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3DS Rayman 3D
 
 
Rayman 3D - 3DS
Matthias Engert (14.04.2011)

SYSTEM: 3DS
ENTWICKLER: Ubisoft
GENRE: Jump'n Run
SPIELER: 1 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
STREETPASS: Nein
1MODUL MP: Nein
SCHWIERIGKEIT: 2-7
SECRETS: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: USK0
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Ja
PREIS: ca.40 Euro
SD-Card NUTZUNG: Nein
KOMPLETTLÖSUNG: Ja
ONLINE/SPOTPASS: Nein

   
Einleitung....

Zum Start des 3DS in Deutschland war nicht Nintendo selber der Lieferant der meisten Spiele, sondern mit Ubisoft, ein weiteres Schwergewicht der Szene. Und entgegen vieler Befürchtungen im Vorfeld, sind die Titel keine schnell produzierten Titel mit überschaubarem Spielspaß. Dabei setzt man in seinem Line Up von immerhin 6 Start Titeln auf Abwechslung und deckt gleich mal verschiedene Genres ab. Dabei geben sich die bekannten Serien hier durchaus die Klinke in die Hand. Egal ob es sich dabei um Asphalt, die Tom Clancy Games, oder auch die Rabbids handelt. Einer der Titel ist dabei fast schon ein Urgestein der Spielewelt und Rayman gibt sich einmal mehr die Ehre auf einem Nintendo System. Und auch wenn der Titel an sich keine reine Neuentwicklung darstellt, bietet sich der Titel mehr als an für den 3DS. Denn oft genug wurde Rayman in der Vergangenheit auf den Handhelden in ein 2D Korsett gezwängt und kehrt hier in seine 3D Sphären zurück, die ihn bekannt und beliebt gemacht haben. Gerade Spieler des 2er auf dem N64, werden sich hier an viele Momente der damaligen Zeit erinnert fühlen. Ob die Entscheidung, alte Inhalte neu aufleben zu lassen nun die Richtige war, soll euch der folgende Test etwas näher bringen.

Menus und die Story....

Keine Überraschung, dass sich auch für den 3DS Titel, Ubisoft selber verantwortlich zeichnet. Ältere Gamer werden in der Form auch vieles wiedererkennen und abseits der Steuerung und der 3D Umsetzung, wurde logischerweise kaum etwas verändert. Ihr bekommt ein komplett deutsches Spiel geboten, zumindest was die Texte angeht. Zwar wird hier und da in den Sequenzen auch Sprachausgabe eingesetzt, allerdings mehr das übliche Gebrabbel der älteren Konsolen Generation. Aber zumindest bekommt man so einmal zu hören, wie mit Rayman auch akustisch alles begann. Gespeichert wird per Auto Save, wobei man euch hier 3 Spielstände anbietet, die erneut mit der Prozentanzeige in Sachen Spielfortschritt glänzen. Mit dem markanten Rayman Sound, wird man in diesem Single Player Spiel begrüßt. Nicht weiter verwunderlich, dass es hier weder Online Inhalte gibt, noch StreetPass unterstützt wird. Es ist und bleibt eben doch eine Neuauflage eines älteren Titels. Klar dass auch die Story geblieben ist. Die Piraten, mit Admiral Klingenbart an der Spitze, sind über die Welt hergefallen und haben angefangen alle Bewohner zu versklaven. Dabei haben sie das große Herz der Welt gesprengt und Rayman samt seinen Freunden die Kräfte und Energie genommen, die sie brauchen, um Klingenbart zu zerstören. Nun liegt es an Rayman, die Energie wiederzufinden, seine Freunde zu befreien und die Piraten in die Flucht zu schlagen. Dabei warten im Verlauf des Spiels, mit Globox, Ly und Murfy, alle seinerzeit liebgewonnenen Charaktere.

Der Start in das Spiel ist zu Beginn recht simpel gehalten. Neben dem Logo des Spiels, das man natürlich in 3D gehalten hat, wartet erst mal kein Vorspann oder ähnliches. Auch nicht weiter verwunderlich bei einem Einzelspieler Abenteuer, dass hier das Hauptmenu sehr überschaubar gestaltet ist. Nach der Sprachwahl landet man auf diesem, das euch 3 Punkte zur Auswahl gibt. Neben dem Neuen Spiel, dürft ihr hier ein gespeichertes Fortsetzen und in den Optionen nach dem Rechten sehen. Neben der erneuten Sprachwahl, findet man aber hier einzig Einstellungen zum Thema Sound, der übrigens weiter unten schon noch ein spezielles Thema sein wird. Viel ist also nicht zu tun in Sachen Vorbereitung und wir können uns sofort in das eigentliche Abenteuer begeben. Man wählt einen der 3 Speicherplätze aus und los geht die Jagd nach Klingenbart und seinen Schergen.

Technik und Game Play....

Startet ihr ein neues Spiel, entscheidet man sich für einen der Speicherplätze, und erlebt danach den eigentlichen Beginn der Geschichte. Wie später auch, wird euch die Geschichte immer wieder anhand einiger Sequenzen erzählt. In Spielgrafik gehalten, sind diese mit Untertiteln unterlegt. Denn wirklich verständlich reden die Charaktere nicht. Wenn dann versteht man Namen, welche die Beteiligten sich zurufen. So landet man am Ende des Vorspanns auf Klingenbarts Schiff und verfolgt spielerisch die Flucht vom Schiff, bei der man dabei auch Hand anlegen kann. Von nun an ist es eure Aufgabe, Rayman bei seinem Ziel und der Erlangung seiner Kräfte zu unterstützen. Dabei ist der Anfang komplett als Tutorial gemacht, und führt euch auch noch nicht zur eigentlichen Level Karte. In diesen ersten Spielminuten, erlebt ihr eine Teil der Sichtweise und einige Aspekte der Steuerung. Allerdings kann man hier schon festhalten, dass auch die Neuauflage des Rayman Abenteuers eine einfache und gut gehende Steuerung bietet. Komplizierte Sachen findet man hier nicht vor. Was auch daran liegt, dass in Sachen Game Play eigentlich nichts großartig geändert wurde. Auch auf dem 3DS ist das Spiel wieder ein kompletter 3D Action Jumper, wie es seinerzeit viele gegeben hat. Wer erinnert sich nicht noch an die tollen spielerischen Zeiten in Spielen wie Banjo-Tooie, DK64 oder einem Conkers Bad Fur Day. Vermisst man heutzutage schon ein wenig, diese Action Jumper mit einem Adventure und Aufgaben Game Play. Hier erlebt man als älterer Spieler also durchaus mal wieder eine Zeitreise und als Neuling im Rayman Universum, ein so heutzutage seltenes Spielprinzip.

Erst nach diesem kleinen Einführungsteil, lässt euch das Spiel auf die Level Karte. Hier findet man einen der wenigen Unterschiede zum Original. Seinerzeit waren die Welten in der sogenannten Halle der Türen untergebracht. Auf dem 3DS spielt eine Insel diese Zentrale, wo man die Welten per Spielbrettsystem angehen kann. Natürlich auch hier im typischen Format, schön eine Welt nach der anderen. ;-) Allerdings und das zeichnet auch Rayman 3D aus, kann man jede Welt immer wieder besuchen. Denn neben den Story Zielen im Spiel, gibt es auch allerlei Aufgaben, die oft das Sammeln von bestimmten Dingen von euch erwartet. Die im Spiel enthaltenen 20 Welten, bieten alle diese Nebenaufgaben. Wobei das fast schon das falsche Wort dafür ist. Eigentlich sind es ja 21 Welten, wenn man alles genau zählt, wobei es dazu ebenso viele Bonus Level gibt, die aber eher einen kleinen Minispiel Charakter haben. Dennoch nützlich und erstrebenswert, da man über sie den Helden in Sachen Gesundheit etwas entwickeln kann. Logisch das zu Beginn die Welten eher einfach gehalten, und auch nicht so riesig in den Ausmaßen sind. Dennoch zeigen sie schnell, wie das Game Play hier aufgebaut ist. Über die B-Taste kann man sich auf der Welten Karte auch jederzeit über die gesammelten Dinge informieren. Nach erträglichen Ladezeiten, kann man nun ein Level starten und Sichtweise und Steuerung gehen schnell in Fleisch und Blut über. Wie schon erwähnt kommt das Spiel in kompletten 3D Umgebungen daher. Früher galt da ja nur für die Umgebungen, heute ist es auch der grafische und technische Aspekt. Man sieht Rayman dabei aus der etwas erhöhten Third Person Sichtweise. Demzufolge spielt hier die Kamera eine große Rolle.

Diese ist als automatische Variante umgesetzt, kann aber natürlich auch beeinflusst werden. Wobei es auch die typischen Momente in Tunneln und ähnlichen Orten gibt, wo die Kamera komplett starr ist. Per Kreuz kann man diese beeinflussen, während hier also das Schiebepad Raymans Bewegungen abdeckt. Weitere Funktionen, welche die Kamera und Sichtweise beeinflussen, sind über die L und R Taste erreichbar. Mittels L-Taste kann man die Kamera immer sofort hinter ihm zentrieren und Rayman an sich und auch auf ein Ziel arretieren, sprich so das seitliche Laufen auf einer Linie nutzen. Mit der R-Taste wechselt man in den First Person Modus, mit dem man sich in Ruhe in der Gegend nach allen Richtungen umschauen kann. Dazu kommen nun in Sachen Grundsteuerung nur noch die B- und Y-Taste zum Zug. B deckt dabei den Sprung ab, wobei ein Drücken in der Luft den berühmten Helikopter Move auslöst, mit dem Rayman ein Stück schweben kann. Später kann daraus auch eine dauerhafte Variante werden. Mit Y schießt man Raymans kleine Geschosse ab, mit denen man Objekte wie Schalter und natürlich Gegner treffen kann. Klingenbarts Piraten Dödel sind ja auch hier logischerweise mit von der Partie. ;-) Die Steuerung ist an sich sehr weich gehalten und bereitet eigentlich keine Probleme. Wenn es tricky wird, ist es oft die Mischung aus engen Stellen und der genau dann gerne mal störrischen Kamera. Ist aber alles halb so wild. Hier gab es schon weit schlimmeres. Von daher macht sich das Schiebepad natürlich ideal, da man so auch das Lauftempo sehr schön variieren kann. Das passt also sehr gut. Bedingt durch den Helikopter Move ist auch das Springen wirklich selten ein Problem. Außerdem hält er sich an Vorsprüngen automatisch fest, so dass man diesem Feature ganz schnell Frust und ähnliche Momente nimmt.

Diese einfachen Aktionen dienen nun dazu sich durch die Welten zu arbeiten. Man beginnt an einem Startpunkt und muss das Gegenstück am Level Ende finden. Im Gegensatz zu mancher Konkurrenz ist Rayman aber relativ linear gehalten. Extreme Abzweige in den Welten sind eher selten, oder sind zumindest kurz und überschaubar. Dafür sind sie manchmal gut versteckt. Denn meist gibt es genau dort einige der Sammelitems zu holen. Größer Punkt dabei sind die altbekanntes Lums. Die Lums, die es hier zu sammeln gilt, sind Splitter aus Energie. Es gibt sie in den verschiedensten Farben und jeder hat eine andere Eigenschaft. Da gibt's einmal die gelben und eigentlich wichtigsten Lums, von denen ihr im Spielverlauf 999 Stück finden müsst, welche euch die Türen in andere Welten öffnen. Ein bisschen vergleichbar mit Marios Sternen oder Banjos Puzzlos. Die roten Lums geben euch Lebensenergie und die blauen Lums Luft zum Atmen, sobald es unter Wasser zur Sache geht. Auf die lila Lums müsst ihr schießen, um über weite Gebiete zu schwingen. Denn die hängen in der Luft herum und sind wie Haltepunkte für Lianen Schwingerei gedacht. Die grünen Lums definieren die Checkpoints in den Leveln und verzeichnen eure Fortschritte. Gerade die gelben sind dabei nun logischerweise abgezählt und zumeist muss man genau 50 in einer Welt finden. Diese definieren nicht nur die Türöffner in andere Welten, sondern bilden zusammen mit dem zweiten großen Spielziel, auch die Methode um die Bonus Level zu öffnen - die Käfige, in denen die Gefangenen über alle Welten verteilt sind. Insgesamt sind es 80 Käfige die man im Spiel finden muss. Das gute an den Käfigen ist, dass sie mit Lebensenergie versiegelt sind. Werden sie geknackt, bekommt auch Rayman wieder neue Energie. Es ist von Vorteil in jeder Welt möglichst alles zu finden, um am Ende jeder Welt in die Bonus Stage zu kommen und dort Raymans Fähigkeiten zu verbessern.

Auch hier gibt es in jeder Welt eine bestimmte Anzahl. Und wie es sich für einen Jumper dieser Kategorie gehört, findet man vielleicht alle Käfige im ersten Durchgang einer Welt. Wirklich holen, sprich sie Zerstören und damit die Gefangenen befreien, kann man sie nicht, da meist eine Voraussetzung erfüllt sein muss. Und dies kann durchaus erst ein paar Welten später der Fall sein. Sprich man bewegt sich als Spieler immer wieder zwischen den Welten und deckt so auch eine ordentliche Portion Rätselkost ab. Ebenso werden die Spielziele mit der Zeit erweitert und Rayman muss im Verlauf des Spiels 4 magische Masken finden. Diese 3 Infos sind übrigens immer und jederzeit auf dem Touch Screen dargestellt, während die spielerische Action natürlich auf dem 3D Screen von statten geht. Dort bekommt man bei einem eigenen Treffer auch die Lebensleiste kurz eingeblendet. Spielerisch wartet in den Welten dann aber glücklicherweise mehr, als nur simple Plattform Hüpferei. Neben diversen kleinen Kämpfen gegen die Piraten, sind es Geschicklichkeitseinlagen der etwas anderen Art. Oft muss Rayman in kleinen Höhlen magische Artefakte finden und diese zu einem Sockel tragen, um z.B. ein Tor zu öffnen. Dann mal wieder explosive Fässer schadlos und sehr langsam laufend an bestimmte Stellen tragen, wo er eine Tür aufbröseln muss. Dazu Hilfsmittel in Charakterform. Mal wartet im Sumpf eine Seeschlange, die euch im Wasserski Stil durch ein Gebiet bringt, oder aber ihr müsst auf einer rennenden Rakete Platz nehmen, um Hindernisse und gefährliche Untergründe zu überwinden. Dazu immer wieder gemixt mit dem Helikopter Move ist der Anspruch in Ordnung, aber nicht beinhart schwer. Auch hier siedelt sich Rayman eher im Mittelfeld dieser Genre Vertreter ein. Liegt auch daran das die Gegner nicht so zahlreich sind und Rayman nicht aller Nasen lang attackiert wird. All dies bleibt auf spaßigem, aber überschaubarem Niveau.

Wirklich herausfordernd sind durchaus manche Boss Kämpfe und vor allem das Ende im Spiel. Hier hat man schon die eine oder andere Nuss vor sich. Abwechslung zwischendurch gibt es dann z.B. auch durch diverse Rennspiel Einlagen. Meist lange Tunnel und Schluchten nach unten, gilt es in wilden Abfahrten darum, herumliegende Lums einzusammeln und natürlich schadlos unten anzukommen. Meist ist das Ende der Welten dann eine Begegnung mit den immer wieder lustig animierten Kleinlingen. Habt ihr genug gelbe Lums gesammelt, öffnet man euch eine neue Welt. Nach und nach schaltet man so die Welten frei und befreit Raymans Freunde. Alles bringt etwas und es gibt Belohnungen, die Rayman besser machen. Was mir persönlich nicht so gefallen hat, hat auch mit dem grafischen und dem 3D Effekt zu tun. Gerade in den dunkel gehaltenen Welten, habe ich oft den 3D Effekt komplett runter gedreht. Bedingt durch oft hektische Aktionen des Spielers und dem 3D Effekt, verschwamm das Bild halt gerne mal und man verlor ein wenig die Übersicht. In 2D war das dann kein Problem. Erst bei hellen Umgebungen spielt der Titel dann wieder seine 3D Stärken aus. Bedingt durch den relativ linearen Spielverlauf kommt man hier auf eine Spielzeit von 12-15 Stunden, was in meinen Augen in Ordnung für ein Spiel wie dieses ist. Je nach Vorliebe und Entdeckerdrang kann man natürlich noch ein wenig mehr Zeit verbringen. Langweilig wird es in dem Sinne eigentlich nicht. Dafür sorgen auch die vielen lustig gemachten Charaktere und allgemein der gelungene Humor, den Rayman nun mal von Hause aus mitbringt. Wer den Racker ohne Gliedmaßen schon immer mochte, bekommt also auch hier seinen Spaß geboten.

Grafik & Sound....

Grafisch ist Rayman 3D eigentlich mein erstes Spiel auf dem 3DS, wo man über den 3D Effekt streiten kann und auch Negatives dazu anmerken muss. Grundlegend merkt man dem Spiel sein Alter schon an und der Grafikstil birgt auch seine Schwächen. Vor allem bei entfernten Texturen immer mal ganz gut sichtbar. Dabei gibt es auch die beiden Extreme. Dunkle Umgebungen sind mit dem 3D Effekt durchaus mäßig zu spielen, weil man mal gerne die Übersicht verliert, während in hellen Umgebungen die gesamte Grafik aufgewertet wird. Klar hier fallen dann die fehlenden weichen und matschigen Texturen schnell auf. Alles wirkt dann klarer und feiner. Auch ist vieles lebendiger gemacht. Und seien es nur die Schmetterlinge auf den Wiesen. Zum Schießen sind weiterhin die vielen NPC's. Globox und seine Racker und natürlich die Kleinlinge, die dem Spiel schon damals einen unverwechselbaren Charme gegeben haben. Technisch gibt es bis auf die Kamera Probleme hier und da eigentlich nichts zu beanstanden. Hier hat man das gelungene Spiel auch auf dem 3DS hinbekommen.

Der Sound ist ein ganz interessantes Thema auf dem 3DS. Zunächst bringt er alle bekannten Musiken mit, die man von damals schon kennt. Immer noch Ohrwurm Charakter, ist aber die Qualität so eine Sache. Es gibt Momente, da klingt alles im Spiel ungemein edel. Dann wiederum wirkt der Sound, als wäre er übersteuert und "kratzt" gerne mal. Zumindest bei voll aufgedrehter Lautstärke und der Nutzung von Kopfhörern. Ist vielleicht auch ein sehr subjektiver Eindruck, empfinde das aber so. Gelungen sind die Effekte, die zwar ebenfalls alles andere als neu sind, aber eben auch damals schon gefallen konnten.

Fazit....

Insgesamt ist Rayman 3D ein unterhaltsamer Titel auf dem 3DS. Ubisoft hat es also schon verstanden, das Original in sauberer Art und Weise zu portieren. Zwar nicht der schwerste der berühmt berüchtigten 3D Action Jumper Zunft , unterhält er dennoch die gesamte Spielzeit über. Level und spielerische Abwechslung, eine gute Steuerung und frustfreies unterhaltsames Game Play zeichnen den Titel aus. Was mir persönlich nicht so gefällt, sind vor allem die dunklen Welten, in denen der 3D Effekt auch mal störend sein kann. Hier habe ich mich wie schon erwähnt, oft dabei ertappt den Effekt komplett runter zu drehen. Sobald im übertragenen Sinne die Sonne in den Welten scheint, sieht das wieder komplett anders aus. Die Kamera Probleme hier und da sind ebenfalls typisch für eine solche Umsetzung, aber alles andere als wirklich Problematisch. Was dem Titel im Jahre 2011 halt fehlt, ist so der gewisse Kick und Aha Effekt, der sich nicht so richtig einstellen will. Kann natürlich auch daran liegen, dass man das Spiel halt doch schon kennt. Ein guter und solider Titel auf dem 3DS, der Rayman Fans aber Spaß macht und unterhält. Nicht mehr und nicht weniger.

 

+ Gelungene Neuauflage
+ Einfache und gute Steuerung
+ Rücksetz Feature
+ 3D Effekt in hellen Umgebungen
+ Versch. Vehicle
+ Entwickelbarer Hauptcharakter
+ Racer Einlagen spaßig
+ Komplett Deutsch
- 3D Effekt in dunklen Umgebungen
- Kamera ab und zu tricky

GRAFIK: 74%

SOUND/EFFEKTE: 77%

MULTIPLAYER: --

GESAMTWERTUNG: 75%

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