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3DS - Angry Birds Trilogy
 
 
Angry Birds Trilogy - 3DS
Matthias Engert (12.10.2012)

SYSTEM: 3DS
ENTWICKLER: Exient
GENRE: Puzzle Action
SPIELER: 1 Spieler
HANDBUCH: Deutsch
STREETPASS: Ja
1MODUL MP: Nein
SCHWIERIGKEIT: 1-10+
SECRETS: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: USK0
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Ja
PREIS: ca.30 Euro
SD-Card NUTZUNG: Nein
CHEATS / TIPPS: Nein
ONLINE/SPOTPASS: Ja/Nein

   
Einleitung....

Massenphänomene und Spiele, auch diese Mischung begleitet uns Gamer eigentlich seit Anbeginn der virtuellen Zeitrechnung. Meist einfache und simpel gestrickte Spielideen, die gerade durch ihre zeitlose Umsetzung viele Spieler angesprochen haben und vor allem lange vor dem jeweiligen Bildschirm halten konnten. Mehr oder weniger aufwendig gemacht, gibt es dafür reichliche Beispiele. Liefen früher Milliarden Lemminge in ihr Verderben, Tamagotchis wurden aufgezogen, oder ganze Moorhuhn Generationen vom Screen gepustet. Es gibt dafür genug Beispiele. Aktuell nimmt das Thema Angry Birds diesen Platz mit ein. Spielbar auf dem PC und für den Massenmarkt vor allem auf dem Smartphone, schwappt die Welle nun auch auf den 3DS. Eigentlich bin ich ja kein Freund dieser fast immer auf Casual ausgelegten Spielchen, in diesem Falle sieht das anders aus. Denn anders als bei vielen anderen Spielen dieser Art bietet Angry Birds auch inhaltlich viel. Das Puzzle Action Prinzip, bei dem der Spieler nachdenken und Geschicklichkeit muss, zieht gerade dadurch eine sehr große Spielergemeinde an. Dabei gibt es auch keine spezielle Alters- oder Zielgruppe. Von daher durfte man also gespannt sein, was die 3DS Version bietet und ob das bekannte Spielprinzip das Software Angebot auf dem 3DS bereichert.

Menus und die Story....

Unter dem Dach der Firma Activision erschienen, ist für 3DS Umsetzung die Firma Exient verantwortlich. Wie sich zeigen sollte, haben sie im wichtigsten Bereich Technik eine gelungene Arbeit abgeliefert. Abgesehen vom gelungenen Inhalt, gibt es aber auch Licht und Schatten. Für einen Spieler gemacht, spendiert man euch 1 Spielstand und präsentiert die gesamten Inhalte komplett in Deutsch. Auch wenn Texte hier eine sehr untergeordnete Rolle spielen. In Sachen Kontaktmöglichkeit gibt es im Spiel zum einen das StreetPass Feature und die Möglichkeit Lokale und Online Ranglisten zu nutzen. Leider bieten beide Punkte auch Anlass zu Kritik. Aber dazu lasse ich mich später noch etwas intensiver aus. Beim Thema Story kommen natürlich auch hier die klein gehaltenen Hintergrundgeschichten zum Einsatz. Übe fürchterliche Rache an den grünen Borstentieren, die sich erdreistet haben, die Eier der Vogelsippe zu entwenden. So lautet hier der Auftrag, wobei es spielerisch dann darum gehen sollte die befestigten Stellungen niederzureißen. Da in der 3DS Version 3 Teile der Serie vorhanden sind, kommt z.B. auch die Entführungsgeschichte der Vögel nach Rio zum Tragen, wo dann auch die Aras aus dem gleichnamigen Film eine Rolle spielen. Aber alles nur ein wenig Beiwerk, um den spielerischen Part auszuschmücken. Eine wichtige Rolle spielen die Geschichten für das Gameplay nicht.

Nach dem Einschalten wartet hier leider keine Speicherplatzverwaltung. Wollen also mehrere Familienmitglieder loslegen, müssen sich alle einen Spielstand teilen. Begrüßt wird man im Spiel vom Title Screen, auf dem man über den Touch Screen die Vögel von einem Ast schnipsen kann. Danach folgt das eigentliche Hauptmenu, das euch mit 6 verschiedenen Menüpunkten begrüßt. Passenderweise wählt man diese über einen Vogel im Touch Screen an, den man via Schleuder auf die einzelnen Punkte im 3D-Screen schießt. Dass der Titel auch inhaltlich lohnenswert ist, sieht man schnell an der Verfügbarkeit der 3 Einzelversionen Classic, Seasons und Rio. Auf dem PC als einzelne Versionen erhältlich, hat man hier alle in einem Spiel. Einzig der letzte Ableger Space fehlt hier. Diesen wollte man dann wohl nicht in eine Sammlung packen. Dazu gesellen sich nun 3 weitere Punkte. Neben dem StreetPass Feature, das wir weiter unten näher beleuchten, findet man die Statistiken mit den Ranglisten und den eigenen Scores, sowie abschließend Bonuslevel für jeweils alle 3 Versionen. Auch dazu später ein paar Worte, da sie sich spielerisch doch von den Hauptlevels unterscheiden. Abschließend kann man sich anschauen, welche Birds einem selber für das StreetPass Feature zur Verfügung stehen. Kern des Spiels sind aber zunächst die 3 Hauptteile Classic, Seasons und Rio, denen wir uns nun etwas intensiver widmen wollen.

Technik und Game Play....

Wie immer soll der Test auch den Spielern eine Hilfe sein, die das Spielprinzip vielleicht noch nicht kennen. Die soll es ja geben. Von daher sollten mir es die Cracks also nachsehen, wenn ich das Spielprinzip hier und da noch einmal vom Urschleim an aufwärme. Gerade die Konsolengamer sind ja doch ein wenig Außen vor gewesen. Es sei denn, man ist auf allen Plattformen zuhause, inklusive Smartphones und dem PC. Freuen dürfen sich alle Spieler, die auf anspruchsvolles und unterhaltsames Puzzle Gameplay stehen. Denn sie werden vor allem eines haben - langen Spielspaß. Ich bin mir nicht mal ganz sicher, ob ich alle Welten und Level wirklich schon freigespielt habe. Aktuell sind es knapp 700 Level, die ich spielen könnte. Und glaubt mir, an manchen beißt man sich die Zähne aus. Wählt man eine der 3 Varianten aus, landet man zunächst auf einem "Weltenscreen". Zumindest will ich den mal so nennen. Hier findet man über mehrere Bildschirme verteilte Container, die in sich die eigentlichen Action Levels enthalten. Auf dem Weltenbildschirm gibt es auch einen Namen für die jeweiligen Zusammenstellungen, einen aktuell erspielten Score und spezielle Belohnungen. Neben dem Erspielen von möglichst hohen Punktzahlen, gibt es pro Level maximal 3 Sterne zu verdienen und bei einem perfekten Lösen eines Levels, eine spezielle Feder. Um das zu schaffen, muss man natürlich möglichst viele Level gespielt haben. Und hier greifen nun ganz bekannten Regularien. Wählt man einen Container das erste Mal an, gibt man euch nur wenige Levels zur Auswahl.

Eingeteilt in die übliche Schreibweise 1-1, 1-2, usw. darf man außer den ersten Levels alle weiteren schön nacheinander freispielen. Auch dadurch wird man motiviert in diesem Spiel. Hängt man mal fest, verliert man hier auch nicht die Lust. Denn es gibt genug alternative Möglichkeiten im Spiel, sowie eine Hilfefunktion, welche für den reinen Spielfortschritt jedes der Level lösbar macht. Aber dazu gleich mehr. Schauen wir mal in die Grundlagen des Spielsystems. Dabei ist der Start und die Darstellung zunächst gleich, was die Einteilung angeht. Auf dem 3D Screen seht ihr den eigentlichen Spielbereich und die aktuellen Punktzahl, während im Touch Screen der erste Vogel in der Schleuder "Platz genommen" hat. Hier in der Nahaufnahme kann man natürlich nun den Vogel antippen und in der Schleuder nach hinten ziehen, loslassen und nach rechts ins Bild auf dem 3D-Screen schleudern. Dort steht die mehr oder weniger gut befestigte Stellung der Gegner, die es mit den Birds soweit zum Einsturz zu bringen gilt, das erst einmal alle Gegner erwischt werden.100% zerstören muss man also nichts. Simples Beispiel sind Bauten, die aus 4 Balken bestehen. Darauf befindet sich ein Gegner und man sollte hier den linken Balken so treffen, dass das gesamte Gebilde einstürzt und den Gegner mit nach unten zieht. Dann hat man dieses Level gelöst und darf weiter. Positiv das es keinen Zeitdruck gibt. Vorher festgelegt ist allerdings überall im Spiel, wie viele Birds ihr zur Verfügung habt.

Ewig herumballern könnt ihr also nicht. Das es aber selbst dabei nie langweilig wird, liegt an den ständig erweiterten Möglichkeiten, was in Form immer neuer spezieller Birds umgesetzt ist. Denn die im Spiel verfügbaren, bringen mit der Zeit immer neue Möglichkeiten und Specialmoves mit, um den Festungen auch dadurch Schaden zuzufügen. Gesteuert werden können die Birds, oder besser gesagt die Schleuder auf 2 Arten. Entweder nimmt man den Pen zur Hand, tippt auf den Vogel in der Schleuder und zieht ihn nach hinten. Alternativ kann man auch das Schiebepad benutzen und ihn via A-Taste losfeuern. Das durchaus sehr feinfühlige Gameplay beginnt schon damit, dass der Winkel in dem man den Vogel nach hinten zieht variiert werden kann, und damit die Flugbahn und natürlich den Trefferpunkt beeinflusst. Hier ist ein gutes Beispiel, wenn sich die Zielbauten hintereinander über mehrere Etagen verteilen. Zielt man auf den ersten Teil, stürzt dieser vielleicht sich zusammen. Zielt man auf den höchsten Punkt und trifft dort die richtige Stelle, so verursacht der Einsturz vielleicht eine Kettenreaktion ins Tal und reißt dadurch schon den Rest der Festung mit ins Nirvana. Einer der ganz speziellen Momente im Spiel, da man mit diesem Vorsatz mit der Zeit alle Level versucht anzugehen. Heißt auch man vertieft sich in viele Levels ungemein und schaut sich erst mal an, wie man vielleicht am besten vorankommt. Dabei überzeugt auch vor allem der physikalische Teil und wie die einzelnen Bauteile in sich zusammenfallen und alles um sich herum beeinflussen. Das gefiel mir wirklich sehr.

Dabei wird man auch technisch unterstützt und kann sich die Bauten und Umgebungen etwas näher heranzoomen, um den einen oder anderen Detailblick zu lassen. So findet man oft genug doch die eine oder andere Schwachstelle in der Festung. Die Art und Weise ist dabei höchst unterschiedlich, wie die Gegner ihre Festungen gebaut haben. Mal in zig Etagen nach oben, mal extrem in die Länge gebaut, oder eben mittels großer Höhenunterschiede und diversen Plattformen schräg übereinander, oder sogar mehrere kleine Bauten unabhängig voneinander. Auch wenn man das zu Beginn nicht annimmt, es gibt reichliche Herausforderungen im Spiel. Klar das man anfänglich immer erst einmal denkt, wo soll es denn hier Schwierigkeiten geben. Aber dieses Gefühl gibt einem ja so ziemlich jedes gute Action Puzzle Game zu Beginn. ;-) Und doch gibt es mit der Zeit gegnerische Festungen, denen man auf normalem Wege nur sehr schwer den Garaus machen könnte. Damit auch hier der spielerische Kick etwas erhöht wird, kommen die schon angesprochenen verschiedenen Vogelarten zum Einsatz. Einfach nur im richtigen Winkel einen Vogel auf die Festung zu Ballern, wäre mit der Zeit fast schon zu langatmig. Also gibt euch das Spiel mit fortschreitender Spielzeit mehr Möglichkeiten an die Hand und die neuen Vögel bieten spezielle Eigenschaften, mit denen man alle Festungen irgendwie zum Einsturz bringen kann. So gibt es einen Vogel, den man normal abschießt, im richtigen Moment auf den Touch Screen tippt und dieser dann ein Ei als Bombe nach unten fallen lässt. Andere wiederum kann man im Flug teilen und hat plötzlich 3 statt 1 Vogelgeschoss. Wieder ein anderer kann im richtigen Moment angetippt werden und macht eine Kehrtwende in der Luft, um Bauten auch von der anderen Seite zu erwischen.

Ein weiterer kann kurz vor dem Treffmoment stark beschleunigt werden, um mehr Wucht zu entwickeln. Oft der Tie-Breaker ist die Variante, die sich als komplette Bombe tief in die Festung bohrt, dort kurz liegenbleibt und dann eine große Explosion verursacht. Als Bonus kann man diesen Vogel aber auch jederzeit in der Luft per Antippen explodieren lassen. Und das waren immer noch nicht alle Arten, so dass man dadurch ebenfalls stark in seiner Denkweise beeinflusst wird. Man sieht welche Vögel einem zur Verfügung stehen im aktuellen Level und legt sich so ein wenig einen Schlachtplan zurecht. Auch diese Momente des Grübelns und Nachdenkens sind eine große Stärke im Spiel. Angry Birds ist eben nicht nur ein simples "drauflosballern". Positiv das man jederzeit das Level sofort wiederholen kann und keine langatmigen Wartezeiten entstehen. Und kommt man irgendwann doch mal nicht voran, gibt euch das Spiel nach einer gewissen Anzahl an Fehlversuchen eine massive Lösung an die Hand. Vergleichbar mit dem unverwundbaren Mario in seinen Spielen, kann man einen Monstervogel in die Schleuder packen, der eigentlich jede Festung dem Erdboden gleich macht. Man kommt so zwar in der Level Abfolge weiter, bekommt aber keinerlei Belohnungen. Ansonsten wäre es auch zu viel des Guten. Wer dann abseits der 3 Hauptspiele mal Spaß haben will, schaut sich die Bonuslevel an. Hier hat man das Gameplay leicht verändert. Natürlich schießt man immer noch Vögel in Richtung Gegner, nur befinden sich diese nicht in festen Bauten, sondern riesigen Arealen, die wie ein Flipper funktionieren. Ist der Vogel in diesen Bereich geschossen worden, dienen die Seitenbauten als Bande und der Vogel schnipst wie eine Flipperkugel hin und her, bis er aus einer der vielen Öffnungen an den Seiten herausfliegt. Auch hier immer wieder neue Varianten, die auch diesen Teil des Spiels sehr unterhaltsam machen.

Grafik & Sound....

Grafisch ist der Titel nicht unbedingt einer, der die 3DS Hardware zum Glühen bringt. Dazu gibt das Spiel eigentlich auch zu wenig her. Allerdings ist auch die Erwartungshaltung hier eine ganz andere. Ein Spiel wie Angry Birds Trilogy muss seinen Zweck erfüllen und darf hier und da durchaus auch mit ein paar Effekten glänzen. Genauso kann man den Titel auch einordnen. Sehr Farbenfroh gestaltet, punktet das ganze Ambiente vor allem durch Abwechslung, was die Hintergründe angeht. Ganz speziell sicherlich die Seasons Variante, die von Haus aus die unterschiedlichsten Backgrounds mitbringt. Nicht extrem detailreich, aber atmosphärisch passend. Gefallen haben mir in sehr vielen Levels die kleinen Objektdetails der Zielbauten um die es ja schließlich geht. Hier gibt es durchaus Liebe zum Detail und neben den oft sehr zahlreichen Objekten, die man physikalisch sehr gelungen zerstören kann, punkten dann eben auch die kleinen Animationen beim Einsturz. Da geht man selber durchaus mal intensiv mit. Speziell wenn es um den letzten Gegner geht und ein Balken oder anderes Bauteil noch fallen muss. Der 3D-Effekt bei der Sicht von der Seite kaum ein Thema und sollte keinesfalls als Kriterium genommen werden. Ein typischer Titel den man mehr in 2D spielt und auch auf dem DS nicht unbedingt schlechter wäre. Ansonsten technisch ein sehr guter Titel, der den Spieler ohne Frusterlebnisse vor dem 3DS hält. Wenn hier etwas nicht klappt, liegt es einmal mehr nicht am Spiel. ;-)

Der Sound ist eine der typischen Dudelvarianten, die weder im Positiven noch im Negativen sonderlich auffällt. Auch hier getreu dem Motto "Unterstütze den Spieler und nerve nicht…" Bei den Effekten bleiben die ewig kreischenden und schreienden Charaktere Geschmackssache. Diese begleiten euch auf Schritt und Tritt, passen aber zum Spielgeschehen. Hier gibt es zur Not ja den Lautstärkeregler.

Multiplayer/Online....

Der Mehrspieler und Kontaktmöglichkeiten nach Außen beschränken sich hier auf das StreetPass Feature und die Online Ranglisten. An beiden Sachen kann man herummäkeln. Über die gesamte Spielzeit, war bei mir kein Connect zu den Ranglisten herzustellen. Zwar zeigt das Spiel die bestehende Onlineverbindung an, außer meinen Scores war niemand vertreten. Schade eigentlich, da man wirklich zu jedem einzelnen Levelpaket diese Listen begutachten könnte. Das StreetPass Feature ist in meinen Augen äußerst dünn. Mit ihm ist es möglich, verschiedene und erst freischaltbare Birds auf eine virtuelle Reise zu schicken. Mit im Paket hat er ein Lied, das ihr selber erstellen könnt. Dabei übernehmen die auf Ästen sitzenden Vögel jeweils einen Ton. Hier kann man nun eine knapp 10 Sekunden Aufzeichnung speichern. Trifft man nun auf ABT Spieler, so überträgt man den Vogel und bekommt ein vom anderen Spieler aufgezeichnetes Lied. Bis jetzt eine Ansammlung an schrägen Tönen, war es das leider auch. Finde ich irgendwie ein wenig dünn, in Sachen Ansporn. Ein paar lohnenswertere Beigaben hätten es hier schon sein dürfen, die man über die verschickten Vögel bekommen kann. Aber vielleicht kommt ja noch was. Denn 100% gelöst habe ich das Spiel nicht. Das ist ein längeres Unterfangen.

Fazit....

Alles in allem kann ich die Kritiker im Vorfeld nicht verstehen. Oft war zu lesen, wer braucht eine weitere Version der Angry Birds? Ich sage klar, alle Spieler die das Thema noch nicht oder nur wenig kennen. Wer dann noch ein Feeling für durchaus knifflige Puzzle Action hat, ist hier goldrichtig. Nehme ich mich als Beispiel, der bisher auf anderen Plattformen eher wenig Zeit mit der Serie verbracht hat, so empfinde ich den spielerischen Inhalt als sehr unterhaltsam. Bedingt durch die 3 Versionen in einem, sitzt man zum einen recht lange, wird gefordert und gerade in kleinen Spielsessions erweist sich das Spielprinzip einmal mehr als ideal. Kommt man irgendwo nicht weiter, schaut man einfach in einen anderen Modus hinein und verbeißt sich schnell mal an einem der zahlreichen Level. Klar spielt wie immer auch mal das Glück eine große Rolle. Aber das ist in einem Spiel wie diesem nun mal so. Einziges Argument, dass ich klar teile, betrifft die Angry Birds Cracks unter euch. Wer die Teile kennt, braucht die 3DS Version auf keinen Fall. Für den lohnt die durchaus teure Investition nicht. Dazu gibt es für diese Zielgruppe kaum Neues. Alle anderen aber sollten sich einen Blick gönnen. Das zeitlose Spielprinzip macht dann immer wieder aufs Neue Spaß.

 

+ Zeitlos geniales Spielprinzip
+ Einfache/Gute Steuerung
+ Technisch (Physik) gelungen
+ Teils sehr anspruchsvoll
+ Alle 3 Versionen in 1 Spiel
+ Ideal für unterwegs
+ Neustarts schnell möglich
+ Lohnenswert für AB Neulinge
- Kaum Neues für AB Cracks
- StreetPass Feature
- Online Ranglisten gehen nicht

GRAFIK: 71%

SOUND/EFFEKTE: 73%

MULTIPLAYER/Online: --

GESAMTWERTUNG: 80%

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