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NDS LEGO Rock Band
 
 
LEGO Rock Band - NDS
Kilian Pfeiffer (05.03.2010)

SYSTEM: NDS
PUBLISHER: Warner
GENRE: Musikspiel
SPIELER: 1-4 Spieler
HANDBUCH: Mehrsprachig
SPEICHER: Batterie
1MODUL MP: Nein
SCHWIERIGKEIT: 1-10
SECRETS: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: K.E.
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Nein
PREIS: ca.15 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
LESERMEINUNGEN: Nein

   
Einleitung....

Das „Rock Band"-Label hat nun auch das LEGO-Universum erreicht. Spiele, in deren Titel der Name „LEGO" auftaucht, verkaufen sich bisweilen hervorragend und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass bislang diverse Serienhelden wie Indiana Jones, Batman oder aber die Star Wars-Reihe in das Klötzchen-Setting portiert wurden. Nun also auch das „Rock Band"-Label. Für Nintendo DS und Wii erscheint der Titel. Heute präsentieren wir Euch den Test zur Handheld-Version.

Menus und die Story....

So viel vorne weg: Die Musikauswahl in „LEGO Rock Band" ist in jeder Hinsicht gelungen und demnach nicht nur Spitze des Eisberges, sondern Fundament für all das, was kommen mag. Wie es sich für einen Musiktitel dieser Art gehört, wartet ein Tutorial auf den Nutzer, der voller Begeisterung an die Sache herangeht und bereits heiß darauf ist, in die Tour zu ziehen. Im „Training" werden Euch die Grundlagen näher gebracht – ebenso jene fortgeschrittenen Techniken, die es Euch erlauben, beste Ergebnisse während Eurer Auftritte auf’s Parkett zu legen. Unverständnis müssen wir dennoch äußern. Eigentlich möchte man meinen, man würde in „LEGO Rock Band" am besten mit dem Stylus zu Werke gehen können – falsch gedacht! Stellt Euch schon einmal darauf ein, dass Ihr den Titel vornehmlich mit den Tasten des Nintendo DS(i) spielen werdet. Denn nur so habt Ihr eine reelle Chance. Insbesondere auch in den Schwierigkeitsgraden, die noch folgen werden. Die Anleitung weist dezent darauf hin: „…kann in höheren Schwierigkeitsgraden ein bisschen knifflig werden". Warum man sich in dieser Hinsicht nicht mehr Mühe gab, stößt bei uns auf fragende Gesichter. Die LEGO-Tour kann also beginnen – werdet Rockstars und bringt die Menge zum Brodeln!

Technik und Gameplay....

Wer die „Rock Band"- und die „Guitar Hero"-Serie kennt, dürfte keine Schwierigkeiten haben, sich in „LEGO Rock Band" einzufinden. Wie so oft warten am unteren Bildschirmrand vier Spuren mit den jeweiligen farblich abgestimmten Noten, die es zu spielen gilt, wenn sich die Note über der Markierung befindet. Es gilt den entsprechenden Knopf zu betätigen und schon hagelt es Punkte auf Eurem Konto. Weil Ihr im Spiel eine Band darstellt, bleibt Ihr nicht bei einem vorgelegten Instrument „hängen", sondern wechselt durch Eure Bandmitglieder. Gitarre, Bass, Gesang und Schlagzeug spielen sich größtenteils gleich, allerdings ist es der Wechsel, der Euch die höchsten Punkte garantiert. Aber auch ohne den Mitgliederwechsel schafft Ihr den „Tour"-Modus, in welchem Ihr in diversen Zusammenstellungen insgesamt 25 verschiedene Songs spielt. Bis Ihr Eure Tour erfolgreich beendet habt, vergeht ein gutes Stück Zeit – so viel ist mal sicher!

Neben gewöhnlichen Einzelnoten sind es Akkorde, die Ihr bei „LEGO Rock Band" treffen müsst. Selbstverständlich solltet Ihr ebenfalls beweisen, dass Ihr Noten halten könnt – und trefft Ihr eine ganze Reihe weißer Noten in Folge, aktiviert Ihr den Overdrive-Modus, sobald dessen Anzeige gefüllt ist. Für maximale Punkteboni gilt es lilafarbene Bausteine zu treffen. Gelingt Euch dies im Bandrhythmus, könnt Ihr einen Multiplikator herausspielen, der den zwölffachen Faktor erreichen kann. Ist auch jene Anzeige gefüllt, bricht das jeweilige Bandmitglied in Jubelstürme aus. Habt Ihr in einem Song Schwierigkeiten, hilft Euch der Titel im sogenannten Rettungsmodus, in dem Ihr durch korrektes Notentreffen verloren gegangene Punkte zurück gewinnen könnt.

Wie es sich für eine eigene Band ziemt, dürft Ihr am Outfit Eurer Mitglieder feilen – etwa könnt Ihr die Outfits bestimmen und jeden Körperteil nach eigenem Gutdünken anpassen. Hierbei helfen Euch immer wieder freigeschaltete Objekte. Je erfolgreicher Ihr werdet, desto größer wird der Bekanntheitsgrad. Um die Bekanntheit noch weiter zu steigern, stellt Ihr extra Personal ein. Nur so werdet Ihr zur angesehenen Band, die sich nicht mehr zu verstecken braucht.

Grafik & Sound....

„LEGO Rock Band" zeigt sich so, wie es bereits die Vorgänger getan hatten. Im oberen DS-Screen erkennt Ihr Eure Band, allerdings spielt sich der Hauptpart auf dem unteren Bildschirm ab, denn dort laufen die Noten in Richtung Ziellinie. Ihr habt also kaum Gelegenheit, auf den oberen Screen zu blicken. Aber was soll’s! Die Grafik geht in Ordnung, viel verkehrt kann man mit Notenspuren nicht machen. Die LEGO-Männchen sind hübsch, mehr aber auch nicht.

In Sachen Musikauswahl können wir den Entwicklern ein gutes Händchen bescheinigen. 25 Songs sprechen eine deutliche Sprache. Da insgesamt fünf Schwierigkeitsgrade im Spiel enthalten sind, sollte also auch der Langzeitspielspaß anhalten. In Sachen Musik herrscht keine Gefahr!

Multiplayer....

Jeder der bis zu vier möglichen Spieler benötigt eine eigene DS-Karte, um am Gruppenspiel teilnehmen zu können. Da Ihr in einer Band zu Werke geht, übernimmt jeder der Teilnehmer sein eigenes Instrument. Wechseln müsst Ihr im Multiplayer-Modus nicht. Zusammenzuspielen ist hier das Credo. Dass das auch Spaß bereiten kann und Unterhaltung bringt, ist nicht weiter verwunderlich, wobei das gemeinsame Spiel auf der Wii dann doch deutlich mehr Laune garantiert.

Fazit....

„LEGO Rock Band" ist bei weitem nicht so der Hit, wie es dieser auf der Wii ist. Das liegt alleine schon daran, dass Ihr den Stylus eigentlich nicht sinnvoll einsetzen könnt. Das Spiel basiert auf einer Tastensteuerung und das haben wir uns nun wirklich nicht erhofft. Wenn man schon einen DS sein Eigen nennt und dann auch noch die „Guitar Hero"-Serie auf dem Handheld kennt, erwartet man sich mehr, als hier geboten wird – steuerungstechnisch, versteht sich. Die Musikauswahl ist gelungen, auch der Umfang stimmt. Für einen eventuellen Nachfolger sollte man in jeder Hinsicht an der Steuerung feilen, die nicht jene Erwartungshaltung bestätigt, die man als Nutzer hatte.

Hier noch ein Überblick über die Songs, die sich in „LEGO Rock Band" für Nintendo DS tummeln:

· All American Rejects, „Swing, Swing"
· The Automatic, „Monster"
· Blur, „Song 2"
· Carl Douglas, „Kung Fu Fighting"
· Counting Crows, „Accidentally in Love"
· David Bowie, „Let’s Dance"
· Europe, „The Final Countdown"
· Good Charlotte, „Girls & Boys"
· Iggy Pop, „The Passenger"
· Jackson 5, „I Want You Back"
· Kaiser Chiefs, „Ruby"
· Katrina & the Waves, „Walking on Sunshine"
· KT Tunstall, „Suddenly I See"
· P!NK, „So What"
· The Primitives, „Crash"
· Queen, „We Are The Champions"
· Queen, „We Will Rock You"
· Rascal Flatts, „Life is a Highway"
· Ray Parker Jr., „Ghostbusters"
· Spin Doctors, „Two Princes"
· Sum 41, „In Too Deep"
· Supergrass, „Grace"
· Tom Petty, „Free Fallin"
· Vampire Weekend, „A-Punk"
· We the Kings, „Check Yes Juliet"

 

+ 25 hörenswerte Tracks
+ LEGO-Lizenz
+ freischaltbare Extras
+ 5 Schwierigkeitsgrade
- schlechte Stylus-Steuerung
- keine richtige Storyline

GRAFIK: 71%

SOUND/EFFEKTE: 83%

MULTIPLAYER: 76%

GESAMTWERTUNG: 73%

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