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NDS Einsatz Erde: Rettet die Meerestiere
 
 
Einsatz Erde: Rettet die Meerestiere - NDS
Kilian Pfeiffer (07.03.2010)

SYSTEM: NDS
PUBLISHER: Ubisoft
GENRE: Minispiele
SPIELER: 1 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SPEICHER: Batterie
1MODUL MP: Nein
SCHWIERIGKEIT: 1-2
SECRETS: Nein
SPRACHHÜRDE: Keine
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: K.E.
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Nein
PREIS: ca.15 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
LESERMEINUNGEN: Nein

   
Einleitung....

Aus insgesamt vier Teilen setzt sich jene Serie zusammen, auf welche wir heute näher eingehen wollen. Und aufgepasst: Pädagogisch Wertvolles ist mit von der Partie: Häufig ist es der fehlende pädagogisch wertvolle Aspekt, der eine Software als wenig kaufenswert erscheinen lässt. Warum sollen Eltern ihren Sprösslingen ein Spiel kaufen, in dem man das Gegenüber per Faustschlag ausknockt? Weshalb soll man mit einer Waffe in der Hand die Areale säubern und Feinde vom Bildschirm fegen? Vielleicht deshalb nicht, weil hier die Gewalt obsiegt und der Mehrwert kaum vorhanden ist? Genau! „Ubisoft" hingegen setzt seine „Spiele für mich"-Serie mit einem Titel fort, dessen Charakter wertvoller zu sein scheint, als bei anderer Software. Immerhin ist die Natur das, was es in „Einsatz Erde - Rette die Meerestiere" zu schützen gilt.

Menus und die Story....

Um die Erde vor Umweltkatastrophen, Tiermisshandlungen und ähnlich unschönen Dingen zu retten, bedarf es Eures Einsatzes. So auch bei „Einsatz Erde - Rette die Meerestiere" für den Nintendo DS. Drei Umsetzungen gibt es für den Handheld bislang. Eine weitere Version ist für Nintendos Wii erschienen. Sich gemeinsam stark machen für den Umwelt- und Naturschutz – das ist „Ubisofts" primäres Anliegen. So gibt es das Unternehmen wenigstens zu verstehen. Denn immerhin erscheinen die „Einsatz Erde"-Titel in Kooperation mit dem „WWF", der größten unabhängigen Naturschutzorganisation der Welt.

Der Schauplatz des Titels ist die Insel Werisda im schönen Mawegdu-Archipel. Besonderes Augenmerk sei auf „Werisda" zu legen („Wer ist da"). Ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl, wer für das Szenario verantwortlich zeichnet… Aber nun gut. Einige Umweltkatastrophen waren über die Insel Werisda hereingebrochen, nun gilt es für Greg und Mila Aufbauarbeit zu leisten. Nachdem sie von der Geheimorganisation WAZAPS entführt wurden, gilt es nun, ein Reservat für bedrohte Tierarten einzurichten.

Technik und Gameplay....

Gleich zu Beginn wartet die Sprachauswahl auf den Spieler. Diese ist insofern wichtig, als Euch im Laufe des Spieles viele Texte erwarten werden, die die „naturbelassene" Hintergrundgeschichte vorantreiben. In Kapitel aufgeteilt, speichert der Titel eigenständig und an sinnvoller Stelle im Spiel. Gemein haben alle „Einsatz Erde"-Teile, dass sie nach einem interessanten Einstieg irgendwann an Spannung verlieren – was daran liegt, dass sich die Tätigkeiten im Spiel bereits nach kurzer Zeit zu wiederholen beginnen.

So startet Ihr also auf der 3D-Insel, auf welcher Ihr mit dem Touchpen hin und her navigiert. Verzeichnet sind diverse Örtlichkeiten, etwa die Krankenstation, die Dressureinrichtung oder aber das Tiergehege für all jene Meerestiere, die Ihr nach und nach aus den Weltgewässern „herausfischt". Zunächst ist der Bereich, den Ihr von der Insel erkennen könnt, sehr überschaubar. Erst nach und nach offenbart sich die gesamte Insel, die viele Überraschungen beherbergt. Man muss schon sagen: Die Entwickler von Magic Pockets haben sich mit der Programmierung des Titels viel Mühe gegeben. Je nachdem welche Tierarten sich bereits in Eurem Besitz befinden, gilt es auch diese zu versorgen – mit Nahrung, mit Medizin, in jedem Fall aber mit Eurer Zuneigung. Dazu gehört das Spielen (in typischer Minispiel-Manier) mit dem jeweiligen Zeitgenossen, aber auch die Dressur. Ist der animalische Partner erkrankt, geht es in die medizinische Abteilung, die Euch allerhand nützliche Mittelchen zur Verfügung stellt. Ihr könnt sicher sein, dass eines davon das richtige ist. Auch hier behandelt Ihr den jeweiligen Patienten in wenigen Touchpen-Streichen. Ist das Becken verschmutzt, switcht die Ansicht um und der Spieler befindet sich in einem Boot, „bewaffnet" mit einem Kescher, mit dessen Hilfe er Objekte, die nicht in das Wasser gehören, herauskeschert und diese in ein Fangnetz befördert.

Pflichtaufgaben, die das Programm an Euch heranträgt, müssen erfüllt werden, um Fortschritte zu erzielen. Später im Spiel dürft Ihr auf Schatzsuche gehen – dies ist insofern recht nett inszeniert, als Ihr mit Eurem Boot unterwegs seid, mit dem Touchpen sowohl das Steuerrad bedient, als auch den Geschwindigkeitshebel, der Euch Fahrt aufnehmen lässt. All jene, die gerne auch das eine oder andere erlernen, sind bei vorliegendem Titel richtig – wenngleich es doch eher sporadische, oberflächliche Lerneinheiten sind, denen Ihr begegnet. Aber immerhin – die putzig gestalteten Darsteller im Spiel versorgen Euch allzeit mit nützlichen Infos, über die sich jüngere Semester erfreut zeigen werden.

Grafik & Sound....

Comic-Grafik und hübsch animierte 3D-Tiere bestimmen das Gesamtbild des grafisch gelungenen Spieles. Anders als bei „Einsatz Erde – Insel in Gefahr" können wir kaum meckern, sondern sind eher erfreut ob der optischen Schönheit des Titels, der ein wenig an diverse bessere Tier-Software für den Nintendo DS erinnert. Auch Ubisoft war in dieser Hinsicht lange Zeit sehr fleißig, demnach dürfte die eine oder andere Grafik-Engine aus demselben „Entwicklungslabor" stammen.

Sphärische Melodien, schöne Klänge, auch Hippes machten wir während des Testzeitraumes aus. Allerdings müssen wir auch hier bekritteln, dass es erneut keine Sprachausgabe in das Spiel geschafft hat. Diese hätte dem Titel gut getan, denn Text begegnet uns in Hülle und Fülle. Nett hingegen: die vielen an ihre realen Vorbilder angelehnten Tier-Vertonungen.

Fazit....

„Einsatz Erde - Rette die Meerestiere" macht den jungen Spielern Spaß, sofern sie sich an vergleichbarer Software noch nicht „überfressen" haben. Wie wir alle wissen, gibt es von Tier-Versoftungen mehr als genug. Eine „natürliche" Begrenzung ist demnach logische Konsequenz. Weil der Titel aber pädagogisch wertvoll ist, hübsch daherkommt und leicht erlernbar sein dürfte, seien all jene, die gerne auf Tierrettung gehen, aufgerufen, zuzuschlagen. Trotz des sich wiederholenden Gameplays ist es eine der besseren Umsetzungen, was die Tierwelt anbelangt.

 

+ verschiedene Meerestiere
+ Umwelt-, Naturschutz spiel.
+ einsteigerfreundlich
+ gelungener Grundgedanke
+ gute Grafik
- fehlender Multiplayer
- witzlose Minispiele
- wiederholt sich schnell
- nur 1 Schwierigkeitsgrad

GRAFIK: 71%

SOUND/EFFEKTE: 70%

MULTIPLAYER: --

GESAMTWERTUNG: 68%

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