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NDS Contra 4
 
 
Contra 4 - NDS
Matthias Engert (26.02.2008)

SYSTEM: NDS - USA
ENTWICKLER: WayForward/KE
GENRE: Shooter Action
SPIELER: 1-2 Spieler
HANDBUCH: Englisch
SPEICHER: Batterie
1MODUL MP: Nein
SCHWIERIGKEIT: 6-10++
SECRETS: Ja
SPRACHHÜRDE: Gering
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: K.E.
TERMIN: tba
VIRTUAL SURROUND: Nein
PREIS: ca.30 Euro (Import)
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
WI-FI: Nein

   
Einleitung....

Ältere Gamer, zu denen ja auch ich mich zähle, erinnern sich immer wieder gerne an die "gute alte Zeit" des Videospielens zurück. Dabei haben viele Spieler neben diversen spielerischen Erfahrungen wohl auch den einen oder anderen speziellen Titel in ihr Gamerherz geschlossen. Eine Serie der Firma Konami konnte nun im letzten Jahr auf eine 20jährige Historie auf allen möglichen Plattformen zurückblicken und feierte so ein kleines Jubiläum - Contra. Deutschen Spielern ist die Serie eher unter dem Namen Probotector bekannt und ist mit der SNES Version eben einer der Titel, die mir noch heute in Erinnerung sind. Sehr anspruchsvolles Ballergameplay, dass man allein oder zu zweit erleben durfte und in Sachen Schwierigkeit noch heute selbst Core Gamer zu Weinen bringen kann. Zumindest um es mal überspitzt auszudrücken. Dabei ist sich die Serie über die Jahre eigentlich immer treu geblieben und erfuhr als eine der wenigen Serien nicht die überall nachvollziehbare "Versoftung" der Inhalte. Wer unterhaltsam und ohne Pause Ballern will und dabei seine persönlichen Frustgrenzen einmal kennenlernen wollte, war mit einem Contra oder Probotector Titel immer gut bedient. Ende letzten Jahres erschien nun zumindest in den USA mit Contra 4 der aktuell letzte Titel aus der Serie. Speziell für den DS gemacht, war der Titel für mich sofort auf der "Habenwill" Liste. Da ein PAL Release noch nicht absehbar ist, wollen wir euch diese anspruchsvolle Shooter Perle anhand der US Version einmal näher vorstellen. Auch wie immer mit dem Hintergrund des günstigen Imports, der Dank des starken Euro möglich ist.

Menus und die Story....

Contra 4 ist für den DS von der Software Schmiede WayForward umgesetzt. Den Jungs muß man allerdings bescheinigen das vom Gameplay und Anspruch her kaum ein Unterschied zu alten Teilen anzumerken ist. Wobei man bei diesem Titel wie bei nur wenigen anmerken muß, dass der Titel ein spezielle Zielgruppe anspricht. Und dazu zählen keinesfalls die Casual Gamer! Zumindest solltet Ihr als Gamer durchaus einen hohen Frustpegel haben, wenn Ihr alles im Spiel wirklich sehen wollt. ;-)) Das die Serie schon immer irgendwie anders war, merkt auch an einigen Gameplay Aspekten. Einer davon ist das Speicherfeature, das es hier nur die Scores und Boni gibt. Die eigentlichen Level im Spiel darf und muß man am Stück spielen und kann nicht Zwischendurch mal aufhören. Kann man schon, fängt aber danach wieder bei Null an. Sprachlich ist klar dass wir es hier mit einem komplett englischen Game zu tun haben, was sich wohl selbst bei einem D Release nicht ändern würde. Spielbar ist Contra 4 sowohl allein, als auch über einen Co-op mit einem zweiten DS. Die Story der Contra Spiele war eigentlich schon immer rein vom Kampf bewaffneter Söldner gegen die Übermacht von zumeist Alienmäßigen Gegnern geprägt. Das ändert sich auch hier nicht unbedingt. Nach Red Falcon betritt nun Black Viper die Bühne und sorgt auf der Erde mit seinen einfallenden Horden erneut für Chaos. Erneut stellen sich einzig die besten Söldner den Schergen in den Weg um die Bedrohung abzuwenden. Dabei spielt Diplomatie hier keine Rolle. Nur die Waffen haben hier die passenden Überzeugungs Argumente. ;-))

Nach dem Einschalten darf man sich diese kleine Story anhand einiger Standbilder zu Gemüte führen und bekommt am Ende den Hinweis auf die Insel Neuseeland, wo später euer erster Einsatz vonstatten gehen wird. Das Hauptmenu selber bietet zunächst 4 Menupunkte. Neben dem Arcade Modus als Kern des Spiels warten hier die Charakter Select Rubrik, die Optionen und die Bonus Abteilung. Bieten die Optionen einzig die Möglichkeit den Speicher zu Löschen und die Soundeffekte anzupassen, wird die Bonus und Charakter Abteilung stetig erweitert. Zumindest wenn Ihr das Game mindestens einmal beendet habt. Dann kommt mit dem Challenge Modus ein weiterer Menupunkt dazu. Anfangs steht euch in der Bonus Rubrik einzig ein Museum zur Auswahl, in dem Ihr die Historie der Serie anhand kleiner Cover und Artworks samt einiger Textzeilen verfolgen könnt. Die Charakter Wahl bietet anfangs 4 der bekannten Helden um Bill Rizer, kann aber ebenfalls im Spielverlauf um einiges erhöht werden. Auch hier werden die Gamer der alten Teile durchaus auf ihre Kosten kommen. Dabei ist die Wahl zu Beginn nicht unbedingt entscheidend. Hier greift euer persönlicher Geschmack, als dass sich nun elementare Unterschiede zeigen. Auch dies wird erst später ein Thema. So ist der Start zunächst eher ein Anfreunden mit dem Gameplay und dem Austesten der eigenen Grenzen. Contra 4 ist wie bei seinen Vorgängern ein Spiel das Ihr mehr als oft komplett von vorn beginnen werdet.

Technik und Gameplay....

Beginnt Ihr ein neues Spiel dürft Ihr euch zunächst für einen von 3 Schwierigkeitsgraden entscheiden. Dabei wird vielen selbst Easy zunächst als sehr schwer vorkommen. Was es natürlich auch ist, aber ein typischer Lernschwierigkeitsgrad für das Kennenlernen der Locations und Gegner darstellt. Auch aus einem anderen Grund ist Easy nur die halbe Wahrheit. Denn die im Spiel enthaltenen 9 Welten sieht man hier nicht, sondern nur derer 7. Wer wirklich alles sehen will, inklusive der Alien Level muß mindestens auf Normal bestehen. Glücklicherweise reicht aber Easy um den sogenannten Challenge Modus freizuspielen, der euch neue Charaktere ermöglicht, mit denen das Spiel einen Tick leichter werden kann. ;-)) Aber bis dahin liegt einiges an Schweißarbeit vor euch. Im typischen Stil werdet Ihr mit eurem Charakter per Helicopter in die erste Location befördert. Ihr springt nach unten und los geht die mörderliche Hats nach dem Levelende, die immer mit dem Sieg über einen Boss beendet werden müssen. Bis dahin bleibt sich die Serie treu und Ihr werdet weder mit Rätseln und anderen Dingen die aufhalten konfrontiert. Einzig eure Waffen und das Sprung Geschick wollen beherrscht werden. DS like werden natürlich nun beide Screens für die Action einbezogen, was Neues mit sich bringt und auch für alte Hasen der Serie anfangs etwas ungewohnt ist. Vor allem beim Thema Geschosse der Gegner, die eben nun auch oftmals aus nicht gleich sichtbaren Teilen im Touch Screen auftauchen. Dabei zeigen beide Screens komplett die Umgebung und werden im Falle des Top Screens nicht für irgendwelche Anzeigen mißbraucht. Das heißt also man kann die Dinge über einem wesentlich weiter einsehen als das bisher der Fall war. Oben links im Top Screen habt Ihr zudem die lebenswichtigen Anzeigen des Spiels. Zum einen stehen hier die momentan verfügbaren Leben und daneben 2 Slots für die sammelbaren Waffen in den Leveln. Das Thema Leben ist einer der Punkte die sich je nach Schwierigkeitsgrad unterscheiden. So hat man z.b. auf Easy 10 Leben am Start und 5 Continues, während das ganze auf Hard nur noch 3 Leben und 3 Continues bedeutet. Wer nun denkt 10 Leben wären viel, wird schnell ein weiteres Feature der Contra Serie kennenlernen. ;-)

Denn da die Charaktere nicht über eine Lebensleiste verfügen, reicht ein Treffer und euer Held geht in die ewigen Jagdgründe. Glücklicherweise werdet Ihr nach einem Ableben sofort an der Stelle wieder abgesetzt, an der Ihr eben draufgegangen seid. Allerdings werden eure Waffensysteme wieder auf den schwachen Standardblaster zurückgesetzt. Das schmerzt oft genug mehr als der reine Lebenverlust. Nicht umsonst hat man auch für solche Fälle 2 Waffenslots. Aber dazu gleich mehr. Kümmern wir uns erstmal um das Grundgameplay und die Steuerung des Spiels. In den meisten der 9 Welten wartet das altbekannte 2D Scroll Shooter Prinzip auf euch. Ergänzt in Contra 4 durch einige Pseudo 3D Abschnitte mit leicht geänderten Gameplay. Die meiste Action geht so wie gewohnt über die Screens. Via Kreuz bewegt Ihr euch und könnt nun mit der B-Taste Springen. Die Sprunghöhe ist immer gleich und Ihr müßt hier durchaus das spezielle Timing verinnerlichen. Man kann den Sprung zwar in der Luft beeinflussen, aber nicht so wie man es heutzutage in den typischen Jumpern kann. Auch dies ist ein typisches Feature der Serie. Die Y-Taste ist nun eigentlich die wichtigste Taste um die Waffen spechen zu lassen. Möglich via Einzelfeuer, oder aber auch als Dauerfeuer Variante. Mit der A-Taste könnt Ihr die Waffenslots auch mit der Hand leeren, wenn euch die aufgesammelte nicht paßt und per X-Taste fahrt Ihr den Greifhaken nach oben aus, um euch an Decken oder diversen Rails hochziehen zu können. Gleich ist bei all den Geschicklichkeitsaktionen, dass Ihr weiterhin ballern könnt. Im Normalfall lauft Ihr und könnt so nach allen Richtungen samt den Schrägen ballern. Ist euch mal nach einer kurzen Pause, so könnt Ihr euch z.b. auch auf eine "sichere" erhöhte Stelle platzieren und drückt nun die R-Taste. Jetzt steht der Charakter fest und Ihr könnt in alle Richtungen ballern, ohne dass Ihr nun dabei lauft. Wirklich Ruhe habt Ihr aber nirgends, dafür sorgt das ständig neue Generieren der Gegner. Ein Gebiet wirklich feindfrei schießen ist nicht möglich. Die größte Schwierigkeit ist euer eigenes Timing und die Übersicht. Denn unaufhörlich werdet Ihr von allen Seiten beschossen. Egal ob bewegliche Gegner, reichlich Geschütze und eingegrabene Gegner. Ausweichen und ja nicht die Hand von der Schußtaste nehmen, dass ist hier oberste Devise.

Dabei warten nun allein von den Levelbauten her weitere Herausforderungen. Bedingt durch die beiden Screens geht es sehr oft nach oben. Mal über feste Plattformen, bewegliche Ableger oder reichtlich Objekte zum Hangeln und Klettern. Stehenbleiben sollte man nur selten und wenn an Orten, von wo man selber ein wenig die Kontrolle ausüben kann. Der wohl wichtigste Aspekt beim Vorankommen ist aber das reine Waffenfeature. Denn nur mit dem Standardblaster würdet Ihr kein Level überleben. Dazu existiert nun zum einen die Möglichkeit Waffenitems aufzusammeln und diese auch upzugraden. Einfachste Variante ist ein umherfliegendes Item. Einmal von euch getroffen fällt daraus ein Waffensymbol nach unten. Mittels Buchstaben könnt Ihr erkennen um was es sich handelt. Sammelt man es ein platziert man dieses oben in einem der beiden Waffenslots und hat diese nun sofort zur Verfügung. Diese reichen in den 9 möglichen Varianten von verbesserten Blastern, über Mehrfach und Raketengeschosse bis zu gewaltigen Lasern. Verliert Ihr in diesem Zustand nun ein Leben ist die aufgesammelte Waffe sofort weg. Etwas entschärfen kann man dies duch die 2 möglichen Waffenslots. Per L-Taste kann man nun zwischen diesen durchschalten. So sammelt man z.b. einen Laser ein und drückt die L-Taste um auf den zweiten noch leeren Slots zu wechseln. Jetzt hat man zwar erneut nur den Standardblaster zur Verfügung, verliert aber bei einem Lebenverlust nicht den gesammelten Laser, den man ja noch in der Hinterhand hat. Der andere Hintergrund ist natürlich das eine neue aufgesammelte Waffe die aktuelle ersetzt. So kann man auf entsprechende Locations reagieren und sammelt z.b. einen starken Laser auf dem einen und großflächig wirkende Mehrfachgeschosse auf dem anderen Waffenslot. Je nach Situation kann nun zwischen beiden Durchschalten. Dazu kommt ein neues Upgrade Feature zu jeder Waffe im speziellen. Sammelt man ein Waffenitem für Mehrfachgeschosse ein, verschießt man vielleicht 5 Geschosse. Sammelt man ein Upgrade der gleichen Waffe ein, werden es 7 mit mehr Power. Überhaupt eine sehr bevorzugte Waffe, da sie fast den gesamten Screenbereich abdecken kann und man durchaus recht "easy" durch schwere Stellen kommen kann.

Das gleiche gilt für die Boss Gegner, die immer in mehreren Abschnitten und Durchgängen warten. Ohne Lebensleiste immer schwer einzuschätzen was sie noch brauchen, machen aufgesammelte Waffen das Leben viel einfacher. Ohne die wird es äuerst zäh Endgegner zu besiegen. Deswegen ist der Lerneffekt in den Leveln hier nicht zu unterschätzen. Ehe man eine Welt einmal komplett auswendig kennt, vergeht schon ein wenig Zeit. Man weiß aber dann mit der Zeit wo die haarigen Stellen sind und paßt seine Spielweise durchaus an. Dabei ist die Motivation aber immer hoch, da man selber so immer besser wird. Anfangs verliert man fast alle Leben selbst auf Easy schon in der ersten Welt. Mit der Zeit kommt man ohne Lebenverlust durch und nimmt seine Upgrades mit in die nächste Welt. Dort warten nun in regelmäßigen Abständen auch Pseudo 3D Abschnitte. Grafisch zwar etwas mau, wartet dennoch reichlich Action. Hier seht Ihr das Geschehen aus der Third Person Perspektive hinter dem Charakter und springt hier von links nach rechts um auszuweichen und um meist feste Ziele zu zerstören, welche den Weg vor euch blockieren. Im Vergleich zu den normalen 2D Leveln fallen diese aber schon etwas zurück. Auch weil sie kürzer gestaltet sind. Einzig die Boss Gegner verdienen auch hier ihren Namen. Ist überhaupt wieder ein spezielles Thema. Neben Capcom ist auch bei Konami das Thema Endgegner schon immer eines der speziellen Sorte. Knackig, stressig und wie schon erwähnt mehrteilig warten die Endkämpfe auf euch, die neben Geschick vor allem Reaktionsvermögen verlangen. Bildschirmfüllend kommen diese daher und machen einen großen Reiz der Contra Serie aus. Auf diese muß man also auch im 4er nicht verzichten. So schaukelt sich die Spielzeit natürlich um einiges nach oben, ohne dass es langweilig wird. Bei jedem neuen Durchgang den man spielt entdeckt man eine neue Möglichkeit hier und da "einfacher und sicherer" voran zu kommen. Das ist der große Motivator im Spiel immer besser zu werden. Mal abgesehen von der auch heute noch außerst spaßigen und schweißtreibenden Nonstop Ballerei.

Der Lohn ist dafür durchaus interessant. Denn mit dem Challenge Modus habt Ihr nun die Gelegenheit weitere Secrets freizuspielen. 40 dieser Challenges, die euch in bestimmte Locations samt speziellen Zielvorgaben bringen, sorgen weiter für reichlich Action und Zähne Ausbeißen. Je nach Anzahl könnt Ihr hier z.b. alte NES Teile freischalten, oder aber z.b. mit Probotector neue Charaktere. Diese kann man dann in einem neuen Durchgang einsetzen und kommt wieder ein Stück voran. Das ist der größte Pluspunkt auch heute noch. Klar unterstreichen sollte man aber dennoch immer wieder, dass sich diese Ballerei klar an Geduldige Core Gamer richtet. Ein Spiel für Zwischendurch ist Contra 4 keineswegs. Dazu erlebt man zuviel Ableben und mutet seinem eigenen Frustlevel einiges zu. Dennoch macht es Spaß ohne Ende immer wieder aufs neue die Locations anzugehen. Anfangs fragt man sich oft genug wie man dass schaffen soll, merkt aber mit der Zeit wie man selber immer besser wird. Gamer die auf Retro Ballerei vom feinsten stehen sind hier goldrichtig. Ungeduldige Gamer mit wenig Ausdauer bei ausbleibenden Erfolgen sollten von Contra 4 dagegen absehen.

Grafik & Sound....

Grafisch bringt das Spiel ebenfalls alte Gefühle wieder zurück. Contra 4 ist nicht der HighEnd Shooter, den man heute vielleicht auf dem DS erwartet. Viel mehr ist der Stil der Serie auch hier geblieben. Ähnlich wie in einem Metal Slug. Diese Spiele haben einfach ihren unverwechselbaren Charme, den auch Contra 4 bietet. Vor allem ältere Spieler werden hier glücklich. Natürlich ist die Grafik farbenfroh und vor allem die technische Seite kann voll und ganz überzeugen. Mal abgesehen von den teils etwas biederen Pseudo 3D Abschnitten, kommen die 2D Leveln abwechslungsreich und mit Effekten ohne Ende daher. Auch dies ist typisch für die Serie. Geschosse wohin man blickt und Explosionen en masse. Riesige Boss Gegner und Wellen an "Normalos" sorgen für wenig Ruhe auf dem Schirm. Immer ist irgendwas los, ohne das es technische Probleme gibt. Neben einigen alten Bekannten im Gegnerdesign warten auch Neue Gegner auf euch.

Der Sound ist ebenfalls eine Stärke des Spiels. Neben den schnellen und überaus passenden Rhytmen in Sachen Hintergrundmusik sind es vor allem die Effekte die gefallen. Hier im Vordergrund natürlich die Waffen selber, während die Helden und Gegner immer die gleichen Ablebe Geräusche bieten. Auch im Soundbereich ist Contra 4 ein Reise in die gute alte Zeit mit verbesserter Klangqualität.

Multiplayer....

Der Multiplayer erlaubt es euch nun den Arcade Modus auch zu zweit anzugehen, was natürlich auf der einen Seite sehr unterhaltsam sein kann. Allerdings sollten beide Spieler zum einen über eine komplette Ausrüstung verfügen und auch vom eigenen Skill Level durchaus ein gleiches Niveau besitzen. Ihr teilt euch Waffen und Leben und könnt natürlich normal über 2 Screens den Gegnern einheizen.

Fazit....

Contra 4 ist ein Titel, an den man andere Erwartungen knüpft als an einen Shooter heutiger Machart. Mit Contra 4 erlebt der Spieler eine kleine Zeitreise. Das Spiel richtet sich vor allem an ausdauernde Gamer, die vor keinem Schwierigkeitsgrad zurückschrecken. Und den bietet das Spiel in heutzutage selten gespieltem Niveau. Selbst Easy ist anfangs nichts für Zwischendurch. Aber und das war damals schon die große Stärke lernt der Spieler mit allem umzugehen und natürlich die Welten kennen. Man kommt immer weiter, je öfter man spielt und fragt sich mit der Zeit warum man an der Stelle mal Probleme hatte. Passende Belohnungen sorgen zudem für Dauermotivation abseits der Balleraction. Shooter Action ohne Ende, bei dem jeder Gamer zeigen kann was wirklich in ihm steckt. Fans der Retro Shooter werden hier glücklich und wer sein eigenes Frustlevel mal kennenlernen will, darf ebenfalls zum Import greifen. Aktuell bei Konami nachgefragt gibt es leider keine Pläne, geschweige denn Daten zu einem Deutschland Release. Sehr schade wie ich finde.

 

+ Balleraction ohne Ende
+ Motivierend bei jedem Versuch
+ Waffenvielfalt/Upgrades
+ Technisch gelungen
+ Richtig schön schwer
+ Passende Belohnungen
- Nichts für Zwischendurch
- Pseudo 3D Abschitte
- Reichlich Frustgefahr ;-)
- Noch keine D Release Pläne

GRAFIK: 77%

SOUND/EFFEKTE: 77%

MULTIPLAYER: 79%

GESAMTWERTUNG: 84%

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