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NDS Bermuda Triangle
 
 
Bermuda Triangle - NDS
Kilian Pfeiffer (14.04.2010)

SYSTEM: NDS
PUBLISHER: F+F Publishing
GENRE: Action
SPIELER: 1 Spieler
HANDBUCH: Mehrsprachig
SPEICHER: Batterie
1MODUL MP: Nein
SCHWIERIGKEIT: 2-5
SECRETS: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: 3+
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Nein
PREIS: ca.30 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
LESERMEINUNGEN: Nein

   
Einleitung....

Typische Match 3-Spiele machen Spaß. Eigentlich lässt sich an diesem Umstand kaum rütteln. Das Hin- und Herschieben einzelner, gleichfarbiger Objekte, das In-Reihe-bringen bietet – solange es diese Art Software gibt – Unterhaltung und kaum etwas würde diese Tatsache trüben können. Nun kommt mit „Bermuda Triangle" ein Spiel auf den Markt, das für Nintendo DS und Wii erscheint, und auch jenen Match 3-Sektor bedient, über welchen sich Fans freuen dürften. Jedoch ist das Spielprinzip durch unscheinbare Änderungen im Gameplay wesentlich eingeschränkt. Das „Innenleben" funktioniert daher nicht mehr so gut, wie es eigentlich sein sollte.

Menus und die Story....

Korallen sind schützenswerte Lebensformen, die empfindlich auf Umweltveränderungen reagieren. Der Mensch ist es, der mitunter für deren Verschwinden verantwortlich zeichnet. In „Bermuda Triangle" ist es der Mensch, der versucht, diese zu schützen. Wie, das erklären wir Euch in unserem Test.

Technik und Gameplay....

Der von NorthPole Studio entwickelte Titel ist wenig komplex aufgebaut, selbst als Einsteiger findet man schnell ins Spiel. So weit, so gut. Das Hauptmenü ist übersichtlich – Euer erster Schritt, den Ihr machen solltet, ist es, Euer Schiff auszuwählen. Von diesem aus gilt es, die bedrohten Korallenriffe zu schützen und im besten Fall wiederherzustellen. Der fahrbare Untersatz befindet sich auf dem Topscreen, die Korallenvorkommen auf dem Touchscreen. Die Übersicht ist also gegeben. Entweder steuert Ihr per Touchpen, wahlweise auch per Steuerkreuz und Buttons.

Drei Spielmodi stehen Euch zur Verfügung, wobei wir Euch zunächst das eigentliche Spielprinzip näherbringen sollten: Indem der Spieler vom Schiff aus gleichfarbige Behälter in das Wasser befördert, so dass diese oberhalb der Korallen Dreiergruppen bilden, sorgt Ihr – dank zusätzlicher Nährstoffe - für eine raschere Heilung der Korallenriffe. Vier Gebiete mit Dutzenden Levels müsst Ihr bereisen, ehe Ihr die weltweiten Vorkommen vor deren Ausrottung bewahrt habt. Leider zeigt sich das Spiel nicht so, wie es ein typisches Match 3-Spiel tun würde: Dort könnt Ihr über den ganzen Bildschirm hinweg gleiche Objekte neu anordnen. Bei „Bermuda Triangle" allerdings ist dies etwas anders. Dort fallen die vom Schiff beförderten Behälter direkt ins Wasser, was bedeutet, dass Ihr nur an der Wasseroberfläche für eine Lichtung der dort befindlichen Schwimmobjekt-Behälter sorgen dürft. Die taktische Komponente, die Möglichkeiten im Generellen, gehen dadurch verloren – logisch, dass der Spielspaß deutlich eingeschränkt wird. Ist der Story-Part – welchen es eigentlich gar nicht gibt – noch relativ unterhaltsam, kann man den Time Run-Modus sowie die Endlos-Spielerei vernachlässigen. Die Lust, diese zu spielen, geht spätestens nach Abschluss der Story flöten.

Mit falsch platzierten Behältern steigen zusätzliche vom Grund des Meeresbodens auf – der Schwierigkeitsgrad steigt dadurch an. Ebenso sind es weitere „Nebenschauplätze", die Pepp in das Spiel bringen, die Motivation auf Dauer aber dennoch nicht ankurbeln können. Seeschnecken fressen bereits wiederhergestellte Korallenriffe auf (Ihr müsst eine 100-Prozent-Leiste füllen, ehe ein Level beendet werden kann!). Tintenfische verdecken einige Sekunden lang Behälterfarben, Haie greifen Euer Boot an und schütteln es mitsamt allen Behältern gehörig durch. Diesen tierischen Einflüssen begegnet Ihr, indem Ihr Objekte wie Bomben (räumen umliegende Behälter aus dem Weg), Wellen (spült die oberste Behälterreihe weg) oder Anker (Schnecken werden damit ausgeschaltet) einsetzt.

Grafik & Sound....

Grafisch zeigt sich der Titel durchaus bunt, aber zurückhaltend was eventuelle Effekthaschereien angeht. Jene Nährstoffbehälter, die den Touchscreen bevölkern, sind farbenfroh und wabern langsam auf und ab, die Wellen des Topscreens schwappen bilderbuchgleich von links nach rechts. Das war es dann aber auch schon mit „grafisch hübscher Bermuda-Dreieck"-Optik.

Karibisches Flair verbreitet die Musik zwar nur bedingt, sie unterlegt den Titel aber dergestalt, dass man als Tester nur wenig Kritik äußern kann. Ein paar Soundeffekte tun ein Übriges hinzu, um den Titel in akustischer Hinsicht anständig abschneiden zu lassen.

Fazit....

„Bermuda Triangle" hätte richtig gut werden können. Wie gesagt: Bei Match 3-Titeln kann man bekanntlich kaum etwas verkehrt machen. Warum man aber vom erfolgreichen Prinzip abwich, so dass sich das ganze Prozedere nur noch an der Wasseroberfläche abspielt, wird uns nicht klar. Der Umfang des Titels ist leider zu gering, als dass dieser dauerhaft überzeugen könnte. Was bleibt, ist ein nettes Match 3-Spiel, das wenigstens dank der eingesetzten Items und jener nett gemeinten Gegnerschar überzeugt. Leider nur kurzfristig. Wie sich die Wii-Version schlägt, erfahrt Ihr im eigenständigen Test zum Spiel.

 

+ (beschnittenes) Match 3-Prinzip
+ Items und Gegner
- fehlender Mehrspieler
- knapper Umfang
- keine Dauermotivation

GRAFIK: 64%

SOUND/EFFEKTE: 66%

MULTIPLAYER: --

GESAMTWERTUNG: 60%

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