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SWITCH Fast RMX
 
 
Fast RMX - SWITCH
Matthias Engert (06.03.2017)

SYSTEM: SWITCH-PAL
ENTWICKLER: Shinen
GENRE: Funracer
SPIELER: 1-4(8) Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SPEICHER: 835 MB
DOWNLOADS: Nein
SCHWIERIGKEIT: 2-8
MP-MODI: Online, Split, 8-Link
SPRACHHÜRDE: Keine
ALTERSFREIGABE: USK6
5.1/DD/HD: Ja/Nein/1080p
TERMIN: Erhältlich
PREIS: ca.20 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE GAMEPLAY: Ja
RETAIL / E-SHOP: Nein/Ja

   
Einleitung....

Da ist er also, der erste Software Test zur neuen Nintendo Switch Konsole. Habe durchaus länger überlegt, welchen Titel wir zuerst vorstellen möchten. Zelda wäre natürlich perfekt, ist aber noch nicht fertig. Würde also den Vorstellungsreigen nach hinten schieben. Da wir unsere Ausstattung relativ spät bekommen haben, muss also ein anderer Titel her. Da das Angebot zum Start auch überschaubar ist, fiel letztendlich die Wahl auf ein deutsches Produkt - Fast RMX. Aufgrund der Erfahrungen mit dem Wii U Vorgänger ideal, um alle Aspekte der Konsole mit einzubeziehen. Und im Gegensatz zum Vorgänger auch Online endlich mit Gegnern, was auch diesen Part des Spiels gleich viel intensiver macht. Erinnert mich ein wenig an den Wii U Launch, wo auch ein Racer der erste Titel war, den wir euch seinerzeit vorgestellt haben. Klar dass auch hier wieder Freunde der Hochgeschwindigkeitsrennen und des F-Zero Gameplays angesprochen werden. Da die Erinnerungen an den Vorgänger noch relativ frisch sind, war ich persönlich sehr gespannt, was geändert wurde, was es Neues gibt und ob die Kritikpunkte der Wii U Version ausgemerzt wurden. Also halten wir uns hier nicht lange auf und starten wieder auf den futuristischen Strecken der Fast Serie durch.

Menus und die Story....

Wie schon erwähnt brechen wir hier gleich mal die sinnbildlich patriotische Lanze. Denn auch Fast RMX kommt von der deutschen Software Schmiede Shinen. Mittlerweile auf vielen Nintendo Plattformen mit ihren Spielen vertreten, steuern sie also hier gleich zum Start einen Titel mit bei. Wie den Vorgänger auch, gibt es diesen Titel zunächst nur als Download-Titel, der im Vergleich auch relativ günstig daherkommt. Geboten wird also ein gelungenes Preis/Leistungs-Verhältnis. Würde mich auch nicht wundern, wenn zu einem späteren Zeitpunkt auch hier Updates oder gar eine Retail-Variante erscheinen werden. Im Systemspeicher der Switch belegt Fast RMX 835MB, wobei davon 13MB dabei die Update Dateien auf Version 1.1 entfallen. Wieder wagt man sich bei Shinen an das aktuell technisch machbare und bringt den Racer in 1080er Auflösung auf den TV-Bildschirm, wobei beim gebotenen Speed selbst die schlechtere Auflösung auf dem Switch Display kaum wahrgenommen wird. Soundtechnisch zeigt Shinen auch hier wieder, wie man den 5.1 Sound klanglich wieder aufwertet. Sicherlich das Spiel zum Start mit den sattesten Bässen. In Sachen Controller sind alle möglichen Varianten nutzbar. Neben den Joy-Cons im Verbund, darf auch die Single Variante genutzt werden. Sprich wer 2 Spieler an die Switch binden will, kann dies über die Single Variante tun. Richtig lohnenswert ist der Titel in meinen Augen aber mit dem Pro Controller. Eine Story sucht man auch hier wieder vergebens, so dass man sich im Hause Shinen treu bleibt. Leider nicht der einzige Punkt, bei dem sich wenig getan hat.

Inhaltlich gibt es durchaus eine Überraschung. Sobald man das Hauptmenü erreicht, wirkt dieses aufgeräumter als beim Vorgänger. Nicht weiter verwunderlich, denn den Time Trial Modus gegen die Zeiten der Entwickler gibt es auf der Switch nicht mehr. So bleiben euch hier die Meisterschaft, der Mehrspieler und der Hero-Modus als spielbare Varianten. Dazu kommen die Optionen, die unter anderem jetzt eine individuell anpassbare Tastenbelegung zulassen. Ihr könnt den Sound beeinflussen, sowie das HUD und kleinere grafische Effekte anpassen. Wie schon beim Vorgänger werden euch die Fortschritte im Spiel anhand einer Prozentanzeige angezeigt. Ebenfalls verzichtet man hier auf die kleinen Fact-Sheets zu den Fahrzeugen, was aber nicht weiter schlimm ist. Um im Hero-Modus was zu reißen, bedarf es auch hier wieder der Erfolge in der Meisterschaft. Genau in diesen Modus wollen wir natürlich als erstes hineinschauen.

Das Gameplay....

Wollt ihr die Meisterschaft auf der Switch starten, wählt ihr den entsprechenden Modus an und landet wieder als erstes auf dem Meisterschaftsbildschirm. Fast RMX ist wie schon erwähnt kein typische Racer mit aktuellen Fahrzeugen des realen Straßenverkehrs, sondern ganz im Stile eines F-Zero mit futuristischen Gleitern, die mit mehr als 700km/h durch die Gegend wuseln. Kern des Einzelspielers ist die angesprochene Meisterschaft, in der es darum gehen wird auf insgesamt 30 Strecken zu zeigen, wer sein Fahrzeug am besten beherrscht. Damit wertet man die reine Anzahl an sich auf dem Papier auf. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit. Denn ein komplett neues Spiel ist Fast RMX auf der Switch nicht. Erinnert an wenig an Mario Kart 8 Deluxe. Bekannte Inhalte wie Strecken und Fahrzeuge wurden erweitert. So auch hier, wo es eben jetzt zu den von Neo her bekannten Strecken und Fahrzeuge ein paar neue Varianten dazu gibt. Auf dem Weg zum Champion aller Klassen, erfindet Shinen das Rad nicht neu und präsentiert die Meisterschaften in 3 übergeordneten Klassen. In Sachen Schwierigkeit eine Mischung aus immer höherer Geschwindigkeit und vor allem einer geharnischten Gegner-KI. Eines kann man auch auf der Switch vorweg nehmen. Ein Abendfüller ist das Spiel nicht. Um wirklich alle Pokale zu holen, hat man schon eine Weile zu tun. So teilen sich die Ligen wie bei einem Mario Kart in Anfänger, Fortgeschrittener und Experte ein. Gemäß dem Motto, eins nach dem anderen stehen euch zu Beginn auch nur ausgewählte Inhalte zur Verfügung. Auch hier hält man sich an alte Regularien und der Spieler ist verantwortlich für Erfolge und den Spielfortschritt.

So ist zu Beginn nur die Anfängerliga verfügbar. Jede Liga ist zudem in 10 verschiedene Cups aufgeteilt, die ebenfalls nacheinander gefahren werden müssen. Um zum jeweils nächsten Cup zu gelangen, muss der Spieler mindestens 3. werden. Ansonsten darf der gesamte Cup neu gestartet werden. Dabei hat man jetzt in RMX die Cups anders aufgeteilt und muss nur noch 3 Strecken am Stück fahren. Hebt natürlich die Chance auf einem der ersten 3 Plätze zu landen und zumindest in Sachen Spielfortschritt schneller Erfolge zu erzielen. Sobald ihr am Ende alle 10 Cups erfolgreich gestaltet habt, wartet das gleiche Spielchen eine Klasse höher. Illusionen über einen "langsamen" Anfänger-Cup sollte man sich nicht machen. Es geht schon gleich zu Beginn knackig zur Sache. Etwas das ich gut finde und den Titel auch in Sachen Anspruch wieder auszeichnet. Wählt ihr den ersten Cup an, steht die Fahrzeugwahl an. Hier hat man sich zumindest der Kritik angenommen, im Vorgänger zu wenige Fahrzeuge geboten zu haben. 15 Fahrzeuge warten jetzt auf euch im gesamten Spiel, die bis auf einige Anfangsvarianten ebenfalls alle erst freigespielt werden müssen. Alle Fahrzeuge haben eine recht grobe Einteilung in Sachen Technik. Neben dem Gewicht kommen die Punkte Geschwindigkeit und Beschleunigung zu ihrem Recht. Das Thema Setup, oder sonstige Einstellmöglichkeiten lassen die Entwickler wieder vermissen. Hier hätte ich mich auf der Switch sehr über tiefergehende Möglichkeiten gefreut. So lässt in diesem Bereich auch die Motivation etwas zu wünschen übrig. Denn die Fahrzeuge spielt man allesamt im ersten Cup frei, so dass man dieses Thema relativ schnell abhakt. Ein paar mehr Möglichkeiten die Flitzer noch zu verbessern, hätte ich mir da schon gewünscht.

Hier bleibt also der gleiche Kritikpunkt bestehen, den man schon auf der Wii U anbringen konnte. Sobald man alle Strecken mal gefahren hat, variiert man zwar hier und da mal mit den Fahrzeugen. Insgesamt und das war auch meine eigene Erfahrung, legt man sich auch auf der Switch ab dem zweiten Cup auf ein Fahrzeug fest, die sich natürlich schon voneinander entscheiden. Habt ihr euren Gleiter gewählt, geht's auf die Pisten dieser Welt, die sich in Sachen Locations dann zumeist doch auf unserem Planeten befinden. Ein gelungener Kameraflug über die Strecken stimmt euch gut ein und ihr landet am Ende auf dem letzten Platz der Startformation mit der Kamera hinter eurem Fahrzeug. Später entscheidet natürlich die Platzierung des Rennens, wo ihr im nächsten startet. Gefahren werden in den Rennen immer 3 Runden gegen jeweils 9 Gegner. Teils mehrere Minuten lang, sind das alles andere als Shorttracks. Alle gieren nach dem Sieg und jeder Platz bringt entsprechend Punkte. Da die KI auch in dieser Hinsicht relativ ausgewogen ist, kann man auch durchaus mal ein schlechtes Rennen haben. Es gewinnen nicht immer die gleichen Gegner. Auf der anderen Seite merkt man zudem schnell, dass man Rennen zwar schon durch das eigene Können gewinnen kann, aber nur selten wirklich Vorsprung herausführt. Es ist also in der Regel zumindest auf den ersten 5 Plätzen immer relativ eng bis zur Ziellinie. Von daher hat sich auch auf der Switch in diesem Bereich nichts geändert, was als positiv angemerkt werden kann. Ihr werdet also immer gefordert. Gefahren wird mit einem der 3 verschiedenen Blickwinkel, wobei die entfernte Sichtweise in meinen Augen am besten geeignet ist. Hier stimmt die Mischung aus Übersicht und Kontrolle beim gebotenen Speed am besten.

Es gibt den üblichen Superstart und die Hatz nach dem Sieg beginnt. In Sachen Steuerung kommt eine gewohnte Variante zum Einsatz, wobei ihr wie schon erwähnt auf der Switch das Setup aktiv beeinflussen könnt. Ich befasse mich hier mit dem Standard Setup, das vor allem mit dem Pro Controller sehr gut funktioniert. Ihr lenkt mit dem linken Stick und könnt mittels A und B Beschleunigen und Bremsen. Bei den Geschwindigkeiten ist das Thema Kurven-Fahrten natürlich besonders. Dafür kann man die ZL und ZR Tasten nutzen, mit deren Hilfe man einen leichten Drift hinbekommt und so relativ geschmeidig auch durch enge Kurven kommt. Insgesamt ist das Lenkverhalten angenehm direkt und dennoch relativ weich. Es gibt zwar durchaus Streckenbedingt ein paar haarige Momente, unfair oder hakelig ist die Steuerung aber keineswegs. Spielt ihr mit den Joy-Cons ist vor allem die Variante an der Switch etwas tricky, sofern ihr etwas größere Hände habt. Hier verkrampft man doch etwas. Was natürlich auch einen Grund hat. Aber dazu gleich mehr. Zusätzlich habt ihr einen Turbo zur Verfügung, der euch nochmal locker um ein Drittel schneller macht. Aber nichts ist geschenkt und dafür muss der Spieler Energie zur Verfügung haben. Eine entsprechende Balkenanzeige ist dafür vorgesehen, die man durch Einsammeln kleiner Energiekugeln auf den Strecken mit Inhalt füllt. Angenehmer Nebeneffekt beim Nutzen eines Turbos ist die Tatsache, damit auch Gegner ärgern zu können. Denn berührt man einen Gegner in diesem Moment, der nur sehr kurz wirkt, wirft es diesen sofort aus der Bahn. Ein Thema für sich ist in meinen Augen das Phasenthema. Auch der Grund für eine etwas verkrampfte Haltung bei angesteckten Joy-Cons an der Switch. Etwas sehr spezielles, das auf jeden Fall nicht jedem Spieler gefallen wird.

Einfach gesagt gibt es auf den Strecken jede Menge Beschleuniger. Soweit so gut könnte man meinen. Problem ist dabei, dass es diese Abschnitte und Orte mal in einer blauen und mal in einer orangen Variante gibt. Als Gegenstück könnt ihr euer Fahrzeug per X-Taste ebenfalls in diese beiden Farben und damit Phasen umschalten. Seid ihr selber orange und fahrt durch einen gleichfarbigen Abschnitt, so gibt es nochmal einen Tempo-Boost. Fahrt ihr gerade im blauen Modus mit dem Fahrzeug und erwischt einen orangen Abschnitt, werdet ihr extrem verlangsamt. Das bedeutet auf Dauer, das ihr ständig auf den Strecken hin und herschalten müsst. Das ist in meinen Augen durchaus auch mal nervig. Vor allem wenn man mit Gegnern und den oft etwas wilden Streckenführungen zu tun hat. Man vergisst zu wechseln, oder macht es zu spät und schwupps ist man auf einmal ein paar Plätze hinten. Ich für meinen Teil fand das nicht so prickelnd. Vor allem auch deshalb, weil die Gegner diesen Teil des Spiels sehr gut beherrschen. Auch hier ist im Vergleich zu Neo alles beim alten geblieben. Der Rest ist in der Tat die Fahrzeugbeherrschung und das Kennenlernen der Strecken. Diese haben es durchaus in sich und das meine ich dann auch positiv. Von breiten Asphalt und Wüstenstrecken geht es hoch in die Lüfte, schmale Abschnitte in der Luft ohne helfende Barrieren an den Seiten, so dass auch Abstürze vorprogrammiert sind. Hier gibt es aber durchaus auch eine positive Änderung zu vermelden. Shinen hat das Rücksetzsystem verändert. Und dieses Mal zum Vorteil des Spielers.

Wurde man auf der Wii U noch weit hinter dem Unfallort abgesetzt, so geht es auf der Switch an der gleichen Stelle und teilweise sogar etwas weiter vorne weiter. Macht das Spiel keineswegs leichter, aber einfach fairer, wenn man eben doch mal so einen Fehltritt fabriziert. Speziell in der dritten Runde hat man da durchaus eine Chance sein Platzierung halbwegs zu halten. Auch auf der Switch gibt es kein Item-System wie in einem Mario Kart. Außer dem Turbo und dem Treffen eines Gegners, kann man diese nicht weiter beeinflussen. Denn kämpft man sich von Cup zu Cup und lernt vor allem die Strecken kennen. Üben und Streckenkenntnis sind hier oberste Bürgerpflicht. Vorher braucht man sich an dem wieder sehr speziellen Bonus-Modus gleich gar nicht versuchen. Denn wie schon beim Vorgänger ist der Hero-Modus was für die ganz harten unter euch. Hier zählt zum einen nur der erste Platz, was zusätzlich noch erschwert wird. Denn der Balken für die Turbo-Energie entspricht auch noch eurer Lebensenergie. Sprich sobald man hier mal einen Crash fabriziert, ist auch schon das Rennen vorbei. Es verführt zwar schon den Turbo ständig zu nehmen, wenn die Leiste voll ist. Allerdings darf man dann auch keine Fehler machen. Diese Mischung aus Risiko und im Auge behalten der Lebensleiste macht hier den Reiz aus. Da man die Strecken einzeln fährt, ist der Widerspielwert recht hoch. Bei 3 Rennen mit diesen Regeln verliert man sonst schnell die Lust. Für Langzeitspieler steht aber zum Switch Start auch der Mehrspieler hoch im Kurs, um den wir uns gleich kümmern.

Grafik & Sound....

Grafisch hat man den Titel auf der Switch verbessert. Was vor allem an der jetzt in 1080er Auflösung gehaltenen Spielgrafik liegt. Bedingt durch den immensen Speed mit seinen 60 Bildern pro Sekunde, merkt man das in Sachen Umgebungen allerdings eher auf den zweiten Blick. Dafür sieht man das Ganze recht fix bei den Fahrzeugen, die einfach etwas klarer und detaillierter wirken. Auch diverse dunkle Abschnitte kommen hier einen Tick besser rüber. Bleibe aber dabei, dass es natürlich kein Quantensprung geworden ist. Muss es auch nicht, da allein der Gamespeed hier eine entscheidende Rolle spielt. So viel Zeit um abseits der Strecken mal das Auge schweifen zu lassen hat man eh nicht. Bringen die Screens und Videos nicht ganz rüber. Aber zumindest wieder ein Kompliment für die technische Seite des Spiels. Gefühlt ist das gesamte Spielgefühl auf der Switch etwas runder und machbarer. Mag an der Kenntnis aus der Wii U Version liegen, aber die teilweise kantigen Fahrten dort, hatte ich auf der Switch nicht mehr. Effekte sind ebenfalls die gleichen und wurden in dem Sinne nicht groß erweitert. Technisch weiterhin fehlerfrei gilt das vor allem auch für den Mehrspieler, der ja nun auf der Switch auch endlich mit Gegnern glänzt. Aber dazu gleich mehr. Auch das Spielen auf der Switch selber gibt keinen Anlass zur Kritik. Auch hier kommt durch das IPS Panel die Farb- und Speedpower voll rüber. Einzig die Steuerung mit angesteckten Joy-Cons ist, wie oben schon erwähnt, etwas tricky.

Der Sound bleibt vor allem aufgrund der satten Klangausgabe schnell im Gedächtnis. Wo man in anderen Spielen erst einmal am Regler drehen muss um was zu hören, pusht einen RMX sofort nach dem Einschalten mit satten Bässen und markant lauten Ausgabe. Das liegt natürlich auch wieder an den starken Rhythmen. Vor allem die Musik im Techno-Stil passt hier natürlich sehr gut zum gespielten Thema. Hämmernde und fordernde Stücke untermalen die Action auf den Pisten sehr gut. Das gleiche gilt für die Effekte. Zwar nicht unendlich was die Abwechslung angeht, sind die enthaltenen Sachen ebenfalls von der prägnanten Variante. Sprachausgabe oder sonstige Schmankerl gibt es dagegen leider nicht. Mal abgesehen vom Hauptmenu und den Platzierungen.

Multiplayer/Online....

Den größten Gewinn gegenüber der Wii U Version macht der Spieler durch den Mehrspieler. Hier hat man auf der Switch mehr Möglichkeiten und vor allem einen ganz entscheidenden Vorteil - Gegner. ;-) Denn auf der Wii U haben sich mit dem Spiel nicht mehr viele beschäftigt. Das ist zum Start einer neuen Generation natürlich was anderes. Dabei muss sich Fast RMX zunächst nicht verstecken, was die Möglichkeiten angeht. Denn alle 3 möglichen Mehrspieler Varianten werden abgedeckt. Neben der Möglichkeit Online gegen Spieler weltweit anzutreten, punktet das Spiel auch mit den lokalen Möglichkeiten. Wie ein Mario Kart 8 Deluxe in Kürze, könnt ihr auch hier 8 Switch Systeme miteinander verbinden und es darf somit wieder menscheln. ;-) Wer 7 Kumpels samt Switch physisch um sich herum hat, darf sich über ausladende Sessions freuen. Ebenso gibt es wieder den Splitscreen auf dem heimischen TV oder der Switch Mobil. Da die Single Variante der Joy-Cons unterstützt wird sind 2 Spieler schnell eingebunden. Auf lange Sicht bietet allerdings der Online Modus ein gelungenes Spielerlebnis. Gegner findet man zuhauf und 8 Spieler können hier gegeneinander fahren. Schade dass es noch kein Rangsystem oder Turnier Gameplay gibt. Das fehlt noch und wird hoffentlich noch per Update hinzugefügt. 6 Strecken stehen immer gleichzeitig zur Auswahl, die allerdings ständig durchgemischt werden. Insgesamt stehen euch also schon alle zur Verfügung. Die Wahl geht relativ fix und ohne große Wartezeiten kann man loslegen. Darf man sich also in diesem Bereich bald mit Mario Kart 8 Deluxe über 2 Spiele dieser Art freuen. Hier eben im Vergleich zur Wii U Version Neo endlich auch mit Gegnern. Technisch gibt es nichts zu meckern. Der Speed ist der Gleiche, so dass man hier keine Einschränkungen erlebt.

Fazit....

Den ersten Software Test auf der Nintendo Switch kann man also durchaus positiv bewerten. Zwar muss man schon anmerken, das Fast RMX kein brandneuer Titel ist, sondern eher ein größeres Update zu Neo auf der Wii U darstellt. Neben einigen Kritikpunkten, die man auch jetzt noch nicht ausgemerzt hat, punkten aber die markanten Neuerungen und Verbesserungen. Grafisch und technisch verbessert, meine ich hier vor allem die Mehrspieler Möglichkeiten. Alle 3 Varianten der Switch sind möglich, wobei lokale 8er Turniere natürlich was Neues darstellen. Online endlich mit Gegnern, spielt man hier schon eine Weile, auch wenn hoffentlich in Sachen Ranking noch was kommen wird. Egal ob am TV oder mobil mit der Switch, dass Spiel zeigt sich von der spaßigen Sorte und fordert den Spieler einmal mehr mit seinem extremen Gamespeed, den so wohl nicht viele Spiele bieten werden. Wenn nun noch Nintendo endlich mal eine F-Zero Ankündigung bringt, ist mir um dieses Genre auf der Switch nicht bange.

 

+ Preis/Leistungsverhältnis
+ 30 verschiedene Strecken
+ Sehr Hoher Gamespeed
+ Keinesfalls ein leichtes Spiel
+ MP, u.a. 8 Switch Systeme lokal
+ Steuerungssetups anpassbar
+ Stylische Musikuntermalung
+ Komplett Deutsch
- Fahrzeug Upgrades wären toll
- Phasen Feature Geschmackssache

GRAFIK: 76%

SOUND/EFFEKTE: 79%

MULTIPLAYER: 80%

GESAMTWERTUNG: 75%

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