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NDS Final Fantasy Tactics A2
 
 
Final Fantasy Tactics A2 - NDS
Matthias Engert (21.09.2008)

SYSTEM: NDS
ENTWICKLER: SquareEnix
GENRE: Rollenspiel
SPIELER: 1(2) Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SPEICHER: Batterie
1MODUL MP: Nein
SCHWIERIGKEIT: 4-10+
SECRETS: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: 12+
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Ja
PREIS: ca.40 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
WI-FI: Nein

   
Einleitung....

SquareEnix und seine Final Fantasy Software Perlen. Spätestens seit den GBA Portierungen und Neuentwicklungen ein ganz spezielles Thema für die Fans der Serie. Neben den vielen typischen Titeln der Serie, bei denen man fast schon eine kleine Versionskunde hinter sich bringen muss, gibt es seit 2003 auch einen Ableger taktischer Natur. Seinerzeit sorgte Final Fantasy Tactics Advance nicht nur bei mir für manche viel zu lang gewordene Spielsession. ;-) RPG’s fallen bei mir eh auf fruchtbaren Boden, als taktische Umsetzung wie hier oder seinerzeit in Ogre Battle und Tactics Ogre noch ein wenig mehr. Klar das meine Vorfreude auf den neuen DS Teil der Tactics Serie riesig war, auch wenn ich wusste das viel anderes ab da liegen bleiben würde. ;-) Es kam wie gedacht und die Spielzeit erreichte mal wieder exorbitante Ausmaße. Aber eines kann man nach dem Testzeitraum locker behaupten. Konkurrenz muss der Titel in seinem Genre nicht fürchten und Fans aller möglichen Taktik Rollenspiele dieser Art müssen hier einfach zugreifen. Was mich zu diesem Ergebnis gebracht hat, will ich euch im folgenden Text natürlich etwas näher darlegen.

Menus und die Story....

Bei einem Titel wie diesem muss sich der Spieler erwartungsgemäß keine Sorgen um die technischen Rahmenbedingungen machen. Einzig das man hier auf einen Wi-Fi Modus verzichtet hat, überrascht vielleicht ein wenig. Machbar und sinnvoll wäre er allemal gewesen. Aber fast schon der einzige Kritikpunkt in diesem Spiel. Der Rest ist wo wie man es erwarten kann. Neben einem komplett deutschen Spiel, warten 2 separat und gleichzeitig nutzbare Spielstände für ein Sichern des Spielfortschritts. Gerade um hier und da auch mal etwas riskantes im Gameplay auszuprobieren, sind die beiden Slots ideal. Ganz allein spielt man das ganze nicht, oder sagen wir besser es gibt eine Möglichkeit 2 Spieler zu verbinden. Hier allerdings in einer Handel Variante, auf die ich im Multiplayer kurz eingehen werde. Wichtiges Thema ist in einem Final Fantasy Spiel natürlich die Story. Allerdings wie schon beim Vorgänger nicht ganz so episch. Zwar umfangreicher, aber in vielen Bereichen doch eher Mittel zum Zweck. Wobei die Meßlatte bei FF Spielen eh hoch liegt. Gegenüber anderen Konkurrenz Produkten zieht selbst die von Tactics Advance A2 weit davon. Hintergrund hier ist ein kleiner Junge namens Luso. Am letzten Tag vor den Sommerferien stöbert er ein wenig in der Bibliothek herum und findet dabei ein altes mysteriöses Buch. Zu seiner Verwunderung sind in diesem Buch alle Seiten leer. Ehe er darüber nachdenken kann, was dies wohl auf sich haben könnte, wird er in dieses magische Buch hinein gezogen und findet sich plötzlich in einer anderen Welt wieder. In dieser Welt angekommen ist es nun das Ziel wieder in seine Welt zurück zu gelangen. Um dies zu schaffen muss er die Geschichte dieser Welt beeinflussen und im übertragenen Sinne die Seiten des Buches wieder füllen. Er wird zum kämpfenden Helden, trifft viele neue Charaktere die sich ihm anschließen und macht sich von nun an auf, mit seinem Clan seine Bestimmung zu erfüllen. Das schöne an der Story hier, das man schon an vielen Stellen sehr tief eintauchen kann und vor allem vieles erst mit der Zeit erfährt. Dabei wird der Spieler mehr als man denkt, von diversen kleinen InGame Sequenzen über alles wichtige informiert.

Ein besonderes Schmankerl bietet das Spiel denjenigen, die noch die alte GBA Version irgendwo im Schrank liegen haben. Schiebt man diese in den GBA Schacht, kann man später eine spezielle Fähigkeit frei schalten. Aber dazu später mehr. Zunächst erwartet den Spieler nach dem Einschalten das typische FF Menu Design. Schlicht, unterlegt mit stimmiger und für Kenner bekannter Musik, stehen euch nur wenige Menupunkte zur Auswahl. Zu Beginn gibt es hier das Neue Spiel, was später um die Laden Option erweitert wird. Dazu kommen der Punkt Fortsetzen, der immer dann greift wenn Ihr einen Schnellspeicherpunkt erstellt. Das heißt das Ihr auch hier jederzeit Sichern könnt, diesen Spielstand aber beim Laden sofort wieder verliert. Sinnvoll bei Kämpfen die sich sehr lang hinziehen und einem als Spieler die Zeit wegläuft. Fest sichern kann man sonst immer erst wieder auf der Weltenkarte. Die beiden letzten Menupunkte decken nun das Feature Handel mit einem weiteren Spieler ab und die Sprachwahl, die man hier erneut verändern kann. Ansonsten gibt es hier zunächst nichts weiter zu tun und Ihr könnt euch in das Zeitintensive Abenteuer um Tactics A2 stürzen.

Technik und Gameplay....

Beginnt Ihr ein neues Spiel, dürft Ihr aus 2 Schwierigkeitsgraden wählen. Danach beginnt die Geschichte mit der einführenden Sequenz in der Bibliothek samt dem kleinen Luso. Wie schon erwähnt in InGame Grafik gehalten, unterstützen Sprechblasen das ganze. Schade das man auf Sprachausgabe verzichtet hat. Gerade Final Fantasy hat ja auf dem DS schon gezeigt, was allein damit möglich ist. Danach beginnt ein weiteres Ivalice Abenteuer und Luso und damit Ihr als Spieler findet euch in der neuen Welt wieder. Ausgangspunkt und einer der zahlreichen Orte im Spiel ist der Targo Wald. Hier lernt Luso die ersten Charaktere kennen, die ihn auf seiner Reise begleiten werden. Grundlage dieses Gruppen Feature ist erneut ein Clan. Dieser Clan ist im Spiel natürlich nur einer von vielen und entwickelt sich wie alles im Spiel ebenfalls in seiner Wertigkeit. Ein einfaches 4 Mann Team wie in anderen Spielen dieser Art, habt Ihr hier also nicht zu steuern. Die Ziele im Spiel selber sind relativ vielschichtig. Zum einen gilt es natürlich übergeordnet den Weg wieder in die reale Welt zu finden. Um dies aber zu schaffen muss man sich zum einen durch über 300 Missionen kämpfen, wobei nur ein Bruchteil davon wirkliche Story Quests sind. Diese es dafür aber in sich haben. Ihr müsst den eigenen Clan entwickeln und dabei diesen zwingend verstärken und in seiner Kampfkraft verbessern. Hier greifen logischerweise die ersten RPG Aspekte. Neben dem Clan selber, bieten natürlich auch alle in ihm kämpfenden Charaktere die typischen Level Stats, die FF typisch weit mehr bieten als nur Angriff, Verteidigung oder Magie. Zudem wird das ganze hier durch zahlreiche Möglichkeiten richtig schön verkompliziert. Aber eben auf eine Art die einem RPG wie diesem den exzellenten Tiefgang beschert. Das Kämpfen wird im Spiel nur ein Teil sein. Gerade das Thema Organisieren, Verändern und Anpassen der Charaktere und deren Möglichkeiten erreichen hier mit der Zeit Ausmaße, die andere Games nicht mal an reiner Spielzeit bieten. Allein die Zahl von über 50 Berufen und Klassen zeugt von diesem immensen Tiefgang. Einfache Unterteilungen sind dabei natürlich immer z.b. Kämpfer, Magier oder Schützen. Hier wird das Prinzip aber exzessiv ausgelebt und selbst innerhalb einer Klasse gibt es Aufstiegsmöglichkeiten en masse. Und jeder Beruf bringt seine eigenen Vorteile und Möglichkeiten mit.

Aber greifen wir hier nicht vor und schauen uns zunächst mal die Anfänge an. Wie schon erwähnt ist Luso einfach gesagt die Nr.1 im Clan, auch weil der eigentliche Clan Führer zu Beginn, sagen wir mal etwas überdreht - unpässlich ist. Grundlage das Gameplays ist die Location Vielfalt, die es im ersten Teil des Spiels erstmal frei zu spielen gilt. Übergeordnet gibt es da zunächst die reine Weltenkarte. Wie bei allen Dingen im Spiel ist schon hier die Screen Aufteilung klar abgesteckt. Im Touch Screen spielt sich immer die eigentliche Action oder Organisation ab, während der Top Screen immer Infos, Statistiken und Hinweise bietet. Die Kartenansicht bietet so also euren kleinen animierten Luso auf dem Touch Screen, den man via Kreuz oder Pen durch die Gegend schicken kann. Alles auf festen Wegen, wobei es zu jedem Kartenbereich eben eine detaillierte Sicht gibt. So lauft Ihr grob erstmal einen Teil der Karte an und könnt dort dann hinein Zoomen. Innerhalb dieser "Ländergrenzen" findet man nun die ganzen Wege und kleinen Orte, die alle Bereiche bieten. In dieser Sichtweise dient nun der Top Screen dazu, euch die Clan Fähigkeiten und Stats anzuzeigen. Schon hier werden auch Fakten sichtbar, die dem Spieler schnell zeigen, das mehr drinsteckt als man denkt. Denn neben einem Zeitenfeature werden zunächst die reinen Spielfakten angezeigt. So z.b. wie viele Gebiete Ihr erobert habt, wie viele laufende Missionen es gibt und wie viele Ihr schon erfüllt habt. Ausgehend von der 300 sei allen gesagt die an der Spielzeit zweifeln, das ich bei nun knapp 70 Stunden mit dem Spiel noch knapp 100 eigentlich zu machen hätte, auch wenn wie schon erwähnt nicht alle 300 Story Quests sind. Könnt euch also ausmalen, was hier vor euch liegen kann. Natürlich spielen Erfolge, Spielweise und Zeit beim Organisieren bei jedem Spieler eine andere Rolle. Ebenso wird euch angezeigt wie viele Mitglieder, sprich steuerbare Charaktere der Clan hat. Zwar ist mit 24 nur einer mehr möglich als im Vorgänger, nur sind dabei maximal wieder 6 gleichzeitig in einem Kampf möglich und damit völlig ausreichend. Das Feature eine feste bevorzugte Truppe zu leveln, zu entwickeln und damit mit einer guten Mischung in die Kämpfe zu ziehen ist hier extrem gut umgesetzt. Der Bezug zu seinen "Helden" innerhalb des Clans wird dadurch sehr hoch. Später gibt es auch hier wieder die Möglichkeit sogenannte Entsende Missionen anzunehmen, sprich Missionen von der CPU spielen zu lassen, ohne das Ihr dabei seid. Auch dafür gibt es eine Anzeige im Top Screen.

Ein weiterer ganz wichtiger Punkt sind die sogenannten Clan Fähigkeiten. Rechts im Top Screen angezeigt stellen diese in 4 Rubriken eure Möglichkeiten dar. 4 Balken, die von 0-100 reichen wollen in den Bereichen Diplomatie, Geschick, Kooperation und Flexibilität gefüllt werden. Einfach gesagt erfordern ungefähr die Hälfte der Missionen im Spiel Voraussetzungen von eurem Clan, die sich genau in diesen Bereichen widerspiegeln. Aber alles Dinge denen wir uns später noch widmen. Letzte wichtige Anzeigen sind zum einen die Gil Menge und damit Knete um in den Shops loslegen zu können und die sogenannten Clan Punkte (CP). Diese wiederum ermöglichen es euch wieder separat nutzbare Trainings und Clan Prüfungen anzugehen und den Clan in diversen Specials zu entwickeln. Positiv das einen das Spiel gerade zum Anfang nicht mit seinen Möglichkeiten erschlägt und mit der Zeit es immer wieder neue Aspekte gibt, die einen mal mehr oder weniger wichtig sind. Eine Rolle spielen sie alle. Ihr als Spieler nutzt dennoch alle Möglichkeiten und lernt sie auch zu schätzen. Nur eben ganz angenehm gemacht, zu verschiedenen Momenten des Spiels. Weiterer wichtiger Punkt zu Beginn ist das aufrufbare Hauptmenu des Spiels, das man per X-Taste auf der Karte aktivieren kann. Dreigeteilt findet man hier das Einheiten Menu, das alles rund um eure Charaktere wieder gibt, sowie das Clan Menu und der Punkt System. In diesem kann man z.b. Speichern, den Cursor verändern oder z.b. die Hilfetexte aktivieren. Das Clan Menu ist ebenfalls eine kleine Wissenschaft für sich und bringt euch alle möglichen Statistiken. Angefangen bei Erklärungen der gespielten Missionen, solchen die gerade laufen und klärt euch über die Gebiete und Schätze auf, die es im Spiel zu finden gilt. Ebenso werden euch die Gesetze im Spiel noch mal etwas näher verdeutlicht. Der aber sicher meistbesuchte Ort im Spiel wird dann aber das Einheiten Menu sein. Denn hier könnt Ihr euch jeden einzelnen Charakter ganz genau zu Gemüte führen, ihn oder sie Ausrüsten und Anpassen und natürlich den Beruf wechseln, sofern möglich. Immer eine richtig geiler Spielmoment, wenn man einen seiner Cracks in einen anderen Beruf wechseln lässt, um Fähigkeiten z.b. zu Erlernen oder einfach nur um aufzusteigen in der Klassen Rangfolge. Klar das ein Paladin eben mehr drauf hat als ein Soldat. Motivierend und fast schon süchtig machend, je länger man mit dem Spiel zugange ist.

Ihr seht schon, ein paar Zeilen geschrieben und noch nichts zum Thema Kampf gesagt, sowie andere Facetten wirklich nur angerissen. Man könnte hier fast schon eine wissenschaftliche Abhandlung schreiben. Ich hoffe ich bekomme es zumindest einen Tick kürzer hin. ;-) Spielerisch wartet im groben eigentlich fast immer der gleiche Ablauf. Über die Weltenkarte schickt Ihr euren Helden zu einem Gebiet, zoomt euch hinein und steuert die dortige Hauptlocation an. Dort findet man meist 3 verschiedene Dinge. Die Taverne, das Geschäft und das Auktionshaus. Während das Auktionshaus erst später eine Rolle spielt sind die anderen beiden natürlich sofort wichtig. Das Geschäft zwar erst wenn man ein wenig Geld im Beutel hat, so doch die Taverne ohne die es im Spiel nicht vorwärts geht. In der Taverne habt Ihr nämlich die Möglichkeit die angesprochenen 300 Missionen zu finden, anzunehmen und zu spielen. Oder eben über eine sogenannte Entsende Mission Mitglieder eures Clans von der CPU gesteuert loslegen zu lassen. Ihr erfahrt hier Wissenswertes zur Spielwelt und Ereignisse und könnt die angesprochenen Clan Prüfungen angehen. Wichtigster Punkt sind aber die Missionen. Wählt Ihr diesen Punkt an, erhaltet Ihr Zugriff auf die momentan verfügbaren Missionen. Mit der Zeit wird es hier richtig voll, da es sehr oft vorkommt das nach einer angenommenen und gelösten Mission 5 neue auftauchen. Zu jeder Mission könnt Ihr euch reichlich Infos abholen und seht auch welche Voraussetzungen Ihr erfüllen müsst um sie überhaupt annehmen zu können. Nicht nur die 4 Clan Fähigkeiten spielen dabei eine Rolle, sondern auch bestimmte Items und Objekte die man haben muss. Hat man sie nicht gilt es diese erstmal zu finden. Auch so kann man das System angenehm aufschaukeln. Ebenso wird euch die Wertigkeit der Mission angezeigt. Mit einer Zahl, die eigentlich nichts anderes darstellt als das Durchschnittslevel der dort kämpfenden Gegner. Sind eure Recken also gerade mal bei Level 10 im Durchschnitt, macht es also wenig Sinn eine Mission mit 40er Gegnern anzunehmen. Zwar kann man mit der richtigen Charakterwahl und Kampftaktik auch höherwertige Gegner schlagen, Selbstmord Kommandos sollte man hier aber eben nicht in die Kämpfe schicken. ;-) Schauen wir uns nun mal das wichtige Gameplay anhand einer beliebigen und einfachen Kampf Mission an, auch wenn die Missionsaufgaben und Vielfalt mehr bietet als nur das Eliminieren aller Gegner.

Habt Ihr die Mission angenommen, gilt es wieder zurück auf die große Weltkarte zu wechseln. Dort wird euch per Symbol das Gebiet angezeigt wo die Mission stattfindet. Habt Ihr diese erreicht, wechselt das ganze in den Kampfbildschirm oder wird zunächst von einer einleitenden Sequenz gestartet. Wie schon beim eigenen GBA Vorgänger ist die Ansicht in der Iso Sicht gehalten. In festen Arealen, die thematisch immer wieder verschieden daherkommen stehen die Gegner schon in der Gegend herum, während Ihr noch mit den Vorbereitungen zu tun habt. Die erste Eigenart von Final Fantasy Tactics sind erneut die sogenannten Gesetze. Nichts anderes um in den Kämpfen bestimmte Regeln zu befolgen. So gibt es immer Dinge die in einem Kampf verboten sind. Gutes Beispiel sind die Schwerter. Steht z.b. in einer Mission bei den Verboten -Schwerter-, dürfen diese nicht eingesetzt werden. Tut man es dennoch so wird man vom beteiligten Schiedsrichter mitten im Kampf mit der Roten Karte bedacht. Dies bedeutet Kerker und das Herausnehmen dieses Charakters aus dem Kampf. Normalerweise kann man gefallene Charaktere per Item ja wieder zurück in das Areal holen. Hier greift nun die Masse der möglichen Clan Mitglieder ineinander. Denn Ihr dürft maximal nur 6 Charaktere in den Kampf führen. Sind 4 davon z.b. Schwertkämpfer, so bringen die im Kampf bei Schwerter Verbot nichts und man muss Alternativen aus seinem Clan wählen. Hat man nun alle anderen außer den eigenen 6 Hauptkämpfern vernachlässigt hat man ein Problem. Man sollte also viele verschiedene Klassen haben und diese auch je nach Geld und Belohnungen anständig ausrüsten. Irgendwann braucht man sie doch mal. Hat man seine Leute im Areal platziert, was nur an bestimmten Punkten möglich ist, wird nun Rundenweise agiert. Das heißt ein Charakter agiert, während alle anderen stehenbleiben. Ist man selber am Zug klickt man einen Charakter an und erhält ein Menu. Zunächst gibt es den Punkt Bewegen. Wie bei einem Schachfeld und je nach Stats des Charakters kann man diesen über das Areal innerhalb der möglichen Wege führen und abstellen. Das können nur ein paar Felder sein, geht aber auch über weite Entfernungen. Hat man den Endpunkt markiert läuft der Charakter dorthin und man bekommt das Action Menu zu sehen. Jetzt kann man entweder in eine der 4 Richtungen schauen oder auch Gegner angreifen so einer in der Nähe ist. Kämpfer mit Nahkampf Waffen müssen dabei genau neben dem Gegner stehen, während z.b. Magier auch weiter entfernt stehen können. Das gleiche gilt für Schützen aller Art und solchen die z.b. mit Speeren 2 Felder überbrücken können.

Klickt man beim Magier am Ende des Laufzuges das Kampfmenu an, kann man unter den möglichen Sprüchen wählen und bekommt anschließend wieder farblich unterlegt die Felder auf man den Spruch anwenden kann. Es muss nicht immer auf den Gegner gehen. Das kann auch ein Heiler Spruch auf einen eigenen oder mehrere Charaktere sein. An Zauber Sprüchen gibt es ebenfalls verschiedene Klassen die teils verheerende Wirkung haben. Allein die Einteilung in Rot, Blau, Weiß oder Schwarzmagier ist auch hier ein Anriss dieses Spielfaktes. Steht man nun mit seinem letzten Zug neben einem Gegner sollte man versuchen ihn entweder seitlich oder von hinten zu erwischen. Dieses System ist perfekt hinbekommen worden und wie im Vorgänger sehr schön nachvollziehbar. Ein Schwertangriff von einer erhöhten Stelle hinter einem Gegner bringt wesentlich mehr Erfolg als ein frontaler Angriff. Dabei kann sogar ein schwacher Charakter einem starken Gegner gut zusetzen. Gekämpft wird wie schon erwähnt Rundenbasiert. Das heißt Ihr habt bei einem eigenem Zug den ersten Angriff. Habt Ihr geschlagen macht der Gegner entweder einen Konter oder muss einen Treffer einstecken. Dann erscheint die abgezogene Anzahl an HP Punkten über dessen Kopf. Danach schlägt der Gegner, oder auch Ihr zurück. Anders als im Vorgänger ist hier aber das EP System, die Ihr nicht nach jeder Aktion im Kampf bekommt, sondern erst an dessen Ende. Das hat die Begleiterscheinung, das ein vielleicht 2 Stunden langer Kampf nichts bringt, weil Ihr ihn am Ende verliert. Nur bei einem Sieg in einer Mission gibt es EP und Level Ups. Sitzfleisch und ab und zu auch mal ein dickes Frustfell sollte man also durchaus mitbringen. Zaubersprüche können Bildschirm füllend sein und farblich und in Sachen Animation total verschieden. Hier steckt sehr viel Liebe zum Detail im Spiel. Taktisch kommt in den Kämpfen dazu, das wenn Ihr einen Gegner von hinten angreift er sich logischerweise umdreht und jetzt vielleicht einem anderen Charakter den Rücken zudreht. Ebenso könnt Ihr Objekte benutzen wie z.b. die Phoenixfeder mit der Ihr gestorbene Charaktere wiederbeleben könnt. Dazu Heiltränke aller Art oder Items um z.b. eine mögliche Vergiftung zu heilen. Das geht dann soweit das ein Berufswechsel dem Charakter neue Spezial Attacken an die Hand gibt. So werden auch hier die Möglichkeiten im Spielverlauf sehr zahlreich. Ziel in den Kämpfen ist es entweder nur den Boss zu erledigen oder alle Gegner im Areal.

Am meisten arrangieren muss man sich als Spieler wie beim Vorgänger mit dem Gesetzfeature. Mein Ding ist es persönlich nicht und man hat hier auch nicht mehr das Karten Feature des Vorgängers zur Verfügung, wo man diese Gesetze negieren konnte. Dafür gibt es hier nun in den Kämpfen wählbare Specials vor einem Kampf, wo auch das GBA Modul eine Rolle spielt. So kann man im Spiel einen kleinen Vorteil mit in den Kampf nehmen. Einfaches Beispiel ist der Schadens Multiplikator, der bewirkt das bestimmte Attacken oder Charaktere mehr HP beim Gegner abziehen als normal. Entwickelt werden diese über die Clan Prüfungen, so das man diese mit der Zeit immer mehr wahrnimmt. Habt Ihr wie schon erwähnt das GBA Modul zur Verfügung, bekommt Ihr die Fertigkeit Analyse. Damit kann man Fallen im gesamten Areal aufdecken. Sinnvoll da man so diese Stellen im Areal sieht und umgehen kann. Denn tritt man in eine Falle werden einem entweder gut die Hälfte der HP abgezogen oder Status Veränderungen wie Gift oder Blind greifen sofort. Überhaupt ist gerade dieses Thema um einiges mehr enthalten als im Vorgänger. Die Möglichkeiten und Aktionsvielfalt im Bereich Magie und Attacken abseits reiner Schwert, Bogen oder Speeraction ist ungemein Vielfältig. Auch spezielle Fähigkeiten in Sachen Kampfaction bei allen Klassen und Berufen ist um einiges Vielschichtiger und wie schon erwähnt echt eine kleine Wissenschaft. Selbst wenn man sich sagt mit einer Top 6er Gruppe in den Kampf zu ziehen, erlebt man mehr als man denkt Moves und Aktionen der Gegner, die einen immer wieder Bremsen, zum Wahnsinn treiben können oder richtig schlecht aussehen lassen. ;.) Man lernt in diesem Spiel auch nicht aus. Auch dies ist ein Punkt der mir sehr gefällt. Wichtigster Aspekt um in den Kämpfen aber Erfolg zu haben ist neben der reinen Taktik wie man agiert, die richtige Mischung der Kämpfer und deren Möglichkeiten. Dazu schauen wir ein erstes mal in das Einheiten Menu. Auf den kleinen Podesten findet man die einzelnen Mitglieder eures Clans, die man sich nun einzeln ganz intensiv anschauen kann. Hier zeigt euch nun der Top Screen zunächst die wichtigsten Stats des Charakters. Neben der Klasse die Stärke, was nichts anderes als das Level darstellt. Dazu den Wert in Sachen Lebenspunkten und Magiepunkten. Dazu kommen nun 8 weitere Stats die sich z.b. mit Angriff, Verteidigung, Mobilität oder Magie beschäftigen. Ebenso zeigt euch der Top Screen die aktuelle Ausrüstung und speziellen Fähigkeiten.

Im Touch Screen findet man das Charakter Menu, wo man nun auch selber Hand anlegen kann. Hier kann man die Ausrüstung beeinflussen, die Fertigkeiten einsehen, den Beruf wechseln oder die Einheiten ordnen. Natürlich kann man später auch Einheiten entlassen, wenn neue und bessere der gleichen Klasse z.B. dazu kommen. Die Wissenschaft beginnt nun beim Thema Ausrüstung. 5 Slots stehen euch zur Verfügung die man füllen kann mit Waffen, Helmen, Rüstungen, Ringen und dergleichen, sowie speziellen und einmaligen Items. Egal ob per Shop oder gefundenen Dingen, alles was man wechselt wird euch visuell auch angezeigt, in Bezug wie es sich auf den Charakter auswirkt. Ich habe irgendwann aufgehört zu Zählen. Dreistellig in der Anzahl was diese Dinge angeht stehen euch im Spiel für alle Berufe zur Verfügung. Das ist einfach nur Irre und es vergehen knapp 40 Stunden ehe, man so ziemlich alle mal gesehen und frei gespielt hat. Denn auch dies ist ein echter Suchtfaktor im Spiel. Aber auch dazu gleich mehr. Denn hier spielt nun der Shop eine Rolle. Weiteres immens wichtiges Feature ist die Tatsache das alle Waffen und Ausrüstungen spezielle Fähigkeiten mit sich bringen und sich diese auch nicht nur jeweils zur Berufsklasse verändern lassen. Ein Punkt der das ganze hier ungemein motivierend macht und man oftmals über 3 Ecken seine Charaktere entwickelt. Ein spezielles Beispiel soll euch das mal etwas näher bringen. Nehmen wir mal den Helden Luso, der in der Reihe der Nahkämpfer angesiedelt ist. Ihr beginnt mit ihm in Sachen Beruf als Soldat im Spiel. Über die Kämpfe kann man nun zu einer Klasse gehörende Spezialfähigkeiten entwickeln. Beim Soldaten z.b. den Kampfgeist. Auch kleine Balkenanzeigen, die sich je nach Einsatzvielfalt langsam füllen. Hat man so einen Balken einmal voll beherrscht der Charakter diese Fähigkeit Berufsübergreifend und kann sie als wählbaren Punkt im Kampf auswählen. Soweit das Grundprinzip. Bei Luso z.b. hat man aber bei einem normalen Berufswechseln im Spiel z.b. nie die Chance die Fähigkeit Konter zu erlernen. Allerdings eine nicht zu unterschätzende Fähigkeit, die Kämpfe entscheiden kann. Was also kann man tun, damit auch Luso Konter erlernen kann? Ganz einfach. Man lässt ihn in einen auf den ersten Blick schwächeren möglichen Beruf wechseln. Über alle 50 hinweg geht das natürlich nicht.

Also schaut man sich ein wenig um und sieht z.b. das der Dieb als Beruf mit der richtigen Waffe den Konter ausüben kann. Also wechselt man für eine gewisse Zeit den Beruf und legt eine Waffe oder Ausrüstung an, die vielleicht schwächer ist als die Soldat Ausrüstung, man also einfach gesagt eher einen Schritt zurück macht. Dafür erscheint aber nun der Konter Balken im Charakter Menu. Einige gespielte Missionen später ist dieser voll und Luso hat Konter erlernt. Jetzt kann man mit ihm eben wieder zurück wechseln in den Soldat Beruf und nimmt die Konter Attacke einfach mit. Das ist so genial gemacht in meinen Augen und ist wirklich nur ein kleines Beispiel. Das geht mit allem und jeden und man kann so aus den Charakteren Multitalente machen. Und die Möglichkeiten gehen euch auch nicht aus. Warum also nicht aus einem einfachen Weißmagier, durch dieses Hin und Her einen Heil und Kampf Magier zu entwickeln, der alle Magiearten beherrscht und dazu auch noch mit Waffen umgehen kann. Das dauert zwar alles, aber ist ungemein reizvoll in meinen Augen und lässt einen teils mehr auf dieses Feature achten, als auf die Story. ;-) Gerade um Specials zu erlernen ist dieser Weg ungemein wichtig und teilweise auch notwendig. Um z.b. aus einem Kämpfer einen stärkeren Ninja mit viel höherem Ausweichwert zu machen, muss man erst 4 Dieb Fähigkeiten erlernt haben. Dieses System kann man hier bis zur Ekstase erleben und ist den Entwicklern wirklich gut gelungen. Vieles wird dabei aber eben auch durch die Wahl der Ausrüstung möglich und wir kommen zum Belohnungs- und Shop System, das dem des Vorgängers um Meilen davon rennt. Denn das Geschäft bietet euch mehrere Möglichkeiten die Charaktere auszurüsten. Neben der normalen ich kaufe was da ist Variante, gibt es weitere viel lohnenswertere Dinge. Wichtigster Punkt sind die sogenannten Handelswaren. Einfach gesagt bringt Ihr dem Shop Materialien und der fertigt für euch nach eigener Wahl Waffen und Ausrüstungen an. Diese könnt Ihr dann gleich hier anprobieren und kaufen, wobei man auch sofort sieht wie sich das Ganze auswirkt und auch welche Specials sie mitbringen würden.

Diese Materialien bekommt man nun wiederum nur über die normalen Missionen. Gewinnt man eine Mission gibt es neben Geld und EP eben auch teils reichlich Materialien und Gegenstände. Lässt man nun etwas anfertigen war es auch das noch nicht. Extra eine Menu existiert dafür wo man zu den hunderten Teilen auch noch Level 1-5 Varianten herstellen lassen kann. Es hört dann einfach nicht auf mit den genialen Möglichkeiten und Features. Und wie gesagt es dauert ehe man hier auch nur ansatzweise alles zusammen hat. Wer also auf ständiges Leveln samt Ausrüsten und z.b. immer wieder neuen Waffen steht, findet in Tactics A2 einen der unglaublichsten Titel in diesem Bereich. Genauso könnt Ihr auch alles mögliche verkaufen, wovon Ihr vielleicht zuviel habt. Ebenso steht euch hier natürlich alles zu den Kampf Items wie Heiler oder Status Veränderungen zur Verfügung. Der Shop ist in seiner Umsetzung für ein solches Game einer der besten die man so je erlebt hat. Eben auch weil man wie bei so vielen Dingen im Spiel selber alles mögliche beeinflusst. Ihr seht schon ich gerate etwas ins Schwärmen. ;-) Aber zurecht in meinen Augen. Und bei jeder neuen Waffe will man sofort in einen Kampf um zu sehen was die bringt. Hat man dabei noch eine neue Fähigkeit oder Special dabei gibt’s eigentlich kein Halten mehr und der typische Spruch „na gut eine Mission noch" ist hier an der Tagesordnung. Und schwupps sind 70 Stunden rum, ohne das man alle Missionen angespielt hat. Auch sehr schön ist dabei das System wie die Missionen ineinander greifen, ohne das man etwas vernachlässigt. Wie schon erwähnt sind die Story Missionen wesentlich weniger als die „Allerwelts Missionen". Wer denkt er spielt nur die Story Varianten, sollte gleich in den Kerker wandern. ;-) Nein im Ernst. Die KI Sprünge von manchen Story Missionen sind derart hoch, das man zwingend zwischen 2 Story Missionen erstmal 10 Level nach oben muss mit seiner kämpfenden Truppe, um hier überhaupt bestehen zu können. Und zwingen muss einen keiner erstmal stundenlang in Larifari Missionen die Charaktere zu entwickeln. Zudem kommen in dieser Zeit neue Charaktere, die sich eurem Clan anschließen wollen. Es gehen euch ja auch die Missionen nicht aus um zu Leveln. All dies spielt hier mit rein. Fast schon eher Beiwerk ist das Auktionsfeature, bei dem man verschiedene Gebiete der Gesamtwelt ersteigern kann. Das hat zur Folge, das dortige Geschäfte billiger sind und euch Clans immer wieder in speziellen Kämpfen herausfordern. Diese gehören auch nicht zu den immer angepriesenen 300. Auch dadurch erhält man immer neue Möglichkeiten die Charaktere zu entwickeln.

Es gibt hier so viele Dinge die man im Spiel einfach besser gemacht hat als bei vergleichbaren Konkurrenz Produkten, so das Tactics A2 in keiner Sammlung interessierter Spieler fehlen darf. Die fast schon perfekte Vermischung aller möglicher Facetten in diesem Spiel macht von Anfang bis Ende Spaß, ohne das man langatmige Momente erlebt. Wie schon erwähnt selbst dann wenn man denkt aufgrund der eigenen Kampftruppe wird das Spiel zum Selbstläufer. Wird es eben nicht und man erlebt immer wieder aufs Neue Überraschungen im Gameplay, der Story und den reinen Kämpfen. Es reicht dann schon wenn ein Gegner eine völlig neue Attacke ausführt, die ein gleicher Charakter auf eurer Seite gar nicht kann. Sofort ist man angespitzt zu wissen was das war und wie man sie erhalten kann. Willkommen in Final Fantasy Tactics A2.…….. ;-)

Grafik & Sound....

Grafisch ist Tactics A2 ein Spiel, das man so eigentlich wenig verändert hat. Wer den Vorgänger auf dem GBA gespielt hat, wird sofort auch auf dem DS das Ganze wieder erkennen. Die Art und Weise der Sichtweise und Grafik in den Arealen ist genauso so gehalten wie damals. Kleine wuselige Charaktere die kein aufgepepptes HiRes Ambiente brauchen und in diesem Grafikstil sehr schön rüberkommen. Dazu sind es viele Kleinigkeiten, die den Stil unverwechselbar machen. Das beginnt bei den detailliert gestalteten Helden samt der vielen und kleinen Animationen bis hin zu den teils Bildschirm füllend umgesetzten Magieattacken. Auch die Anzahl und Gestaltung der Unmengen an Gegner Varianten muss hier klar genannt werden. Speziell die Magie Attacken sorgen dann auch dafür das man schon einen Unterschied zur GBA Version sieht und um einiges imposanter daher kommen. Auch die Gestaltung der unzähligen Waffen und Ausrüstungen gehört hier mit rein. Die vielen kleinen Effekt Haschereien findet man auch in den Story Sequenzen, bei denen die Geschichte auch so oftmals recht imposant erzählt wird. Technisch muss man sich erneut keine Sorgen machen. Weder ruckelt hier irgendwas, noch gibt es sonst irgendwelche Nachteile. Selbst die immer wieder mal unglücklichen Übersetzungen in solchen Spielen, findet man hier nicht vor. Wie gesagt ein Spiel das weder mit 3D glänzt, noch mit aufgesetzten HiRes Grafiken, dafür aber seinen ganz eigenen Charme und unverwechselbaren Stil mitbringt.

Das gilt auch für den Sound, der Qualitativ mit seinen orchestralen Stücken wunderbare Musikuntermalung aus den DS Lautsprechern zaubert. Oft ein Spiel bei dem man mit Kopfhörern noch intensiver in das Geschehen eintauchen kann. Viele verschiedene Stücke und auch bekannte Musiken für den FF Kenner warten auf euch. Ebenfalls eine Stärke ist die Effekt Umsetzung der Kampfaction selber. Egal ob Ihr nun via Schwert, Bogen oder einer Magie Attacke agiert. Alles hat seine eigene Akustik und fügt sich exzellent in das Gesamtgefüge ein.

Multiplayer....

Wie schon angesprochen ist der Multiplayer kein Gameplay gegen einen anderen Spielern, sondern vielmehr die Möglichkeit sich gegenseitig etwas Gutes zu tun. Über das Hauptmenu findet man hier den Punkt Handel. Habt Ihr einen Freund zur Hand kann man das ganze starten und diesen Suchen. Ist der Freund gefunden erhaltet Ihr einen sogenannten Handelsbeleg und euer Spielstand wird damit gespeichert. Später nun könnt Ihr wieder allein spielend den Luftschiffhafen besuchen und erhaltet für den gespeicherten Beleg ein Paket mit seltenen Items, die Ihr nun möglichst zum Geschäft bringen solltet. Denn manche Waffen und Ausrüstungen sind nur über diesen Weg erhältlich. Kein Killer Feature, aber für Spieler die einen Freund zur Verfügung haben doch recht lohnenswert.

Fazit....

Was kann man am Schluss des Tests noch über einen Titel wie Final Fantasy Tactics A2 sagen? Durchaus einiges und natürlich etwas kompakter. ;-) Allein wenn man das Ganze mit dem eigenen Vorgänger vergleicht, der ja nun schon 5 Jahre auf dem Buckel hat, zieht A2 weit davon. So ziemlich alle Aspekte im Spiel hat man verbessert, erweitert und vor allem in Sachen Tiefgang vieles eingebaut. Ein Spiel bei dem man als Taktik und RPG Liebhaber echt die Zeit vergessen kann, die in Sachen Spielzeit locker dreistellig werden kann. Gerade die Mischung und Verknüpfungen aller enthaltenen Gameplay Facetten ist exzellent gelungen und fordert den Spieler, ohne das es in meinen Augen jemals langatmig oder gar langweilig wird. Allein die Zeit die man mit dem Thema Charakter Entwicklung, Berufen, Ausrüstungen und Fähigkeiten zubringt, bieten andere Spiele nicht mal als Spielzeit. Ein unverwechselbarer Stil und Charme den das Spiel zudem mitbringt und selbst als Taktik Umsetzung eine gelungene Story mitbringt. Immer wieder neue Möglichkeiten und Herausforderungen vor die der Spieler gestellt wird, sind nur eine Stärke des Spiels. Ein Spiel das einen hohen Suchtfaktor mitbringt und den Spieler von Anfang bis Ende unterhält. Welch größeres Kompliment kann man einem Spiel schon geben. Kenner des Vorgängers und Interessierte müssen zugreifen. Klar einer der Must Haves auf dem Nintendo DS.

 

+ Immense Spielzeit/Tiefgang
+ Sehr viele Gameplayfacetten
+ Über 50 Klassen/Berufe
+ Passende Story
+ Extrem gute Taktik Umsetzung
+ Präsentation/Sounds
+ Unmengen an Ausrüstungen
+ Komplett deutsch
+ Viel höherer Magieanteil
- Wi-Fi Modus wäre der I-Punkt
- Gesetze nicht jedermans Sache

GRAFIK: 89%

SOUND/EFFEKTE: 91%

MULTIPLAYER: 80%

GESAMTWERTUNG: 94%

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