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NDS Jam with the Band
 
 
Jam with the Band - NDS
Kilian Pfeiffer (07.07.2010)

SYSTEM: NDS
PUBLISHER: Nintendo
GENRE: Musikspiel
SPIELER: 1-4 Spieler
HANDBUCH: Mehrsprachig
SPEICHER: Batterie
1MODUL MP: Ja
SCHWIERIGKEIT: 3-10+
SECRETS: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
MIKRO SUPPORT: Ja
ALTERSFREIGABE: USK 0
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Nein
PREIS: ca.30 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
LESERMEINUNGEN: Nein

   
Einleitung....

Musik liegt in der Luft! In „Jam with the Band" ist das Motto Programm! In Japan ist der Titel – unter anderem Namen – seit etwa zwei Jahren im Handel erhältlich und erfreute sich größter Beliebtheit beim zahlenden Publikum. Nun hat das Machwerk auch den Weg in deutsche Gefilde gefunden und kassiert derzeit höchste Wertungsweihen. Kein Wunder, liegt dem Titel doch ein eingängiges Konzept zugrunde, das man einfach mögen muss.

Menus und die Story....

Barbara, the Bat ist jene „hübsche" Dame, die Euch einlädt, in ihrem Musik-Label mal so richtig die Sau rauszulassen. In jeder Hinsicht könnt Ihr das tun. Ob singend, musizierend oder komponierend. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Also – Spielkarte in den Nintendo DS, Power auf „On", und schon kann es losgehen! Was Euch erwartet? Songs über Songs – 50 vorgespeicherte auf der Spielkarte, 50 weitere, die Ihr online downloaden dürft. Somit solltet Ihr erst einmal ausreichend Material zur Verfügung haben. Ach ja: Wem das nicht genügt, der darf sich im eigenen Musik-Labor seine Lieblings-Songs zusammenfriemeln. Entweder summt Ihr dem DS die gewünschte Melodie vor – was nicht immer so funktionieren mag, wie es sollte – oder Ihr nutzt die Möglichkeit der Noteneingabe. Hierzu stehen Euch zahlreiche Werkzeuge zur Verfügung, die es sogar ermöglichen, Akkorde im Nu einzugeben. Ausreichend Eingewöhnungszeit solltet Ihr allerdings einplanen!

Technik und Gameplay....

„Jam with the Band" kann alleine oder in der Gruppe gespielt werden – je nach Belieben. Bis zu acht Teilnehmer lässt das Gruppenspiel zu – sogar mit nur einer Spielkarte. Die Spielweise ist schnell erklärt. Auf dem Bildschirm erkennt Ihr verschiedene Takte und einen Cursor, der sich über diese hinwegbewegt. Bestimmte Noten, die dort erscheinen, müssen im richtigen Augenblick getroffen werden. Je nach Schwierigkeitsgrad (vier Stück stehen zur Wahl!) ist jede Note mit einem anderen Knopf belegt, den Ihr im richtigen Moment betätigen müsst. Bei schnellem Taktspiel kann da man da schon einmal ins Straucheln geraten. Ein Gitarren-Modus verlangt Ähnliches von Euch, allerdings müsst Ihr hierbei die Saiten der virtuellen Gitarre „streicheln" und gleichzeitig einen bestimmten Knopf drücken. Je nachdem, wie Ihr die jeweilige Note trefft, erhaltet Ihr eine Trefferbewertung, die am Ende eines Songs wiederum in Punkte umgewandelt wird. Einzelne Songparts lassen sich jederzeit üben, um später auch in der „Jamsession" – gegen menschliche Mitspieler - bestehen zu können.

Neben dem Instrumentenspiel wartet auch eine Stimmanalyse auf Euch – sprich, „Jam with the Band" ist vergleichbar mit einer Karaoke-Station. Zu den einzelnen Songs lässt sich mitsingen, das Programm bewertet dann Euer Ergebnis und gibt Ratschläge, welcher Stimmtyp Ihr seid und welcher Song auf Eure Stimme zugeschnitten ist. Seid Ihr gewappnet, tretet Ihr in Gigs an und zeigt dem Publikum, was Ihr draufhabt. Je besser Ihr abschneidet, desto mehr Punkte erhaltet Ihr. Die Zuhörer danken Euch dies mit der Aufforderung, Zugaben zu geben. Selbst erstellte Songs lassen sich im Übrigen tauschen und online hochladen, so dass jeder „Jam with the Band"-Nutzer in den Genuss Eurer Kreationen kommt. Im Gegenzug könnt Ihr natürlich auch Songs runterladen und auf der Spielkarte speichern. Ganz findige Musiker jammen im Übrigen über die Wii und nutzen so den eigenen Fernseher als Lautsprecher. Wem es gefällt...

Grafik & Sound....

Da die Klaviatur, die Gitarre und der Notenbereich Euer „Hauptarbeitsgebiet" sind, wird grafisch nicht sonderlich viel geboten. In jeder Hinsicht gestaltet sich das Gezeigte als zweckmäßig. Bunt, kaum Animationen, etwas mehr Abwechslung hätte es schon sein dürfen.

Die Songauswahl ist klare Geschmacksfrage. Ein Großteil ist aus dem Bereich der Klassik. Einige Stücke sind dermaßen „durchgemixt", dass einem das Grauen kommt. Selbstverständlich gibt es auch moderne Vertreter aus dem Pop-Bereich, die sich jedoch im Großen und Ganzen in Grenzen halten. Gut, dass Ihr selbst Hand anlegen könnt und die Möglichkeit habt, online Songs kostenlos nachzuordern.

Multiplayer....

Wie bereits erwähnt, ist das Gruppenspiel ein bedeutender Part in „Jam with the Band". Selbst ohne im Besitz einer Spielkarte zu sein, können willige Teilnehmer via Download-Spiel an einer Partie teilnehmen und den menschlichen Gegenübern gehörig etwas auf den Musiklatz geben. Besonders witzig wird es dann, wenn die einzelnen Teilnehmer bereits einige selbst erstellte Songs vorweisen können.

Fazit....

„Jam with the Band" ist ein durchaus innovativer Vertreter, der jedoch bereits zwei Jahre im Original auf dem Buckel hat. Es gibt also bereits eine gehörige Anzahl ähnlicher Spiele, die sich des Themas bereits angenommen hatten – und dies nicht unbedingt zum Leidwesen der Spielerschaft. Der Nintendo-Titel bietet aber in jedem Fall so viel Inhalt, dass Ihr auch über Wochen beschäftigt sein dürftet. Dank der vier zur Verfügung stehenden Schwierigkeitsgrade wird die Motivation unter Garantie nicht geschmälert!

 

+ 50 enthaltene Songs
+ 50 kostenlose Download-Songs
+ singen, spielen, komponieren
- aufwändiges" Komponieren
- alles bereits gesehen

GRAFIK: 52%

SOUND/EFFEKTE: 72%

MULTIPLAYER: 83%

GESAMTWERTUNG: 81%

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