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3DS Teenage Mutant Ninja Turtles Nickelodeon
 
 
Teenage Mutant Ninja Turtles Nickelodeon - 3DS
Kilian Pfeiffer (10.12.2013)

SYSTEM: 3DS
ENTWICKLER: Activision
GENRE: Action
SPIELER: 1 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
STREETPASS: Nein
1MODUL MP: Nein
SCHWIERIGKEIT: 1
SECRETS: Nein
SPRACHHÜRDE: Nein
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: USK6
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Nein
PREIS: ca.35 Euro
SD-Card NUTZUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE: Nein

   
Einleitung....

Die 3DS-Version ist identisch mit der Wii-Fassung. Der einzige Unterschied: Ein Mehrspieler-Modus fehlt. Und das ist der Genickbruch für den Handheld-Titel, wie sich im Test zeigen sollte.

Menus und die Story....

Leonardo, Donatello, Michelangelo und Raphael haben wie so oft ein Problem. Nicht etwa mit der Pizza, ihrer Leibspeise. Die schmeckt nach wie vor am besten mit Schokolade. Schwierigkeiten bereiten hingegen ein paar Fieslinge, Gesandte von Shredder, dem Oberfiesling, der alles daran setzt, um mit seinem Foot-Clan die Turtles auszumerzen. Anders gesprochen: Die Hintergrundgeschichte ist platt wie eine Flunder und nicht der Rede wert.

Technik und Gameplay....

Beginnen wir von Anfang an: Insgesamt erwarten Euch 15 Levels im Spiel. Das ist nicht sonderlich viel. In rund drei Spielstunden habt Ihr das Game beendet. Alleine, begleiten Euch drei CPU-Mitstreiter, die allerdings nur bloßes Beiwerk sind. Die Turtle-Jungs stehen im Grunde nur doof in der Gegend herum, dienen als Gegner-Futter, nehmen aber kaum Schaden. Allein hier zeigt sich bereits, wie lieblos das Spiel programmiert ist. Es ist ein Schnellschuss in den Ofen, den Turtles-Fans einfach nicht verdient haben.

Bei der vorliegenden 3DS-Versoftung kann man von Herzblut nicht wirklich sprechen. Im Gegenteil: Die Gegnerhorden gleichen sich, es gibt kaum mehr als fünf verschiedene Gegner im Spiel. Vor allem der Foot-Clan beharkt Euch und entsendet unzählige "Soldaten", die mit Händen und Füßen ihre Arbeit verrichten. Mehr als ein Snack für zwischendurch sind die Gestalten aber nicht für Euch. Ein paar Schläge genügen, dann liegen sie flach auf dem Boden. Hin und wieder stehen sie wieder auf, dann reicht ein Tastendruck, um sie gekonnt in Richtung des Bildschirms zu werfen. Dort knallen sie gegen die Scheibe, das war es dann. Kaum ein Gegner wartet mit besonderen Fähigkeiten auf, jeder ist ganz ohne taktische Finesse zu besiegen. Das Doofe: Die Levels sind immerzu schlauchförmig aufgebaut, meist geht es durch Hinterhof-Gegenden, durch Fabrikhallen und über die Dächer der Stadt. Allerdings fehlt dem Spiel das typische Turtles-Flair, das so manches Vorgängerspiel mit sich brachte.

An beinahe jeder Ecke stehen Kisten, Mülltonen oder andere Behältnisse, die Ihr mit einem Schlag zerdeppert. Dann winken sammelbare Extraleben, Lebensenergie und gewisse "Glanzstücke", die Ihr wiederum braucht, um die Turtles zwischen den Stages aufzuleveln. Auch das ist ein recht spartanischer Vorgang. Klar, Ihr könnt "Extrafertigkeiten" freischalten, aber bringen die irgendetwas? Mehr Power sollen die Turtles erhalten, heißt es, ein paar Zusatzschläge, die automatisch erfolgen. Aber mehr Spaß macht das Game dadurch auch nicht wirklich. Es gibt keine einstellbaren Schwierigkeitsgrade, der Anspruch ist sehr niedrig, wenn es darum geht, das Spiel erfolgreich zu meistern. Und genau das ist das Problem: Dem Titel fehlt jeglicher Wiederspielwert - obwohl der Titel rund 35 Euro kostet. Ein zweites Durchspielen? Bringt nichts, da es ja nichts zum Freischalten gibt, was Sinn machen würde. Keine Extralevels, keine Bonus-Charaktere, nichts, was gefallen könnte. Zwei Spielmodi warten, eine Minispiel-Sammlung, die aber nicht der Rede wert ist und eine Art "Time Attack". Allerdings ist auch das überflüssig, denn was solltet Ihr davon haben, die gleichen Levels ein weiteres Mal zu absolvieren, mit dem Unterschied, dass Ihr das Ganze auf Zeit macht? Hier fragt man sich wirklich, was sich die Entwickler dabei gedacht oder besser gesagt: Nicht gedacht haben. Spielerisch wirkt der Titel wie ein Schnellschuss, uninspiriert, innovationslos, meistens langweilig, wenn man alleine unterwegs ist. Leider ist man das auf dem Nintendo 3DS immerzu…

Grafik & Sound....

Nun kommen wir zum Trauerspiel schlechthin, der Grafik des Titels. Die Turtles? Eckig, mit hässlichen Kanten versehen. Die Texturen? Schwammig. Die Ladezeiten nerven, die Levels sind vollkommen ohne jegliches Kreativhändchen zusammengeschustert. Es gibt keine coolen Animationssequenzen, dafür ein paar Standbildchen mit Texteinblendungen. Was das soll, können wir leider nicht mit Gewissheit beantworten. Der Sound kann sich hören lassen, zumindest die Musik. Allerdings gibt es auch dort kaum Abwechslung. Sie wiederholt sich in vielen Levels.

Fazit....

Noch schlechter als auf der Wii ist der 3DS-Ableger geworden: "Teenage Mutant Ninja Turtles" ist eine zusammenprogrammierte Fehlentwicklung. Miese Technik, kaum Spielzeit, keine Innovationen, die Abwechslung fehlt. Was soll man da auch noch groß schön reden? Nichts rechtfertigt den Kauf, außer Ihr seid riesiger Turtles-Fan und müsst nicht auf das Geld achten. Drei Stunden Spielzeit für 35 Euro - ganz ohne Wiederspielwert - ist einfach zu viel.

 

+ Turtles-Franchise
- kein Mehrspieler-Modus
- sehr kurze Spielzeit
- technisch absolut veraltet
- inspirationslos
- sich wiederholende Musik
- kaum Freischaltbares

GRAFIK: 10%

SOUND/EFFEKTE: 65%

MULTIPLAYER: --

GESAMTWERTUNG: 20%

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