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Mag64

21.08.2011 Messebericht zur Gamescom 2011 - (17.08.-21.08.2011)
Wie jedes Jahr, war das Mag64 natürlich auch 2011 wieder auf dem Weg nach Köln. Die jährliche Gamescom stand an und diesen Event wollten auch wir uns nicht entgehen lassen. Aufgrund der Erfahrungen der letzten beiden Jahre, haben wir diesmal die Messe über 3 Tage von Mittwoch bis Freitag besucht, was sich im Nachhinein auch als die richtige Entscheidung entpuppt hat. Nach dem üblichen Erholungstag nach der Messe, will ich euch aber nun auch die Eindrücke und Fakten zur Messe nicht vorenthalten. Eines kann man schon hier klar feststellen. Die Gamescom 2011 war schon eine ganz spezielle Ausgabe. Stichwort Jubiläen, was man in diesem Jahr hier und da feststellen konnte. Selten das die großen der Szene in dieser Fülle etwas zu feiern hatten. Nintendo feierte 25 Jahre Zelda, Sega 20 Jahre Sonic und Ubisoft als einer der größten Third Partys feierte ebenfalls 25jähriges. Und selbst alle Fachbesucher und Aussteller, die seit dem Start 2002 in Leipzig dabei waren, konnten auf ein kleines Jubiläum zurückblicken. Mit 7 Ausgaben der Games Convention in Leipzig und nun schon der dritten Gamescom Veranstaltung in Köln, kann man hier zumindest schon mal 10jähriges feiern. Aber das nur am Rande. War aber lustig, das bei vielen Publishern mal anzusprechen. Die meisten haben daran ja nun nicht unbedingt gedacht. Kunststück, gab es doch auf der Messe vieles zu sehen und der Fokus lag ja bei anderen Dingen.

Aber es gab noch einiges anderes, was man speziell nur in diesem Jahr erleben konnte. Kümmern wir uns aber zunächst mal um die reinen Fakten der Messe. In allen Bereichen war zu spüren, dass trotz Wirtschaftskrise die Branche immer noch auf dem aufsteigenden Ast sitzt. Hört man überall das Jammern auf hohem Niveau, ist man in dieser Branche eigentlich noch recht zufrieden. Kleine Episoden im Verlauf des Textes mögen euch das ein wenig unterstreichen. Festmachen kann man das allein bei nackten Zahlen der Messe. Mit 557 Ausstellern, was knapp 50 mehr waren als im letzten Jahr, konnte die Messe allein hier schon einen großen Erfolg verbuchen. Und anders als in den letzten Jahren konnte man dies nicht nur durch das dabei sein gefühlter hunderter unbekannten Taiwan Firmen erklären. Alle Größen der Szene waren in diesem Jahr dabei und präsentierten ihre Neuheiten und Systemseller für die einzelnen Plattformen. So wurden 2011 300 Games präsentiert, was ebenfalls eine klare Steigerung gegenüber den 200 im letzten Jahr darstellte. Auch wenn wir als Leipziger nach wie vor unsere eigene Ansicht über den Standort haben. Der Branche tut die Messe sehr gut, was uns über kurz oder lang ja auch zugutekommt. Auch die Besucherzahl wurde dementsprechend gesteigert und nach den 250.000 im Vorjahr, kamen in diesem Jahr 275.000 Besucher zur Gamescom nach Köln.

Und dennoch muss man diesen Punkt noch einmal kritisch und gesondert ansprechen. Denn was am Samstag auf der Messe passierte, darf einer Spielemesse dieser Größenordnung in Deutschland eigentlich nicht wiederfahren. Nämlich das man die Messe für ein paar Stunden komplett dicht machen musste. Der Andrang war derart groß, das man um die Sicherheit der Besucher fürchten musste. Wer da von weit her kam und auf Sonntag vertröstet wurde, hat wohl jetzt so seine eigene Meinung zum Kölner Standort. Dabei kann man dies eigentlich nicht auf die Größe der Messe schieben. Hier müssen sich die Veranstalter schon ein wenig Hinterfragen, ob sie alles richtig gemacht haben. Denn die Hallenbelegungen waren an sich wie im letzten Jahr. 5 Messehallen für Besucher, auch wenn die Halle 10 eher ein Event Treffpunkt und Shop Bereich war, sowie die üblichen beiden Hallen 4 und 5 für die Business Besucher, waren Diskussionswürdig. In vielen Hallen waren die Aussteller dicht gedrängt, während es in den hinteren Bereichen oft leere Bereiche gab, was zunächst den Eindruck einer weniger gewordenen Ausstellerzahl suggeriert. Von daher waren gerade die Eingänge zu den Hallen, ausgehend vom zentralen Messe Boulevard zwischen den Hallen oft verstopft. Von Mittwoch bis Freitag war das eher nicht das Problem, wie euch ja die Bilder auch zeigen. Aber Samstag wurden diese Schwachstellen klar deutlich. Denke für das nächste Jahr wird die Messe hier reagieren. Muss sie auch. Denn so etwas darf nicht passieren. Auch wenn es sich im ersten Moment interessant für die Branche anhört, wenn durch die Ticker eine Meldung wie diese geht. Die Geschichte dahinter wird ja dennoch hinterfragt. Love Parade Verhältnisse dürfen hier nicht ansatzweise auftreten.

Aber nun genug der ernsteren Worte. Kümmern wir uns wieder um die Messe Geschehnisse selber. Schaute man sich so die Hallenaufteilung in Sachen Firmen an, war vieles anders als in den letzten Jahren. Zumindest was so die Austeller nebeneinander angeht. Gutes Beispiel war die Halle 8 mit Nintendo. Links fand man Sega, was Sinn macht, rechts allerdings ging es zur großen Kinect Abteilung der Xbox360. Wer wollte da wohl neben dem anderen stehen. ;-) Am besten gelöst hatte es auch vom Platz her einmal mehr EA, die ja hier sowieso ein Heimspiel hatten. Sie hatten ja fest eine gesamte Halle für sich und zwischen ihren einzelnen Titeln sehr viel Platz. Der war aber auch notwendig, denn gerade EA hatte doch einige Zugpferde dabei, welche viele Besucher interessierten. Allein die Massen um den SWOTOR und vor allem den Battlefield 3 Bereich waren immens. Da gingen die Cataclysm und Starcraft II Bereiche regelrecht unter. ;-) Dazu mit Secret Worlds, Sims, Fifa und dem erneut großen Need for Speed Bereich, war die EA Halle eigentlich immer mehr oder wenig voll. Auch kam eigentlich keiner anderer Publisher an die Umfänge der EA Stände heran. Hier zahlt sich das Heimrecht also durchaus auch mal aus. Nächster Punkt der Gamescom 2011 ist die Informationspolitik der einzelnen Firmen im Vorfeld. Die Ankündigungen was gezeigt wurde, Funktionierte nicht bei allen Firmen gleichermaßen gut. Überraschungen gut und schön. Aber hinter dem Berg zu halten, was man den Besuchern zeigt, ist nicht ideal. Und leider war Nintendo hier sehr zurückhaltend mit Infos. Denn was man im Vorfeld zum Messeauftritt bekanntgab waren nur Bruchstücke und eher negative Nachrichten.

Denn am meisten beschäftigte die Nintendo Interessierten die Tatsache, dass man die Wii U nicht zeigt. An sich schade, ist das Thema aber noch sehr weit weg. Warum also nicht mit dem Wuchern, was man zeigt. Und selbst hier war außer dem Zelda Jubiläum und damit Skyward Sword kaum etwas durchgesickert und viele Leser wurden eher direkt von der Messe informiert, was Nintendo nun eigentlich zeigt. Und das war in meinen Augen, abseits des Wii U Themas schon immens. Allein die 3DS Titel mit Mario, Mario Kart, Kid Icarus, Luigis Mansion, Kirby oder auch dem bald erscheinende Starfox Titel, wären in anderen Jahren mit die meisterwarteten Titel einer solchen Messe gewesen. Hier wusste es kaum jemand. So hatte die Messe nach außen hin andere Zugpferde und Games wie Battlefield 3, Modern Warfare 3 oder Assassins Creed Revelations, waren die Zugpferde der Messe. Sicherlich auch zu recht, ging dadurch das Nintendo Line Up durchaus ein wenig unter. Schade wie ich finde. Denn allein das was Nintendo für die kommenden Monate ankündigt und zeigte, lässt jedem Nintendo Fan die Hände feucht werden. Ging mir zumindest so und Sorgen um die kommenden Monate mache ich mir nicht. Natürlich spürt man das ein gewisser Punkt erreicht ist. Nicht nur bei Nintendo, sondern auch bei vielen Publishern. In Sachen Wii gibt es nur noch wenig Titel, die aus der Masse ragen werden. Hier wirft die Wii U also schon ihre Schatten voraus. Aber speziell beim 3DS spürt man dennoch unter der Oberfläche eine positive Stimmung. Auch wenn viele über die ersten Monate nach dem Launch schimpfen. Und die Preissenkung tut dabei ihr übriges zur Meinungsmache. Beunruhigt sind die Third Partys deswegen noch nicht. Das haben viele Gespräche im Business Bereich gezeigt.

Es sind doch überraschend viele Titel angekündigt. Sicherlich nicht alles Systemseller, aber sie werden ein breites Angebot an Software ermöglichen. In Sachen Wii geht man da eher schon auf die sichere Seite und versucht sich oft nur noch mit Portierungen und Umsetzungen bekannter Serien, bei denen man eigentlich nicht viel falsch machen kann. Wobei es aber auch hier schon noch das eine oder andere Highlight geben wird. Aber auch dazu im Verlauf des Textes noch etwas mehr. Fast schon gewohnt war für mich, bei Spielevorstellungen der Entwickler selber, eigentlich nie einen Wii Controller in den Händen zu halten. So sorgt die Gamescom jedes Jahr für die Verbesserung meiner Xbox und PS3 Skills. ;-))) Aber da stehen wir ja drüber. Eher die Ausnahme, dass man hier mal direkt eine Wii Präsentation erleben konnte. Missen möchte ich dennoch keinen dieser Momente. Neben Kontakten erfährt man so auch mal einiges, oder darf als Kanonenfutter herhalten, egal welche Plattform dafür genutzt wird. ;-) Besonders stark zu spüren bei einer Session mit den Modern Warfare 3 Entwicklern im abgedunkelten Raum, samt Headset und Schalensitz. Ein ganz besonderes Erlebnis kann ich euch sagen. Sie können nicht nur programmieren, sie können auch spielen. ;-)) Aber wenn nicht sie wer dann. Alles Cheater,….. ;-))) Nein im Ernst. So etwas erlebt man halt nur auf einer Messe, oder man besucht sie halt selber. Manchen Entwicklern wiederum merkt man dann auch an, dass die gleichen Texte und Vorstellungen zigmal am Tag machen und man mehr oder weniger Interessierte Fachbesucher vor sich hat. Auch hier gab es in diesem Jahr wieder für jedes Vorurteil etwas. Spürbar war aber auch in diesem Jahr die zunehmende Internationalisierung der Messe. Gerade was Fachbesucher und Journalisten angeht.

Auch spürbar an ganz anderen Stellen. Von meinen knapp 100 Streetpass Bekanntschaften während der Messe, waren vielleicht 20% aus Deutschland. Der Rest kam aus dem Ausland, wobei Frankreich und Belgien irgendwie 3DS Hochburgen zu sein scheinen. Denn aus diesen Ländern kam die Masse der Bekanntschaften. Manche hat man über die Tage gleich mehrmals getroffen, was mehrere Level Ups der Mii Charaktere ergab. Rettet die Krone ist damit um einiges leichter. ;-)) Die meisten Firmen auf der Messe zeigten ihre Spiele dann aber schon im öffentlichen Bereich. Wenige Sachen die exklusiv hinter den Kulissen gezeigt wurden. Nintendo war hier schon eher die Ausnahme, wo man einige Titel, wie das für nächstes Jahr angekündigte Last Story im Business Bereich anspielen konnte. Dennoch natürlich um einiges entspannter, als in den Hallen um jede Station fast schon kämpfen zu müssen. ;-) Auch war natürlich die Verpflegung und ruhigere Atmosphäre der Pluspunkt schlechthin. Auch wenn das Thema Wii U an sich keine aktive Rolle spielte, nimmt man mal konkrete Ausnahmen wie zu Segas Starttitel Aliens oder der THQ Variante Darksiders II heraus, so konnte man doch in den Gesprächen vieles von der E3 noch einmal direkt von den Verantwortlichen hören. Egal ob das EA oder Ubisoft mit ihrem geplanten breiten Start Titel Angebot waren, oder von einzelnen Entwicklern selber, die verschiedenste Ideen in der Mache haben. Wirklich bahnbrechendes Neues gab es da aber nicht zu hören. Aber schön wenn man diese Dinge selber einmal zu hören bekommt. Auch Nintendos Aussage "Frühestens April 2012" ist nicht wirklich neu und stellt wohl auch die optimistischste Variante dar.

Sind viele Titel und Nachrichten dazu schon über den Ticker gelaufen, will ich mich aber schon auch mit einigen kurz und speziell befassen. Vor allem mit denen, die mich beeindruckt haben. Sind z.B. Mario oder Mario Kart das man was erwartet hat, war ich von der aktuellen Kirby Version für die Wii sehr angetan. Das Game Play erinnert schon oft an Crystal Shards und zieht daraus für meine Begriffe einen großen Reiz. Beim 3DS waren Kid Icarus mit seinem schnellen und technisch sehr imposanten Game Play, sowie Luigis Mansion beeindruckend. Vor allem die Farbpower und Detailfreude, samt dem herrlichen 3D Effekt. Games auf die wir uns sehr freuen können. Über Xenoblade werde ich mich nicht auslassen, auch wenn ich auch den Messebericht dazu nutzen möchte, den Titel als Meilenstein zu betiteln. Na ja mittlerweile bin ich ja glücklicherweise nicht mehr der Einzige, der das sagt. Überrascht war ich auf dem Nintendo Messestand über den Spielfortschritt an den Stationen. Da haben wohl die Betreuer viel Zeit damit verbracht. Denn an vielen Stationen war schon Kolonie 6 überschritten und Level 20-25 Charaktere konnte man spielen. ;-) Hätte am liebsten noch auf der Messe gespielt. ;-) Gelungen für mich als F1 Fan, war der Ausblick auf die 3DS Version zum neuen Codemasters F1 Game. Für die Wii kommt er leider nicht, aber zumindest dürfte der Titel bei technisch guter Umsetzung ebenfalls ein Highlight werden. Bei Konami und seinem Line Up hat es mir Professor Lautrec angetan, dessen Mischung aus verschiedensten Genres schnell Lust auf mehr macht und vor allem den älteren Gamer anspricht. Metal Gear hingegen ist technisch schon auf einem guten Niveau, wird aber wohl noch bis ins nächste Jahr auf sich warten lassen.

Was man wie schon erwähnt oft erlebt, sind die typischen Versions-Ankündigungen. Egal ob z.B. Need for Speed: The Run, Modern Warfare 3, oder auch ein Rayman Origins. Diese Titel erscheinen logischerweise auch für die Wii oder jeweils den 3DS. Über viele Spiele werden wir uns hier und da aber auch noch separat etwas auslassen. Dazu kommen auch Titel, die man schon im letzten Jahr anspielen konnte und dieses Jahr erneut erleben durfte. Wird Zeit das diese dann auch mal erscheinen. Combat Wings von City Interactive ist so ein Titel. Im letzten Jahr einer meiner Favoriten auf der Wii, soll es nun in diesem Jahr endlich soweit sein. Mittlerweile noch mal etwas verfeinert, hoffe ich dass sich das finale Spiel dann auch nicht mehr lange bitten lässt. Andere Firmen bleiben ihrem Ruf treu und haben mittlerweile so ihre Nischen gefunden. Stichwort Bigben, die ja vielen nach wie vor aus dem Zubehör Bereich bekannt sind. Seit dem letzten Jahr haben sie sich aber auch im Software Bereich hervor getan. Zwar nicht immer mit gelungenen Titeln, aber der Tatsache spezielle Bundles auf den Markt zu bringen. Meist gepaart mit diversen Waffenattrappen waren dies vor allem Jagd und Shooter Games. Das setzt man konsequent fort. Denn man ist zufrieden. Diese Welle ebbt nicht ab. Anders im Casual Bereich. Hier konnte man ungemein wenige Titel entdecken, die vor Jahren noch im Dutzend im Monat heraus gekommen sind. Diese Welle ist zunächst einmal vorbei. Sind wir auch nicht ganz unglücklich drüber. Wir zocken zwar alles und stellen diese Titel auch vor wie ihr wisst. Aber man kann so die Zeit dann doch für lohnenswertere Titel nutzen. Hier hat also schon eine gewisse Marktbereinigung stattgefunden. Auch wenn es diese Titel schon noch gibt. Dann aber doch mit einem gelungeneren Ansatz. Gutes Beispiel ist hier der Gedächtnistrainer aus dem Hause Crimson Cow.

Grob natürlich schon mit dem großen Übertitel Kawashima vergleichbar, bietet er aber dennoch einen anderen gelungene Ansatz und richtet sich eher an die Einsteiger, ohne das der Titel aber zu leicht wäre. Ist auch positiv zu sehen, dass es immer noch Firmen gibt, die das Abenteuer Nintendo das erste Mal angehen wollen. Richtiggehend ruhig ist es auf dem Zubehörmarkt geworden. Hier hatten nur die wenigsten Firmen wirklich etwas Neues im Angebot. Wii technisch sowieso, ist aber auch auf dem 3DS erst mal alles abgedeckt. Wenigstens aber schön zu sehen, dass dem Thema Akku eine gewisse Bedeutung beigemessen wird. Zwar nicht als reiner Wechsel Akku umgesetzt, bringen einige Firmen eine Verschalung inklusive Akku auf den Markt, so dass man also den originalen Akku unterstützt und nicht ersetzt. Oft doppelt so leistungsfähig sind wie hier gespannt, wie die finalen Produkte in der Handhabung funktionieren. Dankbar über ein paar Stunden mehr mit dem 3DS im Akkubetrieb wären wohl viele von uns. ;-) Weil wir gerade bei interessanten Geschichten zum Thema Nintendo sind. Überrascht war ich bei Ubisoft von der Aussage über den Erfolg der Starttitel auf dem 3DS. Auch wenn viele von euch vielleicht eine andere Meinung haben. Die erfolgreichsten Titel waren auf dem 3DS die Neuauflage von Rayman und die Rabbids. Der schlechteste Starttitel aus dem Hause Ubisoft war Ghost Recon: Shadow Wars. Genau der Titel, der für mich einer der besten Starttitel insgesamt war! Durchaus mal interessant, hier hinter die Kulissen zu blicken. Oder wollt ihr mal wissen, welche Eckdaten ein erfolgreicher DS Titel haben sollte?

Ein typischer 20-30 Euro Titel auf dem DS sollte sich mindesten 4000 Mal verkaufen, um als "Ziel erfüllt" Titel durchzugehen. Denkt man gar nicht und stellt sich viel größere Zahlen vor. Wobei das natürlich auch von der Entwicklungszeit und den Kosten abhängt. Aber zumindest mal ein interessanter Richtwert bei den DS Allerweltstiteln. Was bleibt am Ende von der Gamescom 2011 in Erinnerung. Eine überlaufene Messe am Samstag, viele Aussteller, die mit reichlich Software protzen und Nintendo, die sich eher unter Wert verkaufen. Da dürfte auch die Ankündigung über die "Wii Light" Version nicht viel helfen. Hier hätte man vor allem aufgrund der zahlreichen tollen Titel viel offensiver herangehen müssen. Wer dennoch auf der Messe war, dürfte seine Favoriten für seine Nintendo Plattformen auf jeden Fall gefunden haben. Es gibt also schon noch genug spannende Themen für die kommenden Monate. Wenn dann wird eher 2012 bis zum Wii U Release eher noch ein ruhiges Jahr Zumindest was die Wii Abteilung angeht. Einen Besuch war auch die Messe 2011 wieder wert. Dafür nimmt man auch Chaos bei der deutschen Bahn in Kauf, die sich jedes Jahr irgendwie fest in meinem Gedächtnis einbrennt. Problemlos sieht anders aus. Aber es gibt schlimmeres. Nämlich nichts zu Zocken. Aber davon sind wir glücklicherweise weit von entfernt. Speziell in diesem Jahr sollte jeder Gamer sein Spiel finden. Das hat die Messe schon gezeigt. Ansonsten hoffe ich der Artikel konnte einen kleinen Einblick in die GC 2011 geben. Viele Themen handeln wir hier und da ja eh extra ab. In diesem Sinne. Viel Spaß beim Zocken und bei Fragen wisst ihr ja wohin ihr euch wenden könnt. ;-))

matthias.engert@mag64.de (21.08.2011)

 
                   

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