gefunden habt, welche Monster oder auch welche Materialien in welchen Gebieten geholt wurden. Zudem seht ihr hier das Charaktermenü jedes einzelnen Mitglieds der Gruppe. Welcher Klasse er angehört und wie die jeweiligen Stats aufgebaut sind. Denn neben dem persönlichen Level verändern sich in vielerlei Hinsicht die persönlichen Werte. Sehr gelungen ist in I am Setsuna das Talisman System, die man anlegen und stetige Effekte und Zustände beim Spieler auslösen. Dazu kommt das Thema Spritnites. Diese Objekte dienen dazu um spezielle Techniken zu erlernen. Möglich nur wenn man bei bestimmten Charakteren im Spiel die im Spiel in Unmengen vorhandenen Materialien verkauft. Diese ermöglichen bei den Charakteren spezielle Slots mit Techniken zu füllen, die man in den Kämpfen allein oder nur im Team ausführen kann.

Denn allein bleibt man im Spiel nicht lange. Wie beim Thema Story schon erwähnt spielt ja Setsuna eine Rolle, die aber bei weitem nicht die einzige Person ist, die sich im Verlauf eurer Gruppe anschießt. Bei knapp 10 Charakteren war bei mir Schluss, von denen immer 3 aktiv durch die Gegend ziehen. Wie es sich für ein gutes Rollenspiel gehört, sind die Fähigkeiten immer wieder verschieden. So reichen die Helden im Spiel von Nahkampfdödeln bis zu den üblichen Fernwaffen- und Magie-Protagonisten. Teilweise wählt man diese sogar der Umgebung und den dortigen Gegnern passend aus, was die Teams mit der Zeit zur kleinen Wissenschaft macht. Aber und das zeigt das Spiel auch, kann man sich mit einer festgelegten Truppe eigentlich allen Kämpfen stellen, sobald man in Sachen Techniken konsequent an den Charakteren feilt. Zugute kommt dem ganzen System, dass alle Helden gleichzeitig EXP erhalten und im Vergleich mit anderen Rollenspielen die Level Ups relativ fix gehen. Hier gilt also besonders, wer keinem Kampf aus dem Weg geht, hat eigentlich wenig zu befürchten. Wer hochgerüstet durch die Gegend zieht, erlebt dann eben auch die ab und zu etwas langatmige Seite des Spiels. Relativ wenig Abwechslung in Sachen Locations, immer sehr linear gestaltet und in Sachen Gegner Vielfalt nicht immens groß. Ebenso recht wenige Waffen und reine Ausrüstung, die diesem an sich immer motivierenden Teil eines RPGs den Kick nimmt. Da fehlt dann ein wenig die Überraschung in der Action, da vieles doch ein wenig vorhersehbar ist. Hol dies, besiege den, erreiche einen speziellen Ort. Das ist insgesamt so ein wenig die Schwäche des Spiels. Hier passt sich das Ganze dann oft der sehr entspannten Musik an. ;-) Ausnahme sind aber auf jeden Fall die Boss Gegner. Hier haben die Entwickler einiges draufgepackt, was den Schwierigkeitsgrad angeht.

Der Rest ist viel Small Talk, der in diesem Spiel den Hauptteil der Geschichte abdeckt. Kaum epische Sequenzen, sondern viele Gespräche, um wirklich alle Facetten der Geschichte auch zu verstehen. Auch das ist manchmal etwas zäh und zieht den Spielablauf. Actionfreunde unter euch, die stetig auf Trab gehalten werden wollen, sind hier nur bedingt richtig. Dazu bleibt man sich in I am Setsuna das ganze Spiel über treu und legt den Fokus klar auf den spielerischen Teil des RPG's, in dem man sich neben der erzählten Geschichte, um die Feinheiten der Charakter Entwicklung kümmern muss.

Grafik & Sound....

Grafisch ist das Spiel nichts, was der Hardware Kopfzerbrechen bereitet. ;-) Sie wirkt immer etwas blass durch die oft genutzten Winterlandschaften und darf nur selten mal zeigen, was an Farbpower genutzt werden kann. Erst in den Kämpfen und beim Einsatz diverser Specials bekommt man auch mal was fürs Auge geboten. Der Rest ist zweckmäßig, ohne jetzt großartige Aha-Effekte auszulösen. Die Umgebungen sind seicht animiert, was oftmals eine gewisse Eintönigkeit mit sich bringt und durchaus auch sehr sterile Abschnitte zutage fördert. Hier wäre durchaus mehr drin gewesen. Die Charaktere sind für ihre Größe ordentlich gestaltet, lassen aber ebenfalls die ganz große Detailliebe vermissen. Ausnahme sind viel Boss Gegner, die man Bildschirmfüllend durchaus gelungen gestaltet hat. Dafür muss man sich natürlich technisch keine Sorgen machen. Hier passt im Spiel eigentlich alles.

Der Sound ist so eine Sache. Mir gefällt schon die sanfte und ruhige Musik im Spiel. Sehr passend für das Herumlaufen in einsamen Gegenden. Allerdings gibt es innerhalb der ruhigen Musik nur wenig Abwechslung. Das gleiche gilt für die Kämpfe. Dann wechselt die Musik in einen fordernden und actiongeladenen Sound, der aber ebenfalls gefühlt immer gleich ist. Dazu die immer gleichen Samples der Helden, was sich einfach mit der Zeit abnutzt. Auch hier zweckmäßig, mehr aber auch nicht.

Fazit....

Insgesamt ist I am Setsuna ein bodenständiges Rollenspiel, das seinen Fokus sehr auf die hier erzählte Geschichte und die Charakter Entwicklung legt. Dadurch fehlt dem Spiel so ein wenig die Dynamik im reinen Spielablauf. Durch das sehr lineare System auch bei den Orten der Handlung, fehlt dem Spiel oft der Überraschungseffekt und das motivierende Suchtfeature, wie in vielen Rollenspielen, kommt hier nicht. Das Entwickeln der Charaktere macht Spaß und das Kampfsystem weiß zu gefallen. Wer aber genau daran konsequent arbeitet, hat mit den Gegnern und Aufgaben wenige Probleme. So geht es von einem Ort zum nächsten. Gegenden durchqueren, Gegner umhauen, Aufgabe erfüllen und weiter geht's. Alles recht vorhersehbar. Das ist eigentlich auch die große Schwäche des Spiels. Wem das gefällt, der sollte durchaus einen Blick riskieren. Wer es aber lieber vielschichtiger mag, sollte noch auf die eine oder andere Alternative warten. Und davon kommen in den kommenden Wochen glücklicherweise noch genug.

 

+ Ordentliche Rollenspielkost
+ Gruppen-Gameplay passend
+ Material Feature
+ Hoher Charakter-Bezug/Story
+ Spezialattacken/Slot-Feature
+ Relativ schnelles Leveln
+ Kaum Ladezeiten
- Grafische Abwechsung
- Wenige Ausrüstung
- Gegner Vielfalt
- Recht linear/Nicht so schwer

GRAFIK: 68%

SOUND/EFFEKTE: 70%

MULTIPLAYER: --

GESAMTWERTUNG: 71%

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