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NDS Puzzle - Tierbabys
 
 
Puzzle - Tierbabys - NDS
Kilian Pfeiffer (20.06.2009)

SYSTEM: NDS
PUBLISHER: Tivola
GENRE: Puzzle
SPIELER: 1 Spieler
HANDBUCH: Mehrsprachig
SPEICHER: Batterie
1MODUL MP: Nein
SCHWIERIGKEIT: 1-3
SECRETS: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: 3+
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Nein
PREIS: ca.20 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
LESERMEINUNGEN: Nein

   
Einleitung....

Wer gerne puzzelt, ging bislang in ein Spielwarengeschäft und mit einem Puzzle wieder nach Hause. Klar, dass dies Geld kostet und zumeist nicht mehr als ein hübsches Motiv mit sich bringt. Viele Puzzler machen ein Puzzle nicht nur des Puzzelns wegen, sondern auch wegen der Tatsache, dass zu guter Letzt ein hübsches Motiv entsteht, welches man an der eigenen Wand befestigen kann. Logisch, dass dies mit der „Puzzle"-Serie von „Tivola" so nicht möglich ist. Wenigstens können geneigte Interessenten aber puzzeln was das Zeug hält. Die „Puzzle"-Serie wurde zunächst mit zwei Titeln auf dem Markt positioniert („Puzzle – Tierbabys" und „Puzzle – Blumen & Muster"), zwei weitere Titel wurden kurz darauf veröffentlicht („Puzzle – Sightseeing", „Puzzle – Underwater"). Was diese unterscheidet, sind lediglich die Motive. Vom Aufbau her bleibt alles beim Gleichen.

Menus und die Story....

Viel lässt sich zu einer derartigen Serie leider nicht schreiben. Es sind halt doch nur Motive, die innerhalb der Spielprogramme zusammengesetzt werden müssen. 25 Bilder bietet jeder Titel, all jene lassen sich in drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zusammensetzen. Die Anzahl der Teile variiert – so bietet der leichteste Anspruchsgrad gerade mal 63 Teile, der mittlere 88 und der herausfordernste 130 Teile. Besonders viel ist dies in keinem der drei Fälle. Wollen wir also mal hoffen, dass uns in der Zukunft auch „Puzzle"-Vertreter erreichen, die sich an Puzzle-Erfahrene richten. Wobei hier dann die Gefahr vorherrschend sein dürfte, dass der Überblick vollends verloren gehen könnte.

Technik und Gameplay....

Wie bereits erwähnt wurde, erwarten Euch pro Titel insgesamt 25 Motive, zehn sind zunächst wählbar. Wenn es Euch gelingt, ein Puzzle innerhalb eines Schwierigkeitsgrades zu meistern, erhaltet Ihr einen goldenen Stern. Mit diesen schaltet Ihr weitere Motive frei – für das letzte müsst Ihr 60 Puzzles lösen, ehe sich dieses in Eurem Besitz befindet. Der von „Kritzelkratz 3000" entwickelte Titel richtet sich ganz klar nur an Freunde der „Baustein"-Knobelei, die diese nicht der Motive wegen zusammensetzen, sondern weil es eine Art seelische Entspannung darstellt. Und in der Tat funktioniert dies bei der „Puzzle"-Serie auch ganz gut. Mit dem Touchpen bewegt Ihr Euch über das Brett, eine Motiv-Vorschau zeigt Euch das Zielbild, welches Ihr erreichen müsst, um einen Stern einsacken zu können. Eine Minimap zeigt in Umrissen die gesamte Fläche des Brettes samt allen Puzzleteilen – der Orientierung wegen. Puzzleteile drehen müsst Ihr im Übrigen nicht, nur richtig zusammensetzen. Das hätte die Komplexität wohl zu weit getrieben. Der Titel richtet sich daher ganz klar an Puzzle-Einsteiger!

Am einfachsten tut man sich, wenn man mit den Randteilen beginnt und sich dann nach Farben orientiert. Funktionen, die der Titel bietet, sind das „Mischen", das Ausblenden der Vorschau, eine sinnvolle „Ordnen"-Funktion sowie ein Hervorheben der Randteile. Letzteres müsste eigentlich nicht sein, für Einsteiger ist dies allerdings nochmals eine ganz nette Dreingabe.

Grafik & Sound....

Einige nette Motive und fertig ist die Sache! Je nach gewählter Verkaufsversion habt Ihr es mit Unterwassermotiven zu tun, mit typischen Motiven aus diversen Urlauben, mit Tierbabys oder aber mit Blumen und Mustern. Theoretisch hätte man die Spielkarte auch mit 1000 Motiven vollpacken können – hat man aber nicht. Wir finden die Auswahl aus 25 Bildern definitiv zu wenig! Denn Speicherprobleme hätte es nun wirklich nicht gegeben. Wie so oft ist die Präsentation dem Titel entsprechend ausgefallen. Kein optischer Glanz aber auch kein Totalausfall!

„Kritzelkratz 3000" hat uns – was die Akustik angeht – leider noch nie überzeugen können. Die Melodien in der „Puzzle"-Serie sind größtenteils ein Graus und passen in keiner Weise zum ruhigen Puzzle-„Sport". Hier wären sphärische Klänge, die dezent im Hintergrund ablaufen, wesentlich vorteilhafter gewesen. So wird man mit unpassender Musik dazu verdammt, den Regler nach unten zu schieben.

Fazit....

Gleichgültig für welchen „Puzzle"-Titel Ihr Euch auch entscheidet, das Resultat ist dasselbe. Überall erwarten Euch 25 Motive in drei Schwierigkeitsgraden. Die Anzahl der Teile ist leider zu gering, um Puzzle-Experten hinter ihrem Ofen hervor zu locken. Nicht mal drehen lassen sich die Teile. Diese Funktion hätten die Entwickler auf jeden Fall einbauen müssen, wenigstens als zuschaltbares Feature. Zur Entspannung für zwischendurch eignen sich die Games ganz gut, zu viel solltet Ihr aber nicht erwarten. Immerhin liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei unter 20 Euro.

 

+ 25 Motive
+ 3 Schwierigkeitsstufen
+ günstiger Verkaufspreis
+ gut zur Entspannung
- zu wenig Motive (!)
- kein Drehen der Teile möglich
- eignet sich nur für Anfänger
- Puzzles haben zu wenig Teile

GRAFIK: 40%

SOUND/EFFEKTE: 25%

MULTIPLAYER: --

GESAMTWERTUNG: 62%

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