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NDS Kochen mit ELLE a table - 1000 Rezepte
 
 
Kochen mit ELLE a table - 1000 Rezepte - NDS
Kilian Pfeiffer (16.08.2010)

SYSTEM: NDS
ENTWICKLER: Nintendo
GENRE: Kochspiel
SPIELER: 1 Spieler
HANDBUCH: Mehrsprachig
SPEICHER: Batterie
1MODUL MP: Nein
SCHWIERIGKEIT: K.A.
SECRETS: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: USK 0
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Nein
PREIS: ca.30 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
LESERMEINUNGEN: Nein

   
Einleitung....

Mit „Kochkurs – Was wollen wir heute kochen" hat uns Nintendo damals wirklich überrascht. Der Software-Ratgeber von 2008 stellte alles in den Schatten. Echte Kochbücher konnten einpacken, da das Nintendo-Machwerk wirklich alles bot, was notwendig war, um ein leckeres Gericht zu zaubern. Unzählige Videos, Sprachausgabe und viele Detailinfos sorgten dafür, dass man als Nutzer immer wieder zur Software griff. Nun bringt der japanische Konzern „Kochen mit ELLE à table – 1000 Rezepte" nach Deutschland. Und mit diesem ein Programm, das gut ist, allerdings stellt sich die Frage, ob Besitzer des inoffiziellen Vorgängers erneut zugreifen müssen.

Menus und die Story....

Auch dieses Mal sind es die schier unendlichen Möglichkeiten, die dem User gefallen werden, wenn er „Kochen mit ELLE à table – 1000 Rezepte" einlegt. Auch hier hat man sich darauf berufen, alles möglichst einfach darzustellen und bedienerfreundlich umzusetzen. Im Hauptmenü stoßt Ihr auf folgende Optionen: „Menüplaner", „Einkaufsliste", „Mein Kochbuch" sowie die „Favoriten".

Technik und Gameplay....

„Kochen mit ELLE à table – 1000 Rezepte" bietet – so sagt es bereits der Titel – 1000 Rezepte. Eine ganze Menge, wenngleich sich einige recht ähnlich sind. Allerdings darf das bei dieser Menge nicht zum Kritikpunkt hochstilisiert werden. Ausreichend ist die Rezeptmenge in jeder Hinsicht! Wollen wir uns doch mal dem „Menüplaner" widmen: Ein Blick in den Kühlschrank verrät, was sich in diesem befindet, sofern Ihr alles Vorrätige dort eingetragen habt. Diese Funktion ist deshalb sinnvoll, weil Euch das Programm automatisch Vorschläge unterbreitet, was mit jenen Zutaten, die Ihr bereits zu Hause habt, gekocht werden kann. Über den Button „Rezepte" dürft Ihr einen Blick auf alle 1000 erhältlichen Leckereien werfen, saisonale Rezeptvorschläge einholen oder über eine Zutaten- und Nährstoff-Liste nach jenen Menüs suchen, die etwa der Figur dienlich sind. Ganz „ELLE à table"-like gibt es eine riesige Käse- und Weinkarte, die es sich zu durchstöbern lohnt.

Einkaufslisten, Schlagwörter, Kategorien – der Titel bietet Euch alle möglichen Komfort-Funktionen, die man sich nur vorstellen kann. Weinempfehlung zum Menü gefällig? Kein Problem - „Kochen mit ELLE à table – 1000 Rezepte" hat immer einen Vorschlag in petto. Und erklärt über dies hinaus natürlich alle Dinge in Textkästen. Jedoch – und das ist gegenüber „Kochkurs – Was wollen wir heute kochen" anders – ohne Sprachausgabe, ohne erklärende Videos und ohne jene Bilder, die im inoffiziellen Vorgängerspiel immer so viel Lust aufs Essen gemacht hatten. Leckere Menüs zusammenzustellen, wird dennoch zum Hobby, das Nachkochen macht in der Gruppe viel Spaß. Vor allem aber das gemeinsame Essen. Bis dahin ist es aber ein weiter, mühsamer Weg.

Gut, dass „Kochen mit ELLE à table – 1000 Rezepte" alle Rezeptschritte darlegt, Informationen bereithält und aufklärt, was als nächstes zu tun ist. Jedoch nicht ganz so komfortabel wie bei „Kochkurs – Was wollen wir heute kochen". Auch witzig und sinnvoll: das virtuelle Kochbuch, in dem Ihr eigene Rezepte eintragen könnt.

Grafik & Sound....

Grafisch kommt der Titel insgesamt nüchtern daher, erfüllt seinen Zweck aber optimal. Es fehlen aber Videos und jene Vielzahl an erklärenden Bildern, die Nintendos „Kochkurs" noch mit sich brachte. Auch vermissen wir eine deutsche Sprachausgabe, die alle Schritte so sympathisch erklärt hatte.

Auf der anderen Seite steht der Sound, Fahrstuhl-Musik par excellence. Leider nur in zwei Melodien vorliegend, wobei diese einen guten Eindruck hinterlassen und auch auf lange Sicht hin immer wieder vernommen werden können. Somit lässt sich wie schon bei „Kochkurs – Was wollen wir heute kochen" sagen: „Angenehme, an französisches Ambiente angelehnte Melodien verwöhnen Euch während des eigentlichen Kochvorgangs. Auch die Untermalung innerhalb der Menüs kann sich sehen lassen."

Fazit....

An eine Innovation reicht „Kochen mit ELLE à table – 1000 Rezepte" leider nicht heran. Zu gut war bereits „Kochkurs – Was wollen wir heute kochen". Dennoch ist allein die Vielzahl an Rezepten beeindruckend, die Umsetzung kann sich sehen lassen. Warum man aber nicht auch jene Vorzüge des inoffiziellen Erstlings übernommen hat, bleibt weiterhin fraglich. Wer bereits im Besitz des virtuellen Kochkurses ist, wird wenig Grund haben, erneut zuzuschlagen. Verkehrt macht Ihr mit dem Kauf – vor allem angesichts der riesigen Masse an Rezepten – in jedem Fall nichts.

 

+ Käse und Weinangebot
+ 1000 Rezepte
+ unzählige Kochkriterien
+ Komplette Erklärungen
+ musikalische Untermalung
- Keine Sprachausgabe
- fehlende Videos
- Komfort gegenüber „Kochkurs"

GRAFIK: --

SOUND/EFFEKTE: --

MULTIPLAYER: --

GESAMTWERTUNG:
Empfehlenswert

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