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3DS - Monster Hunter 3 Ultimate
 
 
Monster Hunter 3 Ultimate - 3DS
Matthias Engert (18.04.2013)

SYSTEM: 3DS
ENTWICKLER: Capcom
GENRE: Action
SPIELER: 1-4 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
STREETPASS: Ja
1MODUL MP: Nein
SCHWIERIGKEIT: 3-9
SECRETS: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: USK12
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Ja
PREIS: ca.40 Euro
SD-Card NUTZUNG: Ja
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE/SPOTPASS: Ja/Nein

   
Einleitung....

Knapp 3 Jahre ist es nun her, dass die Monster Hunter Serie auf der Nintendo Wii das Licht der Nintendo Welt entdeckte. Ein Spiel das faszinierte und dennoch manchen Seufzer hervorbrachte. Eine epische Spielzeit, unendlich viele spielerische Möglichkeiten und ein toller Online Modus. Kein Wunder also das die Fans in regelrechte Jubelstürme ausbrachen, als man für 2013 gleich 2 Monster Hunter Spiele ankündigte. Einmal für die Wii U und einen Ableger für den 3DS, dem wir uns hier heute widmen wollen. Mittlerweile sind beide erhältlich, sogar jeweils in Special Editions mit der jeweiligen Hardware und man kann inhaltlich natürlich auch hier wieder einiges schreiben. Denn nicht vergessen darf man zunächst die Tatsache, dass auch hier Monster Hunter 3 auf den Packungen steht. Nur eben nicht Tri, sondern Ultimate. Komplett neue Spiele darf man also nicht erwarten, sondern erweiterte Inhalte gegenüber der Tri Version. Welche das sind und ob sich die Neuerungen lohnen, soll euch der Test auf den folgenden Zeilen vermitteln. Dazu natürlich auch eine Einschätzung geben, wie sich die Serie nun auch in der Version für unterwegs schlägt. Und wie sich zeigen sollte, bietet gerade dieser Part ein echtes Novum in der Spieleszene.

Menus und die Story....

Mittlerweile fast schon eine feste Gewohnheit, dass Titel dieses Kalibers über Nintendo erscheinen. Nimmt man Capcom also ein wenig die Publisher Arbeit ab. ;-) Aber auch ohne Nintendo wäre der Titel wichtig genug, um bei den Rahmenbedingungen fast alles abzudecken, was der 3DS so zu bieten hat. Natürlich bekommt der Spieler ein komplett deutsches Spiel, das vor allem mit reichlich Texten glänzt. Weniger Story, sondern mehr Fachthematik und vor allem Small Talk unter den beteiligten Personen. Kleine Schwäche für Spieler mit dem normalen 3DS. Denn die Schriftgröße ist dort grenzwertig und schon recht klein gehalten. Auf dem XL spielt es sich da wesentlich angenehmer in dieser Hinsicht. Dazu kommt nun ein sehr gelungener 3D-Effekt und die Möglichkeit bis zu 3 Spielstände anzulegen. Später noch ein paar Worte zum Killer Feature Spielstand Transfer mit der Wii U Version, wo es dann ein paar Besonderheiten gibt. In Sachen Mehrspieler gibt es mit der 3DS Version Licht, aber auch Schatten. Denn was reinrassige Online Inhalte angeht, erlaubt euch das Spiel nur das Herunterladen von Quests und anderen Extras. Wirklich Online spielen kann man nur mithilfe der Nintendo Wii U! Wie das funktioniert, erzähle ich dann später noch im Multiplayer Teil. Lokal können dagegen 4 Monster Hunter auf Pirsch gehen. Ebenso auf der Haben Seite steht das StreetPass Feature und die reichliche Nutzung der SD-Card für diverse Zusatzdaten. Eine weitere ganz große Besonderheit ist in Sachen Steuerung zu finden. Nach langer Zeit mal wieder unterstützt ein 3DS Spiel das Schiebepad Pro. Und nach reichlich mit dem Spiel verbrachter Zeit, sollte man sich diesen Kauf durchaus gönnen. Man verbessert das Spielgefühl und die Steuerung doch mehr als man anfänglich denkt.

Beim Thema Story muss man sich auch hier nicht unbedingt lange auslassen. Das war noch nie die Stärke des Spiels und bietet hier das bekannte Szenario, welches man schon von der Tri Version her kannte. Wenn man es so will, ist es auch hier die typische "Neuling wird zum Experten" Geschichte, wie sie auch in vielen Rollenspielen greift. Hintergrund hier ist das Dorf Moga, wo im Spiel nicht nur die eigentliche Geschichte beginnt, sondern vom Start weg euer stetiger Ausgangspunkt sein wird. Ihr kommt hier als Neuling der Monster Jäger Szene an und dürft euch nun im Jagen, Fangen und Erlegen der enthaltenen Monster bewähren. Auf dem Hausaufgaben Zettel ganz oben steht dabei das Jagen und Töten des "Obermonsters" Lagiacrus. Allerdings ein Thema, dass euch nach einigen Begegnungen im Verlauf wirklich erst spät interessieren sollte. Eure Aufgabe ist es vorher neben der eigenen Entwicklung, auch die des Dorfes mit zu beeinflussen. Dabei steht euch wieder eine durchaus immense und größere Spielwelt als in Tri zur Verfügung, die man ähnlich wie in einem PSO immer und immer wieder besucht. Man rüstet seinen Recken immer wieder neu aus, schaltet neue Gebiete frei und begegnet immer stärker werdenden Monstern. Dabei gilt es neue Fertigkeiten zu nutzen und vor allem unzählige Items und Ausrüstungen. Dazu das Materialfeature, das in Monster Hunter fast schon exzessiv ausgelebt werden darf. Keine Story, die einen nun magisch in ihren Bann zieht, aber für das hier gebotene Gameplay perfekt abgestimmt ist.

Der Start in das Spiel ist auf jeden Fall sehr stimmig gemacht und zeigt in einer imposanten Eröffnungssequenz die Welt der Monster Hunter, stellt euch neue Begleiter vor und zeigt eindrucksvoll die Größe mancher Monster. Nach dem Title Screen werdet ihr hier gleich gefragt, ob ihr das Schiebepad Pro benutzen wollt. Kann man später aber auch jederzeit aktivieren. Das eigentliche Hauptmenu bietet 4 Menüpunkte. Neben dem Neuen Spiel, kann man seinen Spielstand natürlich Fortsetzen und findet dazu die Optionen und den Punkt DLC, der es euch wie schon erwähnt ermöglicht, Online Zusatzinhalte wie Quests herunterzuladen. Die Optionen bieten abschließend neben dem Aktivieren des Schiebepad Pro die Soundeinstellungen, sowie die Möglichkeit die Darstellung mal mehr oder weniger Brutal einzustellen. Einfach gesagt ob nun Blut eine Rolle spielen soll, oder eben nicht. Aber nichts was das Spielfeeling nun großartig verändert. Mehr ist es zunächst nicht und wir können uns dem eigentlichen Gameplay für unterwegs widmen.

Technik und Game Play....

Gleich zu Beginn dieser Zeilen möchte ich mich dem Thema Spielstand Tausch widmen, den man hier mit der Wii U vornehmen kann. Denn nimmt man mal den Netzwerk-Modus heraus, der auf der Wii U den spielerischen Online Teil abdeckt, sind beide Spiele komplett identisch. Das erlaubt Besitzern beider Versionen, eigentlich ohne Pause spielen zu können. Wer am Wochenende also Zuhause auf der Wii U 10 Stunden spielt, kann diesen Spielstand auf den 3DS transferieren und dort über die Woche z.B. weitere 10 Stunden spielen. Hat man wieder mehr Zeit daheim, so kann man das Savegame mit 20 Stunden Spielzeit wieder zurück auf die Wii U überspielen und an genau diesem Punkt dort weiterspielen. Das hat schon was und ist in der Form schon etwas ganz besonderes. Einzig wenn mehrere Personen mit beiden Versionen agieren, wird es Stress geben. Denn solange ihr z.B. auf dem 3DS mit einem transferierten Wii U Spielstand zockt, ist dieser auf der Wii U gesperrt. Man kann zwar weiterspielen, bekommt aber eine Fehlermeldung beim nächsten Versuch den 3DS Spielstand auf die Wii U zu kopieren. Anders herum ist es noch extremer. Will man seinen Spielstand von der Wii U auf den 3DS transferieren, muss dieser zwingend leere Spielstände haben. Ausgeführt wird dies nun über ein kostenloses Zusatzprogramm, dass man über den eShop auf dem 3DS herunterladen muss. Die Wii U ist immer der wartende Teil, da die Kopiervorgänge immer vom 3DS aus gestartet werden. Egal in welche Richtung. Bevor man sich aber an die spielerischen Feinheiten machen kann, gilt es natürlich erst mal einen Helden zu Erschaffen. Dafür steht euch ein sehr umfangreicher Editor zur Verfügung, der vor allem in Sachen Kleidung einiges hergibt. Auch wenn man sagen muss, das sich der Charakter im Verlauf mit jeder neuen Rüstung auch visuell verändert. Für die Ewigkeit gestaltet man hier zu Beginn also nichts. ;-) Ihr gebt dem Charakter einen Namen, der später auch im Mehrspieler angezeigt wird und erlebt danach den eigentlichen Spielstart.

Per Sequenz werdet Ihr Zeuge eurer eigenen Ankunft per Handelsschiff im Dorf Moga, wo euch kurz darauf der Älteste und dessen Sohn begrüßt und ein wenig in die Örtlichkeiten und Gegebenheiten einweiht. Nicht umsonst macht man so einen ersten Kontakt mit Lagiacrus, wenn auch nur als Erzählung. Danach entlässt man euch nach ein wenig Plauderei in das Spiel und Ihr dürft euch mit den ersten spielerischen Dingen in Monster Hunter 3 Ultimate befassen. Nicht nur hier, sondern allgemein werden Tri Spieler zu Beginn des Spiels kaum neues entdecken. Lange Zeit denkt man den Vorgänger zu spielen. Zunächst überlässt man euch ein Heim und etwas Geld und Ihr dürft erst mal die Infrastruktur des Dorfes kennenlernen. Ebenso bekommt ihr schon mal die Sichtweise auf Geschehen präsentiert. In Monster Hunter 3 Ultimate spielt sich die Action natürlich komplett auf dem 3D Bildschirm in der Third Person Perspektive ab, während der Touch Screen die Karten und allerlei andere Menüfelder abdeckt. Gelungen finde ich im aktuellen Teil die Möglichkeit über sogenannte Feldsätze die Anordnung anzupassen und vor allem welche Symbole man dort zur Verfügung haben will. Auch hier findet man also große Parallelen zu vielen Adventure oder Rollenspielen. Gesteuert wird der Charakter auf dem 3DS zunächst mit dem Schiebepad was das Laufen angeht, während die Kamerasteuerung mittels Steuerkreuz abgedeckt wird. Dabei treten 2 Nachteile schnell zutage, die zum Teil eben die Anschaffung des Schiebepad Pro durchaus lohnenswert machen. Mit einem weiteren Pad rechts für die Kamera ist das Handling allgemein weicher und angenehmer und kommt vor allem unter Wasser voll zum Tragen. Zweiter Punkt, den man schnell merkt ist das etwas verzögerte Laufen bei Padbewegungen, so dass der Charakter schon bei der kleinsten Bewegung zumindest einen Schritt macht. Da sich später auch das Timing beim Nutzen der Waffen anpasst, muss man sich daran erneut erst einmal etwas gewöhnen.

Im Verlauf wird das Kamera Problem zumindest etwas entschärft. Zum einen weil man per L-Taste diese jederzeit hinter den Helden holen kann und vor allem da man bei großen und wichtigen Gegnern ein Zielsystem zuschalten kann, das per L-Taste dann immer sofort zu diesem geschaut wird. Bevor man sich also ein wenig in die spielerischen Tiefen begibt, kann man erst mal das zunächst klein wirkende Dorf besuchen. Man findet hier wie schon erwähnt eine eigene Unterkunft, in der man Speichern kann und die persönliche Objektkiste vorfindet. Denn eigentlich bei jedem Ausflug in die Gebiete hinter dem Dorf bringt man irgendwas an Items und Materialien mit. Nicht alles wird gehandelt, verkauft oder gleich gebraucht. Also will man es ja irgendwo Lagern. Ebenso könnt Ihr hier immer wieder den Editor aufrufen, um vielleicht noch ein wenig am Aussehen zu feilen und natürlich die Ausrüstung anpassen. Ebenfalls ein fester Bestandteil von Anfang an sind 2 Shops, 1 Schmiede, der sogenannten Gildenschalter und der Sohn des Ältesten, der euch in vielerlei Hinsicht bei euren Abenteuern unterstützt. Ein Shop erlaubt es euch in Sachen Rüstungen und Waffen fertige Dinge zu kaufen. Der Schmied nebenan bietet das Gleiche, nur mit dem Unterschied, dass man hier Materialien bringen muss, damit dieser neue Ausrüstungen und Waffen herstellt. Ist billiger und bietet auch die Möglichkeit die Waffen und Ausrüstungen einem Upgrade unterziehen zu können. Im Verlauf des Spiels werden die Örtlichkeiten zudem noch erweitert und Ihr lernt Seeleute und weitere Händler kennen, oder dürft die örtliche Farm nutzen, um spezielle Produkte anzubauen. Denn gerade dieses Thema setzt man in Monster Hunter natürlich wieder extrem tiefgehend um. Unmengen an Materialien und Items, die man Kombinieren, Verkaufen, oder zur Entwicklung des Dorfes einsetzen kann. Zu Beginn des Spiels verfügt Ihr als Spieler über eine sehr simple Ausrüstung.

Eigentlich habt Ihr nur eine einfache Waffe zur Verfügung und mal wieder keine Ahnung wie es weiter geht. ;-) Aus diesem Grunde sind die ersten Stunden durchaus auch als Tutorial anzusehen. Speziell die ersten Quests und Aufgaben haben dann eher Lerncharakter. Übrigens auch ein Grund, warum man zu Beginn schon ein paar zähe Stunden hinter sich bringen muss. Das war bei Tri schon so und ist auch in Ultimate nicht anders. Ging mir zumindest so und ich bin wirklich erst nach knapp 7-8 Stunden wieder halbwegs warm mit dem Spiel geworden. Das liegt allerdings auch an einem Punkt, auf den ich doch sehr subjektiv eingehen möchte. Unbedarfte welche die Serie vielleicht nicht kennen, stellen sich hier sicherlich durchaus einen Rollenspiel Titel vor, bei dem man auch den Helden selber entwickeln kann. Sprich man erspielt Erfahrungspunkte, levelt auf und verbessert somit die Eigenschaften des Helden. Xenoblade lässt grüßen. Genau das bietet der Titel eben nicht und ein Punkt, der mir nach wie vor zum ganz großen Monster Hunter Glück hier fehlt. Gebe ich auch offen zu. Denn nichts motiviert in einem Spiel wie diesem eigentlich mehr, als immer besser zu werden und die Entwicklung des Helden fast schon greifen zu können. Entwicklung und Verbesserung bietet der Titel schon. Nur ist das Thema hier ganz anders umgesetzt. Spezielle Menus zeigen euch unter anderem so auch schnell die persönlichen Eigenschaften des Helden. Diese bieten natürlich Werte wie Angriff oder Verteidigung. Würde man also nicht selber aktiv werden bei der Ausrüstung des Helden, die simple Schlagwirkung wäre nach 20 Stunden genauso hoch wie nach 1 Stunde. Man muss hier also ein wenig umdenken. Zunächst ist Monster Hunter 3 Ultimate natürlich ein Action Titel, wie er im Buche steht und spielt sich schon sehr Vergleichbar zu anderen großen Rollenspielen. Vergleiche es trotz des Alters immer wieder gerne mit PSO. Also seht mir die Vergleiche auch auf dem 3DS hier etwas nach. ;-)

Um nun im Spiel etwas zu reißen, gilt es Geld zu verdienen und Materialien zu finden. Beides dient grob dazu, um den Charakter in Sachen Ausrüstung besser zu machen. Erst wenn man eine neue Waffe besitzt, wird der Charakter besser. Schauen wir uns mal ein paar Grundlagen an. Über allem stehen dabei die sogenannten Quests, die man in Ultimate auf über 300 Stück geschraubt hat. Zu Beginn des Spiels gibt man euch leichte Suchen & Finden Aufgaben, die garniert sind mit ein wenig Monster Action. Über mehrere Wege kann man das Dorf verlassen und wahlweise frei in den angrenzenden Gegenden umherstreifen, oder eben man nimmt eine der zahlreichen Quests an, die jeweils ein bestimmtes Ziel von euch verlangen, dass es nach Zeit zu lösen gilt. Beginnen wir mal mit einem simplen Herumlaufen ohne eine Aufgabe, um das System ein wenig kennenzulernen. Ausgehend vom Dorf selber bietet das Spiel verschiedene Areale, die in sich nochmals in viele kleine Gebiete eingeteilt sind. Auch hier wurde einiges erweitert und ihr könnt nun gleich in 3 neuen Arealen gegenüber Tri herummetzeln. Zwischen diesen Gebieten gibt es immer einen kurzen Ladebildschirm, der aber angenehm kurz ausgefallen ist. Als großes Ganzes ist die Spielwelt hier also nicht gestaltet. So erwarten euch zunächst einfache Wald & Wiesenlandschaften. Innerhalb dieser Areale kann man nun auf verschiedenste Weise an Materialien gelangen. Beispielsweise kann man Pilze sammeln, Erze per Spitzhacke abbauen oder Monster töten, um von ihnen spezielle Materialien zu bekommen. Um diese Dinge zu sammeln, besitzt Ihr einen Art Rucksack, der anfangs zwar ausreichend Platz zu haben scheint, mit der Zeit aber ruhig größer sein könnte. Vor allem auch deshalb, weil man bei vielen Materialien nur begrenzt viel davon aufnehmen kann.

Die üblichen 99er Mengen hat man hier nicht und bei vielen ist bei 10 Schluss. Und je nach Quest oder Herumstreifen, kann das viel zu wenig sein. Das Spiel bietet zudem einen Tag/Nacht Rhythmus, der euch neben visuellen Unterschieden auch spielerische Variationen in Sachen Monstern oder Materialien bringt. Auch hier gibt es gute Kunde für Tri Spieler. Denn auch diese Anzahl hat man im Vergleich zur Wii Version verdoppelt. Verlässt man also das Dorf für eine Stippvisite, kommt natürlich auch die Steuerung zu ihrem Recht. Zum einen wie schon oben erwähnt etwas gewöhnungsbedürftig, actionlastig und auch ein wenig umständlich. In seiner Grundform läuft der Charakter ohne Waffe in der Hand. Diese zieht man mit der X-Taste und kann mit der gleichen Taste kleine Kombos landen. Zu Beginn versucht man sich eh erst einmal mit dem Schwert, bekommt aber hier gleich von Anfang an mehr Auswahl. 12 Waffenarten stehen euch in Ultimate zur Verfügung, die wieder bis hin zu den Schussvarianten reichen. Ebenso deckt man per A-Taste einen alternativen Angriff ab, der sich je nach Waffe unterscheidet. Die B-Taste dient dem Ausweichen, während man mit Y ein Item nutzen kann. Aber z.B. wieder erst nachdem man die Waffe weggesteckt hat. Auf dem 3DS hat man dieses Feature nun etwas verändert. Zunächst gibt es die sehr unglückliche Variante über das Menu im Spielbildschirm. Bei gedrückter L-Taste aktiviert man es und scrollt nach links und rechts per Y und A Taste, was alles andere als leicht und auch schnell von der Hand geht. Später in der Action selber mehr ein Krampf. Schneller und bequemer ist da die Variante über den Touch Screen, wo man die nutzbaren Items auch antippen kann. Im Spielbild unterstützt werdet Ihr zudem von verschiedenen Anzeigen.

Ganz wichtig sind oberhalb 2 Leisten. Neben der Variante für die eigene Lebensenergie, existiert darunter ein zweite für die Ausdauer. Setzt man z.B. die R-Taste für das Rennen ein, verbraucht man Energie aus dieser Leiste. Sie regeneriert sich zwar wieder von selber, baut aber mit der Zeit dennoch ab. Ebenso kann man hier Items und Materialien Kombinieren. Auch so ein ganz wichtiges Thema im Spiel. Um z.B. grundlegende Dinge herzustellen, muss man immer mehrere Sachen zur Verfügung haben. Ein einfaches Kraut füllt kaum Energie auf. Kombiniert man es mit einem bestimmten Pilz, wird ein Trank daraus. Kombiniert man diesen Trank dann mit Honig wird ein Mega Trank daraus. Nach diesem Prinzip funktionieren sehr viele Dinge in Monster Hunter 3 Ultimate und man könnte Romane allein über dieses Thema schreiben. Dabei ist vieles wirklich vergänglich und eben nicht ewig nutzbar. Selbst um zu Angeln oder beim Thema Spitzhacke für den Erzabbau, muss man immer wieder selber "Nachproduzieren". So gilt es für die Spitzhacken, die es wie vieles in verschiedenen Ausführungen und Qualitäten gibt, zum einen Knochen zu finden und dazu Erz. Zu Beginn bekommt man diese noch gestellt oder kann sie sich auch Kaufen. Mit der Zeit muss man selber zurechtkommen. Je besser wiederum das Erz, umso besser die Spitzhacke, die dann einfach gesagt viel länger hält. Dieses System findet man in allen Bereichen des Spiels. Die meisten Materialien gibt es aber nach dem Erlegen der Monster im Spiel. Trifft man auf diese, die oft aus der Saurier Ecke stammen, aber auch als Käfer, fliegende, schwimmende und kriechende Varianten daherkommen, gilt es diese mit Waffengewalt zu besiegen. Hier greift das übliche Action Prinzip in Echtzeit. Dabei werden euch keine Lebensbalken oder ähnliches angezeigt, so dass man also nie weiß wann der Gegner das Zeitliche segnet. Erfahrung ist hier wirklich alles. Vor allem später im Spiel, wenn es in vielen Quests darum geht Monster auch zu Fangen und eben nicht zu Töten. Hat man ein Monster besiegt, muss man die Waffe wegstecken und stellt sich praktisch an den Kadaver. Per A-Taste kann man nun daraus Materialien bekommen.

Unzählige Varianten gibt es hier. Von Knochen, über Zähne, Häute, Fleischvarianten, bis hin zu ganz speziellen Körperteilen reicht die Auswahl. Und mit diesen Dingen kann man nun z.B. zum Schmied gehen, der euch je nach Spielfortschritt bestimmte Waffen anbietet, die er herstellen kann. Dort sieht man dann auch was eine neue Waffe bringen kann. Denn neben dem Stärke Prinzip greift hier auch das Klassenelement wie Feuer oder Eis. Dinge die sich auch auf das Kampfverhalten auswirken, weil bestimmte Gegner weniger Schaden anrichten, oder man selber besonders effektiv ist. Irre was man hier alles beachten muss. Allein schon die richtige Waffenwahl ist eine Wissenschaft im Spiel. War schon früher so und ist in Ultimate natürlich nicht anders. So gibt es unter anderem als Beispiel eben neben dem schnellen, normalen Schwert auch das Großschwert Gegenstück. Oft fast größer als der Charakter selber, ist diese Waffe zwar um einiges mächtiger, aber auch äußerst langsam. Dazu kommen die Axt, der Hammer, das Langschwert, die Lanze und oder auch die Armbrust. Erinnert auch ein wenig an die Charakterklassen aus einem PSO. Und jede Waffe bietet ganz spezielle Eigenschaften, die man unbedingt mal durchprobieren sollte, um seinen Favoriten zu finden. Schön das man gleich zu Beginn von jeder Variante etwas in der Objektkiste hat. Hat man einmal im Spiel eine gewisse Grundausstattung, wird der Spieler gekitzelt. Denn die Waffen sind upgradebar und lassen sich beim Schmied auch als Grundlage für eine weitere nehmen, so dass völlig neuen Waffen daraus entstehen können, die man im Shop gar nicht oder erst viel später bekommt. Auch Rüstungen sind so natürlich verbesserbar. Dabei wird euch immer angezeigt, was der Schmied haben will. Neben Geld eben die Materialien, deren Suche mit der Zeit fast schon zur Religion wird.

Wohl dem der auch Online agieren kann, da man dort oft bessere und seltenere Materialien erspielen kann. Zudem kann man viele dieser Ausrüstungen "füllen". Es existieren in vielen Ausrüstungen sogenannte Slots, die man mit schmiedbaren Items füllen kann. Hintergrund sind dann verbesserte Eigenschaften auf einem bestimmten Gebiet des Charakters. Man könnte dieses System ewig fortsetzen und würde hier nicht fertig werden. Von daher ein ganz großes Lob an die Entwickler, was man hier wieder alles an Tiefgang eingebaut hat und vor allem an neuen Dingen, so dass dies nur ein Punkt ist, der auch Tri Spieler locken wird. Vieles andere zeigt sich dagegen wirklich erst nach langer Spielzeit, so dass man Gedanken über einen etwaigen Fehlkauf schnell ad acta legen kann. Hat man seine ersten Erfolge erspielt, kann man sich dann an das "ernsthafte" Gameplay wagen, die Quests. Hat man die Basis außerhalb des Dorfes erspielt, kann man am Gildenschalter diese Aufträge annehmen. In mehreren Wertigkeiten, die hier in Form von Sternen angezeigt werden, warten hier neben Suchen & Finden Quests, die sogenannten Tötungsquests und als drittes die Variante, bei der es gilt bestimmte Monster auch zu Fangen. Dabei geht das ganze hier nach Zeit und meist stehen euch 50 Minuten zur Verfügung, um die Quest zu schaffen. Danach wird abgerechnet und neben persönlichen Belohnungen, profitiert auch das Dorf davon. Denn viele der dabei erspielten Materialien werden simpel gesagt in Rohstoffpunkte für das Dorf umgewandelt. Diese dienen dazu, um mit der Zeit erweiterte Möglichkeiten dort zu erhalten und die sogenannten Dorf Quests zu erfüllen. Einfaches Beispiel ist die angrenzende Farm, die euch so mit der Zeit mehr Möglichkeiten anbietet, Produkte selber anbauen zu lassen. Innerhalb der Quests verändert sich oben links die Anzeige, so dass Ihr immer im Blick habt, wie viel Zeit noch zur Verfügung steht. Dabei muss man immer beachten, das oft auch Dinge in der Basis abgeliefert, sprich auch Laufwege eingeplant werden müssen.

Je mehr Quests ihr löst, umso mehr Gebiete bekommt Ihr zur Verfügung gestellt. Und nach einer gewissen Zeit giert man danach, auch wenn man weiß, dass man Waffentechnisch noch auf der Stelle tritt. Aber man will einfach neue Materialien, oder besser gesagt man muss sie zwingend haben und ihr als Spieler fangt an direkt nach Materialien zu suchen und welche Quest euch was bringen könnte. Und viele gibt es eben erst bei neuen, bestimmten und eben schweren Gegnern. So schaukelt sich das System wunderbar auf. Egal ob Ihr nun zu Lande agiert, oder eben auch Unterwasser. Dazu kommt nun ein weiteres tolles Feature in der Ultimate Version. Ihr könnt zu gewissen Zeitpunkten im Spiel und Quests 2 Mitstreiter an eure Seite bekommen. Vergleichbar mit Leibwächtern gehen dann mit euch 2 kleine und eher niedlich wirkende Racker auf Pirsch. Diese kann man nun wiederum entwickeln und bieten für sich Fähigkeiten samt eigener Stufen und damit Stärken. Man kann sie mit der Zeit auch selber anpassen und ihnen z.B. spezielle Attacken zuweisen. Im Gegnergewühl kämpfen sie nun an eurer Seite, was durchaus eine große Hilfe ist und auch bei schweren Gegnern den Spieler eher motiviert. Denn gerade die fetten Brocken sind so nicht nur auf euch fixiert und man hat mal die Zeit zu verschnaufen, oder seine Angriffe besser und gezielter anzubringen. Wie gesagt, zu Beginn geht vieles ein wenig zäh von der Hand, da viele Grundlagen erst an den Spieler gebracht werden. Schließlich hat man hier in der Tat ein Spiel mit epischen Ausmaßen vor sich, das selbst erfahrenen Tri Spielern neue Möglichkeiten offeriert. Und dank Spielstand Transfer theoretisch eigentlich ohne Pause. ;-) Hat man einmal das System verstanden, packt es den Spieler. Das ist auch klar wieder meine eigene Geschichte mit diesem Spiel, auch wenn man Dank Tri schon ein wenig mehr über das Wie & Was wusste. Es kommt der Zeitpunkt, wo man jeden Zentimeter absucht, sich auf neue Gebiete ungemein freut und bei jedem neuen Monster frohlockt, was es wohl an Materialen bringt. Hat man dann auch seine ersten Upgrades in Sachen neue Waffe hinter sich gebracht, fesselt das Spiel. Wobei ich mich dann dennoch oft bei dem Gedanken ertappt habe, was wohl wäre wenn auch noch ein komplettes Level System enthalten wäre. Es ist eben die andere Herangehensweise, die teilweise ja auch an ein Ökosystem erinnert. Denn je weiter man kommt, umso schwerer und kniffliger werden natürlich auch die Monster. Sprich man muss deren Verhalten beobachten. Auch die KI ist wieder recht interessant. Gerade was Einzelgänger und Rudelbildung angeht. Hier lernt man die verschiedensten Instinkte der Monster kennen. Auch das ist gut gemacht und ein weiterer positiver Punkt im Spiel.

In Sachen Spielzeit kann man einen Titel wie diesen wieder kaum taxieren. 100 Stunden in Ultimate sind eigentlich gar nichts, wenn man was erreichen will. Denn Rückschläge gibt es genug. Und wie seinerzeit bei einem PSO sind auch mehrere hundert Stunden möglich. Das ausgeklügelte Gameplay von Monster Hunter, mit seinem teils doch ungewöhnlichen Spielsystem ist nun auch eine echte Bereicherung für den 3DS. Dazu bietet der Titel einfach ungemein viel. Einzig das fehlende RPG System für den Charakter selber, ist für mich immer noch der Kritikpunkt und Grund für einige Seufzer. Aber halt eine rein persönliche Meinung.

Grafik & Sound....

Das der 3DS grafisch sehr schöne 3D Landschaften darstellen kann, wissen wir ja spätestens seit dem Remake zu Ocarina of Time. Das ist auch in Monster Hunter natürlich nicht anders und glänzt auch hier mit einem sehr gelungenen 3D-Effekt. Die Tiefenwirkung kommt wirklich toll rüber und der Titel glänzt mit gelungenen Details in allen Bereichen. Mal abgesehen vom etwas trüben Ambiente unter Wasser, sind die restlichen Landareale sehr stimmig umgesetzt. Auch immer mit dem Seitenblick auf den großen Bruder. Ein sehr guter Weitblick, der auch kaum einen Grafikaufbau mitbringt. Alles läuft technisch auf einem recht hohen Niveau ab. Auch die reine Monster Action kann überzeugen. Zwar gibt es auch hier die Momente, wo der Hunter auch visuell mal „neben“ dem Monster steht und dennoch Material aus ihnen schneidet. Aber das ist nun bei weitem nicht tragisch. Das Schlagtiming ist nach der Eingewöhnung kein Problem und auch die Kollisionsabfrage gibt sich kaum eine Blöße. Wie auch beim großen Bruder, werden natürlich alle Kleiderwechsel und neue Ausrüstungen genauso angezeigt, wie diverse Status Veränderungen. Was stört sind eher die schon angesprochenen Kleinigkeiten wie die etwas kleine Schriftgröße. Ansonsten grafisch ein sehr schönes Spiel, das speziell auf dem XL auch in Sachen Übersicht punkten kann.

Beim Sound gibt es gegenüber der Tri Version die gewohnten Klänge, die nur in den neuen Arealen etwas mehr variieren. Man denkt man anfangs noch, dass einen hier epische und orchestrale Stücke ohne Ende begleiten. Das ist gar nicht der Fall und man wird schnell eines Besseren belehrt. Zwar sind die enthaltenen Musikstücke sehr gelungen, im Spiel selber hat man mit Musik so gut wie gar nichts am Hut. Hier verwöhnen euch meist Umgebungs- und vor allem Monstergeräusche. Diese sind dafür umso stimmiger und man fängt auch damit die Atmosphäre gut ein. Kampfgeräusche sind gut eingebunden und vor allem Action gegen Horden von mehreren Seiten, werden Dank Virtual Surround durchaus zum Erlebnis. Der I-Punkt wäre aber zu guter Letzt natürlich schon eine vollständige Sprachausgabe. Aber das betrifft ja nicht nur die 3DS, sondern auch die Wii U Version.

Multiplayer/Online....

Der Mehrspieler und speziell der Online Part im Spiel ist auf dem 3DS ein ganz spezielles Thema. Hier ist dann leider nicht alles wirklich komplett zufriedenstellend umgesetzt. Denn zunächst schauen wir uns nur die Möglichkeiten allein mit dem 3DS an. Hier bietet man euch zwar einen Mehrspieler für 4 Spieler an, allerdings ist man hier auf lokale Action beschränkt. Im Gegensatz zur Wii U kann man allein mit dem 3DS Online nicht miteinander spielen. Die hier gebotene Online Verbindung dient nur dazu, um sich vom Server Quests und andere Extras herunterzuladen. Das ist schon sehr schade und verwundert auch ein wenig bei einem Kaliber wie Monster Hunter. Wer dagegen lokal Freunde beisammen hat, darf über einen speziellen Charakter in die Mehrspielerwelt eintauchen. Per Reisefeature gelangt man zur sogenannten Taverne, an der man sich mit anderen Spielern treffen kann. Alle natürlich im Bild sichtbar, kann man dann in der Gruppe auch komplette Quests lösen. Ein Vorteil ist vor allem bei schweren Gegnern vorhanden, an denen man allein schon eine Ecke zu kauen hat. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist dann das Thema Belohnungen und vor allem Materialien, die so auch Offline reichhaltiger sind. Bedeutet natürlich, dass man so schneller an bessere Materialien kommt und seinen Helden schneller mit neuen Ausrüstungen und Waffen ausstatten kann.

Ebenfalls möglich ist es Offline 3DS Geräte, samt jeweils einem Monster Hunter Spiel, mit der Wii U Version zu verbinden. Auch hier hat natürlich jeder seinen Bildschirm und Echtzeitaction zu viert ist ebenso möglich. Funktioniert tadellos und nach dem gleichen Prinzip, wie bei reinen 3DS Mehrspieler Partien. Die Krönung des Ganzen ist aber dann auch die teuerste Variante. Denn wer eine Wii U besitzt, kann dann doch mit dem 3DS Online mit anderen Spielern agieren. Dabei gibt es 2 Möglichkeiten. Zum einen gibt es im Wii U eShop ein kostenloses Programm namens „Packet Relay Tools“. Hat man sich dieses heruntergeladen und installiert, dient nun die Wii U als Gateway in die Online Welt, so dass man in fremden Partien mitspielen kann. Wer dann auch noch das Wii U Exemplar von Monster Hunter 3 Ultimate besitzt, kann darüber hinaus auch eigene Partien erstellen, um mit einem 3DS Freund gezielt Online zu spielen und nicht auf fremde Partien angewiesen ist. Wichtig ist hier aber zu wissen, dass nur ein 3DS Online über die Wii U agieren kann. Knackpunkt bleibt das zwingende Vorhandensein einer Wii U. Zumindest für 3DS only Spieler, die viel investieren müssen, wollen sie Online spielen. Technisch gibt es keine Unterschiede und bei meinen verschiedenen Sessions spürte man den Wechsel in die Online Welt nicht.

Fazit....

Alles in allem ist die 3DS Version von Monster Hunter 3 Ultimate sowohl für Kenner der Tri Version, aber auch für Neulinge ein lohnenswertes Spiel. Die vielen Neuerungen, auch wenn man dafür viele Stunden investieren muss um sie zu sehen, können klar überzeugen. Wer das Spiel und die Serie nicht kennt, wird mit der Zeit förmlich erschlagen von den Möglichkeiten des Spiels. Eine epische Spielzeit und ein sehr tiefgehendes Gameplay lassen euch auf Wochen und Monate nicht in Ruhe. Grafisch ein gelungenes Spiel, überzeugt auch die Technik und der angebotene Offline-Mehrspieler. Dennoch gibt es schon hier und da auch ein paar kritische Worte. Der Online-Mehrspieler ist nur mit einer Wii U möglich und ohne Schiebepad Pro hat auch die Steuerung so ihre schwachen Momente. Ebenso sollten sich Interessierte auch spielerisch ein paar Dinge immer wieder vor Augen halten. Es gibt kein Level System wie in einem RPG, dazu bietet Monster Hunter einfach einen anderen Ansatz, den man mögen muss. Dazu kommen eine recht hohe Eingewöhnungsphase und zähe erste Spielstunden. Schnellen Erfolg und forsches Vorankommen darf man hier nicht erwarten. Hier sind bei Spielzeiten im dreistelligen Stundenbereich einfach die Relationen anders. Wo andere Spiele den Abspann zeigen, fängt man hier erst einmal richtig an Blut zu lecken. Dieses Phänomen bietet Ultimate mehr als genug. Hat man diesen Punkt im Spiel erreicht, der bei jedem Spieler anders sein dürfte, will man seinen 3DS eigentlich nicht mehr beiseitelegen.

 

+ Spielzeit/Quest Gameplay
+ Funktionierendes Öko-System
+ Neue Gebiete/Gegner/Quests
+ Spielstand Tausch mit Wii U
+ Gelungener 3D Effekt
+ Reichlich Ausrüstungen/Waffen
+ Lokaler Mehrspieler gelungen
+ Upgrades/Kombinier Feature
+ 2 CPU Mitstreiter möglich
- Online nur mit Wii U Konsole
- Kein Level Feature für RPG Fans
- Schlagtiming anfangs ungewohnt
- "Rucksack" könnte größer sein
- Ersten Spielstunden durchaus zäh
- Steuerung ohne Schiebepad Pro

GRAFIK: 82%

SOUND/EFFEKTE: 79%

MULTIPLAYER/Online: 79%

GESAMTWERTUNG: 81%

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