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3DS Skylanders Swap Force
 
 
Skylanders Swap Force - 3DS
Matthias Engert (03.03.2014)

SYSTEM: 3DS
ENTWICKLER: n-Space
GENRE: Action
SPIELER: 1 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
STREETPASS: Ja
1MODUL MP: Nein
SCHWIERIGKEIT: 1-5
SECRETS: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: USK6
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Ja
PREIS: ca.45 Euro (Bundle)
KOMPLETTLÖSUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE/SPOTPASS: Nein

   
Einleitung....

Nachdem wir euch vor kurzem die beiden TV-Versionen der aktuellen Skylanders Ausgabe vorgestellt haben, wollen wir das Thema auch in diesem Jahr wieder mit dem 3DS-Ableger beschließen. Seit 3 Jahren beschäftigt uns nun schon diese Serie und hat mittlerweile nicht nur einen spielerischen Eindruck hinterlassen, sondern auch schon einen baulichen. Die Rede ist hier von unserer Redaktion, die zusammen mit dem Disney Erstlingswerk Infinity für einige Umbauaktionen gesorgt hat. ;-) Fallen die Spiele und vor allem die Figuren schon im Laden entsprechend auf, so tun sie das auch in unseren Heiligen Redaktionsräumen. Denn die Zeiten einer simplen DVD Spielehülle sind hier schon lange vorbei. Dazu die sehr gelungenen Figuren, die man zum Spielen auch nicht unbedingt aus den Packungen nehmen muss, haben so schon ihre eigene Abteilung. Und ein Ende ist ja nicht abzusehen. ;-) Dabei nehmen die 3DS-Versionen einen besonderen Platz in der Versionshistorie ein, die sie von den TV-Versionen stark unterscheidet. Denn ein anderer Entwickler sorgt hier wieder für eine völlig andere Hintergrundgeschichte. Dazu das bekannten Figuren Feature, so dass man auch hier gespannt war, was uns die Entwickler vorsetzen würden. Und wie sich zeigen sollte, bietet die 3DS-Version zu Swap Force etwas Einmaliges unter den einzelnen Versionen…

Menus und die Story....

Auch hier wieder unter dem Dach der Firma Activision erschienen, war in Sachen Entwicklung erneut die Softwareschmiede n-Space für den spielerischen Inhalt verantwortlich. Neben den angesprochenen Unterschieden zum großen Bruder, steht aber auch hier über allem die Einbindung der Skylandes Figuren, die es mittlerweile Versionsübergreifend auf 174 gebracht haben. Wohl dem der seine Sammlerleidenschaft auslebt und auch den Platz dafür zur Verfügung hat. ;-) Vom finanziellen Aspekt will ich mal gar nicht reden. Ansonsten muss man sich bei den Rahmenbedingungen einmal mehr keine Gedanken machen. Auch Swap Force kommt auf dem 3DS komplett Deutsch daher und bietet eine ebensolche Sprachausgabe, mit den mittlerweile bekannten Synchronstimmen der Helden punkten kann. Ihr bekommt erneut 3 Spielstände zur Verfügung gestellt, so dass hier mehrere Familienmitglieder ihren eigenen Spielstand anlegen können. Anders als bei den Vorgängern gibt es nun auch einen Kontakt nach außen im Form eines StreetPass Features. Zwar nichts weltbewegendes, bekommt man hier die Chance die Skylanders Figuren anderer Spieler als Gast Charaktere einzubinden. Zumindest ein netter Gimmick, auch wenn man diese leider nicht leveln kann. Aber man bekommt so auch mal andere Racker zu Gesicht und sieht was sie können. Einen direkten Mehrspieler gibt es dagegen auch in Swap Force wieder nicht. Wie schon erwähnt ist ein großer Unterschied zu den anderen Swap Force Versionen die Story des Spiels. Tobte sich auf der Wii und Wii U immer der Bösewicht Kaos in den Skylands aus, übernimmt das hier der Skelettkönig Moneybone. Eines Tages, als in der Stadt Bummstadt in den Skylands eine Feier zu Ehren des Bruchpiloten Flynn vonstatten geht, platzt Moneybone mit seinen Schergen mitten in diese Feier.

Wie Kaos hat auch er es auf die Skylands abgesehen und will mit Hilfe einer mystischen Maschine die Bewohner unter seine Kontrolle bringen. Sind die Gebiete rund um Bummstadt schon unter seiner Kontrolle, entführt er zu allem Überfluss auch noch Flynn's Freundin Cali. Nun ist aber die Butter braun und der Älteste und Flynn rufen die Skylanders um Hilfe. Hier greift ihr nun in das Geschehen ein und dürft die Skylanders unter den Führung der neuen Swap Force einmal mehr zum Sieg führen. Der Start in das Spiel ist wie immer zunächst recht einfach gehalten. Zunächst landet ihr auf dem Speicherplatz Bildschirm und könnt aus 3 verschiedenen wählen. Zusätzlich habt ihr hier in den Optionen die Möglichkeit das StreetPass Feature zu aktivieren. Für die Freunde der Statistik wird euch hier bei jedem Neustart eine Auflistung über diverse Erfolge gezeigt. Wie viele Skylander ihr benutzt habt, wie viele Hüte und Herausforderungssterne ihr erspielen konntet und wie viele der enthaltenen Zonen ihr abgeschlossen habt. Wobei auch hier wieder Durchspielen nicht gleichbedeutend mit 100% Fortschritt ist. Das Thema Wiederspielwert ist auch hier wieder allgegenwärtig. Aber wir wollen uns hier nicht zu lange im Menügedöns aufhalten und schwingen uns kämpfend durch ein weiteres Skylanders Abenteuer auf dem 3DS.

Technik und Game Play....

Auch für die neue 3DS-Version zu Swap Force müssen wir uns erst einmal wieder mit der Verkaufsverpackung und dem eigentlichen Inhalt auseinandersetzen. Denn hier gibt es wieder Licht und Schatten. Knackpunkt beim dritten Teil ist die Einführung eines neuen Portals, auf dem man die Figuren platziert und im Spiel zum Leben erweckt. Die alten Portal Varianten aus dem ersten und zweiten Teil sind hier nicht mehr nutzbar. Logisch das es daher auch keine Booster Packs mit nur einer Figur mehr gibt. Wer sich für Swap Force interessiert, egal welche Version, der muss ein komplett neues Starter Pack kaufen, um auch das neue Portal zu haben. Kann man sicherlich drüber streiten, ob das nun technisch notwendig war. Damit ist auch klar dass man zu Beginn dieses Mal wieder 3 neue Figuren bekommt. 2 der technisch komplett neuen Swap Figuren und eine normale der Series 3. Hier gibt es besonders für die Sammler den ersten positiven Aspekt. Denn die 3DS-Version von Swap Force, ausgenommen die Dark Edition auf der Wii, spendiert dem Spieler 3 komplett andere Figuren als alle anderen Starter Packs. Neben einer Series 3 Variante von Volcanic Eruptor, gibt es in der 3DS-Version mit Rattle Shake und Free Ranger, 2 der komplett neuen Swap Force Figuren, auf deren neue Fähigkeit ist gleich noch eingehe. Dazu kommt in der Verkaufspackung ebenfalls ein neues Portal of Power zum Einsatz, das im Gegensatz zu den großen Versionen aber kabellos funktioniert. Denn mithilfe dieses Zubehörs werden die Spielfiguren von außen lebendig in das Spiel integriert. Das ist dann im Videospielgeschäft die etwas andere Herangehensweise. Man stellt das Portal einfach auf den Tisch und setzt die mitgelieferten Batterien ein. Kenner der Varianten für die TV Konsolen oder des PC erleben hier aber eine andere Nutzungsweise. Auf dem 3DS gibt es eine spezielle Version des Portal of Power, welches kleiner ist als das große Modell für die TV-Versionen. Hier müssen Portal und 3DS direkt über den Infrarot Port miteinander kommunizieren.

Gleich nach dem Spielstart wird das System offensichtlich. Ein spezieller Charakter aus dem Spiel, den man logischerweise auch später immer wieder ansprechen kann, fordert euch auf das Portal und den Infrarotanschluss des 3DS aufeinander auszurichten. Ist der Kontakt hergestellt, stellt man irgendeine Figur auf das Portal, die nun in das Spiel transferiert wird. Dabei ist es hier völlig egal, aus welchem Teil der Serie diese Figur stammt. Dabei bringt die 3DS ein Feature mit, das ebenfalls ein absolutes Highlight darstellt in meinen Augen und für Vielspieler einen echten Gewinn darstellt. Denn im Gegensatz zum eigenen 3DS Vorgänger Giants, erlaubt euch die Swap Force Version alle 174 Skylander Figuren gleichzeitig mit euch herum zu tragen!!! Das ist ein nicht zu unterschätzendes Feature. Denn auch hier lassen sich die Figuren schneller auf Level 20 leveln. Kurioserweise sind auch ältere Skylanders Figuren bis Level 20 entwickelbar. Man stellt hier wirklich eine Figur nach der anderen auf das Portal und nutzt in Bummstadt die entsprechende Location, um einen nach dem anderen in das Spiel zu laden. Einmal im Spiel, kann man nun über ein Klassenmenü auf dem Touch Screen jederzeit Live zwischen allen Figuren im Spiel durchschalten. Das Beste dann wie immer zum Schluss. Wer z.B. eine Figur mit Level 1 in das Spiel transferiert und danach auf Level 20 entwickelt, kann dieses Level auch wieder zurück auf die Figur transferieren. Fix hat man so eine Level 20 Figur, die man z.B. in den TV-Versionen mit diesem Wert nutzen kann. Was mich auch noch mal zum Funktionssystem der Skylanders bringt. Für all die Spieler, die bisher vielleicht noch keinen Kontakt mit der Serie hatten. Spielerisch ist Skylanders Swap Force einmal mehr eigentlich nichts anderes als ein herkömmlicher 3D-Action Adventure Titel. Sprich ihr bewegt die Spielfiguren auf dem Bildschirm durch die Gegend, erledigt Gegner ohne Ende, erfüllt kleine Nebenaufgaben und dürft dem typischen Sammelfeature frönen. Um eine Figur steuern zu können, muss diese aber erst einmal zum Leben erweckt werden.

Dazu nimmt man einfach irgendeine Skylander Figur und stellt diese auf das Portal vor sich auf dem Tisch. Innerhalb der Figuren befindet sich nun ein Datenspeicher, der seine Informationen über das Portal an das Spiel überträgt. Einmal draufgestellt erscheint die Figur im Bildschirm und wird danach ohne große Ladezeit in das Spiel gebeamt. Natürlich schöpft Activision das Thema weiterhin fast schon über Gebühr ab. Neben neu aufgelegten Figuren der ersten und zweiten Serie, gibt es sowohl komplett neue Figuren der Series 3, die Lightcore Varianten der normalen Größe und eben altbekannten Giants Figuren. Erstmals zum Leben erweckt werden nun in Swap Force die sogenannten Swap Figuren. Von der Größe her angesiedelt zwischen den normalen und den Giants, ist das wirklich neue an ihnen jedoch etwas ganz spezielles. Bisher waren die Figuren sprichwörtlich aus einem Guss. Die Swap Figuren erlauben es euch nun die obere Hälfte von der unteren zu trennen. Diese werden per Magneten zusammengehalten und es spricht auch nichts dagegen sie auch so zu benutzen. Auch so sind es natürlich vollwertige Skylander Figuren. Allerdings kann man nun z.B. die obere Hälfte eines Swap Skylanders mit der unteren Hälfte eines anderen verbinden und erhält wenn man so will neue Fähigkeiten. Sofern alle Swap Figuren mal erhältlich sind, und das sind noch lange nicht alle, kommt man so auf gut 256 mögliche Kombinationen. Hat was, auch wenn ich persönlich sagen muss dies nicht ganz so oft benutzt zu haben wie man vielleicht denken könnte. In der 3DS-Version muss man dazu die Figuren noch nicht einmal auspacken, um 2 Hälften zusammenzustecken. Hier erledigt ihr das über 2 simple Schieberegler auf dem Touch Screen, sofern man mindestens 2 Swap Figuren in das Spiel teleportiert hat.

Doch schauen wir zunächst mal in den spielerischen Teil etwas genauer hinein. Habt ihr eure erste oder eben gleich mehrere Figuren in die 3DS Version geholt, sind diese Vorbereitungen zunächst beendet und man könnte theoretisch loslegen. Startet ihr ein neues Spiel, ist das Zentrum eurer Aktivitäten der Ort Bummstadt. Von hier aus plant ihr eure Abenteuer, könnt die einzelnen Level anwählen und eben über einen speziellen Ort jederzeit die Skylanders Infos updaten. Die Geschichte im Spiel bringt euch nun dazu, die einzelnen Gebiete des Spiels zu besuchen. Dazu geht man in Bummstadt zu Flynn selber, der euch nun in die Weltenwahl schickt. Schnell sichtbar wird dabei der Blick auf die Racker und die Grundsteuerung. Erneut wird auch hier in der Iso-Sicht gespielt. Dabei unterstützt euch eine automatische Kamera, die wenig Anlass zur Kritik gibt. Es gibt nur wenige Momente, wo diese mal ungünstig für den Spieler agiert. Zumal je nach Situation auch die Höhe und der Zoomfaktor verändert wird. Gesteuert werden die Skylanders über das Schiebepad und haben auch hier wieder ein Sprungfeature mittels der B-Taste zur Verfügung. Damit sind hier natürlich reichlich Jumper Einlagen vorhanden, die es im großen Bruder nicht gibt. Heißt auch dass sich die Levels zu 100% voneinander unterscheiden. Wer denkt nach einer gespielten 3DS-Version in der Wii Variante die gleichen Levels vorzufinden, der irrt hier gewaltig. Sehe ich positiv, da dies in vielen Spielen die jeweils für den 3DS und Wii/Wii U erschienen sind, nicht immer der Fall war. Einzig was die Themen der Welten angeht, gibt es natürlich Parallelen. Insgesamt bietet die 3DS-Version von Swap Force 7 voneinander unabhängige Welten, die in sich jeweils in mehrere einzelne Levels unterteilt sind. Je nach Welt können dies bis zu 4 Levels sein, die man hier schön nacheinander spielen muss, später aber jederzeit erneut angehen könnte. Hintergrund sind die vielen Spielziele pro Level. Maximal 3 der insgesamt im Spiel enthaltenen 57 Herausforderungssterne kann man pro Level holen. Einen Stern davon erspielt man immer und gleich beim ersten Mal.

Den Bonus Stern für die Zeit-Herausforderung und jeweils 4 Sonderaufgaben in einem Paket, kann man unter anderem wieder nur holen, wenn man zu jeder der 8 Skylander Klassen auch ein Exemplar zuhause rumstehen hat. Denn jedes der enthaltenen Levels bietet erneut abseits des Hauptweges diverse Elementartore, die man nur mit einem speziellen Skylander durchschreiten kann. Oder eben neu auch mit einer Swap Figur, die aus zwei verschiedenen Hälften besteht. Aber wie bei den ersten Teilen werdet ihr nicht gezwungen alle Klassen zu besitzen, sprich das Spiel kann man auch mit 1 oder 2 Rackern durchspielen. Aber man bekommt eben wieder einen Mehrwert und kann nur so alle Gebiete im Spiel betreten. Von daher bleibe ich bei meinem Rat, dass man zumindest von jeder Klasse einen Skylander besitzen sollte. Damit man nicht auf gut Glück agiert, wird euch vor jedem Start eines Levels genau angezeigt, für was die Bonussterne stehen und damit z.B. auch welche Elementartore in einem Level zu finden sind. Sobald man sich seine Infos zum bevorstehenden Level geholt hat, kann man dieses starten und darf sich das vor einem liegende Gebiet mittels Kameraflug anschauen. Danach beginnt die Action an einem Startpunkt und der Spieler muss sich nun zum Endpunkt des Levels bewegen. Eingebettet in freie begehbare 3D Areale, aber dennoch recht linear gestaltete Gebiete, gilt es am Ende etwas zu finden und zu erreichen. Mal ein spezielles Item oder einen Charakter, der euch in der Geschichte voran bringt. Spielerisch warten nun neben den angesprochenen Jumper Einlagen auch reichlich Gegner auf euch, zerbröselt zu werden. Unterstützt werdet ihr durch diverse Anzeigen im Bildschirm. Neben erreichten Sternen oder gesammelten Items für die Nebenaufgaben, betrifft dies die beiden wichtigsten Anzeigen. Neben der Lebensleiste gibt es die Erfahrungsleiste. Nach jedem Ableben eines Gegners hinterlassen die Gegner kleine Kügelchen, die man als EP aufsammelt und die Leiste füllen. Ist die Leiste voll, erlebt man einen Stufenaufstieg und die Eigenschaften des Skylanders verändern sich.

Anders als auf der Wii und Wii U ist hier aber fast alles automatisiert. Sprich Veränderungen in der Aktionsvielfalt werden automatisch entwickelt. Es gibt hier also keine Währung und damit Orte wo man das Geld ausgeben könnte. Keine Händler oder Fee, wo man Upgrades kauft. Das einzige was auch hier enthalten ist, betrifft die sammelbaren Hüte, die aber hier nur als Gimmick enthalten sind und keine Eigenschaften besitzen. Es gibt auch einige Hüte, die es nur in einer Version gibt. Kann man viele in der 3DS Version finden, aufsetzen und in der Wii/Wii U-Version sinnvoll nutzen, gibt es aber auch solche, die nur in einer Version zu finden sind. All dies ist auch ein Grund warum die 3DS-Version mit weniger Tiefgang, Anspruch und Spielzeit daherkommt, als der große Wii-Bruder. Da man auch schneller seine Skylanders leveln kann, ist hier die Spielzeit mit 6-7 Stunden bei weitem nicht so hoch und ist somit viel mehr vergleichbar mit dem eigenen Vorgänger Giants. Auch wenn einmaliges Durchspielen und das holen aller 57 Sterne zwei völlig verschiedene Dinge sind. Aber zumindest hat man in der Zeit einmal alles gesehen. Oder besser gesagt, der Lohn und damit die Motivation alles zu spielen und zu entdecken, ist in den großen Versionen um einiges besser. Kann man auch an spielerischen Dingen festmachen. Denn neben der Jumper Komponente in der 3DS-Version, spielen auch Rätseleinlagen und das Nutzen externer Vehicle wie Roboter und Fluggeräte in der Handheld Version keine Rolle. Von daher geht es relativ linear von A nach B und die meiste Zeit sammelt man Dinge ein und erledigt die auftauchenden Gegner. Je nach entwickeltem Skylander ist aber auch hier der Anspruch niedriger, da die KI und Stärke der CPU Gegner reichlich Luft nach oben bietet. Hier kann das gesamte System des Skylanders Gameplays nur bedingt punkten.

Man weiß hier eigentlich immer was zu tun ist und hat wirklich nur selten Momente, wo man mal festhängt. Zwar sind die Levels selber durchaus lang und ausladend, bieten aber eben nicht die Schwierigkeit, die man sich manchmal wünscht. Sofortige Rücksetzpunkte bei einem Fehltritt tun da ihr Übriges dazu. Der Rest der Steuerung ist passend und ihr könnt neben dem Sprung per B-Taste, die verschiedenen Attacken mittels der anderen Tasten ausführen. Auch hier bieten die Charaktere mehrere unterschiedliche Attacken, die man über die Action Tasten nutzen kann. Zusätzlich gibt es auch eine verkappte Sprint Funktion, was auch hier durch die höhere Anzahl an Geschicklichkeitspassagen erklärt wird. Um die kleinen Nebenaufgaben zu erledigen, gilt es auf dem Weg zum Ziel Münzen zu sammeln, spezielle Items pro Level und versteckte Bereiche zu finden. Das Seelenstein Feature für die ultimative Upgrade Stufe, findet man in der 3DS-Version ebenfalls nicht. Von daher spielen sich viele Levels sehr ähnlich, auch was eben den Anspruch angeht. Man läuft durch die einzelnen Gebiete, überwindet viele Geschicklichkeitspassagen und hämmert bei Feindkontakt auf seine Actiontasten. Neben EP kann man auch wieder kleine Heilitems aufsammeln, um seine Lebensenergie zwischendurch immer wieder aufzufrischen. Verpasst man Spielziele, kann man nun jederzeit in Bummstadt ein Level speziell erneut angehen und muss dann nur die Dinge holen, die man bis dahin nicht gefunden hat. Spaß macht es schon, krankt aber dennoch ein wenig am Anspruch und dem Tiefgang. Die Burschen leveln fast schon zu schnell, während die CPU Gegner gefühlt in ihrer Entwicklung stehenbleiben. Ausnahmen sind die wirklich seltenen Boss Fights. Hier nutzt man dann schon einmal mehrere Skylanders oder braucht einige Anläufe. Einmal durch hält sich hier der Wiederspielwert in Grenzen, da auch durch die automatisierten und teils fehlenden Upgrade Möglichkeiten der Sinn ein wenig verloren geht. Der fehlende Mehrspieler trägt da auch seinen Teil bei. Für das schnelle Leveln neuer Skylander Figuren, um sie in den TV-Versionen auf die Gegnerschaft loszulassen, ist die 3DS Version aber erneut ideal.

Wobei in meinen Augen aber eben auch das Feature mit den 174 gleichzeitig möglichen Figuren schon etwas hat. Und auch das ist gerade mit Blick auf die Figuren selber noch nicht alles. In Bummstadt gibt es hier ein spezielles Museum. Betritt man dieses, kann man über ein spezielles Pult einmal die Gast Skylander in das Spiel holen, findet aber zusätzlich auch noch eine komplette Datenbank, die euch alle 174 möglichen Skylanders Figuren mal anzeigt. Inklusive der Legendären und Dunklen Varianten. Von daher ist für mich die 3DS die ideale Ergänzung für Cracks, die mit mehreren Versionen, oder zumindest gleichzeitig mit einer TV-Version spielen. Da kann man auch den recht hohen Preis halbwegs rechtfertigen. Wer nur die 3DS Version mal spielen will, findet inhaltlich und spielerisch nicht den Tiefgang wie in den TV-Versionen.

Grafik & Sound....

Grafisch bietet Swap Force auf dem 3DS ein gelungenes Ambiente und ist vor allem technisch viel besser als der eigene Vorgänger Giants. Speziell das unterschwellige Ruckeln des Vorgängers auf dem 3DS erlebt man hier nicht mehr. Der Rest ist recht passend und bietet zudem noch einen gelungenen 3D-Effekt. Die Gestaltung der Welten und auch die darin eingebettete Action zeigt doch recht viel Liebe zum Detail. Verspielte Umgebungen, weiche Farbübergänge und viele kleine animierte Dinge wissen hier zu gefallen. Das gleiche gilt auch für die Figuren, die man sehr plastisch gestaltet hat. Ebenso die Effekte der Attacken, die man auch auf dem 3DS recht imposant eingebunden hat. Hier gibt es sogar viele Unterschiede zu den TV-Versionen und manche Attacken sind visuell und damit auch in der Wirkung sehr verschieden umgesetzt. Kleine Highlights ist die letzte Welt bei Moneybone, die auch in Sachen Detailschärfe der Umgebungen noch einmal eine Steigerung darstellt. Von daher ist Swap Force zwar kein Meilenstein auf dem 3DS, bietet aber grafisch und in Sachen Effekten gelungene Kost für den Skylanders Fan.

Beim Sound gilt eigentlich das Gleiche wie in Giants. Viele Musikstücke, die zwar belanglos, aber gelungen das Spielerische unterstützen. Manchmal vielleicht einen Tick zu melancholisch und ruhig, aber insgesamt eine ordentliche Sounduntermalung. Auch bei den Effekten ist das nicht anders. Wirklich neue Effekte gibt es auch nur bei den entsprechenden neuen Skylanders Attacken, während alles andere klingt, wie in den beiden Versionen vorher. Die Sprachausgabe ist gelungen und lebt von den bekannten Stimmen der Serie. Auch wenn sie hier wieder bei weitem nicht so umfangreich daherkommt, wie in den großen Versionen.

Fazit....

Was die abschließende Einschätzung zu Swap Force auf dem 3DS angeht, kann man hier ähnliches schreiben wie zu allen Handheld Versionen der Serie. Im Vergleich zu den TV-Versionen findet man hier viel weniger Tiefgang und Umfang. Das kostet das Spiel natürlich wieder einige Punkte. Auch wenn man sagen muss, das die technische Seite besser ist als in Giants. Aber insgesamt ist es auch hier sehr Linear und die fehlenden Nebenmodi machen sich am deutlichsten bemerkbar. Keine Challenges und das fehlende Geld Feature sorgen ebenfalls dafür. Aber und das muss man auch anmerken, die 3DS Version bietet dennoch einmalige Dinge innerhalb der Serie. Speziell das man alle 174 Skylanders in das Spiel laden, leveln und die Daten wieder zurück transferieren kann, hat bei Vielspielern ein nicht zu unterschätzenden Gewinneffekt. Auch die kleine Datenbank zu allen real existierenden Figuren ist eine feine Sache. Wer also mit vielen Versionen spielt, bekommt hier einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert an die Hand. Alle anderen erwartet ein linearer und nicht allzu langer Action Adventure Titel, der zwar auch vom Figuren Feature lebt, aber eben nicht in dem Umfang und Tiefgang wie z.B. in der Wii U Version.

 

+ Spielsystem punktet weiterhin
+ Ordentlicher 3D-Effekt
+ 174 Figuren mitnehmbar!
+ Gestaltung der Welten
+ Komplett andere Story
+ Spielbar unterwegs ohne Portal
+ Komplett Deutsch
- Nicht allzu schwer
- Spielzeit mit 6-7 Stunden
- Keine alternativen Modi

GRAFIK: 73%

SOUND/EFFEKTE: 72%

MULTIPLAYER: --

GESAMTWERTUNG: 74%

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