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3DS Starfox64 3D
 
 
Starfox64 3D - 3DS
Matthias Engert (01.10.2011)

SYSTEM: 3DS
ENTWICKLER: Nintendo/Q-Games
GENRE: Action
SPIELER: 1-4 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
STREETPASS: Nein
1MODUL MP: Ja
SCHWIERIGKEIT: 3-9
SECRETS: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: USK12
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Ja
PREIS: ca.30 Euro
SD-Card NUTZUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE/SPOTPASS: Nein

   
Einleitung....

Der 3DS Markt ist mittlerweile ein Ding für sich und speziell die Diskussionen des letzten halben Jahres waren und sind äußerst interessant. Ein geiles Gerät, das aber dennoch die Gemüter erhitzt. Vor allem das Thema Software ist wohl der am meisten diskutierte Punkt. Das da nicht alles ideal gelaufen ist, hat ja mittlerweile auch Nintendo eingesehen und hat vieles in Bezug auf die 3DS Werbung und Präsentation in der Öffentlichkeit angepasst. Interessantester Fakt ist aber auch jetzt wieder das Thema Software. Wurde im ersten halben Jahr vielerorts über das spärliche Angebot an sogenannten Blockbustern diskutiert, dreht sich das Ganze nun komplett in das Gegenteil. Denn in nächster Zeit kommen die Blockbuster und das Angebot wächst äußerst stark an. Nun müssen sich viele Spieler wieder zwischen zu viel genialen Games entscheiden und maulen schon wieder rum. ;-) Angefangen hat das schon im September, als Nintendo seinen ersten "größeren" Titel auf die Spielergemeinde losgelassen hat - Starfox64 3D. Ein Titel mit einer großen Historie und der Zusatz 64 im Titel ist ja nicht umsonst gewählt worden. Denn hier findet der 3DS Spieler keine Neuentwicklung, sondern das aufgepeppte Nintendo64 Original aus dem Jahre 1997. Seinerzeit als Bundle mit dem Rumble Pak und unter dem Titel Lylat Wars erschienen, dürfen Fans von Fox McCloud nun alte Zeiten aufleben lassen und ein paar Boni erleben. Und in 3D gibt es das Ganze ja nun auch. Wollen schauen, was Nintendo seinen Jüngern hier anbietet.

Menus und die Story....

Was man aktuell bei vielen 3DS Spielen aus dem Hause Nintendo sieht und hört, ist die Tatsache, dass man sich immer wieder mal Unterstützung holt. Hier hat die Firma Q-Games bei der Entwicklung mitgewirkt. Aber solange Nintendo immer noch die führende Rolle dabei spielt, müssen wir uns keine Sorgen machen. So auch hier nicht, wo man technisch nichts zu meckern hat. Das Spiel kommt komplett lokalisiert daher, was übrigens auch für die Sprachausgabe gilt, die im Gegensatz zu früher ebenfalls eingedeutscht wurde. Nicht jeden wird das freuen. Aber dazu im Soundteil ein paar Worte. Weiterhin kann das Spiel mit einem gelungenen Mehrspieler punkten, der vor allem in der billigen Variante daher kommt und 4 Spieler mit nur einem Game verbinden kann. Schade dass es keinen Online Modus gibt, der sich gerade hier sehr angeboten hätte. Vermissen wird man hier ebenfalls irgendwas zum Thema Street- oder Spotpass, wobei das hier nicht so ins Gewicht fällt. Unverändert kommt der Inhalt daher. Gerade was Locations und damit auch die Story angeht. Hier erlebt man die Geschichte des Spiels genauso wie 1997. Auch diesmal führt euch das Spiel wieder in das kleine Planetensystem namens Lylat. Dort lebt zu diesem Zeitpunkt auch der Wissenschaftler Andross. Nach unzähligen Experimenten entwickelt Andross eine geheime Superwaffe. Diese setzte er gegen den Heimatplaneten Corneria ein und zerstörte einen Großteil des Planeten. Vor der endgültigen Zerstörung von Corneria wurde Andross durch General Pepper festgenommen und für immer auf den letzten Planeten des Lylat Systems - Venom verbannt. Nach 5 Jahren allerdings werden ungewöhnliche Aktivitäten von Venom gemeldet. Also beauftragt General Pepper drei Starfox Mitglieder, James McCloud (der Vater unseres Helden Fox McCloud), Pigma Dengar und Peppy Hare auf Venom nach dem Rechten zu sehen. Allerdings verrät Pigma Dengar seine Kameraden und läuft zu Andross über.

Nur Peppy Hare gelingt die Flucht zurück nach Corneria. Kurz danach erklärt Andross dem Lylat System den Krieg und erobert einen Planeten nach dem anderen und nimmt Kurs auf Corneria. General Peppers einzige Hoffnung ist das neue Starfox Team unter der Führung von Fox McCloud, sowie seinen Mitstreitern Peppy Hare, Falco Lombardi und Slippy Toad. Von nun steuert ihr die Geschicke des Anführers Fox, samt seiner Flügelmänner und beginnt die Jagd auf Andross. Starfox64 3D ist mal wieder ein Spiel, das mit einem waschechten Start Trailer beginnt und den Spieler so schnell auf das vorbereitet, was ihn erwartet. Man zeigt schnell den gelungenen 3D Effekt und lernt die Heldentruppe kennen. Danach landet der Spieler auf dem Hauptmenu und kann unter mehreren Punkten wählen. Über allem steht dabei der Punkt Hauptspiel. Dazu kommen der Schlacht Modus, welcher den Multiplayer abdeckt, sowie der Arcade und Übungsmodus. Zu guter Letzt warten die Optionen auf einen Besuch. Hier könnt ihr den Datenspeicher komplett löschen und das Thema Steuerung begutachten. Zumindest was die Tastenbelegung angeht. Denn man bietet euch 2 Belegungen an, wobei der Typ B der N64 Belegung seinerzeit nachempfunden ist. Zusätzlich könnt ihr die Vertikalachse anpassen. Die weiteren Möglichkeiten zur Steuerung nehme ich dann im Game Play Teil etwas genauer unter die Lupe. Hier sind wir soweit fertig und schauen uns nun den Inhalt mal etwas genauer an.

Technik und Game Play....

Wollt ihr ein neues Spiel beginnen, startet ihr das sogenannte Hauptspiel. Genau der Modus, der euch auch im N64 erwartet hat und hier in Sachen Planeten, Gegner und reiner Flugaction fast 1:1 wieder begegnet. Die Unterschiede findet man eher in der Vorbereitung und dem drum herum. Denn als erstes legt ihr einen Spielstand an. Leider nur einen, wobei man zusätzlich auch als Gast eine Runde spielen kann. Schön wären in meinen Augen schon 2 separat nutzbare Speicherstände. Denn mit der 3DS Version erwarten den Spieler 2 unterschiedliche Steuer Varianten. So könnt ihr hier eine reine 3DS Variante wählen und das Gegenstück, das sich an der N64 Originalversion orientiert. Gravierendster Unterschied ist das Lenken der enthaltenen Vehicle im Spiel. Nutzt die 3DS Varianten die Motion Control Variante über freie Bewegungen des 3DS Gerätes, so setzt die N64 Variante auf herkömmliche Schiebepad/Tasten Action. Ich für meinen Teil bin allerdings mit der Motion Control Variante nicht besonders gut klar gekommen. So interessant die ersten Eindrücke mit dem Spiel auch sind. Flugaction auf kleinstem Raum durch Neigen des 3DS hinzubekommen, funktioniert solange, bis es hektisch wird und man automatisch etwas weitere und unkontrollierte Bewegungen ausführt. Dann ist diese Steuerung in meinen Augen einfach zu ungenau. Zweiter negativer Effekt ist die Tatsache, dass der 3D Effekt arg leidet, weil man immer wieder durch die freie Bewegung aus dem richtigen Blickwinkel auf das Display ausbricht. Und da die "ruhigen" Momente in einem Spiel wie diesem doch eher die Ausnahme sind, bin ich dann schnell wieder zurück zur herkömmlichen Steuerung gewechselt, bei der mittels Schiebepad das reine Steuern der Vehicle abgedeckt ist. Dort hat man auch in hektischen Momenten keine Probleme und vor allem die wichtige Feinjustierung beim Anvisieren von Gegnern oder speziellen Punkten geht besser von der Hand.

Man merkt also schon, dass die Motion Control Möglichkeit des 3DS nicht überall einen Mehrgewinn mit sich bringt. Von daher kümmere ich mich um das Thema Steuerung auch mit der Pad/Tasten Variante. Habt ihr den Spielstand angelegt, landet der Spieler nun auf dem Planetenbildschirm, wo man als Spieler gleich alles zu sehen bekommt. Nach einem kurzen Seufzer "das waren noch Zeiten", fängt man als Spieler des Originals schnell an sich zu erinnern. Denn ein sehr gelungenes Feature, auch heute noch, ist die Tatsache die verschiedenen Wege zum Ziel zu entdecken. Aber greifen wir den Dingen hier nicht vor. Der Start in die Action wartet auf Corneria, wo ihr als Spieler mittels Arwing die Grundlagen und Feinheiten des Game Plays kennenlernt. Nach einem gut gemachten und vertonten Vorspann, entlässt man euch in die Action und die Kamera wechselt danach hinter den Arwing. Spielbar ist das Spiel meist nur mit dieser einen Kameraperspektive. Erst in der offenen Formation, die immer in Arealen wie bei den Boss Gegnern greift, könnt ihr Zusätzlich noch eine zweite, etwas entfernte Sichtvariante nutzen. Von nun an ist es Eure Aufgabe Andross Truppen zu vernichten und bis zum Planeten Venom vorzustoßen und im finalen Endkampf Andross endgültig zu vernichten. Dazu müsst Ihr insgesamt 15+ Stages meistern. Hierfür stehen Euch 3 verschiedene Vehicle zur Verfügung. Euer Arwing, mit dem ihr in der Luft Eure Missionen bewältigt, dem erneut genialen Landmaster Panzer und sogar einem U-Boot. Schon daran merkt man, dass sich die Stages sehr unterscheiden werden. Angefangen bei normalen Planetenoberflächen, über Weltallmissionen bis zu Unterwassereinsätzen ist alles dabei. Bei den meisten Einsätzen ist Euer Weg streng vorgegeben, das heißt Ihr bewegt Euch innerhalb einer Stage in die Tiefe des Bildschirms, mit einem Scrolling Bereich nach links und rechts.

Solltet Ihr dennoch einmal zu weit nach außen gelangen, wird Euch durch Pfeile der Weg gewiesen. Bei einigen Stages und Endgegnern habt Ihr jedoch ein großes viereckiges Terrain, indem Ihr Euch frei bewegen könnt. Dies wird euch durch den Hinweis auf dem Touch Screen "Offene Formation" angezeigt, den Fox McCloud über Funk ankündigt. Überhaupt dient der Touch Screen hier nur als informatorische Hilfe. Funksprüche oder der Zustand eurer Vehicle werden euch hier angezeigt. Der Weg zum finalen Endkampf auf Venom ist allerdings nicht linear vorgegeben. So existiert auf einigen Stages jeweils ein 2. versteckter Ausgang. Diese Ausgänge findet Ihr entweder durch das Abschießen einer bestimmten Anzahl an Gegnern, dem erfüllen einer Mission nach Zeit, oder durch das durchfliegen bestimmter Locations. Auch heute noch ein großer Reiz im Spiel und man versucht sich als Spieler des Originals immer wieder krampfhaft zu erinnern, was man tun musste. ;-) Bevor Ihr Euch jedoch ins Getümmel stürzt, sollte man ruhig über das Hauptmenu einmal den Übungsmodus ansteuern. Dort erlernt Ihr den Umgang mit dem Arwing und die Belegung der Tasten. Gesteuert wird Euer Arwing mit dem Pad. Mit dem Y-Button schießt Ihr die limitierten Bomben ab, die Euch im Spiel oben rechts als rote Kreise angezeigt werden. Mit dem A-Button betätigt Ihr Euren Laser, der zum einem unbegrenzt eingesetzt werden kann und zum anderen 3fach erweiterbar ist, sprich in der 3.Ausbaustufe die meiste Wirkung erzielt (blauer Doppellaser). Mittels L und R-Taste könnt ihr den Arwing um die eigene Achse drehen, um beispielsweise Raketen auszuweichen. In Verbindung mit dem Pad ist auch der Kurvenradius kleiner und ihr könnt schneller die Richtung wechseln. Mit dem X-Button aktiviert Ihr den Turbo, der euch für einige Zeit eine höhere Geschwindigkeit erzielen lässt. Dazu könnt ihr mittels B-Taste den Arwing abbremsen. Je nachdem ob Ihr den Knopf antippt oder länger haltet, verlangsamt Euer Arwing die Geschwindigkeit oder vollzieht eine Vollbremsung.

Habt Ihr genug trainiert, könnt ihr euch auf die Jagd nach Andross machen. Ihr beginnt wie schon erwähnt auf dem Heimatplaneten Corneria, wo sich schon die ersten Gegner aus Andross Streitmacht tummeln. Bei den diversen Kämpfen wird euch auffallen das eure 3 Mitstreiter einen regen Funkkontakt zu Euch halten. Und man sollte wie damals die Funksprüche nicht unterschätzen. Denn manchmal ist es Lebenswichtig, auf die 3 Freunde aufzupassen, um ihnen zu helfen wenn sie in Bedrängnis sind. Denn manche Ausgänge findet man nur durch deren Hilfe. Ihr müsst zwar für den 2. Ausgang auf Corneria z.B. 7 Tore durchfliegen, aber nur wenn Falco am Leben bleibt, kann er euch den Weg zum 2. Ausgang zeigen. Habt Ihr eine Mission geschafft, werden euch am Ende die Trefferquote und der Zustand Eurer 3 Mitstreiter angezeigt. Bei 100 abgeschossenen Gegnern bekommt Ihr zusätzlich ein Leben. So ist es möglich in allen Stages durch Abschießen einer bestimmten Anzahl an Gegnern Medaillen zu erringen. Habt Ihr überall Medaillen errungen wartet eine besondere Überraschung auf Euch. Im weiteren Verlauf müsst Ihr die unterschiedlichsten Abenteuer bestehen. So existieren Level, in denen es die Aufgabe ist eine Basis zurückzuerobern. Dort und in einigen anderen Levels, wo Ihr Euch frei bewegen könnt, wird euch während des Kampfes auf einem Radar unterhalb des Bildschirms die Position der Gegner angezeigt. In diesen Levels trefft Ihr z.B. auf die Elite der Andross Truppen, die Starwolf Truppe, die plötzlich in einer kleinem Animation aus dem Himmel angreifen. Dort trefft ihr unter anderem auf den übergelaufenen Pigmar Dengar. In weiteren Missionen kämpft Ihr z.B. gegen riesige Lavamonster, fliegende Festungen oder Ihr müsst auch einmal euren Freund Slippy aus den Klauen eines Endgegners befreien. Oder Ihr tretet mit dem Landmasterpanzer gegen einen mächtigen Zugtransport an. In diesem Level gibt es keine Verschnaufpause. Dafür aber einen 2.Ausgang den Ihr aber nur erreicht, wenn Peppy Hare am Leben bleibt. Denn er gibt euch den entscheidenden Tipp wie und was dafür zu tun ist.

So könnt Ihr Euch im Laufe der Zeit auch an schwerere Missionen herantrauen. Der Schwierigkeitsgrad der Missionen wird euch auf der großen Karte angezeigt. Eine blaue Route deutet auf leichte Level, gelb ist mittelschwer und die rote Route zeigt Euch den schweren Weg zu Andross. Es existieren in Starfox 64 einige Items die Ihr besonders im freispielbaren Experten Modus zu schätzen lernt. Geht z.B. die eigene Energie zu Ende, gibt es 2 Möglichkeiten. Beim Abschuss von Gegnern oder zerstören bestimmter Objekte erscheinen entweder silberne oder goldene Ringe. Mit einzelnen silbernen und goldenen Ringen könnt Ihr eure Energieleiste mehr oder weniger stark aufladen. Habt Ihr 3 goldene Ringe erwischt, wird die eigene Energieleiste länger und füllt sich ganz auf. Bei 6 goldenen Ringen erhaltet Ihr ein Extra Leben. Des Weiteren existieren Items für Euren Laser, für neue Bomben, ein Item zum gesamten Aufladen der Energieleiste, ein sogenanntes Wing-Item mit dem Ihr größere Schäden reparieren könnt und der seltene Würfel. Habt Ihr es einmal bis zu Andross geschafft, was ja durch die Schwierigkeitsgrade mehrmals möglich ist, erwartet Euch ein riesiger Endgegner, der auch im Jahre 2011 nichts von seinem Reiz verloren hat. Auch technisch immer noch ein sehr gelungenes Spiel, das hier auch vom 3D Effekt und der schon bei Zelda sichtbaren erhöhten Schärfe der Grafik stark profitiert. Danach erwartet Euch ein schöner Abspann und der versteckte Hinweis doch auf der jeweils schwereren Route Andross nochmal zu besiegen. Wem das noch nicht reicht, kann sich auch im Arcade Modus noch einmal versuchen. Hier stehen euch alle im Hauptspiel freigespielten Planeten zur Verfügung. Hier kann man nun versuchen bestimmte Score Grenzen zu knacken, um Orden zu erspielen.

Grafik & Sound....

Beim Thema Grafik treffen auch bei Starfox64 3D die gleichen Pluspunkte zu, wie z.B. bei der Zelda Neuauflage. Ein sehr schöner 3D Effekt, der zwar nicht ganz an die Klasse in einem Pilotwings heranreicht, wird hier hervorragend unterstützt durch die satten Farben, Effekte und der allgemein schärferen Darstellung. Dadurch wirkt das gesamte Spiel eine Spur edler als früher. Imposant bleibt die technische Seite, die weder in vollem 3D, noch durch große Gegner Vielfalt ins Ruckeln kommt. Das gefällt hier sehr gut. Dazu das angesprochene Thema Effekte und Farbpower. Hier fällt mir immer wieder alles rund um das Thema Lava ein, das sehr atmosphärisch rüberkommt. Speziell die Landmaster Action muss man hier hervor herben. Aber auch sonst gefällt die Abwechslung der einzelnen Planeten, was die Grafik angeht. Egal ob die Tiefen des Alls, oder auch die schneebedeckten Landschaften in Fichina. Gerade hier sieht man auch mal die Texturpower des 3DS, wenn die Basis an sich explodiert und der vereiste Boden auf den Betrachter wirkt. Dabei kann auch die Kollisionsabfrage punkten. Keine unfairen Momente und eine volle Kontrolle unterstützen den Spieler. Auch das Thema Clipping Fehler ist kaum wahrzunehmen. Ganz ohne kommt auch die 3DS Version nicht aus. Aber man kann diese Momente an einer Hand abzählen.

Der Sound ist in Sachen Musik ebenfalls erneut gelungen und gefällt Spielern des Originals, wie auch all denen, die das erste Mal Kontakt mit diesem Spiel haben. Die bekannten und typischen Starfox Geräusche und Musiken unterhalten und passen sehr gut zur spielerischen Action. Beim Thema Sprachausgabe muss man schon anmerken, dass im Gegensatz zum englischen Original, die deutschen Sprecher nicht so atmosphärisch rüber kommen. Hier gefiel mir das Original besser.

Multiplayer....

War der Mehrspieler Modus im N64 Original nicht gerade das Gelbe vom Ei, so sieht das hier glücklicherweise etwas anders aus. Das liegt vor allem an der Möglichkeit mit nur einem Spiel via Download Variante, bis zu 4 Spieler miteinander zu verbinden. Auf dem Hauptmenu wählt man dazu den Schlacht Modus an und sieht schnell, dass man auch allein gegen 3 CPU Recken antreten kann. Mit menschlichen Mitstreitern fungiert einer als Host, während sich die anderen anschließen können. Im Gegensatz zum Hauptspiel warten hier 4 feste Areale, die an Levels aus dem Hauptspiel angelehnt sind. So kann man hier Venom gleich mal zu Beginn mit kennenlernen. Neben weiteren Einstellmöglichkeiten wie Item Auswahl, Schild Variante oder auch einem Zeitlimit, können die Spieler aus 3 verschiedenen Modi wählen. Mal geht es hier Jeder gegen Jeden, dazu wer die meisten Abschüsse tätigt, oder aber wer am Ende als letzter übrig bleibt. Ausreichend Auswahl, um sich in der billigen Variante ein wenig die Zeit zu vertreiben. Gelungener Gimmick ist die Einbeziehung der Kamera. Wer möchte, kann hier ein Live Bild des eigenen Gesichtes einblenden lassen, was dann über dem eigenen Arwing dargestellt wird. Für die Gegner ein interessantes Bild. Um mal ein wenig die Sau rauszulassen ein gelungener Modus. Aber auch mit der Frage, warum man dies nicht Onlinefähig gemacht hat. Zusammen mit einem Score oder Ranglisten Feature, hätte dies den Mehrspieler um einiges aufgewertet.

Fazit....

Abschließend kann man der Neuauflage im Großen und Ganzen einen gelungenen Auftritt bescheinigen. Gerade die technische und grafische Seite weiß zu überzeugen und bietet wie Zelda einen gelungenen 3D Effekt und schärfere Grafikdarstellung. Auch das Game Play selber hat nichts von seinem Reiz verloren, auch wenn der große Minuspunkt schon die reine Spielzeit bis zum Ziel darstellt. Da bietet die Konkurrenz heutzutage schon mehr. Wobei das Suchen der Alternativrouten auch 2011 weiterhin Spaß macht. Schade dass man den Mehrspieler nicht als Online Variante vorfindet. Hätte den Spielspaß vor allem auf lange Sicht doch um einiges erhöht. Einzig die Jagd nach Scores im Arcade Modus hält länger bei Laune. Für Kenner des Originals ist die Neuauflage, im Gegensatz zu einem Ocarina of Time, nicht unbedingt ein Muss auf dem 3DS. Für "Neuankömmlinge" im Starfox Universum ist das Spiel als kurzweiliger Action Titel aber empfehlenswert, auch wenn sie nicht ewig an diesem Spiel sitzen werden.

 

+ Gelungener 3D Effekt
+ Technisch gelungen
+ Fordert auch heute noch
+ Grafische Effekthascherei
+ Multiplayer mit nur 1 Spiel
+ Komplett Deutsch
+ 3 Vehicle / Bonuswege Planeten
- Online Modus wäre schön
- Motion Control eher hinderlich
- Nicht ewig lange Spielzeit

GRAFIK: 82%

SOUND/EFFEKTE: 79%

MULTIPLAYER: 74%

GESAMTWERTUNG: 76%

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