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NDS Runaway 3: A Twist of Fate
 
 
Runaway 3: A Twist of Fate - NDS
Kilian Pfeiffer (26.12.2010)

SYSTEM: NDS
PUBLISHER: dtp
GENRE: Adventure
SPIELER: 1 Spieler
HANDBUCH: Mehrsprachig
SPEICHER: Batterie
1MODUL MP: Nein
SCHWIERIGKEIT: 2-7
SECRETS: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: USK12
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Nein
PREIS: ca.40 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
LESERMEINUNGEN: Nein

   
Einleitung....

Lange haben Adventure-Freunde warten dürfen. Nun endlich werden sie mit dem inzwischen dritten Teil der Runaway-Serie bedacht. Dieses Mal leider nur noch auf dem DS. Eine Wii-Umsetzung hat man sich geschenkt und setzt ganz und gar auf die Handheld-Fassung, die im klassischen Point `n Click-Stil daher kommt.

Menus und die Story....

Brian Basco ist tot? Kann das sein? Der Hauptdarsteller der Runaway-Serie? Wohl eher nicht. Im ersten Moment scheint es in „Runaway – A Twist of Fate" aber so. Doch keine Angst, Brian liegt lebendig begraben auf dem Friedhof. Von dort solltet Ihr ihn zunächst also befreien. Das Abenteuer nimmt seinen Lauf...

Technik und Gameplay....

„Runaway – A Twist of Fate" hätte klassischer nicht ausfallen können. Ihr steuert zunächst Gina, Brians Freundin, durch das Setting rund um den Friedhof. Dort beginnt Euer Verschwörungsabenteuer, das neben Rätsel-Kopfnüssen auch eine Menge an Minispielen bereithält. Über 100 Rätsel weist die Spielepackung aus, gezählt haben wir zwar nicht, gut möglich ist dies aber allemal. Ihr steuert also Euren Charakter per Touchpen-Klick durch die Umgebungen und erkennt an einem weiß aufleuchtenden Punkt, dass es an dieser und jener Stelle etwas zu untersuchen gilt. Entweder betrachtet Ihr die jeweilige Stelle oder versucht sogleich mit dieser zu interagieren. So gilt es etwa, von einer Statue, die die Weltkugel geschultert hat, Lederriemen mit Euch zu nehmen, jedoch müsst Ihr zunächst die Kugel stützen, die durch die Riemen gehalten wird. Auf die notwendige Hilfe stoßt Ihr während einer Stippvisite einer Baustelle. Dort findet Ihr eine Stütze, die Ihr abmontiert und unter die Kugel stemmt. Nun könnt Ihr ohne Weiteres die Lederriemen in Euer Inventar wandern lassen.

Nicht alle Aufgaben in „Runaway – A Twist of Fate" sind sofort logisch eingängig. Einige Kopfnüsse führen zum bloßen Kopfschütteln, wieder andere sind teils einleuchtend und sofort offensichtlich. Gut ist, dass im Spiel eine Lösungshilfe eingebaut wurde, die jedoch – so sollte es die Praxis zeigen - nicht immer die besten Dienste erweist, da die Hinweise teils übelst an den Haaren herbeigezogen sind. So ist dann die Lösung vielmehr eine weitere Verwirrungsmaßnahme, die Euch nicht viel weiterführt. Der technische Aspekt kann sich sehen lassen, sind es doch erneut die aus der PC-Version altbekannten Schauplätze, die auf den Nintendo DS portiert wurden und dort eine gute Figur machen. Unterhaltungen gehören zum guten Adventure-Alltag, die Verwaltung des eigenen Inventars sowieso. So orientiert man sich doch in sehr großer Weise am Erstling, was gut ist, und liefert ein auf Bewährtem basierendes Machwerk.

Grafik/Sound....

Bei „Runaway – A Twist of Fate" handelt es sich um eine PC-Adaption, die auf die technischen Möglichkeiten des Nintendo DS angepasst wurde. Selbst die Zwischensequenzen wurden übernommen und vermitteln eine sehr gelungene Gesamtatmosphäre. Auch die Point `n Click -Grafik bietet eine gute Übersicht und überzeugt durch farbenfrohe Landschaften, sehenswerte Location-Ausstattungen und viele kleine Details, beispielsweise bei den Bewegungen der Spielcharaktere. Unglücklich gelungen ist hin und wieder das Antippen bestimmter Bildschirm-Punkte.

Der Soundtrack überzeugt. Melodiöse Klänge, viele kleine Soundschnipsel und realistische Hintergrundgeräusche erzeugen ein rundes Bild. Bedauerlicherweise gibt es auch dieses Mal wieder keine Sprachausgabe im Spiel, denn hätte diese auf die Spielkarte gepasst, wäre allein um derentwegen eine noch atmosphärischere Gesamtwertung herausgekommen.

Fazit....

„Runaway – A Twist of Fate" ist ein Adventure, das Freunde des Genres ihr Eigen nennen sollten. Verzwickte Rätsel, teils kniffliger Natur, schöne Unterhaltungen, interessante Settings. Der Titel kann sich sehen lassen, allerdings finden wir es schade, dass eine Wii-Version ausgespart wurde. Nur DS-Besitzer dürfen sich über eine auf ihr System zugeschnittene Version freuen.

 

+ anständige Spielzeit
+ hohe Rätseldichte
+ technisch gelungen umgesetzt
+ nachvollziehbare Story
- Steuerung ab und zu tricky
- teils unlogische Rätsel

GRAFIK: 79%

SOUND/EFFEKTE: 79%

MULTIPLAYER: --

GESAMTWERTUNG: 81%

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