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NDS Dragon Ball Z: Attack of the Saiyans
 
 
Dragon Ball Z: Attack of the Saiyans - NDS
Matthias Engert (22.02.2010)

SYSTEM: NDS
ENTWICKLER: Monolithsoft
GENRE: Rollenspiel
SPIELER: 1 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
SPEICHER: Batterie
1MODUL MP: Nein
SCHWIERIGKEIT: 2-6
SECRETS: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: 12+
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Nein
PREIS: ca.25 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE: Nein

   
Einleitung....

Das Rollenspiele ein sehr breites Publikum ansprechen ist nichts Neues. Auch nicht das sich damit logischerweise gutes Geld verdienen lässt. Schon eher ungewöhnlich ist die Tatsache, das einige Publisher mittlerweile versuchen, bekannte Serien anderer Genre in dieses Gameplay Kostüm zu stecken. Ob das Sega aktuell mit einem Bleach RPG Ableger ist, oder wie hier vorgestellt die Dragon Ball Serie, die nun auch im Rollenspiel Sektor ihr Glück versucht. Ansätze in diese Richtung gab es schon früher mal, aber so konsequent umgesetzt eher nicht. Für mich als Rollenspiel Fan auf jeden Fall nichts, was mich unglücklich stimmt. ;-) Wer also hier den x-ten Daumentöter erwartet, liegt falsch. Viel eher sollten sich Spieler mit Vorlieben für Rundenbasierte Rollenspiel Umsetzungen, im Stile älterer Final Fantasy Titel angesprochen fühlen. Denn diesem Gameplay kommt man hier sehr nahe. Ob sich der Kauf lohnt und welcher Typ Rollenspieler sich auf dem DS angesprochen fühlen darf, soll euch der folgende Test etwas genauer zeigen.

Menus und die Story....

Auch wenn Namco Bandai draufsteht, entwickelt wurde die DS Umsetzung Attack of the Saiyans von Monolithsoft, einer Software Schmiede, die zumindest ein paar ordentliche Titel vorzuweisen haben. Auch bei Attack of the Saiyans zeigen sie das durchaus und bieten beim Drumherum gelungene Feature. Neben einem komplett deutschen Spiel, sorgt auch hier ein interner Batteriespeicher mit 2 möglichen Speicherplätzen für ein bequemes Sichern des Spielfortschritts. Freunde gepflegter Mehrspieler Action kommen hier allerdings nicht auf ihre Kosten. Trotz viel Team Play im Spiel, ist das Game an sich nur für einen Spieler ausgelegt. Als kleinen Bonus gibt es im Spiel zumindest bei den Attacken auch ein wenig original Sprachausgabe. Keine gebundenen Sätze oder ähnliches, sondern die typischen Aktionsschreie. In Sachen Story dreht man hier das Rad der Geschichte um einiges zurück und Kenner der Serie, werden sich fast kaum noch daran erinnern, wie vieles begann. ;-) Das frischt man hier ein wenig auf und garniert es mit einem neuen Handlungsstrang, den es auch in den TV Folgen nicht zu sehen gab. Dabei setzt das Rollenspiel die Original Dragon Ball Story fort und schickt die Spieler in den Kampf gegen die Saiyans, den gefürchteten Kriegern des Anime-Universums. Das heißt Ihr stellt euch hier unter anderem genau diesen Saiyans mit einem speziellen Team, das es im Spiel zu Finden und zu Entwickeln gilt. Dazu wartet im Spiel ein spezieller Modus, der euch verschiedene Secrets offeriert. Über verschiedene Neben Quests, die Ihr im Hauptspiel annehmen könnt, erwarten euch speziell zur Story einige Secrets, wie auch spielerisch Belohnungen.

Der Start in das Spiel selber ist relativ unspektakulär. Weder Sequenzen, noch sonstige Dragon Ball Einstimmungen warten auf euch. Einzig der Sound, mit seiner typisch fordernden Art, stellt beim Fan einen Bezug her. Ansonsten hält man sich in Sachen Menus sehr stark zurück und schickt euch äußerst fix in die eigentliche Action. So bietet das Hauptmenu einzig den Spielstart für ein Neues Spiel und die Fortsetzen Option, sobald Ihr ein Spiel gespeichert habt. Dabei zeigen euch die beiden Speicherplätze auch die erspielten Charaktere, deren aktuelles Level und die Spielzeit an. Mehr ist es nicht und selbst die Optionen sind später erst im eigentlichen Spiel im Pausenmenu zu finden. Allerdings ohne irgendwas Wichtiges in Sachen Einstellungen. Denn Ihr könnt dann einzig das Texttempo, die Soundausgabe und Sprache verstellen. Von daher halten wir uns also nicht lange auf und legen gleich im Gameplay Teil etwas intensiver los.

Technik und Gameplay....

Sobald man euch hier auf die virtuelle Menschheit loslässt, beginnt das Spiel in den Gefilden von Muten-Roshi, der seine aktuellen Schüler verabschieden will. Diese 3 aktuellen Schüler sind keine geringeren als Tenshinhan, Kuririn und Yamchu. Hintergrund ist in diesem Spiel ja auch das Team Play, was im Verlauf des Spiels dazu führt, das Ihr weitere Helden aufspüren und im Team aufnehmen könnt. Nach ein wenig Gesprächs Geplänkel führt euch das Spiel dabei in einem Art Tutorial unter Wettbewerbsbedingungen an das Gameplay heran und zeigt so auch schnell die spielerische Umsetzung des RPG Thema mit DBZ Charakteren, das sich natürlich durchaus anbieten sollte. Auf jeden Fall ähnelt das System vielen älteren Rollenspielen. Insgesamt warten wenn man so will verschiedene Aktionsphasen im Spiel. Neben einem Story Teil, der euch in allerlei Locations führen wird und Dank einer Weltkarte immer auf dem Laufenden hält, dürft Ihr in diesem Modus also auch Shops Besuchen und mit diversen NPC’s quatschen, um z.b. an Informationen zu kommen. Der zweite große Teil ist das Erkunden der Actionzonen. Auch hier an sich nichts ungewöhnliches, da man z.b. in Dungeons laufend, feste Wege erkunden kann, bei denen die Sichtweise wie im Story Teil schräg von Oben umgesetzt ist. In diesem Gameplay Teil geht es durch verschiedene Gebiete und der Spieler findet z.b. Kisten mit Ausrüstung, die wiederum für den Storyverlauf wichtig sind. Der dritte große Teil des Spiels hat natürlich mit den Kämpfen zu tun, die es euch erlauben werden Rundenbasiert immer 3 Charaktere maximal in die Kämpfe zu führen. Dabei greift bei der Gegnerfindung in den Umgebungen das Pokemon Prinzip, sprich ihr seht Gegner an sich nicht, sondern der Bildschrim wechselt plötzlich in den Kampfbildschirm. Soweit zumindest die groben Fakten der DBZ Rollenspiel Umsetzung. Ein bisschen genauer darf es dann natürlich schon sein. Denn auch wenn das Spiel das Genre nun nicht revolutioniert, einige interessante Feature bringt der Titel schon mit.

Wie schon erwähnt ist der Start in das Spiel so angelegt, das Muten-Roshi die ersten 3 Helden in Form der Abschlussprüfung in ein angrenzendes Gebiet schickt, um nach einer magischen Kugel zu suchen. Dabei zeigt euch das Spiel zunächst das Gameplay mit 3 Charakteren, während danach auch mit jedem der 3 eine Single Mission gespielt werden kann. Zumindest lernt man so als Spieler vor allem die Stärken und Kampfeigenschaften der Helden allein und eben in der Gruppe ein wenig intensiver kennen. Dieses System zieht sich später auch weiter durch das Gameplay. Denn sobald die 3 Anfangshelden auf ihr großes Vorbild Son-Goku treffen und sich dieser euch anschließt, geht es erst mal mit ihm allein dann auf für ihn angelegte Missionen. Immer kurze Zeit darauf vereinen sich die Kämpfer wieder und Ihr erhaltet so nach und nach den Zugriff auf mehrere Charaktere, die ihr nach eigenem Ermessen durchwechseln könnt, was übrigens auch innerhalb eines Kampfes möglich ist! Auch hier also ein paar Pokemon Anleihen. Unterstützt wie schon erwähnt von der Weltkarte, setzt man euch so in einem ersten Dungeon ab und das eigentliche Gameplay beginnt. Wie es sich für ein Rollenspiel gehört, baut auch hier alles auf einem Levelsystem auf, das wie ich finde sehr motivierend gemacht ist. Zunächst verfügen die Charaktere über ein Gesamtlevel, bietet aber innerhalb des Systems viele Abstufungen und Charakterstats, die alle auch eine wichtige Rolle spielen. Neben einem Zahlenwert für die eigene Lebensleiste gibt es das Gegenstück für die Ki der Charaktere. Dazu kommen Werte für die erspielten Erfahrungspunkte und der Wert, der für ein nächstes Level Up benötigt wird. Herzstück sind die Charakterspezifischen Werte, die es hier in 6 verschiedenen Einteilungen gibt. Diese reichen z.b. von einem Angriffswert, über die Verteidigung bis hin zum Ausweichen, das hier nicht unerheblich sein sollte. Klar das bei jedem Level Up eine Entwicklung vonstatten geht. Wobei mir hier das System sehr gut gefällt, denn das Spiel lässt euch freie Wahl, was Ihr machen wollt. So erhaltet Ihr bei jedem Level Up spezielle Bonus Punkte, die Ihr nun zusätzlich auf die 6 verschiedenen Werte, die in Form von einfachen Zahlanzeigen vorhanden sind, frei verteilen könnt. Startet man z.b. in Sachen Angriff mit einem Wert von 20, so erhält man bei einem Level Up z.b. 3 solche spezielle Punkte, so kann man eben einzeln je 1 Punkt auf verschiedene Stats verteilen, oder eben alle 3 auf einen Wert. Diese Freiheit ist hier sehr gut umgesetzt und recht motivierend. Auch deshalb weil sich diese Änderungen spürbar auswirken. Aber das sind noch lange nicht alle Möglichkeiten der Charakter Entwicklung.

Zunächst bietet das Spiel an sich 80 dieser sogenannten Quests, die sich in spezielle Kapitel unterteilen, zu denen auch der angesprochene Beginn im Kame-Haus zählt. Es gibt immer einen Ort und ein Ziel bei jeder Aufgabe. Neben Suchen & Finden Aktionen gehören auch reichlich Boss Kämpfe dazu. Im Inventory habt Ihr auch dafür eine Rubrik, die euch den gerade aktuellen Auftrag anzeigt. Das können im Verlauf auch mehrere sein, so das man nicht immer auf ein Ziel festgelegt ist. Erscheint einem eine Location als noch zu Schwer, versucht man sein Glück erst mal bei einem eventuell möglichen anderen Auftrag. So habt Ihr also einen Auftrag und landet auf der Weltkarte. Da Ihr immer wisst wohin es geht, scrollt man über die Karte und sucht den Zielort, der aber auch noch blinkend dargestellt wird. Erreicht Ihr diesen, steht Ihr immer am Anfang der Location und die Sicht wechselt auf die Adventure und Dungeon Sichtweise. Hier lauft Ihr sichtbar mit dem Main Charakter durch die Gegend, während natürlich alle anderen im "Handgepäck" dabei sind. Nun gilt es sich dem Ziel zu nähern, was euch hier fast immer durch diverse Dungeons führt. Zumeist im Inneren von Bergen, spielen dabei auch Umgebungen eine sehr große Rolle beim Vorankommen. Z.b. logisch das euch im Kiwi-Vulkan reichlich Lava erwartet. Viele Wege führen auch durch die Lava, welche die Charaktere normalerweise nicht durchschreiten können. Also heißt es hier speziell erst mal die Kältestiefel zu finden. Diese Zusatzitems beschreiben das sogenannte Kapselfeature und dienen als unterstützende Hilfsmittel, die immer im Touch Screen dargestellt werden. Maximal 2 Kapsel dürfen genutzt werden, wobei immer eine davon als Hauptkapsel aktiv ist. Packt man hier eben die Kältestiefel hinein, so könnt Ihr im Dungeon Modus durch Lava laufen, erhaltet aber auch gleichzeitig einen Kampfbonus, der euch 50% Resistenter gegen Feuerattacken macht. Hier gibt es mit der Zeit sehr viele Kapseln, wo man je nach Aufgabe und Location natürlich oft auch selber entscheiden muss und kann, welche Kapsel man wie einsetzt. Auf jeden Fall ein interessantes eingebundenes Feature.

Trifft man nun auf den Wegen auf Gegner, schwenkt der Bildschirm sofort auf den Kampfbildschirm. Auch hier gibt es eine klare Screenaufteilung. Oben im Top Screen stehen sich die maximal 3 - 3 Charaktere gegenüber, während der Touch Screen das Kampfmenu beherbergt. Auch hier gibt es einige Besonderheiten. Neben Menufeldern für den Standardangriff oder dem Benutzen von Items, gibt es hier eine sogenannte Zornanzeige, die sich stetig füllt, sobald man Gegner attackiert, aber auch selber Schaden nimmt. Ist diese voll, wechseln die Charaktere in den Funkenmodus und werden von einer Flamme umhüllt. In diesem Zustand sind die sogenannten ultimativen Fähigkeiten möglich, die vor allem im Team Play ungemein viel bringen können. Allerdings muss man diese erst teilweise Freischalten. Jeder Charakter für sich hat natürlich auch neben dem Standardangriff ein Menufeld für eigene Specials. Son-Goku’s Kamehame-Ha ist hier eigentlich das beste Beispiel und ja selbst bei DBZ Laien bekannt. Diese Attacken verbrauchen Energie aus dem eigenen Ki Pool, haben aber natürlich ungemein mehr Wirkung beim Gegner. Und dieser wie alle Charakterspecials, gehören einer Klasse an, die über ein Symbol gekennzeichnet sind. Wählt Ihr bei jedem Charakter innerhalb einer Runde eine Klassengleiche Attacke aus, gibt es eine Combo oder Super Combo. Befinden sich nun alle im Funkenmodus, gibt’s auch die möglichen ultimativen Attacken, ohne das Ihr euch darum kümmern müsst. Gerade bei den Boss Gegnern ein sehr probates Mittel, um sich hier durchzusetzen. Der Kampf selber läuft wie schon erwähnt Rundenbasiert ab und man wählt zuerst in Ruhe für jeden der eigenen Recken eine Aktion aus. Danach versucht ihr, wie auch der Gegner seine Attacken an den Mann zu bringen. Alles geht visuell sehr schnell über die Bühne, und bei jedem Treffer erhaltet Ihr einen Zahlenwert, der euch die Wucht anzeigt. Zwischendurch kann man versuchen zu Heilen oder per Item den Ki Wert aufzufrischen. Am Ende einer jeden Runde bekommen die eigenen Charaktere einen kleinen Teil HP zurück und die Runde beginnt aufs neue. Dabei gibt es auch hier alle möglichen bekannten Zustands Veränderungen wie z.b. Gift oder Schlaf. Ist der Gegner im Angriff kann man nun versuchen die Attacken zu Blocken. Dafür existiert im Spiel die Aktive Abwehr. Jede der 3 Position entspricht dabei einer Action Taste. Drückt man diese im richtigen Moment, soll es möglich sein den Angriff abzuschwächen, oder eben ganz zu Blocken. Nur mit der Zeit hat man den Eindruck, das man mit Lotto Spielen mehr Erfolg hat. Klappt in meinen Augen viel zu Selten und unterliegt mir persönlich zu oft dem Zufallsprinzip. Ist aber auch nicht so Tragisch, weil der Schwierigkeitsgrad im Gesamten eher auf mittlerem Niveau ist. Wirklich die Zähne ausgebissen habe ich mir eigentlich an keinem Gegner. Natürlich spielt hier durchaus eine Rolle, wie man seinen Helden entwickelt.

Denn es geht in diesem Bereich auch noch weiter. Neben Erfahrungspunkten gibt es zusätzlich auch noch Fähigkeitspunkte, die man nun in die persönlichen Specials investieren kann. So beginnt Son-Goku was den Kamehame-Ha angeht mit der Level 1 Version in Sachen Wirkung beim Gegner. Mit den Fähigkeitspunkten, die man natürlich erst ein wenig Sammeln muss, kann man diese Level heben und unabhängig vom Charakter selber auch die Specials noch mal entwickeln. Möglichkeiten gibt es hier also wirklich genug. Klar fehlt hier das Waffen oder Rüstungsfeature. Einzig 2 persönliche Slots besitzt jeder Charakter. Hier kann man z.b. Ringe platzieren, welche bestimmte Eigenschaften pushen und z.b. nach dem Anlegen die Angriffskraft um 10% erhöhen können. Auch hier hat man irgendwann mehr Items als Slots. Shops und die vielen Kisten in den Dungeons sorgen dafür. Dennoch ist das Gesamtsystem hier wirklich sehr stimmig. Was den Titel am Ende vielleicht die meisten Punkte kostet, ist eben der überschaubare Anspruch und damit auch die Spielzeit, so das man in 8-10 Stunden durchaus fertig sein kann. Manchmal sind die Story Sequenzen die Zeitfresser, die man aber zur Not auch abbrechen kann. Spaß macht der Titel allemal und der Tiefgang ist durchaus da. Ein bisschen schwerer und auch RPG Cracks würden hier definitiv einen Geheimtipp vorfinden. So bleibt ein ordentliches Rollenspiel mit vielen Möglichkeiten, das sehr flüssig zu spielen ist, aber nur bedingt Fordert.

Grafik & Sound....

Grafisch ist der Titel eher ein wenig Schwach auf der Brust und erinnert vor allem im Adventure Bereich eher an ältere GBA Titel. Eben die typische Darstellung vieler GBA RPG’s, sind die Charaktere hier sehr klein und Details sind nicht besonders zahlreich. Auch ist die Grafik in diesem Bereich sehr steril. Das Gegenstück dazu sind die Kämpfe, die schon oft sehr schön umgesetzt sind. Weniger die einfachen Attacken, dafür aber die Specials. Kleine gescriptete Sequenzen geben vielen Attacken auch eine sehr schön Dynamik mit und auch in Sachen Effekte darf Bildschirmfüllen agiert werden. Dabei läuft das gesamte Geschehen sehr flüssig ab. Was die Serie auch bei den Prüglern auszeichnet, hat man hier also ebenfalls gut hinbekommen. Im Gesamten eine Grafik die schon einen eigenen Charme besitzt, aber auch deshalb keine Geschichte auf dem DS schreiben wird. DBZ Fans werden sich aber nicht nur aufgrund der gut gemachten Sequenzen Bilder hier sehr wohl fühlen.

Auch beim Thema Musik kann man das ganze in 2 Bereiche teilen. Die Hintergrundmusik ist sehr oft an die fordernden DBZ Stücke angelehnt, was manchmal auch ein wenig schräg klingt. Dafür gibt es immer wieder neue Hintergrundmusiken zu hören, die sich weder Positiv noch Negativ hervortun. Gut sind die Effekte und allem voran die Kampfeffekte. Unterstützen das dynamische und schnelle Gameplay sehr gut und finden ihre Höhepunkte in den Kampfschreien der Helden. Hier erwarten euch original Samples, die den Wiedererkennungseffekt ungemein heben.

Fazit....

Attack of the Saiyans ist ein durchaus gelungener Rollenspiel Ableger der Serie. Der Titel glänzt mit einer ganzen Palette an RPG Feature, die sich harmonisch in das Gameplay einfügen. Viele Möglichkeiten auch ohne Waffen Feature die Helden zu entwickeln, halten den Spieler bei Laune. Vieles ist Nachvollziehbar und Logisch umgesetzt, so das man mit der Zeit sehr gezielt Einfluss nehmen kann. Eine interessante Story, die zwar auch wieder etwas Trocken präsentiert wird, aber vor allem für DBZ Fans gemacht, alte Erinnerungen weckt. Grafisch etwas einfach gehalten, können aber zumindest die Kämpfe nicht nur in diesem Bereich durchaus überzeugen. Größter Schwachpunkt ist vielleicht der Anspruch, der sich auch auf die Spielzeit auswirkt. Das Spiel ist wirklich sehr flüssig spielbar und unterhält von Anfang bis Ende, empfinde es aber "nur" als Mittelschwer, und stellt euch selten vor wirkliche Probleme. Wer aber ein stimmiges und flüssig spielbares RPG sucht und mit dem DBZ Thema etwas anfangen kann, darf gerne Zugreifen. Für alle anderen bietet der DS genügend Alternativen.

 

+ Mehrere DBZ Charaktere
+ Gutes RPG Gameplay
+ Aktive Charakter Entwicklung
+ Kapsel Objekt Feature
+ Fähigkeiten Upgrades
+ Zorn Feature
+ Insgesamt flüssig spielbar
- Story recht Trocken erzählt
- Aktive Abwehr mehr Glückssache
- Könnte länger und schwerer sein

GRAFIK: 74%

SOUND/EFFEKTE: 71%

MULTIPLAYER/WI-Fi: --

GESAMTWERTUNG: 74%

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